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Sonntag, November 30, 2008
Das Bausparen zur Altersvorsorge hat stark an Beleibtheit gewonnen
Das globale Finanzsystem basiert vor allem auf Vertrauen: Nur wenn die einzelnen Marktteilnehmer einander vertrauen können, bleibt der Geldkreislauf in Takt. Weil die Großbanken längst nicht mehr einander blind vertrauen, sind die Märkte ins Stocken geraten, so dass sich die Finanzkrise ausbreiten konnte. Dies hatte wiederum zur Folge, dass sich die Verbraucher das Vertrauen in die Banken und deren Finanzprodukte verloren haben.
Die eindeutigen Gewinner dieser Entwicklung sind die Bausparkassen: Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, setzen die privaten Verbraucher stärker als je zuvor auf die Finanzprodukte der Bausparkassen. Im Rahmen der Studie, die von der Postbank in Auftrag gegeben wurde, sollte ermittelt werden, wie die Menschen fortan bei der privaten Altersvorsorge verfahren. Das Ergebnis dieser Studie ist sehr deutlich: Rund zehn Prozent der Befragten können sich gut vorstellen, einen Bausparvertrag zur privaten Altersvorsorge abzuschließen – im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 40 Prozent.
Das gestiegene Interesse an Bausparprodukten ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Bausparkassen sehr vorsichtig investieren: Es geht nicht darum, die Rendite zu maximieren, sondern das Kapital der Kunden möglichst sicher anzulegen. Genau betrachtet dürfen die Bausparkassen noch nicht einmal anders verfahren, weil es ihnen so vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Somit sind die getätigten Spareinlagen besonders gut abgesichert.
Wer aufgrund der Finanzkrise mit dem Gedanken spielt, einen Bausparvertrag zur privaten Altersvorsorge oder zur Vermögensbildung abzuschließen, der sollte sich im Vorfeld sehr genau informieren. Weil sich die einzelnen Bausparprodukte insbesondere im Hinblick auf die Rendite sehr stark voneinander unterscheiden können, ist es unabdingbar, einen Vergleich vorzunehmen. Nur wenn man sich mehrere Angebote einholt und diese genau miteinander vergleicht, befindet man sich in der Lage, die Rendite seiner Bausparanlage zu maximieren bzw. das beste Angebot zu finden.
Posted by Jochen on 11/30 at 04:30 PM
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Samstag, November 29, 2008
Tilgung bei der Baufinanzierung optimal festlegen
Im gestrigen Blogpost über die Finanzierung von Immobilien, die als Kapitalanlage dienen, wurde kritisiert, dass viele Kapitalanleger nicht genügend Zeit zur optimalen Gestaltung ihrer Immobilienfinanzierung aufbringen. Unter anderem wurde auf die Wahl eines falschen Tilgungssatzes hingewiesen – ein Faktor, dessen Bedeutung leider viel zu oft unterschätzt wird. In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, welche Bedeutung dem Tilgungssatz tatsächlich zukommt und worauf es bei der Wahl ankommt.
Beim Großteil aller Immobilienfinanzierungen wird ein Tilgungssatz in Höhe von einem Prozent vereinbart. Die meisten Darlehensnehmer können sich mit dieser Tilgungshöhe sehr gut anfreunden, schließlich fällt sie vergleichsweise gering aus und sorgt somit für eine niedrige Finanzierungsbelastung.
Oftmals wird völlig unterschätzt, dass die Wahl eines solch niedrigen Zinssatzes einen sehr langsamen Abtrag der Restschuld zur Folge hat. Gerade in der Anfangszeit wird die Restschuld in den ersten Jahren jeweils um lediglich ein Prozent verringert, was beim aktuellen Zinsniveau zu einer Tilgungsdauer von etwa 35 bis 40 Jahren führt. Allerdings gibt es kaum einen Darlehensnehmer, der so lange tilgen möchte.
Daher ist es besser, eine höhere Tilgung zu vereinbaren. Selbst wenn die Erhöhung nur minimal ausfällt, sind die Folgen gravierend: Eine Erhöhung um 0,5 Prozent auf 1,5 Prozent verkürzt die Gesamtlaufzeit der Finanzierung um etwa sieben Jahre. Bei einem Tilgungssatz von zwei Prozent, wird sie nochmals um weitere fünf Jahre verkürzt. Obwohl sich die Finanzierungsrate durch die Wahl eines höheren Tilgungssatzes nur relativ geringfügig erhöht, lässt sich die Finanzierungsdauer erheblich verkürzen, was für den Darlehensnehmer zur Folge hat, dass sein Darlehen mehrere Jahre früher zurückgezahlt ist und ihm mehrere tausend Euro an Zinszahlungen erspart bleiben.
