Dienstag, Oktober 14, 2008
Versicherungsvergleich: Tausend Euro und mehr sparen
Trägheit ist eine Sünde – die Versicherte mit erheblichen finanziellen Einbußen bestraft. Wer vorbehaltlos Sachversicherungen beim erstbesten Anbieter abschließt, zahlt oft deutlich zu viel für Hausrat, Haftpflicht und Co. Versicherungsportale, die Verbrauchern den Vergleich der Konditionen verschiedener Assekuranzen ermöglichen, stellen Einsparungen von eintausend Euro und mehr in Aussicht, wenn die eigenen Policen auf den Prüfstand gestellt und ggf. günstigere Angebote wahrgenommen werden.
Allein bei der Kfz-Versicherung lassen sich nach Einschätzung von Experten für den Durchschnittsbürger 200 Euro und mehr im Jahr sparen, wenn eine günstige Police erworben wird. Welcher Vertrag zu den persönlichen Anforderungen am besten passt, lässt sich dabei leicht durch die Nutzung entsprechender Tools im Internet herausfinden: Mit nur wenigen Minuten Aufwand werden dabei mögliche Einsparpotenziale zuverlässig identifiziert.
Auch bei anderen Sachversicherungen lässt sich viel sparen: Wer Hausrat- oder Haftpflichtversicherung bei einem Direktanbieter unterhält, der nicht in ein kostenintensives Filialnetz investiert, kann oft dreißig Prozent der Beiträge sparen und so das Haushaltsbudget entlasten. Der Abschluss gleich mehrere Policen in einem Hause kann dabei mit etwas Geschick zu weiteren Rabatten genutzt werden: Je nach Vertriebsweg, über den Versicherungsprodukte erworben werden, gewähren die Assekuranzen teils großzügige Nachlässe auf die laufenden Prämien. Darüber hinaus lässt sich durch die Wahl eines längerfristigen Zahlungsintervalls oft viel Geld sparen: Jährliche Zahlungen bedeuten für den Versicherungsgeber geringeren Verwaltungsaufwand und werden gesondert honoriert.
Fazit: Es lohnt sich, die eigenen Versicherungsprodukte hin und wieder zu überprüfen und ggf. zu einem anderen Anbieter zu wechseln.
Preisanstieg bei PKV: Selbstbehalt erhöhen
Viele Mitglieder der privaten Krankenversicherung erhalten dieser Tage Nachricht von ihrer PKV, dass die Prämien für den Versicherungsschutz angehoben werden. Eine turnusmäßige Anpassung, die dem steigenden Lebensalter Rechnung trägt kann dabei ebenso der Grund für die zusätzliche Kostenbelastung sein wie allgemein gestiegene Ausgaben der Assekuranz, die diese durch eine Anhebung der Beiträge abzudecken versucht.
Wer nicht bereit ist, mehr zu zahlen, kann durch die Vereinbarung eines höheren Selbstbehaltes dem Kostendruck möglicherweise entgehen. Sofern die Versicherungsbedingungen eine Anpassung dieser Art erlauben, können Versicherte durch die Zahlung kleinerer Rechnungen aus eigener Tasche einen signifikanten Teil der laufend zu entrichtenden Prämien umgehen.
Die selbst zu zahlenden jährlichen Kosten für Behandlungen und Arzneien sollten allerdings in der persönlichen Finanzplanung berücksichtigt werden. Wer besonders große Eigenanteile vereinbart, sollte unbedingt entsprechende Rücklagen bilden, damit nicht eine unvorhergesehene Erkrankung zu einer gravierenden Belastung für das private Budget wird. Als Faustregel gilt hierbei: Selbstbehalte von mehr als 1000 Euro jährlich sollten durch eine Rücklage auf einem Tagesgeldkonto zumindest zur Hälfte abgesichert werden, sofern nicht auch größere Rechnungen problemlos durch das laufende Einkommen gedeckt werden können.
Wie hoch die Kostenersparnis bei der monatlichen Prämie durch einen höheren Selbstbehalt ausfällt, ist im Einzelfall mit dem Versicherer zu klären. Eine persönliche Bestandsaufnahme mit dem Berater und ein verbindliches Angebot sollten daher frühzeitig eingeholt werden, damit die optionale Anpassung des Tarifs hinreichend überdacht werden kann. Mitunter lassen sich durchaus zehn Prozent und mehr der Beiträge sparen: Insbesondere bei jungen Versicherten zeigen sich die Assekuranzen oft großzügig.
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Stefan on 10/14 at 01:24 PM
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Finanzkrise: Profitieren Bauherren vom Desaster?
Die Summen, die gegenwärtig in Verbindung mit der weltweiten Finanzkrise in den Medien genannt werden, stellen den gewöhnlichen Bürger vor ein Rätsel: Während die schärferen Restriktionen bei der Wohnungsbauprämie ab dem kommenden Jahr bestenfalls einige Millionen Euro zur Stabilisierung des Bundeshaushaltes beitragen, kostet die Rettung allein der deutschen Banken den Steuerzahler im schlimmsten Fall den gigantischen Betrag von 470 Milliarden Euro, was rund einem Fünftel des Bruttoinlandproduktes entspricht.
Gemäß einem chinesischen Sprichwort bietet allerdings jede Krise auch eine Chance. Auch wenn Prognosen derzeit außerordentlich schwierig sind, besteht dennoch die Möglichkeit, dass die Bürger von der Krise profitieren könnten. Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen könnten nach Einschätzung von Experten zumindest vorübergehend deutlich sinken und damit Neu- und Anschlussfinanzierungen sowie variabel verzinste Hypotheken billiger machen. Die Ausweitung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank könnte auf diesem Wege auch dem gemeinen Bürger zugute kommen.
