Immobilienmodernisierung: Nicht immer die beste Lösung
Auch wenn der Preis für Heizöl in den vergangenen Wochen stark gefallen ist, so ist sich der Großteil der Hauseigentümer der Tatsache bewusst, früher oder später eine Modernisierung vornehmen zu müssen, die eine Senkung des Energieverbrauchs zum Ziel hat. Im Grunde genommen ist es nämlich klar, dass die Energiekosten in absehbarer Zeit wieder steigen werden und man dieser Entwicklung auf lange Sicht nur entgegenwirken kann, indem man sich für eine Modernisierung entscheidet, die zu einer Verringerung des Energieverbrauchs führt und somit die Betriebskosten der Immobilie senkt.
Dennoch gibt es vergleichsweise viele Eigentümer, die vor solch einem Schritt zurückscheuen, was genau betrachtet auch nicht gerade verwunderlich ist. Immerhin verhält es sich so, dass eine energetische Immobilienmodernisierung mit einem vergleichsweise hohen Kapitalaufwand verbunden ist. Viele Eigentümer geben zu, dass sie sich viel lieber ein neues Auto kaufen oder mehrere Reisen buchen würden, als einen solch großen Betrag in eine Immobilie zu stecken.
Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, stellt die Durchführung einer Modernisierung gar nicht immer die beste Lösung dar. Auch wenn sich die Wirtschaftszeitung mit ihrem Artikel in erster Linie auf Gewerbeimmobilien bezieht, so ist klar, dass sich eine energetische Modernisierung nicht immer rechnet. Gerade wenn der Kostenaufwand sehr hoch ist und der Einspareffekt vergleichsweise gering, kann es aus wirtschaftlicher Sicht bzw. im Hinblick auf die Bewirtschaftungskosten günstiger sein, von der Modernisierung abzusehen und das Kapital für andere Zwecke zu verwenden. Hieran wird klar, dass man vor solch einer Entscheidung sehr genau kalkulieren sollte, bevor man sich endgültig festlegt und womöglich ein Modernisierungsdarlehen aufnimmt.
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Jochen on 10/25 at 08:04 AM
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Geld allein macht nicht glücklich…
...man muss es auch besitzen!
Mit mehr Geld ist es nur wenig besser, als es mit wenig Geld schlechter ist…! Wem dieser Satz auch zugeschrieben wird, er wird auch andersrum nicht besser. Denn Verbraucher in Deutschland geben ihr Geld eher nur für Normales statt für Güter des Luxus’ aus.
Es war wieder mal eine Studie, nach deren Erkenntnis kaum Geld für Luxusartikel ausgegeben wird. Von den Umsätzen für den privaten Konsum im Einzelhandel von durchschnittlich 5602 Euro waren nur 56 Euro oder ein Prozent für den sogenannten Luxus: Uhren oder Schmuck, wie in Nürnberg die Studie von GfK Geo Marketing deutlich machte.
Nur bei den Ausgaben für Telekommunikation mit 32 Euro oder 0,6 Prozent und bei Kinderartikeln mit zwölf Euro (0,2 Prozent) war der Anteil noch geringer.
Das nun hat beim Wert der benannten 5602 Euro für die Ausgaben eines Otto Normalverbrauchers damit zu tun, dass mit den ersten paar hundert Euros, die einer verdient, die dringenden Bedürfnisse zu befriedigen sind. Und wer kurzfristig mal gar nichts verdient, der wird - der Konsum-Theorie zur Folge - erstmals seine Ersparnisse aufzehren - sofern er die überhaupt hat.
Den größten Anteil am privaten Konsum verursachen mit gut 36 Prozent die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel, die sich auf gut 5602 Euro pro Kopf belaufen. Auf Rang zwei der Kauf-Liste liegen Artikel für Gesundheits- und Körperpflege mit einem Anteil von 14,4 Prozent.
Gilt die Studie als repräsentativ, werden demnach für Kleidung 8,4 Prozent des Haushaltsgeldes ausgegeben. Das aber ist geschlechts-spezifisch zu betrachten. Während Männer für ihre Klamotten - ausgenommen Wäsche, Socken und Accessoires - jährlich und durchschnittlich 109 Euro ausgeben, liegen die Umsätze bei Frauen mit durchschnittlich 236 Euro doppelt so hoch.
Was immer die Marktforscher grundsätzlich feststellen wollten, sie taten dies auch zwischen dem Verbrauch Stadt - Land.
In und um München, Erlangen und Frankfurt am Main geben die Menschen deutlich mehr Geld für Kleidung und für Geräte der Informationstechnologie aus.