Posted by Jochen on 11/29 at 10:35 AM
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Freitag, November 28, 2008
Immobilien als Kapitalanlage sicher finanzieren
Immobilien erfreuen sich als Kapitalanlage einer steigenden Beliebtheit. Immer mehr Privatanleger entscheiden sich bewusst für den Erwerb von Immobilieneigentum, um dieses zu vermieten und somit Einnahmen zu erzielen. Wie in meinem vorangegangenen Blogpost aufgezeigt wurde, ist diese Entwicklung sowohl auf die globale Finanzkrise als auch auf die Einführung der Abgeltungssteuer zurückzuführen.
In der Tat können Immobilien eine sehr attraktive Form der Geldanlage verkörpern – allerdings nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Zu diesen Rahmenbedingungen zählen nicht nur die Lage und die Entwicklung der regionalen Immobilienmärkte, sondern auch die Finanzierung, die vom Kapitalanleger abgeschlossen wird. Sie entscheidet maßgeblich über die Rendite sowie auch über die Flexibilität, die eine Immobilienanlage mit sich bringt.
Leider müssen die meisten Immobilienanleger zugeben, dass sie sich mit der Finanzierung ihrer Immobilien nur bedingt beschäftigt haben. In den meisten Fällen verlassen sich die Anleger voll und ganz auf ihre Bankberater. Diese Vorgehensweise ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Bank- und Finanzierungsberater zählen längst nicht immer zu den Experten in Sachen Immobilienanlage. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich nicht zu sehr auf die Berater verlässt – denn gerade bei Anlageobjekten ist es sehr wichtig, dass ein solides Finanzierungskonzept erarbeitet wird.
So ist zum Beispiel immer wieder festzustellen, dass Kapitalanleger zu niedrigen Tilgungsraten tendieren, um über lange Zeit einer hohen Zinsbelastung und somit auch einer größeren Steuerersparnis zu unterliegen. Allerdings führt diese auch zu einer spürbaren Reduzierung der Rendite. Daher ist es wichtig, seine Finanzierung von allen Seiten zu überprüfen. Etliche Darlehensnehmer wären gut damit beraten, sich vor dem Abschluss des Darlehensvertrags mit einem weiteren Berater wie zum Beispiel einem Steuerberater in Verbindung zu setzen: Dieser kann sein Knowhow einfließen lassen und die Finanzierung noch einmal überprüfen – auf diese Weise ist es möglich, dass grundlegende Fehler vermieden werden und die Rentabilität der Anlage deutlich erhöht wird.
Posted by Jochen on 11/28 at 07:15 AM
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Donnerstag, November 27, 2008
In 76,5 Prozent der Haushalt gibt es eine Hausratversicherung
Gleich, ob man einen Versicherungsratgeber zur Hand nimmt oder eine Bedarfsanalyse durchführt: Die private Haftpflichtversicherung wird immer auf dem ersten Rang gelistet und gilt gemeinhin als wichtigste Police. In der Gunst der Kunden hat sie es allerdings noch nicht auf Platz eins geschafft. Hier hält sich schon seit Jahren die Hausratversicherung. Sie ist in 76,5 Prozent aller Haushalte vorhanden und damit der Deutschen liebste Versicherung. Sie schützt das Eigentum vor Schäden, die unter anderem durch Feuer, Wasser oder Einbruch verursacht werden und wird von Verbraucherschützern als „durchaus sinnvoll“ bezeichnet.
Entscheidend ist die Versicherungssumme. Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt, sich an die Pauschalen der Versicherungen zu halten, die bei rund 650 Euro je Quadratmeter liegen. Damit vermeide man eine mögliche Unterversicherung. Und die könnte teuer werden: Wer beispielsweise einen Vertrag über 50.000 Euro abschießt, der Hausrat allerdings 100.000 Euro wert ist, würde bei einem Schaden immer nur 50 Prozent erstattet bekommen – bei 25.000 Euro Schadenssumme wären das 12.500 Euro. Der Rest geht zu Lasten des Versicherten. Sind Wertgegenstände wie Gemälde vorhanden, gilt es, den Schutz entsprechend anzupassen. Immer mitversichert werden sollten Überspannungsschäden.
Da es bei den Verträgen gewaltige Unterschiede gibt, ist ein Versicherungsvergleich grundsätzlich angeraten. Das belegt auch das aktuelle Rating vom map Report, der 65 Policen untersucht hat. Bei einer Versicherungssumme von 350.000 Euro reichen die Prämien von 560 Euro im Jahr (HUK-Coburg) bis hin zu weit über 4.200 Euro (Bayerische Hausbesitzer). Die höchste Auszeichnung des map-Report (mmm) erhielten neben der HUK-Coburg auch die DEVK, die Debeka, die Bruderhilfe, die Öffentliche Oldenburg, die VHG, die WGV und die Provinzial Nord.
