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Mittwoch, Oktober 15, 2008

Deutsche Autos viel zu teuer versichert

Die Deutschen zahlen zu viel für ihre Kfz-Versicherung. Das jedenfalls behaupten dieser Tage verschiedene Experten unabhängig voneinander. Anlässlich der bevorstehenden Wechselfrist in der Kfz-Versicherung, die am 30. November ausläuft, raten viele Fachleute dazu, den eigenen Versicherungsschutz auf den Prüfstand zu stellen und sich ggf. nach einer anderen Lösung umzusehen. Der Wechsel in einen anderen Tarif kann dabei ebenso zu spürbaren Entlastungen führen wie die Kündigung des Vertrages und der Gang zu einer anderen Assekuranz.

Viele Autofahrer zahlen nach Ansicht von Brancheninsidern nur deshalb zu viel für ihren Versicherungsschutz, weil sie ihrem Anbieter über einen langen Zeitraum treu bleiben. Im Versicherungsgeschäft allerdings wird Treue nicht belohnt: Besonders günstige Offerten der Anbieter richten sich meist nur an neue Kunden und bleiben anderen verwehrt. Auch allgemeine Prämiensenkungen, die im Zuge des intensiven Wettbewerbs auf dem deutschen Markt für Sachversicherungen in regelmäßigen Abständen erfolgen, werden an Bestandskunden nicht weitergereicht.

Wer sich ungünstig behandelt fühlt und seine Kosten senken möchte, sollte deshalb nach Ansicht von Experten zunächst den eigenen Berater aufsuchen und in einem Gespräch klären, inwieweit der Anbieter Entgegenkommen zeigen kann: Ein günstigerer Tarif oder ein Beitragsrabatt können dabei eine Lösung darstellen. Zeigt sich die Versicherung wenig nachgiebig, sollte die Kündigung des Vertrages erfolgen. Bei der Konkurrenz lassen sich insbesondere dann günstige Konditionen realisieren, wenn die Angebote verschiedener Assekuranzen miteinander verglichen werden und die günstigste, den eigenen Anforderungen entsprechende Police gewählt wird.

Fazit: Wo Treue nicht belohnt wird, sollte sie auch nicht geboten werden – ganz besonders im Versicherungsgeschäft.

Posted by Gerald on 10/15 at 10:38 AM
KFZ-Versicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Bonitätsprüfung bei KFZ-Versicherung?

Der Focus Online berichtet unter Berufung auf die Fachzeitschrift „Finanztest“, dass eine wachsende Zahl Versicherer bei Sachversicherungen wie etwa der Kfz-Versicherung die Bonität ihrer Kunden überprüft. Dabei sollen das bisherige Zahlungsverhalten und der berufliche Status ebenso in die Beurteilung einfließen wie persönliche Daten. Dem Bericht zufolge bedienen sich insbesondere Assekuranzen, die ihren Fokus auf den Vertrieb ihrer Produkte über das Internet legen, der elektronischen Bonitätsprüfung, die nicht nur bei Banken, sondern darüber hinaus auch bei Mobilfunkanbietern und Versandhändlern schon längste gängige Praxis ist.

Will eine Versicherung die Bonität des Kunden auf diesem Wege prüfen, muss sie (wie jedes andere Unternehmen auch) dazu das Einverständnis des Kunden einholen. Dieses wird in der Regel über die so genannte „Schufa-Klausel“ im Versicherungsantrag getan: Der Kunde willigt der Einholung von Daten bei einer Wirtschaftsauskunftei wie der Schufa oder auch Infoscore ein. Ohne die Zustimmung sind Abfragen nicht zulässig.

Das Ergebnis der Bonitätsprüfung hat den Experten zufolge potenziell Einfluss auf die Vertragsentscheidung: Im schlimmsten Fall wird die Versicherung nicht abgeschlossen, weil die Assekuranz das Risiko eines Adressausfalls zu hoch einschätzt. Weiterhin können Aufschläge auf die Prämien erfolgen wie es bei Zinsen für Verbraucherdarlehen der Fall ist.

