Dienstag, Oktober 07, 2008
Wohnungsbauprämie: Nur nichts überstürzen
Seit einigen Wochen rühren die Bausparkassen wieder vermehrt in der Werbetrommel. Die Bausparanbieter zielen darauf ab, das Jahresendgeschäft in Schwung zu bringen. Aus den Werbetexten und Pressemitteilungen geht hervor, dass sich die Anbieter vor allem auf die Wohnungsbauprämie konzentrieren und gezielt junge Menschen ansprechen. Diese sollen ihren Bausparvertrag noch in diesem Jahr abschließen, um sich die Wohnungsbauprämie zu sichern.
Gleich mehrere Bausparkassen weisen darauf hin, dass die Wohnungsbauprämie nur noch dieses Jahr frei erhältlich ist. Wer seinen Bausparvertrag nach dem 1. Januar 2009 abschließt, kommt nur noch dann in den Genuss der Förderung, wenn er das gesparte Kapital oder das Darlehen auch tatsächlich für eine wohnwirtschaftliche Verwendung einsetzt – hierzu zählt zum Beispiel der Immobilienerwerb oder die Modernisierung einer Immobilie.
Als Verbraucher muss man trotzdem nichts überstürzen und auf den letzten Drücker einen Bausparvertrag abschließen. Die neue Regelung gilt nämlich nur für Bausparer, die bei Abschluss ihres Bausparvertrags älter als 25 Jahre sind. Jüngere Bausparer sind von dieser Regelung vorerst nicht betroffen und können auch noch im nächsten Jahr einen Bausparvertrag abschließen und die Wohnungsbauprämie ohne wohnwirtschaftlichen Verwendungszweck erhalten.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Wohnungsbauprämie fast ausschließlich von sehr jungen Menschen wie zum Beispiel Auszubildenden in Anspruch genommen wird. Der Erhalt ist nämlich nur dann möglich, wenn man die Einkommensgrenze von 25.000 Euro nicht überschreitet. Aus diesem Grund können die meisten Bausparer die Wohnungsbauprämie nur für den Zeitraum der Ausbildung in Anspruch nehmen. Nach Abschluss der Ausbildung verfügen sie meist über ein höheres Einkommen, so dass ihr Anspruch verfällt.
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Jochen on 10/07 at 01:39 PM
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Zusatzversicherungen auf das notwendigste beschränken
Der Trend zu Krankenzusatzversicherungen, mit denen der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen erweitert wird, ist ungebrochen stark. Nach Angaben des Verbands der privaten Krankenversicherer werden in der BRD gegenwärtig rund 20 Millionen solcher Policen unterhalten. Die Kosten trägt der Versicherte stets in voller Höhe selbst: Eine paritätische Beteiligung des Arbeitgebers ist nicht vorgesehen, auch wenn einige Unternehmen ihre Angestellten bei den Prämien unterstützen. Versicherte sollten deshalb darauf achten, sich nicht durch den Abschluss zu vieler Policen finanziell zu überlasten – die Kostens schließlich entstammen dem frei verfügbaren Einkommen und wirken sich somit unmittelbar auf den persönlichen Lebensstandard aus.
Experten raten dazu, nur die wichtigsten Leistungsgebiete zu versichern. So sei es sinnvoll, sich bei den Zusatzversicherungen auf Gebiete zu beschränken, die auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Leistungen des zahnmedizinischen Bereiches beispielsweise sollten versichert werden. Wer regelmäßig alternative Behandlungsmethoden in Anspruch nimmt, kann hier ebenfalls tätig werden und eine geeignete Police abschließen.
Keinesfalls geeignet sind nach Ansicht von Fachleuten allerdings Komplettpakete, mit denen der gesetzliche Versicherungsschutz deutlich erweitert wird. Hier steht dann zwar ein breites Leistungsspektrum zur Verfügung, die Kosten allerdings sind außerordentlich hoch. Der zielgerichtete Abschluss einzelner Policen auf bestimmte Segmente ist dabei die bessere Alternative.
