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Donnerstag, Oktober 16, 2008

Altersvorsorge-Informationen von der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat die Angst vieler Sparer um ihr Kapital und das in Versicherungen angelegte Geld zum Anlass genommen, einen ausführlichen Bericht über die zusätzliche Altersvorsorge zu veröffentlichen. Der Tenor der Mitteilung ist eindeutig: Informationen und das Wissen rund um die Möglichkeiten staatlicher und privater Angebote zur privaten Vorsorge sind die besten Ratgeber. Sich von Panik leiten zu lassen, sei der falsche Weg. Es gebe auch keine Standardlösungen für die private Altersvorsorge. Jeder müsse sein individuell passendes Paket schnüren.

Hilfe dabei verspricht die Bildungsinitiative der Bundesregierung „Altersvorsorge macht Schule“. In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen informiert die Deutsche Rentenversicherung über das Drei-Säulen-Prinzip mit gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente. Angeboten werden Einstiegskurse über 90 Minuten. Sie vermitteln einen ersten Eindruck und zeigen, wie hoch die Versorgungslücken sind und wie sie „gestopft“ werden können. „Die Teilnahme an diesen Kursen ist kostenlos“, erklärt die Regierung. Möchte man sich intensiver mit dem Thema beschäftigen, gibt es Kurse über zwölf Stunden. Die 20 Euro Kursgebühr sind gut angelegt und unter anderem für die Unterlagen, die man mitnehmen und zu Hause als Entscheidungshilfe nutzen kann.

Dass die Bundesregierung in ihrer Mitteilung auch ein wenig Werbung in eigener Sache macht, ist verständlich. Unter dem Stichwort „finanzielle Anreize zur zusätzlichen Altersvorsorge“ listet sie die Vorteile einer Riester-Rente auf. Vor allem jungen Sparern unter 25 Jahren wird dieses Rentenmodell ans Herz gelegt und mit dem Berufseinsteigerbonus von einmalig 200 Euro schmackhaft gemacht. Nicht zu unterschätzen seien auch die Grundzulage von 154 Euro pro Jahr und die Kinderzulage, die für ab 2008 geborenen Nachwuchs 300 Euro betrage.

Für den Anleger ist im Moment allerdings wichtiger, ob sein Geld auch sicher investiert ist. „Bei der Riester-Rente stehen jedem einzelnen Sparer zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Beträge inklusive der staatlichen Zulagen für die Rente zu“, beruhigt die Regierung. Sie verweist zudem auf das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz sowie die Systeme der freiwilligen Sicherungseinrichtungen. Genauso gut organisiert sei der Schutz bei der betrieblichen Altersvorsorge. Dafür sorgten der Pensions-Sicherungs-Verein bei Betriebsrenten, die von Unternehmen zugesagt oder über Unterstützungskassen abgewickelt werden, sowie die Bundesfinanzaufsicht, die ein Auge auf Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen habe.

Posted by Andre on 10/16 at 04:31 AM
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Bahn frei - Kartoffelbrei!

Versicherungsschutz beim Wintersport

Alle Jahre wieder: Ski und Rodel - Gut! - Eine Information, die viele tausend Wintersportler von mal zu mal erfreut. Im Zusammenhang mit den beliebten Sportarten auf einem Brett oder - wie bei den meisten - auf zwei Brettern stehen aber auch klare Unfallzahlen. Nach Angaben aus der Statistik erleiden jährlich 55 000 bis 65 000 deutsche Wintersportler einen Unfall.

Zu empfehlen ist also immer auch eine private Haftpflicht für verschuldete Unfälle und eine Unfallversicherung gegen Schäden, die man sich selbst zufügt oder die einem zugefügt werden, ohne dass vielleicht der Schädiger “dingfest” gemacht werden kann.
Die Unfallversicherung übernimmt grundsätzlich die Kosten für die Bergung eines Opfers und leistet eine finanzielle Hilfe bei Invalidität nach einem Unfall.

Das private Unfallrisiko über eine Versicherungen zu schützen, ist bei einer Deckungssumme von 100.000 Euro schon für circa 100 Euro pro Jahr zu haben.
Wer bereits eine Versicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit hat, benötigt diesen Schutz nicht.
Für Urlaube im Ausland sollte eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Die gibt es schon für unter 10 Euro Beitrag im Jahr. Zu beachten ist, das die gesetzliche Krankenversicherung für einen Kranken-Rücktransport aus dem Ausland nie aufkommt.

Retten auch beim Heli-Skiing!?

Verursacht ein Skifahrer einen Unfall auf der Piste, ist er für die Folgen verantwortlich. Werden dadurch Personen verletzt, können Ansprüche in großer Höhe auf ihn zukommen. Dieses Risiko lässt sich mit einer privaten Haftpflichtversicherung absichern, die nicht nur im Winterurlaub, sondern grundsätzlich für alle Lebensbereiche mehr als sinnvoll ist.

Versicherungspakete wie denen, die der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Deutsche Skiverband (DSV) seinen Mitgliedern anbietet, eignen sich wegen der weltweiten Deckung von Bergungskosten bis zu 25 000 Euro für Wintersportler, die auch in den Rocky Mountains zum Heli-Skiing aufbrechen.

Die Angebote des DSV sind in den Deckungssummen der Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung auf das individuelle Risiko und den persönlichen Bedarf zu prüfen.
Interessant für Wintersportler, die ihre Ausrüstung versichern wollen, ist meist die im Paket enthaltene Sportgeräte-Versicherung.

Posted by wob. on 10/16 at 04:28 AM
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