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Freitag, Oktober 03, 2008
Immobilienverkauf: Verkäufer schätzen Objektwert häufig falsch ein
Immobilieneigentümer, die ihre Objekte verkaufen möchte, haben es derzeit auf dem Immobilienmarkt sehr schwer – zumindest in weiten Teilen des Landes. Wenn man einmal von einigen Boom-Regionen wie zum Beispiel Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart absieht, sind die Immobilienpreise bereits seit Jahren am stagnieren und teilweise sogar am fallen. Grund ist eine sinkende Nachfrage: Aufgrund der Jobmöglichkeiten zieht es immer mehr Menschen in die Metropolregionen, so dass die ländlichen Gegenden das Nachsehen haben.
In diesem Marktumfeld kann es sich äußerst schwierig gestalten, eine Immobilie zu verkaufen. Wie das Nachrichtenmagazin „Stern“ auf seiner Website berichtet, kommt erschwerend noch hinzu, dass etliche Hauseigentümer den großen Fehler begehen und ihr Objekt preislich falsch einschätzen bzw. überschätzen. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin sagte Robert Anzenberger, Vorstand des Baugeldvermittlers und Maklerunternehmens „PlanetHome“, dass sich etliche Eigentümer nicht in der Lage befinden, den Wert ihrer Immobilie realistisch einzuschätzen. Dies liegt vor allem daran, dass die Objekte mit Emotionen in Verbindung gebracht werden, weshalb sie häufig wertvoller als andere, vergleichbare Immobilien eingestuft werden..
Doch um einen Käufer zu finden, gilt es den Preis nicht zu hoch anzusetzen: Überteuert angebotene Immobilien verkaufen sich in diesen Zeit einfach nicht. Aus diesem Grund kann allen privaten Immobilienkäufern nur dazu geraten werden, sich von Fachleuchten unterstützen zu lassen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen. Dieser befindet sich in der Lage, den tatsächlichen Wert der Immobilien zu ermitteln. Alternativ kann auch ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragt werden – auf diese Weise lässt sich der Kaufpreis gegenüber potentiellen Käufern am besten darlegen.
Posted by Jochen on 10/03 at 04:54 AM
Immobilien •
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Donnerstag, Oktober 02, 2008
Sachversicherungen: Im Paket oft günstiger
Sachversicherungen sind elementarer Bestandteil verantwortungsbewussten Versicherungsschutzes: Hausrat, Haftpflicht und Wohngebäudepolice schützen vor den finanziellen Folgen unschöner Ereignisse und sollten im Besitz jedes Bürgers sein. Aufgrund des abstrakten Risikos, das mit den Policen abgedeckt wird, empfinden viele den Abschluss und die damit verbundenen Kosten allerdings als lästig. Umso wichtiger ist es daher, auf ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis zu achten. Gerade bei Sachversicherungen lässt sich nach Einschätzung von Experten dabei viel Geld sparen, wenn alle Policen bei einem Anbieter im Paket abgeschlossen werden. Die Assekuranzen honorieren die dadurch reduzierten Verwaltungs- und Vertriebskosten durch oft großzügige Preisnachlässe.
Wer nicht auf eine Filiale in unmittelbarer Wohnortnähe angewiesen ist und sich mit den Leistungen eines Direktversicherers anfreunden kann, ist gut beraten, die Konditionen verschiedener Anbieter vor der Unterschrift unter einen Vertrag miteinander sorgfältig zu vergleichen und so eine Offerte zu ermitteln, die gut zu den eigenen Anforderungen passt und dabei möglichst geringe Kosten verursacht. Wer seine Verträge lieber in einer Filiale im Gespräch mit einem persönlichen Berater abschließt, sollte sich nicht scheuen, nach einem Rabatt zu fragen, wenn gleich mehrere Verträge abgeschlossen werden. Oft können die Versicherungsmitarbeiter Teile ihrer Vertriebsprovision an Kunden weitergeben, wenn das Volumen des Abschlusses ausreichend groß ist.
Eine weitere Möglichkeit, die Kosten einer Versicherung zu senken, stellt der Abschluss längerer Verträge dar. Wer bei Cosmos Direct beispielsweise eine Privathaftpflicht für einen Zeitraum von zehn Jahren abschließt, erhält von der Direktversicherung zehn Prozent Rabatt auf den regulären Preis.
