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Montag, Oktober 06, 2008

KfW und ING-DIBA vereinbaren Darlehen

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die ING-DIBA haben jüngst in Frankfurt eine Übereinkunft über ein Globaldarlehen der Förderbank an das Geldhaus mit einem Volumen über 300 Millionen Euro unterzeichnet, das der Finanzierung privaten Immobilieneigentums dienen und damit dem Wunsch der öffentlichen Hand nach privater Vermögensbildung Rechnung tragen soll.

Die KfW reicht Darlehen an verschiedene Banken aus, die diese dann zu maßgeschneiderten Paketen zuschneidet und an Antragsteller, die ein Bau- oder Erwerbsvorhaben realisieren möchten, weitergeben. Die Förderbank unterstützt den privaten Vermögensaufbau durch verschiedene Programme. Das Wohneigentumsprogramm beispielsweise ermöglicht es, dreißig Prozent der Investitionskosten einer Baufinanzierung durch ein günstiges Darlehen abzudecken, das ohne Aufschlag nachrangig ins Grundbuch eingetragen werden kann. Privaten Bauherren wird damit eine günstige Gesamtfinanzierung ermöglicht, die ohne staatliche Hilfe aufgrund notwendiger Zinszuschläge deutlich teurer werden würde.

Besondere Vergünstigungen können insbesondere Bauherren erhalten, die bei ihrem Vorhaben ökologische Mehrwerte schaffen. Das KFW-Energiesparhaus beispielsweise kann zu sehr niedrigen Zinsen finanziert werden. Es zeichnet sich durch einen niedrigen Primärenergieverbrauch und einen reduzierten Transmissionswärmeverlust aus. Die Einsparung von Treibhausgasen ist hier allerdings nicht der einzige Nutzen: Der geringe Energiebedarf der nach neuesten technologischen Standards errichteten Objekte reduziert die Betriebskosten signifikant und bietet damit einen handfesten ökonomischen Nutzen.

Die KfW nutzt bei fast allen ihren Engagements das Hausbankprinzip, bei dem - wie im Falle der ING – die Ausreichung sowie die Abwicklung der Kredite durch die Vertriebspartner der Förderbank unternommen werden. Der Vorteil für die Adressaten der Programme liegt in der flächendeckenden Präsenz eines Ansprechpartners und der auf private Belange zugeschnittenen Abwicklung.

Posted by Stefan on 10/06 at 09:09 AM
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Sachversicherungen: Lange Laufzeit, günstige Prämien

Sachversicherungen sind aus dem Finanzportfolio risikobewusster Verbraucher nicht wegzudenken: Hausrat, Haftpflicht und Co gehören zu den unverzichtbaren Policen, die gegen die finanziellen Folgen allerlei unschöner Ereignisse absichern. Die Kosten der Versicherungen sind dabei mitunter ein signifikanter Belastungsfaktor für das Haushaltsbudget – gerade in Zeiten stagnierender Löhne und Gehälter ist die Suche nach günstigen Tarifen deshalb oberstes Anliegen vieler Versicherter.

Wer bei Sachversicherungen sparen möchte, ist gut beraten, keinesfalls das erstbeste Angebot anzunehmen, sondern vielmehr die Konditionen verschiedener Assekuranzen miteinander zu vergleichen. Insbesondere durch die Konsultation einschlägiger Portale im Internet lässt sich erfahrungsgemäß ein erheblicher Teil der Kosten einsparen, wenn günstige Policen gewählt werden. Hierbei gilt, dass die Kombination verschiedener Produkte eines Anbieters zu oft großzügigen Rabatten genutzt werden kann, da die Verwaltungs- und Vertriebskosten der Anbieter sich bei Paketen reduzieren.

Durch die geeignete Ausgestaltung der Policen lassen sich weitere Einsparungen erzielen. Wer lange Laufzeiten wählt, kann dadurch einen signifikanten Teil der Belastungen umgehen: Der Direktversicherer Cosmos Direct beispielsweise gewährt Kunden, die ein private Haftpflichtversicherung mit einer Laufzeit von zehn Jahren abschließen, einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent. Wer darüber hinaus in jährlichen anstatt in monatlichen Intervallen die Beiträge per Lastschrift vom Girokonto abbuchen lässt, kann oft zusätzliche Rabatte genießen, da die Assekuranzen die günstige Abwicklung honorieren.