Ein Tipp: Kerzen haben ihren festen Platz in der Advents- und Weihnachtszeit, ob nun auf dem Adventskranz oder am Christbaum. So schön und heimelig das flackernde Licht auch sein mag – es birgt Gefahren und hat schon öfter zu Wohnungsbränden geführt. Deshalb sollten Kerzen niemals unbeaufsichtigt gelassen werden, denn das könnte im Schadensfall als grob fahrlässig ausgelegt werden. Dafür reichen laut eines Urteils des Amtsgerichtes Neunkirchen bereits 15 Minuten, die man den Raum verlässt (Aktenzeichen 5 C 1280/95). Wer auf Nummer sicher gehen möchte, versichert grobe Fahrlässigkeit gleich mit, ansonsten drohen selbst nach neuem Versicherungsvertragsrecht Kürzungen bei der Schadensabwicklung.
Posted by Andre on 11/27 at 07:22 AM
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Immobilienanlagen gewinnen wieder an Attraktivität
In den vergangenen Jahren musste der Ruf der Immobilie als Kapitalanlage deutlich Federn lassen: Immer weniger Anleger konnten sich für Immobilien begeistern und haben deshalb bevorzugt in Wertpapiere investiert. Doch nun sieht es ganz danach aus, als ob die Immobilie ein kleines Comeback erlebt: Ihre Beliebtheit hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen und könnte auch in den kommenden Jahren weiterhin zunehmen.
Es existieren gleich zwei Gründe, die Immobilienanlagen so beliebt machen. Beim ersten Grund handelt es sich natürlich um die globale Finanzkrise. Viele Anleger sind vorsichtig geworden und haben das Vertrauen in Wertpapiere verloren. Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien sind für etliche Anleger nicht greifbar - da ist es ihnen einfach lieber, wenn sie eine solide und tatsächlich greifbare Anlage besitzen.
Beim zweiten Grund handelt es sich um den Steuervorteil, den Immobilienanlagen mit sich bringen. Ab dem kommenden Jahr gilt die Abgeltungssteuer, die im Wertpapierbereich dazu führend wird, dass sämtliche Kursgewinne zu versteuern sind. Wie die „FAZ“ schreibt, können Anleger mit Immobilieninvestments deutlich profitieren bzw. dem Staat ein Schnippchen schlagen: Gewinne aus Immobilienverkäufen sind weiterhin steuerfrei, sofern seit dem Kauf mindestens zehn Jahre vergangen sind.
Auf der anderen Seite ist es so, dass Immobilieninvestments ebenfalls mit gewissen Risiken verbunden sind. Eines der größten Risiken, das seit jeher existiert, ist der Leerstand. Steht ein Objekt leer, werden keine Mieteinnahmen generiert. Des Weiteren gewinnt die Lage zunehmend an Bedeutung: Längst nicht mehr in allen Regionen der Republik gelten Immobilien als wertstabile, inflationsgeschützte Wertanlage. Daher gilt es bei der Objektsuche sehr vorsichtig zu sein bzw. den jeweiligen Markt genau zu analysieren, damit man eine Immobilie erwirbt, die jederzeit ohne größere Schwierigkeiten verkauft werden kann.
Posted by Jochen on 11/27 at 07:19 AM
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Mittwoch, November 26, 2008
Wohneigentum im Alter erwerben und sicher finanzieren
In meinem gestrigen Beitrag wurde aufgezeigt, welch hohe Bedeutung dem Eigenheim im Rahmen der privaten Altersvorsorge zukommt: Wer eine eigene Immobilie besitzt, muss im Alter keine Miete zahlen, so dass von der Rente einfach mehr übrig bleibt. Aufgrund der Vorteile, die das Eigenheim mit sich bringt, ist das Interesse sehr groß – vor allem bei älteren Menschen bzw. bei der so genannten „Generation 50 Plus“ ist das Interesse am Eigenheim sehr groß. Allerdings sind viele Interessenten sehr zurückhaltend: Häufig trauen sie sich den Erwerb eines Eigenheims aufgrund ihres Alters nicht mehr zu.
Dennoch sollte man sich diese Idee nicht gleich wieder aus dem Kopf schlagen. Wer nur noch vergleichsweise wenige Jahre bis zum Eintritt in den Ruhestand vor sich hat, der verdient in der Regel vergleichsweise gut: Zu diesem Zeitpunkt fallen die Einkommen mit Abstand am höchsten aus. Daher bietet sich sehr wohl die Möglichkeit, immer noch den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Wichtig ist nur, dass man auf ein solides Finanzierungskonzept setzt.