Versicherungen: Kein Treuerabatt
Treue wird belohnt – allerdings nicht bei vielen Versicherungen. Kunden, die schon lange bei einer Assekuranz ihre Policen unterhalten, werden trotz pünktlicher Zahlungen und vertragsgemäßem Verhalten oft schlechter gestellt als jene Versicherte, die laufend von einem Anbieter zum nächsten wechseln. Der Grund liegt in der auf Vertrieb und Wachstum ausgerichteten Struktur der Versicherer: Provisionen werden vornehmlich für Neuabschlüsse gezahlt, die bei der Bewertung der Geschäftsentwicklung (und damit der Leistung des dispositiven Faktors) den Ausschlag geben.
Neukunden werden oft mit deutlichen Rabatten gelockt und so akquiriert. Bestandskunden, die weniger Kostenaufwand verursachen (weil die Vertriebsaufwendungen entfallen) werden hingegen nicht für ihre Vertragstreue belohnt. Neukundenangebote gelten in der Regel nicht für Versicherte mit bestehenden Vertragsverhältnissen. Aus diesem Grund raten unabhängige Experten dazu, den eigenen Anbieter mit den Offerten für Nichtkunden zu konfrontieren und nach einem Rabatt zu verlangen. In den meisten Fällen werden die Versicherten dabei auf Ablehnung stoßen. In diesem Fall raten die Fachleute zu einem Wechsel des Anbieters – und damit zu günstigeren Konditionen.
Verweigert die eigene Assekuranz Beitragsnachlässe, kann die Kündigung des Versicherungsvertrages und der Gang zu einem Konkurrenten bares Geld sparen. Die treuesten der Treuen, die schon viele Jahre bei ihrem Anbieter verweilen, können dabei am stärksten profitieren: Der Versicherungsmarkt in Deutschland ist seit geraumer Zeit von einem intensiven Wettbewerb gekennzeichnet, der zu sinkenden Preisen geführt hat. Insbesondere die gewachsene Präsenz von Direktversicheren, die ohne eigenes Filialnetz arbeiten, hat erheblichen Druck auf die Prämien ausgeübt. Wer sich ungerecht behandelt und für seine Treue nicht belohnt sieht, sollte nicht zögern und den Wechsel wagen.
Posted by Stefan on 10/02 at 11:10 AM
Versicherungen •
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Modernisieren: Mehr Netto möglich
Bauliche Maßnahmen, die der Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes dienen und dadurch den Primärenergiebedarf eines Objektes verringern, können nach Ansicht von Experten unter Umständen dazu beitragen, die Haushaltskasse zu entlasten. Zwar müssen Eigentümer für die Baumaßnahmen wie beispielsweise Wärmedämmung, den Einbau einer neuen Heizungsanlage oder die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, zunächst tief in die Tasche greifen und einen Kredit aufnehmen. Im Gegenzug aber können signifikante Teile der Betriebskosten, insbesondere bei Öl, Gas und Strom, eingespart werden. Angesichts der stark angestiegenen Preise für Energie ergeben sich daraus nicht selten deutliche Kostensenkungen: Bei älteren Gebäuden kann durch eine Modernisierung oft weit mehr als die Hälfte des Energiebedarfs vermieden werden.
Die Kosten für das zur Finanzierung der Maßnahme notwendige Darlehen sind dabei durchaus überschaubar, da der Staat in Gestalt der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau mit günstigen Krediten zur Seite steht. Wer Änderungen an seinem Objekt durchführt, die einen ökologischen Mehrwert bieten, kann dabei außerordentlich günstige Konditionen realisieren.
Die hohen Energiepreise, die Verbraucher beim Blick auf die monatliche Stromrechnung ebenso verärgern wie beim Tanken an der Tankstelle, haben auch ihre guten Seiten: Durch die spürbaren Preisanstiege hat sich der Anreiz zu Maßnahmen, mit denen die Energiebilanz eines Gebäudes verbessert werden kann, deutlich verstärkt. Ökologie und Ökonomie sind demnach kein Widerspruch mehr, sondern gehen Hand in Hand: Alte Gebäude mit einem sehr hohen Energiebedarf, bei denen Sanierungsmittel am produktivsten zum Einsatz kommen, bieten auch die größten Einsparpotenziale. In einigen Fällen ist sogar eine Netto-Haushaltsentlastung durch die Modernisierung möglich.
Posted by Stefan on 10/02 at 11:08 AM
Energiesparen •
Haus & Bau •
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Raucher zahlen höhere Versicherungsprämien
Rauchen schadet der Gesundheit – und dem Geldbeutel. An dieser Stelle sei dabei nicht auf die hohen Preise für die weit verbreiteten Glimmstängel verwiesen. Raucher zahlen auch bei bestimmten Versicherungen deutlich mehr als Nichtraucher. Insbesondere Risikoversicherungen, die mit der Gesundheit und dem Leben des Versicherungsnehmers in Verbindung stehen, kommen Raucher deutlich teurer zu stehen.