Wer die Prüfung seiner Bonität verhindern möchte, sollte einen Blick in das Kleingedruckte des Antrags werfen. Findet sich hier eine entsprechende Klausel, die die Abfrage von Auskunfteidaten ermöglicht, sollte ein anderer Anbieter gewählt werden.

Welchen Sinn die Prüfung der Kreditwürdigkeit seitens der Versicherer macht, darf allerdings kritisch hinterfragt werden: Die meisten Policen werden ohnehin zumindest teilweise im Voraus bezahlt.

Posted by Stefan on 10/15 at 10:37 AM
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Keine Angst vor Bankwechsel/Wettbewerb günstig für Kreditnehmer

Immobilienbesitzer, die unzufrieden mit den Konditionen ihrer Finanzierung sind, sollten sich nicht scheuen, einen Wechsel zu einem anderen Geldhaus in Erwägung zu ziehen. Sofern der Darlehensvertrag eine vorzeitige Ablösung zulässt, kann durch eine günstigere Finanzierung oft viel Geld gespart werden. Eine Reduktion des Darlehenszinses um einen halben Prozentpunkt kann bei entsprechender Laufzeit und Volumen oft Geldbeträge im fünfstelligen Euro-Bereich ersparen und so die Haushaltkassen entlasten bzw. die Rückzahlung der Verbindlichkeiten beschleunigen.

Um die potenzielle Ersparnis einschätzen zu können, die sich durch einen Bankwechsel realisieren lässt, sollten Eigentümer zunächst die Konditionen in Erfahrung bringen, die ihre Bank bei einer vorzeitigen Ablöse bietet. Gerade bei Finanzierungen, die in der jüngeren Vergangenheit abgeschlossen wurden, fällt oft keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Die Zinssätze konkurrierender Banken schließlich sollten dann mit den eigenen Konditionen verglichen werden. Die Suche über einen Finanzierungsvermittler, der die Zinssätze dutzender verschiedener Kreditinstitute miteinander vergleicht, kann dabei eine willkommene Hilfe sein.

Der intensive Wettbewerb auf dem deutschen Markt für Baufinanzierungen kommt Verbrauchern dabei nach Ansicht von Experten zugute. Die Konditionen insbesondere von Direktbanken, die kein kostenintensives Filialnetz unterhalten, sind oft bedeutend besser als die der Hausbank in der Nähe. Über die Direktanbieter können auch sämtliche Darlehen aus den Programmen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau bezogen werden. Die ING-DIBA bietet hier sogar einen Rabatt in Höhe von 0,25 Prozentpunkten auf sämtliche KfW-Darlehen.

Das Zinsniveau ist nach Ansicht von Branchenkennern derzeit günstig: Die jüngste Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank hat die Konditionen ein weiteres Mal verbessert.

Posted by Stefan on 10/15 at 10:36 AM
Haus & BauImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Deliktunfähigkeit von Kindern bei der Haftpflicht berücksichtigen

Kinder, die spielen, sind gesund. Kinder, die spielen, schlagen aber auch gerne mal über die Strenge. Da bleibt es nicht aus, dass sie hier und da einen Schaden anrichten: Kratzer an Autos oder gesprungene Glasscheiben. Solange die Kleinen noch keine sieben Jahre alt sind, können sie auch nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden. Auch die Eltern bleiben außen vor, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht gerecht geworden sind. Der Geschädigte bliebe dann auf den Kosten – etwa für die Lackierung des Wagens – sitzen. Das birgt Streitpotential unter Nachbarn, wenn es wirklich einmal so weit kommen sollte. Die Gothaer Versicherung rät daher, die Deliktunfähigkeit von Kindern bei der Haftpflichtversicherung einzuschließen.