Beim vergleichsweise späten Start in das Eigenheim, kommt vor allem der Tilgung eine hohe Bedeutung zu: Weil einem nicht mehr so viele Jahre bleiben (der Großteil des Darlehens sollte bereits vor dem Eintritt in den Ruhestand zurückgezahlt sein) um die Restschuld zu tilgen, gilt es eine relativ hohe Tilgung zu vereinbaren. Anders als zum Beispiel junge Familien kommen Tilgungssätze von einem Prozent nicht in Frage. Aufgrund des guten Einkommens kann wesentlich höher und somit auch schneller getilgt werden.
Im Rahmen der Finanzierung ist zu beachten, dass das Darlehen flexibel ist, insbesondere wenn der Eintritt in den Ruhestand erfolgt und plötzlich die Lohn- oder Gehaltszahlungen durch die Rente ersetzt werden. Weil es meist zu einer Einkommensreduzierung kommt, sollte die Möglichkeit bestehen, die Finanzierung bzw. die Tilgung anzupassen, damit man weiterhin über einen ausreichenden finanziellen Spielraum verfügt.
Posted by Jochen on 11/26 at 07:21 AM
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Dienstag, November 25, 2008
Liegt wie Sauerbier in den Regalen der Versicherungen: die Rürup-Rente
Mit bislang rund 800.000 Verträgen bleibt die Rürup-Rente weit hinter den Erwartungen zurück, die einst an sie geknüpft waren. Die Steuergeschenke des Staates, mit denen die private Rente für Selbständige und Freiberufler gefördert wird, locken niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Denn diesem einen Vorteil, der sich zudem nur schwer berechnen lässt, stehen einige Nachteile gegenüber – angefangen bei der Vorgabe, dass der Vertrag nicht kapitalisierbar ist, über den Ausschluss einer Einmalzahlung zu Rentenbeginn bis hin zu den Kosten, die allerdings bei jeder privaten Altersvorsorge anfallen und berücksichtigt werden müssen.
Dass die Rürup-Rente derzeit überhaupt wieder ins Gespräch gekommen ist, hat zwei Gründe. Zum einen sorgte Bert Rürup, geistiger Vater und Namensgeber der Altersvorsorge für Freiberufler und Selbständige, mit seinem Wechsel zum AWD für Aufsehen. Zum anderen steht der Jahreswechsel kurz bevor und damit oft auch die Überlegung, wie noch Steuern gespart werden können. In dem Punkt kann sich die Basisrente durchaus sehen lassen. Bis zu 20.000 Euro, die in den Vertrag eingezahlt werden – als monatlicher Beitrag oder als jährliche Sonderzahlung – können als Sonderausgaben geltend gemacht werden. In diesem Jahr würden 13.200 Euro anerkannt, 2025 dann 100 Prozent. Dass mit dem steuerlich absetzbaren auch der später zu versteuernde Anteil Jahr für Jahr steigt (2040 muss die Rente zu 100 Prozent mit dem individuellen Satz versteuert werden), macht die Basisrente für viele auf den ersten Blick dann wieder uninteressant.
Um sich ein genaues Bild davon zu machen, ob die steuerliche Behandlung der Rürup-Rente sich lohnt oder nicht, raten Experten, den Steuerberater zu kontaktieren. Für ältere Besserverdiener macht sie aufgrund der aktuell geringen Versteuerung durchaus Sinn. Für alle anderen gilt, genau zu vergleichen und zu rechnen: Denn hat man sich erst einmal dazu durchgerungen, einen Vertrag zu unterschreiben, ist man daran gebunden und zahlt bis zum Rentenbeginn ein. Kündigen lassen sich die Verträge nicht. Da sie auch nicht vererbbar, beleihbar oder veräußerbar sind, zwängen sie die Sparer von Anfang an in ein sehr enges Korsett. Würde es gelockert, könnte das Marktpotential weitaus besser ausgeschöpft werden – sagen jene, die für die Entwicklung der Verträge zuständig sind.
Posted by Andre on 11/25 at 07:19 AM
Altersvorsorge •
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Immobilien eignen sich hervorragend zur privaten Altersvorsorge
Es geht auf das Ende des Jahres zu und alle Versicherungsunternehmen rühren noch einmal kräftig in der Werbetrommel. Insbesondere im Bereich der privaten Altersvorsorge wird kräftig geworben: Den Verbrauchern wird empfohlen, entsprechende Vorsorgeprodukte noch in diesem Jahr abzuschließen, um auch ja die gesamte Förderung zu erhalten. Da können einige nicht widerstehen und entscheiden sich beispielsweise für ein Riester-Produkt.
Dabei existieren noch ganz andere Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge. Eine der besten Möglichkeiten stellt der Erwerb von Wohneigentum dar. Oftmals wird den Leuten erst nach dem Eintritt in den Ruhestand so richtig bewusst, welche Vorteile die eigene Immobilie mit sich bringt. Insbesondere im Hinblick auf die monatlichen Fixkosten können die Eigentümer selbst genutzter Immobilien so richtig punkten: Während andere Monat für Monat hohe Mietkosten zahlen müssen, fällt diese Belastung einfach weg.
