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Montag, November 03, 2008

Enteignung durch den Staat: Vorsicht beim Kauf von Immobilien in Spanien

Für ganz viele Menschen geht ein sehr großer Traum in Erfüllung, wenn sie den Kaufvertrag für ein Ferienhaus unterschreiben. Bei deutschen Ferienhauskäufern, sind vor allem Immobilien gefragt, die sich im sonnigen Süden befinden. Etliche Ferienhausbesitzer nutzen die Möglichkeit, im Winter der Kälte zu entfliehen und das angenehme Klima in Ländern, wie Spanien oder Portugal, zu genießen.

Das Interesse an Objekten, die sich in Spanien befinden, ist derzeit wieder sehr groß. Grund sind die spürbar gefallenen Immobilienpreise: Die globale Finanzkrise hat den spanischen Immobilienmarkt schwer getroffen. Die Preise für Ferienobjekte sind sehr stark gefallen – im Durchschnitt beläuft sich der Durchschnitt auf rund 25 Prozent. So gesehen, bietet sich jetzt den Interessenten die Möglichkeit, günstig den Traum vom Ferienhaus oder Alterssitz zu erfüllen.

Allerdings gilt es, beim Immobilienkauf in Spanien, derzeit sehr vorsichtig zu sein. Seit einigen Wochen herrscht, unter zahlreichen Eigentümern spanischer Immobilien, ein blankes Entsetzen: Die Regierung hat beschlossen, Tausende zu enteignen und deren Immobilien abzureißen. Grund ist eine Machtverschiebung im Parlament: Einigen Politikern sind die zahlreichen Immobilien, die Spaniens Küsten vermauern, ein Dorn im Auge. Aus Gründen des Naturschutzes und um die Küsten wie allen Menschen zugänglich zu machen, werden zahlreiche Eigentümer schlichtweg enteignet.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Herkunft der Eigentümer keine Rolle spielt. Sowohl ausländische Millionäre, als auch arme spanische Rentner, müssen um ihren Immobilienbesitz fürchten. Erst vor wenigen Wochen hat die spanische Regierung ein Exempel statuiert und eine komplette Wohnanlage dem Erdboden gleich gemacht.

Immobilienkäufer und Interessenten sollten, in Zeiten wie diesen, äußerst vorsichtig sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sich von einem Rechtsexperten beraten und seinen Kaufvertrag genau prüfen, um mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.

Posted by Jochen on 11/03 at 06:56 AM
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Lebensversicherung – stabil mit leichten Abstrichen

Riester- und Rürup-Rente sehen mit elf Millionen bzw. knapp 700.000 Policen recht blass aus im Vergleich zum Urgestein der privaten Altersvorsorge, der klassischen Lebensversicherung. Sie kommt auf stolze 94 Millionen Verträge, womit rein statistisch gesehen jeder Deutsche mehr als eines dieser Papiere sein Eigen nennt. Man mag über die Lebensversicherung schimpfen – was in der Vergangenheit häufig der Fall war – und ihr magere Renditen vorwerfen. Doch in der Not erweist sie sich als sehr solide, krisenfest und im Gegensatz zu anderen Optionen als nicht existenzgefährdet. Kurzum, die klassische Lebensversicherung gilt als äußerst sicher. In diesem Punkt sind sich unabhängige Experten und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einig.

Das gilt allerdings nur für die klassische Variante der Lebensversicherung. Fondsgebundene Policen, die eine höhere Rendite versprechen, schwimmen mit den Börsen und erleben derzeit regelrechte Talfahrten, wenn nicht sogar den freien Fall. Die klassische Lebensversicherung hingegen schippert bei leichtem Wellengang ruhig vor sich hin. „Die Stabilität ist nicht gefährdet“, so der oberste Versicherungsaufseher der BaFin, Thomas Steffen. Bei den Kapitalerträgen müsse man jedoch mit Abstrichen rechnen, zumindest im Moment. Für die Sicherheit verantwortlich ist ein enges Netz, in dem Vorgaben zur Anlagepolitik und die Überwachung nur zwei Bestandteile sind.

Die Versicherungen sind dazu verpflichtet, das Kapital breit gestreut anzulegen und für Polster zu sorgen, die als Reserve in schlechten Zeiten dienen. Gefüllt werden die Vorräte, auch als Rückstellung für Beitragsrückerstattung und Schlussgewinnanteilfonds bekannt, unter anderem durch die vorsichtige Kalkulation der Lebenserwartung und bessere Zeiten an den Kapitalmärkten. Insgesamt dürften sich rund 50 Milliarden Euro als Rücklagen auf den Konten Gesellschaften befinden. Daraus könnten sie im absoluten Notfall auch die garantieren Leistungen bestreiten, wenn die BaFin zustimmt.

Eine Garantie müssen die Unternehmen geben und dürfen daher auch nicht mit den Kundengeldern spekulieren. Unter dem Strich standen im vorigen Jahr mit Garantiezins und Überschussbeteiligung rund 4,6 Prozent Rendite. Die Gewinnbeteiligung wird im nächsten Jahr moderat sinken, sagt der Professor für Lebensversicherungen an der Fachhochschule Köln, Oskar Goecke, und ergänzt: „Das kann in einem Jahr schon wieder besser ausgehen.“ Also: Auf die Lebensversicherung scheint Verlass zu sein. Die meisten Verträge scheitern schließlich nicht am geringen Gewinn, sondern daran, dass man sich zu viel vorgenommen hat und die Beiträge auf Dauer zu hoch sind.