Ein 30jähriger Mann, der seine Angehörigen für den Fall seines Ablebens finanziell absichern möchte und zu diesem Zweck eine Risikolebensversicherung über ein Volumen von 200.000 Euro abschließt, muss mit monatlichen Kosten von rund 20 Euro als Nichtraucher rechnen. Raucher zahlen – sofern nicht noch weitere zusätzliche Risikofaktoren latent sind – den doppelten Beitrag. Als Raucher wird dabei nach Angaben von Branchenkennern jeder verstanden, der in den zurückliegenden 12 Monaten zum Glimmstängel gegriffen hat. Wie hoch der Zigarettenkonsum tatsächlich ausgefallen ist, spielt dabei keine Rolle.
Auch andere Policen wie beispielsweise Dread-Disease-Versicherungen, mit denen sich die finanziellen Folgen bestimmter schwerer Erkrankungen absichern lassen, kommen Raucher deutlich teuer zu stehen. Wer eine Versicherung abschließt, sollte seiner Assekuranz keinesfalls sein Laster verschweigen: Im schlimmsten Fall erlischt der gesamte Versicherungsschutz – nicht einmal die eingezahlten Beiträge werden zurückerstattet. Wer im Besitz einer Police ist und nach jahrelanger Abstinenz das Rauchen erneut aufnimmt, muss allerdings nicht um die Leistung der Assekuranz bangen, wenn die veränderten Umstände dem Versicherungsgeber nicht mitgeteilt werden. Im Zweifel erfolgt dann ein Umwandlung des Tarifes: Wer eine Nichtraucher-Lebensversicherung unterhält, zwischenzeitlich das Rauchen allerdings wieder anfängt, hat Anspruch auf die Versicherungsleistung, die bei dem gezahlten Beitrag einem Raucher zustehen würde.
Posted by Gerald on 10/02 at 08:19 AM
Lebensversicherung •
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KfW verpulvert Geld mit sinnloser Imagewerbung
Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw), die soeben durch grobe Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Lehmann-Pleite traurige Berühmtheit erlangt hat - und die, wie heute der Zeitung zu entnehmen war - beinahe noch mehr Geld in die Pleitebank gepumpt hätte, schaltet gerade bunte Image-Anzeigen, die die Kompetenz der Bank für die sogenannte Entwicklungszusammenarbeit herausstellen. Soll damit das verlorene Vertrauen wiedergewonnen werden?
Keine Frage: Die Anzeige ist gut gemacht und ausdrucksstark. Zu sehen ist eine schwarze Frau, die ein Kind auf dem Rücken trägt. Beide schauen stolz in die Kamera. In der Überschrift der Anzeige ist zu lesen: “Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit.” Das mag ja alles sein, kommt aber zu einem verdammt unpassenden Zeitpunkt. Außerdem: Wenn schon Anzeigen geschaltet werden müssen, dann sollte man diese doch vielleicht nutzen, um sich zur aktuellen Lage zu erklären. Und Freunde der Entwicklungszusammenarbeit würde derzeit mehr interessieren, ob es nach dem Millionen-Fiasko, in dessen Verlauf zwei KfW-Vorstände fristlos gefeuert wurden, überhaupt noch Geld für “Kompetente Entwicklungszusammenarbeit” geben wird.
Darüberhinaus erfüllt die kfw als Entwicklungsbank zahlreiche Aufgaben, die für Privatmenschen, Unternehmen und die öffentliche Hand von Bedeutung sind. Häuslebauer und Eigenheimsanierer können günstige Fördermittel bekommen, um das Haus zu bauen oder es energiesparend zu renovieren. Unternehmen und Kommunen konnten dort Kredite bekommen, um unternehmerische und kommunale Aufgaben zu erfüllen. Die Entwicklungsbank fördert Projekte in Entwicklungsländern. Wie sieht es zukünftig damit aus? Fragen, die man gerne in einer Anzeigenkampagne beantwortet bekommen würde.