Denn Eltern, die nach einem Schaden lediglich darauf verweisen, ihr Nachwuchs sei deliktunfähig, sorgen auf Dauer für böses Blut. Entziehen können sie sich der Konfrontation mit dem verärgerten Nachbarn oder Anwohner nur schwerlich. Wenn es kracht, dann meistens in einem recht kleinen Umkreis rund um die Wohnung oder das Haus, sprich: die direkte Nachbarschaft. Der Einschluss der Deliktunfähigkeit von Kindern in die private Haftpflichtversicherung kommt damit einem sanften Ruhekissen gleich und hält die gute Nachbarschaft im Gleichgewicht. Denn selbst, wenn man rund um die Uhr auf die Jungen und Mädchen aufpasst, kann etwas passieren.

Bei der Gothaer beispielsweise setzt man bei der Absicherung solcher Fälle auf Komplettpakete. Eigentümern von selbst genutzten Einfamilienhäusern bietet sie das Produkt „Heim & Haus“. Es beinhaltet die Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 20 Millionen Euro sowie eine Gebäude- und Hausratversicherung. „Wohnung & Wert“ heißt das Paket für Wohnungseigentümer und Mieter. In beiden Tarifen gibt es einen Rabatt für schadenfreie Jahre und ist die Forderungsausfalldeckung bereits inklusive. Kombinieren lassen sie sich unter anderem mit einer Privat- sowie Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutzversicherung.

Posted by Andre on 10/15 at 06:03 AM
Haftpflicht • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Baufinanzierung: Jetzt nicht zu variablen Darlehen verleiten lassen

In den vergangenen Wochen sind die Hypothekenzinsen sehr stark ins Wanken geraten. Aufgrund der globalen Finanzkrise und deren starker Einfluss auf die internationalen Aktien- und Zinsmärkte kam es teilweise zu deutlichen Zinsschwankungen. Derzeit können angehende Bauherren und Immobilienkäufer enorm von dieser Situation profitieren, weil sie etliche Banken ihre Konditionen gesenkt haben und die Darlehen spürbar günstiger angeboten werden, als es noch vor einigen Wochen der Fall gewesen ist: Je nach Anbieter und Laufzeit sind die Zinssätze für Immobiliendarlehen zwischen 0,25 und 0,5 Prozent gefallen.

Diese Entwicklung lässt immer mehr potentielle Darlehensnehmer mit dem Gedanken spielen, ein variables Darlehen abzuschließen. Variable Darlehen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keiner Zinsbindung unterliegen und die Zinssätze in regelmäßigen Abständen (meist vierteljährlich) an die aktuelle Zinssituation angepasst werden. Etliche Menschen können sich nämlich gut vorstellen, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Monaten weiterhin fallen, was in erster Linie auf die schlechten Wirtschaftsaussichten zurückzuführen ist: Weil alle Anzeichen auf eine Rezession hindeuten, könnten die Notenbanken die Leitzinsen schon bald senken.

Allerdings sollte man bei Überlegungen dieser Art sehr vorsichtig sein: Wer ein Immobiliendarlehen mit variabler Verzinsung abschließt, nimmt ein vergleichsweise hohes Risiko auf sich. Immerhin ist nicht gesagt, dass die Hypothekenzinsen tatsächlich fallen werden. Außerdem stellt sich die Frage, wie es langfristig um die Zinsentwicklung steht – es könnte genauso gut passieren, dass die Zinsen eben nicht fallen, sondern sogar steigen.

Aus diesem Grund kann den meisten Privatpersonen nur davon abgeraten werden, sich für ein variables Darlehen zu entscheiden – die Risiken, die mit der Aufnahme eines solchen Darlehens verbunden sind, sind einfach zu groß. Insbesondere wenn man eine Familie zu ernähren hat und man genau auf die Ausgabensituation zu achten hat, ist es wesentlich besser, sich von Beginn an für ein Darlehen mit Zinsbindung zu entscheiden, um somit ein hohes Maß an Planungssicherheit zu erlangen.

Posted by Jochen on 10/15 at 06:02 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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