Nun werden einige Leute vielleicht argumentieren, dass es sich bei den Mietkosten um einen Faktor handelt, der zu vernachlässigen ist. Allerdings sollte man mit Aussagen dieser Art sehr vorsichtig sein: Durch den Eintritt in den Ruhestand wird das Einkommen in der Regel sehr deutlich reduziert, so dass die Miete einen großen Teil der Rente gleich wieder auffrisst. Hinzu kommt die Problematik mit den steigenden Mieten: Während die Mieten von Jahr zu Jahr vergleichsweise deutlich steigen, erhöhen sich die Renten hingegen nur sehr langsam, so dass die Miete zu einer immer größeren Belastung wird.
Daher kann die Immobilie nur wärmstens zur privaten Altersvorsorge empfohlen werden. Selbst wenn man sich vergleichsweise spät für den Erwerb von Wohneigentum entscheidet, ist es immer noch möglich, das Vorhaben finanziell zu stemmen und den Großteil der Finanzierungskosten vor dem Eintritt in den Ruhestand wieder abgetragen zu haben.
Posted by Jochen on 11/25 at 07:16 AM
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Montag, November 24, 2008
Bausparverträge verlieren 2009 als Kapitalanlage an Attraktivität
Auch wenn der Bausparvertrag in erster Linie als Finanzprodukt dient, das dem Sparer ein günstiges Immobiliendarlehen zugänglich machen soll, kann er ebenso zur Kapitalanlage dienen. Etliche Bausparkassen bieten sogar spezielle Bauspartarife an, die sich in erster Linie durch eine hohe Verzinsung während der Sparphase auszeichnen. Insbesondere für junge Menschen beziehungsweise für Berufseinsteiger können diese Tarife sehr interessant sein, weil sie die Möglichkeit haben, eine vergleichsweise attraktive Rendite zu erzielen.
Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ auf seiner Internetseite schreibt, können gerade Berufseinsteiger aufgrund von Zuschüssen eine Rendite von mehr als fünf Prozent erwirtschaften. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen (bei den vor allem die Höhe des Einkommens von Bedeutung ist) zum Bezug einer Förderung, der so genannten Wohnungsbauprämie, berechtigt sind. Insbesondere bei kleinen Sparbeträgen trägt die Förderung zu einer Renditemaximierung bei: Es geht also gar nicht darum, möglichst viel Geld einzuzahlen, sondern schlichtweg um die Förderung.
Doch im kommenden Jahr wird sich dies ändern: Die Wohnungsbauprämie ist ab 2009 nur noch dann erhältlich, wenn das Kapital, das mit dem Bausparvertrag gebildet wurde, auch tatsächlich für einen wohnwirtschaftlichen Zweck genutzt wird. Diese Regelung gilt zumindest für alle Sparer, die älter als 25 sind. Ihnen kann daher dazu geraten werden, noch in diesem Jahr einen entsprechenden Vertrag abzuschließen, um in den Genuss der Förderung zu kommen und gleichzeitig über die Berechtigung zu verfügen, das Kapital nach Beendigung der Sparphase frei verwenden zu können.
In diesem Zusammenhang soll abschließend darauf hingewiesen werden, dass es sehr wichtig ist, sich Zeit für die Suche nach dem passenden Bausparvertrag zu nehmen. Es lohnt sich, die Tarife der einzelnen Bausparkassen miteinander zu vergleichen, um einen möglichst gut verzinsten Tarif zu finden.
Posted by Jochen on 11/24 at 07:23 AM
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Sonntag, November 23, 2008
Immobiliendarlehen: Flexibilität ist wichtiger denn je zuvor
Die Zeiten, in denen man ein Haus gekauft und in diesem bis an das Ende seines Lebens gewohnt hat, sind längst vorbei. Aufgrund deutlicher Veränderungen in der Berufswelt hat sich auch die durchschnittliche Nutzungsdauer bzw. Verweildauer im Eigenheim verändert. Noch nie zuvor hat die Berufswelt den Menschen einer derart hohe Flexibilität abverlangt: Berufsbedingte Umzüge sind heutzutage etwas völlig Normales und werden von den meisten Menschen auch bedingungslos akzeptiert.
Für Immobilieneigentümer ist es natürlich alles andere als erfreulich, wenn sie sich aufgrund ihres Berufs dazu gezwungen sehen, in eine andere Region ziehen und somit auch ihr Eigenheim verlassen zu müssen. Zum einen zieht man nicht gerne aus der eigenen Immobilie wieder aus, zum anderen muss geklärt werden, was mit der Immobilie passieren soll.
