Kfz-Versicherungskosten durch Wechsel senken
Wie in jedem Herbst ist auch in diesem Jahr wieder Hochsaison unter deutschen Autofahrern: Wer noch bis zum 30.11. seine Kfz-Versicherung kündigt, kann nach Branchenangaben viel Geld sparen. Viele Experten haben auch dieses Jahr wieder die Kosten und die Einsparmöglichkeiten für Versicherte mit verschiedenen Voraussetzungen untersucht und festgestellt, dass sich mit wenig Aufwand merklich Beträge einsparen lassen.
Eine Familie mit zwei Kindern zahlt den Angaben zufolge für einen VW Passat bei der Allianz in Hamburg 672 Euro jährlich für die Kfz-Versicherung. Der Wechsel zum Tochterunternehmen des Versicherungsriesen, der Allianz 24, ermöglicht die Reduktion der Beiträge um rund 250 Euro – bei denkbar geringem Zeitaufwand. Ebenso sparen können ältere Fahrer mit viel Erfahrung hinterm Steuer: Durch geeignete Schadenfreiheitsklassen können die Belastungen für die Kfz-Versicherung um 44 Prozent gesenkt werden.
Das enorme Einsparpotenzial überrascht auf den ersten Blick, gilt der deutsche Markt für Sachversicherungen doch als außerordentlich wettbewerbsintensiv. Grund für die Diskrepanz in den Konditionen ist vielfach die Trägheit der Versicherten: Nicht wenige unterhalten für Jahre und sogar Jahrzehnte ihre Versicherung bei einem einzigen Anbieter und profitieren so nicht von der langfristig sinkenden Beitragsentwicklung am Markt.
Experten raten dazu, den eigenen Versicherungsschutz und die dafür anfallenden Kosten in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und ggf. Angebote der Konkurrenz einzuholen. Durch einen Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter im Internet lassen sich nicht selten signifikante Teile der zu entrichtenden Prämien einsparen, ohne dass auf einen guten und den eigenen Anforderungen entsprechenden Versicherungsschutz verzichtet werden muss.
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Gerald on 10/13 at 01:31 PM
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PKV ab 2009 15 Prozent teurer
Die private Krankenversicherung wird nach Angaben von Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Versicherung, für im kommenden Jahr abgeschlossene Verträge um durchschnittlich 15 Prozent teurer. Grund für den signifikanten Anstieg der Prämien sind Weber zufolge neue gesetzliche Regelungen, die eine Mitnahme angesparter Beitragsrückstellungen beim Wechsel zu einer anderen Assekuranz ermöglichen. Bislang verfallen die Rücklagen bei einem Austritt aus der Versichertengemeinschaft.
Bei der Debeka wird der Anstieg Webers Ausführungen nach allerdings nicht ganz so stark ausfallen wie im bundesweiten Branchendurchschnitt. Beamte werden einen Prämienanstieg von zwei bis drei Prozent in Kauf nehmen müssen, nicht verbeamtete Mitglieder müssen voraussichtlich vier bis neun Prozent mehr zahlen.
Heftige Kritik übte Weber an dem neuen Basistarif, den alle privaten Kassen ab dem kommenden Jahr anbieten müssen. Der Basistarif soll den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse jedermann zugänglich machen und im Hinblick auf die Kosten auf den Höchstsatz zur GKV beschränkt sein. Webers Ansicht nach bietet der Tarif für diejenigen, die privaten Versicherungsschutz wünschen, zu wenig Leistungen und kostet darüber hinaus zu viel Geld. Der Gesetzgeber will durch die Verpflichtung der Assekuranzen zur Unterhaltung des Basistarifs erreichen, dass alle Menschen in Deutschland krankenversichert sind. In der Vergangenheit hatte sich die Zahl der Bürger, die ohne Versicherungsschutz leben, deutlich ausgeweitet: Viele konnten die Prämien zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr zahlen.
Das deutsche Gesundheitswesen ist seit Jahren von laufend steigenden Belastungen für die Versicherten gekennzeichnet. Grund für die Kostenlawine sind Experten zufolge die demographische Entwicklung, Marktineffizienz sowie Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.