Posted by Thorsten on 10/02 at 04:45 AM
Kredite •
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Mittwoch, Oktober 01, 2008
Zusatzversicherungen: Pakete oft ungünstig
Der Bedarf an privaten Krankenzusatzversicherungen wächst. Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Privatversicherer werden in der BRD gegenwärtig rund 20 Millionen Policen unterhalten. Zusatzversicherungen ergänzen das Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung um bestimmte Bereiche, müssen allerdings vom Versicherungsnehmer allein getragen werden - eine Beteiligung des Arbeitgebers ist in der Regel nicht vorgesehen, auch wenn einige größere Unternehmen ihren Angestellten bei der Bewältigung der Prämien Unterstützung gewähren.
Grund für das trotz der Kostenbelastung enorm gestiegene Interesse sind die in den zurückliegenden Jahren erfolgten Einschränkungen des Leistungskatalogs sowie die deutlichen Beitragserhöhungen, die zu einem außerordentlich ungünstigen Preis-Leistungsverhältnis in der GKV geführt haben. Im nächsten Jahr werden die Beitragssätze im gesetzlichen Versicherungsschutz aller Voraussicht nach auf durchschnittlich 15,8 Prozent ansteigen – der neue Gesundheitsfonds wird eingeführt und treibt nach Einschätzung der Kassen die Kosten in die Höhe.
Zusatzversicherungen werden von den Assekuranzen in verschiedenstem Umfang angeboten: Von Produkten, mit denen sich ganz spezielle Segmente der Gesundheitsversorgung abdecken lassen, beispielsweise Leistungen des zahnmedizinischen Bereichs oder reine Brillenversicherungen, bis hin zu Policen, die den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung auf das Leistungsspektrum der PKV erweitern, ist nahezu jede Lösung erhältlich.
Experten raten bei der Wahl einer Zusatzversicherung dazu, nur die wirklich notwendigen Bereiche zu versichern und keinesfalls Pakete zu kaufen, die viele Bestandteile enthalten, deren Besitz dem Inhaber keinen tatsächlichen Nutzen bringt – ein Student beispielsweise braucht in der Regel keine Sterbegeldversicherung. Unnötige Policen verursachen Kosten und belasten den Versicherungsnehmer damit zusätzlich.
Wer sich nicht sicher ist, welches Produkt die optimale Lösung darstellt, kann durch die Konsultation eines erfahrenen Maklers oder eine Recherche im Internet einen Überblick über die am Markt erhältlichen Konditionen der Anbieter in Erfahrung bringen.
Posted by Gerald on 10/01 at 03:15 PM
Krankenversicherung •
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Richtig versichert ins Studium
Der Beginn des Semesters und für viele angehende Studenten auch ein neuer Lebensabschnitt steht bevor. Damit die Bemühungen um den akademischen Abschluss von Erfolg gekrönt sind, bedarf es einer gründlichen Vorbereitung nicht nur auf Prüfungen. Angehende Studenten sollten auch die Rahmenbedingungen auf ihre neue Situation zuschneiden.
Ein ausreichender und - angesichts des knappen studentischen Budgets – günstiger Versicherungsschutz steht dabei an oberster Stelle. Während die Krankenversicherung in der Regel auf die eine oder andere Art und Weise bereits existiert, besteht vor allem im Bereich der Sach- und Risikoversicherungen oft großer Handlungsbedarf. Wer das elterliche Heim verlässt und in eine eigene Wohnung zieht, sollte undbedingt eine Hausratversicherung abschließen. Diese zahlt, wenn die zur Wohnung gehörenden Gegenstände (z.B. Möbel, elektronische Geräte, Kleidung) durch Brand, Einbruch o.ä. zu Schaden kommen. Tritt ein solcher Fall ein, erweist sich der Verzicht auf eine Hausratversicherung als teurer Fehler: Die Neuanschaffung der abhanden gekommenen bzw. zerstörten Gegenstände kann aus den oft nur geringen Rücklagen häufig nicht finanziert werden.
Eine private Unfallversicherung gehört ebenfalls zu den bereits während des Studiums unverzichtbaren Policen. Sie zahlt, wenn der Versicherte durch einen Unfall invalide wird. Eine einmalige Kapitalleistung sowie eine monatliche Unfallrente gelten dabei unter Experten als die beste Lösung für Studenten.
Die private Haftpflichtversicherung ist für jeden Bürger unabhängig von dessen Status absolut unverzichtbar. Die Police tritt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer Dritten oder deren Vermögen Schaden zufügt. Diese können im schlimmsten Fall – wenn Personen zu Schaden kommen – existenzielle Ausmaße erreichen und die wirtschaftliche Existenz lebenslang ruinieren. Aus diesem Grund sollte die Haftpflicht unbedingt abgeschlossen werden.