Für die meisten Eigentümer ist klar, dass sie ihre Immobilie verkaufen möchten. Allerdings ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass sich dies längst nicht immer so einfach gestaltet. Dies liegt vor allem an der Finanzierung: In den meisten Fällen existieren Darlehen mit entsprechend hoher Restschuld, die nicht ohne weiteres abgelöst werden können. In Abhängigkeit von der gewählten Zinsbindung kann es unter Umständen noch Jahre dauern, bis eine Ablösung des Darlehens möglich ist.
Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je zuvor, die Baufinanzierung so zu gestalten, dass sie einem ein Höchstmaß an Flexibilität bietet. So gibt es zum Beispiel einige Direktbanken, die eine vorzeitige Rückzahlung bei besonderen Härtefällen erlauben. Zu solchen Härtefällen zählen zum Beispiel berufsbedingte Umzüge oder auch Scheidungen. Insbesondere wenn man in einem Berufsfeld tätig ist, in welchem Standort- und Arbeitgeberwechsel sehr verbreitet sind, sollte man unbedingt darauf achten, dass entsprechende Klauseln bzw. Sonderkündigungsrechte im Darlehensvertrag vereinbart sind, damit die Immobilie nicht zu einem schweren Klotz am Bein wird.
Posted by Jochen on 11/23 at 10:02 AM
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Samstag, November 22, 2008
Tipps und Infos zu Restschuldversicherungen für Immobiliendarlehen
Bei der Immobilienfinanzierung geht es für gewöhnlich um große Summen: Im Durchschnitt beläuft sich das Finanzierungsvolumen auf rund 150.000 Euro. Hierbei handelt es sich um einen stolzen Betrag, den nur die wenigsten Darlehensnehmer innerhalb kürzester Zeit zurückzahlen können. Daher raten viele Finanzierungsberater zum Abschluss entsprechender Versicherungsprodukte, mit denen die Restschuld eines Immobiliendarlehens versichert wird.
Etliche Bauherren und Immobilienkäufer stellen sich die Frage, welchen Nutzen solch eine Versicherung bietet und ob deren Abschluss wirklich erforderlich ist. Allerdings ist diese Frage nur schwer zu beantworten, da es immer ganz auf den Einzelfall sowie das vorgeschlagene Versicherungsprodukt ankommt.
Auf der einen Seite sind Zweifel berechtigt, immerhin genießen Kreditversicherungen bzw. Restschuldversicherungen nicht unbedingt den besten Ruf, was vor allem daran liegt, dass viele dieser Versicherungen relativ teuer sind. Auf der anderen Seite steht eine Menge auf dem Spiel: Im Falle von Arbeitslosigkeit oder bei Tod des Hauptverdieners kann eine Familie sehr schnell in große finanzielle Schwierigkeiten geraten – dann ist es sehr hilfreich, wenn eine Versicherung einspringt und entweder die Restschuld ablöst oder zumindest die Zahlung der Darlehensraten übernimmt.
Insbesondere Familien mit nur einem Verdiener sollten darüber nachdenken, ob es für sie nicht besser wäre, eine entsprechende Absicherung zu schaffen. In zahlreichen Fällen bzw. in Abhängigkeit von der Wahl des Versicherungsproduktes ist es möglich, einen vergleichsweise günstigen Versicherungsschutz zu schaffen, der eine solide Absicherung bietet und somit die finanziellen Risiken im Falle von Tod oder Arbeitslosigkeit auf ein Minimum reduziert. Einen guten Schutz bieten zum Beispiel Finanzprodukte wie Hypoprotect oder die Risikolebensversicherung. Es ist zu beachten, dass diese zum Teil parallel zur Finanzierung abgeschlossen werden müssen.
Posted by Jochen on 11/22 at 08:18 AM
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Freitag, November 21, 2008
Ski heil – aber bitte gut versichert
Die Meteorologen sagen für dieses Wochenende einen knackig-kalten Wintereinbruch voraus. Schneien soll es auch. Ob die weiße Pracht – vielerorts, wenn überhaupt, wohl eher grauer Matsch – den hohen Ansprüchen von Wintersportlern genügt, wird sich zeigen. Sicher ist, dass in diesem Jahr wieder viele mit Skiern und Snowboards im Gepäck in den Urlaub starten werden, um sich auf den Pisten frische Luft um die Nase wehen zu lassen. Damit auch die Sicherheit jederzeit mitfährt, sollte man sich schon vor Reiseantritt um den nötigen Versicherungsschutz kümmern. Komplettpakete wie sie unter anderem vom Deutschen Alpenverein (DAV) oder dem Deutschen Skiverband (DSV) angeboten werden, sind dazu laut „Stiftung Warentest“ nur bedingt geeignet.