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Stefan on 10/13 at 01:30 PM
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Wohn-Riester: Junge Bauherren profitieren besonders
Die neue Eigenheimrente bietet nach Einschätzung von Experten insbesondere jungen Bauherren neue Möglichkeiten und hilft, die Last einer Immobilienfinanzierung zu schultern. Grund für den altersabhängigen Nutzen des „Wohn-Riesters“ ist die Pflicht der Inhaber von staatlich geförderten Altersvorsorgeverträgen, zum Zwecke der Eigenheimfinanzierung entnommene Vertragsguthaben rechtzeitig zum Beginn der Rentenphase wieder zurückzuführen. Wer bei Beginn eines Finanzierungsvorhabens, das sich leicht über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren erstrecken kann, bereits das vierzigste Lebensjahr vollendet hat, kann durch die neue Regelung nur bedingt profitieren, da im Anschluss an die Rückzahlung der Hypothek nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung steht, um den Vertrag vollständig anzudienen. Aus diesem Grund sollten ältere Bauherren die Eigenheimrente nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine schnelle Tilgung realistisch ist.
Werden die entnommenen Mittel nicht rechtzeitig wieder in den Riester-Vertrag zurückgeführt, droht im Alter eine schmerzliche Versorgungslücke: Nicht nur steht keine private Zusatzrente zur Verfügung, mit der das bedrohlich abgesunkene Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung ausgeglichen werden kann. Durch die nachgelagerte Besteuerung, die bedingt, dass in der Auszahlungsphase eines Riester-Vertrages die gesamte (im Falle der Entnahme zwecks Baufinanzierung fiktive) Rente besteuert wird, kann im schlimmsten Fall eine Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt und damit ein lebenslänglicher finanzieller Engpass entstehen.
Die Eigenheimrente wurde im Sommer von der Bundesregierung beschlossen und ermöglicht ab dem Jahr 2010 die Entnahme von Einzahlungen in staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge zur Tilgung von Immobilienkrediten. Der Fiskus gewährt dabei eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro jährlich sowie eine Kinderzulage über 185 bzw. 300 Euro.
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Stefan on 10/13 at 01:29 PM
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Konstantdarlehen mit anderen Darlehen vergleichen
Bereits gestern wurde das so genannte Konstantdarlehen hier im Blog näher vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine Darlehensform, die sich einer stark wachsenden Beliebtheit erfreut und dementsprechend auch immer häufiger abgeschlossen wird. Diese steigende Beliebtheit ist gleich auf zwei Gründe zurückzuführen, nämlich zum einen auf die Tatsache, dass ein Konstantdarlehen eine sofortige Darlehensaufnahme in Verbindung mit den klassischen Vorzügen des Bausparens ermöglicht, sowie die attraktiven Zinssätze, zu denen die Darlehen von den Bausparkassen angeboten werden.
Doch bereits im gestrigen Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass Konstantdarlehen in den meisten Fällen erheblich teurer sind, als sie auf den ersten oder zweiten Blick wirken. Grund ist eine hohe Kapitalaufnahme, die über den eigentlichen Finanzierungsbedarf hinausreicht sowie zusätzliche Kosten, die durch die Erhebung von Gebühren entstehen. Aus diesem Grund sollte man bei der Darlehenssuche keine voreilige Entscheidung treffen, sondern lieber scharf kalkulieren – schließlich wäre es ärgerlich, wenn man unnötigerweise mehrere tausend Euro an Zinsen und Gebühren entrichtet.
Schon im gestrigen Beitrag wurde dazu geraten, beim jeweiligen Anbieter den Gesamteffektivzins zu erfragen, um einen Vergleich des Konstantdarlehens mit anderen Darlehensarten vornehmen zu können. Allerdings halten sich die Bausparkassen hiermit gern zurück - und vor allem die freien Vermittler wissen häufig nicht, wie man diesen Zins berechnet. Folglich ist diese Vorgehensweise nur bedingt zu empfehlen.
Wer es genau wissen möchte, sollte anders verfahren. Um ein Konstantdarlehen mit anderen Darlehensangeboten vergleichen zu können, gilt es schlichtweg die Gesamtkosten einander gegenüber zu stellen. Beim Konstantdarlehen bedeutet dies, sämtliche Zinszahlungen wie auch Gebühren zu ermitteln, die während der Laufzeit anfallen – mit Hilfe eines Tilgungsplans sollte sich dies relativ einfach gestalten. Zwar muss man in diesem Fall ein wenig selbst rechnen, doch dafür ist die Methode sehr zuverlässig, weil letzten Endes kein Kostenfaktor außer Acht gelassen wird.
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Jochen on 10/13 at 05:18 AM
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