Die jüngste Zinssenkung der EZB muss Fachleuten zufolge nicht die letzte gewesen sein. Weitere Schritte zur Deeskalation an den internationalen Kapitalmärkten sind durchaus denkbar. Immobilienkredite mit einer Zinsbindung von 20 Jahren und einem Beleihungsauslauf von nicht mehr als sechzig Prozent sind derzeit für weniger als fünf Prozent im Jahr zu haben und damit deutlich günstiger als noch vor einigen Monaten.
Wer sich das gegenwärtige Zinsniveau sichern möchte, ein Darlehen allerdings erst in einigen Monaten oder gar Jahren benötigt, kann mit einem Forward-Kredit die Konditionen seiner Finanzierung schon heute festschreiben lassen – oft sogar ohne einen Zinsaufschlag in Kauf nehmen zu müssen.
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Stefan on 10/14 at 01:23 PM
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Selbständige wissen zu wenig über die private Altersvorsorge
Selbständige und Freiberufler sind nach wie vor schlecht darüber informiert, welche Wege der staatlich geförderten Altersvorsorge ihnen offen stehen, und scheinen auch nur wenig Interesse daran zu haben. Zwar stieg die Quote derer, die von sich behaupten, gut informiert zu sein und eine Rürup-Rente abgeschlossen zu haben, um drei Prozent. Mit elf Prozent ist ihr Anteil jedoch bedenklich niedrig. Das ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag der Condor Versicherungsgruppe.
Wie groß der Aufklärungsbedarf ist, beweisen die enormen Wissenslücken rund um die private Altersvorsorge. 25 Prozent kennen nicht den Unterschied zwischen einer Rürup- oder Basisrente und der Riester-Rente. Viele wissen nicht einmal, dass die private Rentenversicherung nach Riester ausschließlich Arbeitnehmern vorbehalten ist. Das zeigt sich unter anderem daran, dass elf Prozent davon ausgehen, beide Produkte seien gleichermaßen für Selbständige geeignet und 17 Prozent das Riestermodell für sich als bessere Wahl einstufen. Peter Thomas, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Condor-Versicherungsgruppe, findet dazu klare Worte: „Der Großteil der Selbständigen und Freiberufler verschenkt Jahr um Jahr wertvolle Euros an staatlicher Unterstützung, die im Alter die Rente erhöhen würden.“
Aktuell können 66 Prozent der Beiträge für die Basis-Rente steuerlich geltend gemacht werden. Einen Nutzen ziehen daraus nur die elf Prozent, die bereits einen Rürup-Vertrag unterschrieben haben. Dennoch sagen 59 Prozent, diese Form der Altersvorsorge komme für sie nicht in Frage. Immerhin planen 14 Prozent, noch eine Basisrente abzuschließen. Allerdings ist ihr Anteil im Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2007 um zwei Prozent gesunken. „Viele Verbraucher fürchten gesetzliche Auflagen“, weiß Peter Thomas. Dabei verknüpfe die Rürup-Rente die vom Alterseinkünftegesetz vorgeschriebene Sicherheit der lebenslangen Rente mit großer Spar- und Anlageflexibilität. Die Vorsorge lasse sich individuell an die Lebensumstände anpassen und man sei frei in der Wahl der Kapitalanlage.
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Andre on 10/14 at 07:03 AM
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Finanzkrise: Bausparguthaben sind sicher
Das allgemeine Interesse an Wirtschaftsnachrichten ist nicht besonderes groß – bis vor wenigen Wochen haben sich nur vergleichsweise wenige Menschen für die globale Finanzkrise interessiert. Doch seitdem klar ist, dass inzwischen auch deutsche Sparer und Anleger von der Krise betroffen sind, horchen viele Menschen auf. Sehr verwunderlich ist dies nicht, immerhin haben in den vergangenen Wochen viele Menschen ihre Ersparnisse oder zumindest einen Teil davon verloren. So hatten zum Beispiel etliche Sparer auf Anraten ihrer Bankberater in Zertifikate der Bank „Lehman Brothers“ investiert – doch die Bank ist inzwischen insolvent und die Sparer sehen ihr Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder. Zudem hatten etliche Sparer ihr Geld bei der isländischen „Kaupthing Bank“ investiert, die kurz vor der Pleite stand und verstaatlicht werden musste.
Nun bekommen es immer mehr Menschen mit der Angst zu tun und fragen sich deshalb auch, wie es um ihr Bausparguthaben steht. Das Interesse ist in diesem Fall sehr groß, schließlich ist das Bausparen in Deutschland immer noch sehr stark verbreitet und etliche Menschen haben im Verlauf der Jahre große Bausparguthaben angespart.
Doch glücklicherweise kann Entwarnung im Hinblick auf dieses Thema gegeben werden. Bei den Bausparkassen verhält es sich nämlich so, dass diese nur sehr wenig an den Kapitalmärkten investieren – in erster Linie trägt sich das System des Bausparens allein durch die Besparung von Verträgen sowie der Vergabe von Darlehen. Die Bausparkasse „Schwäbisch Hall“ hat bereits reagiert und eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht, in der explizit auf die Sicherheit der Sparguthaben hingewiesen wird – Bausparer haben also nichts zu fürchten. Dies gilt übrigens für alle Bausparkassen, weil der Gesetzgeber maßgeblich bestimmt, wie die Anbieter mit den Geldern der Sparer umzugehen haben.
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Jochen on 10/14 at 05:13 AM
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