Um ein Produkt mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis in Anspruch nehmen zu können, sollten Verbraucher die Konditionen verschiedener Assekuranzen miteinander vergleichen. Einige Betriebskrankenkassen haben in den vergangenen Monaten Kooperationen mit PKVs eröffnet und bieten im Rahmen dieser oft günstige Produkte, wie es bei der Allianz Private Krankenversicherung und der Betriebskrankenkasse des Unternehmens beispielsweise der Fall ist.
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Gerald on 10/07 at 08:42 AM
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Rentenversicherung: Früher Vogel fängt den Wurm
Die private Vorsorge für den Ruhestand gewinnt zunehmend an Bedeutung: Experten gehen davon aus, dass die heute junge Generation auch bei einer Einzahlungsdauer von 46 Jahren nur ein Drittel der letzten Bruttobezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten wird – zu wenig, um einen sorgenfreien und der wirtschaftlichen Lebensleistung angemessenen Lebensabend zu verbringen. Gerade wer heute jung ist, muss sich aber um sein Wohlergehen nach dem Erwerbsleben nicht sorgen - wenn rechtzeitig mit geeigneten Bemühungen um den Aufbau einer Privatrente begonnen wird.
Wer im Alter von 25 Jahren beginnt, monatlich 100 Euro in eine fondsgebundene Rentenversicherung zu investieren, die einen durchschnittlichen jährlichen Ertrag in Höhe von acht Prozent erwirtschaftet, kann sich mit 65 Jahren über einen Kapitalstock von rund 325.000 Euro vor Steuern freuen. Aus diesen Mitteln sich lässt bequem eine Zusatzrente generieren, mit der die Versorgungslücke des gesetzlichen Systems überbrückt werden kann.
Ein rechtzeitiger Beginn privater Maßnahmen zur Alterssicherung ist dabei von außerordentlich großer Bedeutung. Experten betonen immer wieder, dass mit der Zeitspanne, die ohne Bemühungen verrinnt, der Anteil des verfügbaren Einkommens, der zur Deckung des Lebensstandards im Alter notwendig ist, stets wächst. Wer erst mit 35 Jahren beginnt, muss, um den oben dargestellten Betrag zu erwirtschaften, bereits rund 230 Euro monatlich aufbringen. Beginnt der private Vermögensaufbau erst im Alter von 45 Jahren, fällt die notwendige Sparleistung geradezu dramatisch hoch aus: Rund 560 Euro monatlich müssen abgezweigt und in einer private Rentenversicherung eingezahlt werden – für die meisten Durchschnittsverdiener eine nicht zu tragende Last.
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Stefan on 10/07 at 08:42 AM
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Wohn-Riester: Auch ohne Einkommen Prämien sichern
Die neu verabschiedete Eigenheimrente, in den Medien umgangssprachlich und in Anlehnung an ihren Schöpfer häufig als „Wohn-Riester“ bezeichnet, bietet insbesondere Familien eine signifikante Entlastung. Die Möglichkeit, staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge zur Immobilienfinanzierung zu nutzen, verbessert die Bedingungen für den Einzug in die eigenen vier Wände deutlich. Die Zulagen stellen einen Ersatz für den Wegfall der Eigenheimzulage im Jahr 2006 dar: Wer vier Prozent seines Bruttoeinkommens in einen zertifizierten Vertrag einzahlt, erwirbt den Anspruch auf die Grundzulage in Höhe von 154 Euro jährlich. Darüber hinaus gewährt der Fiskus weitere 185 Euro pro Jahr für jedes kindergeldberechtigte Kind – wurde der Nachwuchs erst nach dem 31.12.07 geboren, zahlt der Staat sogar 300 Euro im Jahr.
Familien mit Kindern, bei denen ein Elternteil nicht erwerbstätig ist, können indes ebenfalls die volle Kinderzulage und zweimal die Grundzulage vereinnahmen. Wer kein eigenes Einkommen generiert, kann durch die Einzahlung des Sockelbetrages – sechzig Euro im Jahr – die Zuschüsse in voller Höhe vereinnahmen. Für den nicht erwerbstätigen Partner können so mit einer Eigenleistung in Höhe von fünf Euro monatlich mehrere hundert Euro im Jahr anfallen, sofern entsprechend viele Kinder erzogen werden.