Posted by Andre on 11/03 at 06:25 AM
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Finanzkrise: Bausparkassen verzeichnen enormen Geschäftsanstieg

Bereits seit vielen Jahren haben die Bausparkassen mit einem großen Imageproblem zu kämpfen: Zunehmend mehr Verbraucher finden das Bausparen nicht besonders attraktiv. Die Geschäftszahlen entwickeln sich schon lange nicht mehr so positiv, wie es in früheren Zeiten einmal der Fall gewesen ist. Doch nun ist den Bausparkassen ein großer Helfer zur Seite geeilt, nämlich die globale Finanzkrise.

Man kann schon fast von einem Wunder sprechen, wenn man betrachtet, welche Auswirkungen die Finanzkrise auf das Geschäft der Bausparkassen genommen hat. Denn plötzlich scheint das Bausparen wieder attraktiv zu sein: Etliche Verbraucher wollen auf Nummer sicher gehen und legen deshalb ihr Geld lieber bei konservativen Geldinstituten an, um somit ihr Verlustrisiko zu verringern. Demnach genießen die Bausparkassen bei den Sparern einen ausgezeichneten Ruf – zumindest im Hinblick auf die Sicherheit der Spareinlagen.

Was den Anstieg des Bauspargeschäfts bzw. die Anzahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge betrifft, so kann sich diese wirklich sehen lassen. Aus Branchenkreisen ist zu vernehmen, dass die privaten Bausparkassen allein im Monat September einen Anstieg bei der Anzahl der abgeschlossenen Bausparverträge um ganze 19 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr zu vermelden haben. Dies entspricht einem Zuwachs beim Neugeschäft, wie ihn die Bausparkassen schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt haben.

Interessant wäre nun zu wissen, für welche Bauspartarife sich die Kunden der Bausparkassen entschieden haben. Hier bleibt zu hoffen, dass die Bausparer nicht übereilt gehandelt, sondern sich zuvor grundlegend informiert haben. Denn gerade beim Bausparvertrag handelt es sich um ein Finanzprodukt, das sich von Anbieter zu Anbieter spürbar voneinander unterscheiden kann. Insbesondere was die Rendite während der Sparphase betrifft, so können große Unterschiede bestehen. Daher ist es unverzichtbar, sich gründlich zu informieren und Angebote verschiedener Bausparkassen zu vergleichen, bevor man einen Vertrag abschließt.

Posted by Jochen on 11/03 at 06:23 AM
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Verdirbt Geld den Charakter?

Verbraucher oder ‘Sparefroh’? 

Gold, Moneten, Asche, Schotter, Kies, Penunze, Kohle, Mammon oder einfach nur Bares - wenn es um Geld geht, wird von manchen manchmal übertrieben und andere halten einfach nur den Mund. Wie aber ließe die Soziologie sich darauf ein, die Geldtypen zu beschreiben? Macht Geld leidenschaftlich oder eher nur knauserig? Verführt Geld oder macht es einfach nur sexy…??

Geld schafft Ambitionen

Die persönliche Finanzen stehen beim Ambitionierten an erster Stelle. Er ist gut informiert und bereit Risiken einzugehen. Geld hat für ihn einen positiven Stellenwert, Geld ist sein Gradmesser für Erfolg und dient ihm als Selbstbestätigung.

Geld schafft Souveränität

Der Souveräne hat vom erstmals erlebten Weltspartag gelernt, sich mit Finanzen zu beschäftigen - zur Sicherung von Existenz und Wohlstand. Der Umgang mit Geld ist ihm selbstverständlich und sichert ihm einen unabhängigen Lebensstil.

Geld birgt Sicherheit

Der Sicherheitsbewusste ist den Themen mit Geld aufgeschlossen, er ist materiell gut gestellt und er legt Wert darauf, sein Vermögen zu vergrößern. Schlagzeilen zu Finanzen werden meist tagesaktuell gelesen. Sein Anspruch nach Sicherheit lässt indes nur konservative Anlageformen wie Sparbuch und Bausparvertrag zu.

Geld macht bescheiden

Der Bescheidene markiert für sich den Typus mit Sparer-Mentalität. Er verhält sich vorsichtig und sorgt prozentual vom monatlichen Einkommen vor. Ihm und den Seinen genügen die Eigentumswohnung oder das Reihenhäuschen sowie aufeinander folgende Sparverträge.

Pragmatik und Geld

Der Zweckorientierte weiß zwar um sein Geld, doch stellt es für ihn keinen Wert an sich dar. Es ist Mittel zum Zweck. Für sich und die Seinen privat vorzusorgen, erledigt er nur unter äußerem Zwang. Grundsätzlich lehnt er Geldgeschäfte distanziert ab und spricht auch nicht gerne darüber.

Mach du das!

Wer beim Thema Geld eher nur delegiert, der ist zwar sensibilisiert, doch verlässt er sich gerne auf andere aus seiner privat-familiären Sphäre. Dem Lebenspartner kommen deshalb die eigentlichen Aufgaben zu, der dann nachträglich informiert, wenn von ihm finanzielle Entscheidungen getroffen sind.

Geld beruhigt!

Der Sorglose setzt sich eher lasch statt konstruktiv mit seinen privaten Finanzen auseinander. Er lebt heute und konsumiert. Vorsorge fürs Alter ist eher nachrangig, weil die monatliche Einkünfte meist keinen finanziellen Spielraum lassen. Warum also den Lebensstil noch weiter beschränken?

Geld schafft Kummer

Wer Geldangelegenheiten ignoriert und das Thema rundweg ablehnt, der hat wohl schon resigniert. Er zählt sich zum Prekariat, weil keine Spielräume gegeben sind. Wenn’s klappt, lebt er auf Pump. Das aber frustriert, stumpft ab und verstellt den Blick auf gelegentliche Chancen.

Posted by wob. on 11/03 at 06:21 AM
GeldanlageInteressantesPersoenlichesUmweltWitziges • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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