Fazit: Wer mit den Konditionen seiner bestehenden Policen unzufrieden ist, sollte die Angebote anderer Versicherer einholen und sich nach weiteren Rabattmöglichkeiten erkundigen. Der geringe Aufwand lohnt sich schnell: Leicht können mehrere hundert Euro im Jahr gespart werden, ohne dass auf einen guten Versicherungsschutz verzichtet werden muss.

Posted by Gerald on 10/06 at 09:08 AM
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GKV: 15,5 Prozent ab dem nächsten Jahr

Die gesetzliche Krankenversicherung wird teurer: Ab dem kommenden Jahr werden Versicherte aller Voraussicht nach 15,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens an die Assekuranzen abführen müssen. Insbesondere Mitglieder von günstigen Kassen sehen sich damit einem deutlichen Anstieg der Belastungen ausgesetzt, da in Zukunft alle Versicherten identische Beiträge abführen müssen. Grund für die signifikante Verteuerung ist die Einführung des neuen Gesundheitsfonds zum Jahreswechsel. Der Fonds soll in seinem ersten Jahr nach Auflegung 100 Prozent der Kosten des Gesundheitswesens decken.

Das nächste Substitut der GKV, die private Krankenversicherung, gewinnt durch die Anhebung der Beitragssätze an Attraktivität. In der PKV werden die Prämien der Mitglieder nicht in linearer Abhängigkeit vom Einkommen erhoben, sondern nach personenbezogenen Merkmalen wie Alter und Geschlecht sowie eventueller medizinischer Vorgeschichten festgelegt. Wer über ein Einkommen verfügt, das oberhalb der Grenze zur Versicherungspflicht liegt und damit dem gesetzlichen Versicherungsschutz den Rücken kehren darf, kann dadurch erhebliche Einsparungen realisieren. Auch nach einem Wechsel in die GKV zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der anfallenden Prämien.

Der Wechsel sollte allerdings mit Bedacht erfolgen: Wer sich bereits in fortgeschrittenem Lebensalter befindet oder mehrere Kinder erzieht, profitiert nicht immer von den Konditionen der PKV. Die Assekuranzen erhöhen aufgrund des bei älteren Versicherten statistisch erhöhten Kostenrisikos die Beiträge oft signifikant. Zwar werden durch den Gesetzgeber Maßnahmen zur Kapitalbildung vorgeschrieben, die den Anstieg der Kosten bremsen sollen. Wer erst spät in den gesetzlichen Versicherungsschutz eintritt, kann davon allerdings nur in geringem Umfang profitieren. Mit Nachwuchs sind ebenso Nachteile zu erwarten: Die kostenlose Mitversicherung von Kindern, wie sie in der GKV üblich ist, entfällt nach dem Wechsel in eine private Versicherung.

Posted by Stefan on 10/06 at 09:06 AM
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Die Sicherheit von Lebens- und Rentenversicherungen

Hat die Finanzkrise die Bundesrepublik bislang eher wie ein leichter Windhauch gestreift und wurde von vielen Seiten eitel Sonnenschein verbreitet, sorgt die angeschlagene Hypo Real Estate jetzt für zunehmend leisere Töne. Zwar konnte ein neues Hilfspaket geschnürt werden, das einer (vorläufigen) Rettung in letzter Minute gleichkommt, doch für die Verbraucher stellt sich immer öfter die Frage: Wie sicher ist mein Geld? Das betrifft nicht nur Spareinlagen und Wertpapiere, sondern auch die private Altersvorsorge über Renten- und Lebensversicherungen. Je nachdem, für welches Modell man sich entschieden hat, wirkt sich die Krise unterschiedlich aus.