Beim DSV kann man unterschiedliche Pakete schnüren, die von der privaten Haftpflicht- über die Rechtsschutz-, Unfall- und Krankenversicherung bis hin zu Skibruch- und Skidiebstahlversicherungen allerhand bieten. Doch die einzelnen Bestandteile haben ein entscheidendes Manko: zu niedrige Deckungssummen. Hinzu kommt, dass gerade bei der Krankenversicherung sehr genau auf das Kleingedruckte geachtet werden muss. Wer nur den Basic- oder Classictarif wählt, muss laut „Stiftung Warentest“ die Behandlungskosten nach wie vor aus eigener Tasche zahlen. Die Versicherung stellt in diesen Tarifen nur ein Krankentagegeld. Geht es ins Ausland, kommt man bei den Paketen des DSV um eine eigene Auslandsreisekrankenversicherung nicht umhin. Beim DAV wären es zusätzlich noch eine Unfallversicherung und die private Haftpflichtversicherung.
Die Frage ist, warum sollte man sich mit Paketen zufrieden geben, die weder all-inklusive sind noch die Leistungen bieten, die eigentlich sinnvoll, wenn nicht gar nötig wären? Die Tester raten dazu, jeden Bereich für sich abzusichern und zwar so, dass der Schutz nicht nur während der Urlaubszeit gilt, sondern auch für den Alltag. Unumgänglich ist die Privathaftpflichtversicherung für Schäden, die man selbst zu verantworten hat. Ebenso wichtig ist ein finanzieller Schutzschirm für den Fall der Invalidität in Folge eines Unfalls – beispielsweise ein Sturz beim Skifahren. Hierfür bieten sich eine Unfall- oder besser noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung an. Speziell für den Urlaub im Ausland sollte zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden.
Posted by Andre on 11/21 at 07:21 AM
Versicherungen •
Reiseversicherung •
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Baugeldvermittler wachsen in schweren Zeiten
Wer sich auf der Suche nach einer Baufinanzierung befindet und Darlehensangebote verschiedener Anbieter einholen möchte, hat heutzutage die Qual der Wahl. Es ist längst nicht mehr so, dass ausschließlich regionale Banken und Bausparkassen um die Gunst der Kunden buhlen. Insbesondere die Direktbanken sowie die Baugeldvermittler haben den Markt grundlegend verändert. Gerade die Baugeldvermittler können ein starkes Wachstum vorweisen: Ihr Konzept scheint bei den Kunden bzw. den angehenden Darlehensnehmern gut anzukommen.
Das Prinzip der Baugeldvermittlung ist denkbar einfach: Sie bieten ihren Kunden eine unabhängige Beratung an, bei der es darum geht, den passenden Darlehensgeber ausfindig zu machen. Für den Kunden ist die Dienstleistung kostenlos – er erhält eine umfassende Beratung und ihm werden die attraktivsten Finanzierungsangebote vorgelegt. Kosten fallen keine an, weil ein Vermittler im Falle eines Vertragsabschlusses von der Bank bezahlt wird.
In den USA sowie in England ist dieses Prinzip bereits seit Jahrzehnten stark verbreitet. Doch in Deutschland erfreut es sich erst jetzt einer wachsenden Beliebtheit. Bis vor wenigen Jahren haben sich die meisten Bauherren und Käufer fast ausschließlich an ihre Hausbank und ggf. einige weitere Regionalbanken gewendet. Doch gerade im Zeitalter der Direktfinanzierung wird ihnen klar, dass sie mit der Hilfe eines Vermittlers sehr viel schneller ans Ziel kommen und eine größere Anzahl an Darlehen vergleichen können.
Dass das Konzept der unabhängigen Baufinanzierungsberatung ankommt, wird an den Geschäftszahlen der Interhyp AG deutlich. Gegen Ende der vergangenen Woche gab das Unternehmen die Geschäftszahlen zum vergangenen Quartal bekannt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die Finanzierungsexperten das Finanzierungsvolumen um 14 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro steigern. Mit diesem Finanzierungsvolumen erreicht der Baugeldvermittler einen Marktanteil von 3,5 Prozent und zählt somit zu den größten Baufinanzierungsanbietern des Landes.
Doch die Interhyp AG ist längst nicht der einzige Anbieter in diesem Bereich. Weitere Unternehmen haben sich auf die unabhängige Beratung und Vermittlung von Immobiliendarlehen spezialisiert und können ebenfalls ein großes Wachstum vermelden – und dies in Zeiten eines rückläufigen Marktes. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Vermittler und Direktbanken eindeutig auf dem Vormarsch befinden, wohingegen die Vormachtstellung der regionalen Banken zu bröckeln beginnt.
