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Sonntag, Oktober 26, 2008

Immobiliendarlehen: Flexibilität ist wichtiger denn je zuvor

Neue statistische Zahlen belegen, dass die Anzahl so genannter Verbraucherinsolvenzen auch im vergangenen Jahr wieder spürbar gestiegen ist. Zunehmend mehr Haushalte sehen sich mit ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und können nur noch in der Privatinsolvenz eine Lösung erkennen. Gleichzeitig ist festzustellen, dass in zahlreichen Fällen auch der Erwerb einer Immobilie für die finanziellen Schwierigkeiten verantwortlich ist.

Genau betrachtet ist die Immobilienfinanzierung jedoch nur in den allerwenigsten Fällen dafür verantwortlich, dass einige Menschen in solch große finanzielle Schwierigkeiten geraten, die nur noch durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren abgewendet bzw. beendet werden können. Stattdessen sind es vor allem Scheidungen, die schnell zu großen Problemen führen. Eine Trennung kann nämlich sehr schnell dazu führen, dass sich plötzlich nicht mehr genug Kapital in der Haushaltskasse befindet und die Darlehensraten, die aus dem Immobiliendarlehen resultieren zu einer großen Belastung werden.

Hieran wird ersichtlich, dass es bei der Auswahl und dem Abschluss eines Immobiliendarlehens auf wesentlich mehr als nur einen niedrigen Zinssatz ankommt. Letzten Endes ist es mindestens genauso wichtig, dass das Darlehen ein Höchstmaß an Flexibilität bietet, damit die Finanzierung in Krisenzeiten an die neue Situation bzw. an die neuen, vorherrschenden Bedingungen angepasst werden kann.

Glücklicherweise kann in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Darlehensgeber dazu übergehen, zunehmend flexiblere Finanzierungslösungen zu schneidern. Inzwischen bieten einige Kreditinstitute sogar Darlehen an, die beim Eintritt von Härtefällen vorzeitig gekündigt werden dürfen – hierdurch wird es beispielsweise möglich, das Immobiliendarlehen im Falle einer Scheidung abzulösen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt und somit die Immobilie direkt in den Verkauf gehen kann.

Posted by Jochen on 10/26 at 09:17 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Student in der Pflicht

Teurer wie für andere auch!

Ohne geht’s nicht und mit nur teurer! Die Rede ist von der Krankenversicherung für Studenten. Ab dem Wintersemester 2008/2009 steigen die Beiträge zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung um 10, 7 Prozent oder von 58,49 Euro auf 64,76 Euro im Monat.

Studiker ohne Kinder, die über 23 Jahre alt sind, zahlen künftig monatlich 66,04 Euro statt 59,65 Euro ( ebenfalls 10,7 Prozent plus). Für viele Studenten gilt aber die Beitragspflicht deshalb noch nicht, weil sie über ihre Eltern beitragsfrei in der gesetzlichen Kasse mit-versichert sind.

Das gilt zwar in der Regel längstens bis zum 25. Lebensjahr, kann aber auch schon vorher enden. Wenn Studenten nämlich während der Semesterferien oder auch während der Semester arbeiten und über der Freigrenze verdienen, sind sie nicht mehr familienversichert.
Zulässig für den einzelnen Studiker sind Einkommen von 355 Euro monatlich oder aus einem 400-Euro-Mini-Job. Liegt die Zeit der Beschäftigung über zwei Monate im Jahr, in denen die Einkünfte die Einkommensgrenze übersteigen, endet die Familienversicherung. Dann hat der Student die Pflicht, sich selbst gegen Krankheit zu versichern und die Beiträge zu zahlen.

Wer bereis vor Beginn des Studiums privat krankenversicherte war, gerät mit seiner Immatrikulation in die gesetzliche Krankenversicherungspflicht. Den personenbezogenen Beitrag muss der Einzelne unabhängig von Alter und Einkommen zahlen. Wie viel, hängt davon ab, ob er sich für die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten oder für die fortgesetzte Private entscheidet, für die sich der Versicherte von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen muss.

Posted by wob. on 10/26 at 09:16 AM
GesundheitInteressantesPersoenlichesSicherheitWissenswertesKrankenversicherungPflegeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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