Die Entnahme der Mittel aus einem Riester-Vertrag ist grundsätzlich mit der Pflicht zur Rückzahlung bis zum Beginn der Rentenphase verbunden. Wer allerdings keine ausgeprägte Erwerbsbiographie vorzuweisen hat, muss sich um diesen Umstand nach jetziger Sachlage keine weiteren Gedanken machen – die nachgelagerte Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz im Rentenalter führt bei Empfängern ohne hohes eigenes Einkommen nicht zu einer negativen Steuerschuld.
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Stefan on 10/07 at 08:41 AM
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Öko-Test: Riester-Rente lohnt sich nur für Frauen
Die Zeitschrift „Öko-Test“ widmet sich der Riester-Rente und greift dabei einen Kritikpunkt auf, den sich die Versicherungsbranche nun schon seit geraumer Zeit anhören muss – aber nichts daran geändert hat: Die Assekuranzen nutzen das Altersvorsorge-Produkt als Goldesel, der ordentlich Geld in die Kassen spült. Ob Schlag ins Gesicht oder einfach nur ein Aufwärmen bekannter Tatsachen sei dahingestellt. Das Problem, das Öko-Test anspricht und das in die Testergebnisse einfließt, ist die Lebenserwartung, anhand der die Tarife und Renten kalkuliert werden. Da Frauen länger leben, profitieren sie entsprechend mehr von einem Riester-Vertrag als Männer.
Unter dem Strich steht bei den 316 Tarifen, die unter die Lupe genommen wurden, 28 Mal ein gutes bis sehr gutes Ergebnis für die weibliche Versicherungskundschaft. 54 Mal gab es ein mittelprächtiges Testergebnis. Bei den Herren der Schöpfung fängt die Skala erst beim „ausreichend“ an und reicht bis hin zu sechs Totalausfällen. Ursache sind die Unisex-Tarife, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden. Es gibt, im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungssparten wie etwa der privaten Krankenversicherung, keine Unterschiede bei den Prämien für Mann und Frau. Jeder zahlt entsprechend seines Einkommens und erhält bei gleicher Beitragsleistung auch die gleiche Rente ausgezahlt. Je länger man etwas davon hat – und hier sind die Frauen, wie bereits erwähnt, klar im Vorteil – desto höher die Rendite.
Noch besser verdienen aus Sicht von Öko-Test allerdings die Versicherungen selbst. Sie kalkulieren mit einer überdurchschnittlich hohen Lebenserwartung, die sich in einer niedrigen Rente widerspiegelt. Problematisch sei das vor allem für Geringverdiener, da ihre Lebensdauer laut Statistik drei bis fünf Jahre unter der von Beamten und Besserverdienern liege. Dieser Kundenkreis habe dadurch enorm hohe Einbußen. Bei einem 30-jährigen Familienvater seien es hochgerechnet 37.000 Euro, die zum Teil als Risikogewinn auf den Konten der Versicherungen landen. Für Öko-Test Grund genug, die Politik zum Handeln aufzufordern.
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Andre on 10/07 at 07:02 AM
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Ferienimmobilien in Deutschland wieder sehr gefragt
Der Markt für Ferienimmobilien hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, haben sich die Interessen potentieller Käufer innerhalb kürzester Zeit grundlegend geändert. Insbesondere die Nachfrage nach Ferienimmobilien, die sich im Inland befinden, ist spürbar gestiegen.
Laut Bericht der FTD spielen heutzutage wesentlich mehr Menschen mit dem Gedanken, sich eine Ferienimmobilie zu kaufen. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die potentiellen Käufer deutlich jünger geworden sind. Vor allem junge Manager und Freiberufler begeben sich auf die Suche nach Ferienimmobilien. Dieser Generation an Käufern schwebt eine wesentlich intensivere Nutzung vor: Einem Großteil der Interessenten ist es sehr wichtig, die eigene Ferienimmobilie längst nicht nur während des Urlaubs zu bewohnen, sondern diese viel häufiger, vor allem als Wochenenddomizil zu nutzen.
Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen auch ganz andere Standorte an Bedeutung gewonnen haben. Das Interesse an Immobilien aus dem südeuropäischen Raum hat hingegen spürbar abgenommen. Stattdessen sind plötzlich Objekte in Deutschland sehr begehrt – und zwar Objekte, die sich in Nähe des Wohnortes befinden. Es ist also nicht unbedingt das Ferienhaus an der Nord- oder Ostesee, das sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Stattdessen zieht es die Menschen in die Eifel oder in den Schwarzwald. Diese Ziele können sie mit dem Auto innerhalb kurzer Zeit erreichen. Wichtig ist übrigens auch, dass die Ferienimmobilien mit einem Breitband-Internetanschluss ausgestattet sind – viele Menschen legen großen Wert darauf, einen Teil ihrer Arbeit auch vom Wochenenddomizil aus erledigen zu können.
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Jochen on 10/07 at 07:01 AM
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Student ‘Sorglos’
Weg von Hotel Mama und doch gesichert!
“Kürzlich macht’ ich Abitur, doch wie schaffte ich das nur…?” - Und schon ist er Student, der Herr Sohn. Und auch wenn die Tochter ihre Füße inzwischen unter den Tisch der Studenten-WG stellt, kann sie für einige Zeit günstig oder sogar kostenlos mit-versichert sein.
Vor Aufnahme des Studium sind nicht nur die monatlich erforderlichen Finanzen zu bestimmen, sondern auch die allgemeinen Lebens-Risiken zu checken.
Mindestens zwei Versicherungen sind abzuschließen: eine Kranken- und
eine Haftpflicht-Versicherung. Weitere Policen sind empfehlenswert.
Haftpflicht
Gibt es auch keine gesetzliche Pflicht, sich gegen Ersatzansprüche versichern zu müssen, ist die Haftpflicht allemal bürger-gesetzlich.
Wer einen Schaden an Sachen oder Personen verursacht, muss mit seinem Vermögen und seinen Einkünften bis zur Pfändungsgrenze aufkommen. Kinder über 18, die vorher nicht berufstätig waren, sind bis zum Ende ihrer ersten Ausbildung über die privaten Haftpflicht der Eltern abgesichert. Wehr- und Zivildienst gelten in dieser Zeit nicht als Berufstätigkeit.
Krankenversicherung
Sind Kinder schon als Schüler über die Eltern bei der gesetzlichen KV mit-versichert, kann dies bis zum 25. Lebensjahr bleiben. Danach gilt auch beim Studium, dass der Studierende sich selbst versichert. Gleiches gilt für Studenten, die monatlich mehr als 400 Euro verdienen.
Alle Krankenversicherungen bieten einen Studententarif, der bei 55 Euro plus Pflegeversicherung liegt und bis zum Abschluss des 14. Semesters oder dem 30. Lebensjahr gilt.
Bafög-Empfänger erhalten für die Krankenversicherung einen Zuschuss. Wer bereits als Jugendlicher privat versichert war, kann dies auch bleiben.
Hausratversicherung
Eine “Hausrat” leistet dann, wenn nach Einbruch oder Einbruch mit Diebstahl. Schaden entstanden ist. Das nun ist bei teurer Ausstattung und hochwertigen Geräten eher der Fall als in der normalen Studentenbude.
Kfz-Versicherung
Bei eigenem Auto während des Studiums lässt sich Prämie sparen, wenn der Wagen als Zweitwagen der Eltern zugelassen ist. Verbunden damit ist eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse.
Auslandsschutz
Bei einem Studienaufenthalt oder einem Auslandssemester reicht die gesetzliche KV gegen die Risiken aus Krankheit oder Unfall nicht. Haben normale Auslandsreise-Krankenversicherungen immer auch eine Frist-Begrenzung, sollte für einen längeren Aufenthalt im Ausland eine spezielle Police abgeschlossen werden.
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