Posted by Jochen on 11/21 at 07:18 AM
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Donnerstag, November 20, 2008
Baufinanzierung: Zinsexperten rechnen mit weiterem Zinsrückgang
Wer sich auf der Suche nach einer Baufinanzierung befindet bzw. kurz vor dem Abschluss eines entsprechenden Darlehensvertrags steht, der hat es derzeit nicht gerade leicht. Immerhin sind die Hypothekenzinsen in den vergangenen Wochen spürbar gefallen. Für einen Großteil der potentiellen Darlehensnehmer bedeutet dies, bei der Finanzierung ihres Eigenheims ordentlich sparen zu können: Selbst geringe Zinsrückgänge können im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit des Darlehens zu einer Zinsersparnis in Höhe von mehreren tausend Euro führen.
Weil die Zinsen gefallen sind und inzwischen immer mehr Zinsexperten mit weiteren Rückgängen rechnen, stellt sich natürlich die Frage, wie man am besten verfahren soll. Insbesondere wenn man unter Zugzwang steht, beispielsweise weil demnächst der Kaufpreis der Immobilie fällig wird, fällt einem die Entscheidung nicht gerade leicht. So kann es unter Umständen empfehlenswert sein, sich für ein variables Immobiliendarlehen zu entscheiden. Hierbei handelt es sich um ein Darlehen, dessen Zinssatz keiner Zinsbindung unterliegt, sondern in regelmäßigen Abständen an die Zinsentwicklung angepasst wird: Sollten die Hypothekenzinsen weiterhin fallen, kann man schon bald vom Zinsrückgang profitieren, da sich auch der Darlehenszins reduziert.
Diese Woche ist auf „Focus Online“ ein Artikel zu diesem Thema erschienen, in welchem zu dieser Verfahrensweise geraten wird. So rechnet zum Beispiel Max Herbst, Zinsexperte und Chef der FMH Finanzberatung, mit einem weiteren Rückgang der Hypothekenzinsen und rät wagemutigen Baufinanzierern zum Abschluss eines variablen Darlehens.
Sofern man selbst mit einem Zinsrückgang rechnet, kann diese Verfahrensweise durchaus in Betracht gezogen werden. Allerdings sollte man sich ebenso der Risiken bewusst sein: Wenn die Hypothekenzinsen steigen, steigt auch die Zinsbelastung. Daher ist es ratsam, sich für ein variables Darlehen zu entscheiden, das jederzeit in ein Darlehen mit Zinsbindung gewandelt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Reißleine zu ziehen und einen weiteren Anstieg zu verhindern oder im Falle sinkender Zinsen zu profitieren und diese langfristig festzuschreiben.
Posted by Jochen on 11/20 at 07:18 AM
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Mittwoch, November 19, 2008
Riester-Fondssparpläne im Test
Die Finanzkrise sorgt bei Anlegern und Versicherungskunden für eine gewisse Skepsis gegenüber fondsgebundenen Produkten. Galten sie bislang trotz Warnhinweisen zu möglichen Risiken als renditestark, können derzeit nicht einmal die schönsten Statistiken und Cost-Average-Effekt-Grafiken (Durchschnittskosteneffekt) das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. Wie es um die Riester-Fondssparpläne bestellt ist, die im Zuge der Krise nun auch ins Minus gerutscht sind, hat die Stiftung Warentest untersucht. Sie sagt klipp und klar: „Sparer müssen sich keine Sorgen um ihre Altersvorsorge machen, dafür sorgt die Garantie der Anbieter.“ Das Geld, das vom eigenen Konto in den Riester-Fondssparplan fließe, und die Zulagen vom Staat blieben dem Kunden erhalten.
Bei der Suche nach der passenden Riester-Rente auf Fondsbasis komme es laut Stiftung Warentest vor allem auf das Alter des Sparers an. Von den Produkten der sechs Anbieter, die getestet wurden, empfiehlt sie die DWS Toprente Dynamik sowie die UniProfirente von Union Investment für alle, die noch unter 40 Jahre alt sind. Beide Sparpläne investierten das Kapital zu bis zu 100 Prozent in Aktienfonds. Wer bereits in den 40ern ist und sich ein wenig risikofreudiger zeigt, dem legen die Tester die UniProfirente ans Herz. Ab 50 Jahren wird von einem Riester-Fondssparplan abgeraten. In dem Fall – und für alle, die auf eine sicherheitsorientierte Altersvorsorge setzen – seien Riester-Banksparpläne besser geeignet.
Kunden, die bereits eine Fondsrente nach Riester haben, sollten im Moment Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten. „Es wäre falsch, wegen der gefallenen Aktienkurse in einen anderen Riester-Vertrag zu wechseln“, heißt es in der Pressemitteilung der Stiftung Warentest. Die Verluste blieben auf Dauer bestehen, weil nur der Zeitwert ausgezahlt werde. Der entspreche im Moment bei Weitem nicht dem, was bereits eingezahlt worden sei. Das betreffe auch die Garantie und sorge unter dem Strich dann tatsächlich für ein Minus. Und das möchte schließlich keiner.
Posted by Andre on 11/19 at 07:23 AM
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