Immobilienkauf: Vor Überschuldung schützen
Die Überschuldung in Deutschland nimmt seit Jahren stetig zu: Stagnierende Löhne, steigende Preise und ein inadäquates Konsumverhalten habe viele Bundeshaushalte ruiniert. Einer der Hauptgründe für die Misere allerdings sind Schuldensaldi, die sich im Anschluss an einen nicht geplanten Immobilienverkauf ergeben. Erwirbt ein Ehepaar ein Objekt und lässt sich einige Jahre später scheiden, muss das Haus binnen kurzer Zeit und möglicherweise in einem ungünstigen Marktumfeld veräußert werden. Können mit dem Verkaufserlös nicht alle Verbindlichkeiten, die zur Finanzierung des Eigenheimes eingegangen worden sind, abgedeckt werden, verbleibt nicht selten eine gravierende Darlehensschuld.
Um aus dem Traum vom Eigenheim nicht einen Albtraum mit Gerichtsvollzieher und Vollstreckungsmaßnahmen werden zu lassen, sollten Bauherren wie Käufer für eine ausreichende Eigenkapitaldecke zu Beginn der Finanzierung sorgen. Mindestens zwanzig Prozent der gesamten Investitionskosten sollten aus eigenen Mitteln bereitgestellt werden können, wobei größere Anteile keinesfalls hinderlich sind. Erwerbsnebenkosten wie Maklercourtage, Grunderwerbssteuer und Notarkosten sollten ohnehin aus eigener Tasche finanziert werden – schließlich stellen diese Leistungen bei einer eventuellen Veräußerung keinen Gegenwert dar.
Je größer der Anteil des Eigenkapitals an der Finanzierung ist, desto geringer fällt der Sollzins in der Regel aus. Ein Beleihungsauslauf von sechzig Prozent gilt hier bei den meisten Banken als kritischer Wert, der zu Aufschlägen auf den Darlehenszins führt. Wer zwanzig Prozent Eigenmittel mitbringt und darüber hinaus ein Fünftel der Investitionskosten über einen Kredit aus dem Wohneigentumsprogramm der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau generiert, kann die Aufschläge gänzlich umgehen: Die KfW bietet eine nachrangige Eintragung der Darlehen ins Grundbuch an.
Posted by Stefan on 10/01 at 03:10 PM
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Hypo Real Estate: Mögliche Folgen für Immobilieneigentümer
Selbst für Experten kam es am Montag zu einem überraschenden Ereignis: Die Hypo Real Estate gab bekannt, in großen finanziellen Problemen zu stecken. Die Aktie des Unternehmens brach ein und sorgte an der Börse für jede Menge Trubel. Weil die Hypo Real Estate nicht irgendeine Bank ist, sondern der größte Marktteilnehmer im Bereich der Pfandbriefe, sah sich die Bundesregierung dazu gezwungen, einzuschreiten und dem Unternehmen kurzerhand 35 Mrd. Euro zuzusichern.
Die meisten Privatpersonen interessieren sich in der Regel nur bedingt für Wirtschaftsnachrichten. Allerdings sollte diese Nachricht vor allem die Immobilieneigentümer aufschrecken: Die Hypo Real Estate ist nämlich einer der größten Anbieter im Bereich der Immobilienfinanzierung. So hat die Hypo Real Estate zum Beispiel im vergangenen Jahr die Depfa-Bank übernommen, ein Kreditinstitut, das im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung sehr aktiv ist – tausende privat genutzter Immobilien werden über die Depfa-Bank finanziert.
Börsen- und Wirtschaftsexperten sind sich sicher, dass die Hypo Real Estate noch lange nicht gerettet ist. Einige Analysten haben bereits verlauten lassen, dass das Unternehmen über so gut wie kein Eigenkapital verfügt und die Finanzspritze der Regierung lediglich einem Tropfen auf einen heißen Stein gleich kommt. Es wäre also durchaus denkbar, dass die Bank abgewickelt bzw. zerschlagen wird. Für tausende von Immobilieneigentümern würde das bedeuten, dass ihre Darlehen an andere Kreditinstitute weitergereicht werden – ein Verfahren, vor dem sich etliche Darlehensnehmer fürchten. Allerdings kann wenigstens in diesem Punkt Entwarnung gegeben werden: Beim Verkauf oder der Weiterreichung von Darlehen bleiben die geschlossenen Darlehensverträge unberührt, so dass Zinserhöhungen oder ähnliches von den neuen Darlehensgebern nicht ohne weiteres durchgesetzt werden können.
Posted by Jochen on 10/01 at 05:20 AM
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