Klassische Lebensversicherungen, die sich schon seit Jahren und Jahrzehnten einer gleich bleibenden Beliebtheit erfreuen, werden von der Finanzkrise nur wenig tangiert. Für sie gilt eine Garantieverzinsung von derzeit 2,25 Prozent. Gedanken machen müssen sich Inhaber dieser Policen im Moment nicht, so Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest, in einem Interview. Bei Lebensversicherungen auf Fondsbasis sieht das schon ganz anders aus. Sie bieten keine Garantien. Die Risiken, die die Finanzmärkte mit sich bringen und aktuell deutlicher denn je zu Tage treten, liegen ausschließlich bei den Versicherten. Stehe die Auszahlung einer fondsgebundenen Lebensversicherung an, erhalte man 20 bis 30 Prozent weniger als noch vor wenigen Monaten, so Tenhagen. Falls möglich, solle man das Vertragsende verschieben und die Fonds halten.

Glücklich schätzen kann sich, wer eine Riester-Rente hat. Ein Totalverlust ist hier weitgehend ausgeschlossen. Gleiches gilt für die betriebliche Altersvorsorge. Zu Beginn des Ruhestands müssen bei beiden Modellen zumindest die eingezahlten Beiträge noch im Sparstrumpf liegen. Bei Überschussbeteiligung und Rendite hingegen sollte man bei einer länger andauernden Krise mit Abstrichen rechnen. Denn auch Fondsgesellschaften und Versicherungen versuchen sich an den internationalen Finanzplätzen, um mehr aus dem Kapital zu machen. Die gesetzliche Rente bleibt dabei außen vor. In schlechten Zeiten drohen durch eine möglicherweise steigende Arbeitslosigkeit jedoch höhere Beiträge.

Posted by Andre on 10/06 at 04:56 AM
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Hypothekenzinsen: Kurzfristige Zwischentiefs nutzen

Mittlerweile wird auch in Deutschland intensiv über die globale Finanzkrise berichtet. Seit der großen „Fehlüberweisung“ der staatlichen KfW-Bank und der Fastpleite der Pfandbriefbank „Hypo Real Estate“ verstreicht im Fernsehen kaum eine Nachrichtensendung, in der nicht über dieses Thema berichtet wird. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch potentielle Immobilienkäufer und Bauherren sich dieses Thema interessieren und sich die Frage stellen, welche Auswirkungen die Krise auf die Hypothekenzinsen nimmt.

Im Bezug auf dieses Thema gibt es gleich zwei Neuigkeiten, die für potentielle Darlehensnehmer von Bedeutung sind. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass die Zinsmärkte ins Schwanken geraten sind. Zum zweiten die Befürchtung, dass die privaten Bauherren für den Fehltritt der KfW-Bank geradestehen müssen.

Zunächst zu den Hypothekenzinsen. Wie bereits erwähnt wurde, sind diese in den vergangenen Tagen spürbar ins Schwanken gekommen. Aufgrund der Allgemeinen Unsicherheit der Marktteilnehmer kommt es an den Zinsmärkten immer wieder zu kurzfristigen Ausschlägen nach unten. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand des Baugeldvermittlers „Interhyp“, hat potentiellen Darlehensnehmern am Donnerstag in seinem Zinsnewsletter dazu geraten, diese kurzfristigen Schwankungen auszunutzen. Kurzfristig sieht er Chancen, dass die Hypothekenzinsen fallen könnten, mittelfristig geht er jedoch von einem Seitwärtstrend aus.

Was die KfW-Bank betrifft, so sollte inzwischen den meisten Leuten bewusst sein, dass sich das Management der Bank in diesem Jahr bereits zwei große Fehltritte geleistet hat. Zum einen wurden gleich mehrere Milliarden Euro bei der Rettung der IKB verbrannt, zum anderen wurden unnötigerweise 350 Mio. Euro an die Investmentbank „Lehman Brothers“ überwiesen, die am selben Tag bereits Insolvenz angemeldet hatte. Finanz- und Politikexperten gehen nun davon aus, dass die Förderbeträge für Immobiliendarlehen gekürzt werden und somit die Bauherren und Modernisierer für einen Teil des entstandenen Schadens aufkommen sollen.

Posted by Jochen on 10/06 at 04:53 AM
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