Finanzkrise schreckt Immobilienkäufer und Bauherren nicht ab
Obwohl die globale Finanzkrise bereits seit mehr als eineinhalb Jahren am Wüten ist, hat sie Deutschland erst vor wenigen Wochen so richtig erfasst. Seit der Insolvenz der Investmentbank „Lehman Brothers“, bei der auch deutsche Anleger Geld verloren haben, sind viele Menschen verunsichert. Insbesondere die Privatanleger haben viele Geldanlagen aufgelöst, um ihr Geld umschichten zu können. Gleichzeitig ist die Konsumfreude zurückgegangen, was vor allem die Autohersteller zu spüren bekommen: Mehrere Unternehmen haben die Produktionsbänder vorübergehend still gelegt.
Da viele Verbraucher derzeit vor größeren Investitionen zurückscheuen, sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass auch das Interesse am Immobilienerwerb stark zurückgegangen ist. Allerdings scheint hier die Lage ein wenig anders auszusehen: Viele Menschen, die bisher das Ziel verfolgten, demnächst eine Immobilie zu kaufen oder mit einem Bauvorhaben zu beginnen, möchten weiterhin dabei bleiben. Immobilienkäufer und Bauherren sehen daher vergleichsweise gelassen bzw. mit sicherem Blick in die Zukunft.
Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Forsa Institut in Berlin, das eine Studie für die „comdirect bank“ durchgeführt hat. Im Rahmen der repräsentativen Umfrage wurden 1.014 Personen bezüglich den Themen „Immobilienerwerb“ und „Finanzkrise“ befragt. Rund 58 Prozent der Befragten gaben an, sie würden sich von der Finanzkrise nicht beeinflussen lassen und deshalb unbesorgt in die Zukunft blicken. Weitere 18 Prozent gaben an, lediglich leicht verunsichert zu sein. Gerade einmal 16 Prozent der Befragten waren tatsächlich verunsichert und würden sich aufgrund der aktuellen Geschehnisse vom Immobilienerwerb abhalten lassen.
Für die „comdirect bank“ sowie auch für die anderen Immobilienfinanzierer sind dies äußerst gute Nachrichten. Die Branche hat nämlich bereits seit einigen Jahren schwer zu kämpfen – da käme es äußerst ungelegen, würde sich die Anzahl der potentiellen Darlehensnehmer noch stärker verringern.
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Jochen on 11/07 at 07:33 AM
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Skandia Lebensversicherung bietet erste „grüne Rente“ am deutschen Markt
Ethisch und ökologisch, korrekte Investments gibt es schon länger. Inzwischen schwappt diese Welle auch in den Bereich der privaten Altersvorsorge. Dabei gilt „Grün“ nicht ausschließlich als Farbe der Hoffnung – auf eine möglichst gute Rendite –, sondern entwickelt sich immer mehr zum Zugpferd, mit dem Versicherungen ihre Produkte, an den Mann und die Frau bringen wollen. Nachhaltigkeit, Umwelt und saubere Technologien sind nur einige Stichworte, auf die viele Kunden Wert legen, wenn sie Geld anlegen. Die Skandia Lebensversicherung AG hat diesen Trend aufgegriffen und bietet 20 Investmentfonds mit ökologischem Hintergrund, für die Riester-, Rürup- oder private Rentenversicherung.
Die Entscheidung, auf den Öko-Zug aufzuspringen, kommt nicht von ungefähr. „Allein in den letzten fünf Jahren, hat sich das Volumen ökologisch-nachhaltig gemanagter Fonds in Deutschland, auf über 25 Milliarden Euro verachtfacht. Und der Markt wächst weiter“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Skandia, Johannes Friedrich. Hintergrund sei der Wunsch nach zukunftsweisenden und gleichsam verantwortungsvollen Vorsorge-Lösungen. Dem werde die Skandia mit ihrer Auswahl nachhaltiger Investmentfonds gerecht. „Sie ermöglicht den Kunden die erste wirklich grüne Rente im deutschen Markt“, so Friedrich.
Welche Fonds, die in Umweltschutz oder andere Zukunftsthemen investieren, es bei der Skandia in die Prospekte für die Altersvorsorge und auf die „Grüne Liste“ schaffen, richtet sich nach den hauseigenen Kriterien für Qualitätsfonds, sowie den Urteilen des „European Sustainable and Responsible Investment Forum“ (Eurosif) und von „oekom research“, einer Rating Agentur. Mit im Pool sind sowohl reine Aktien- als auch Misch-, Themen-, Renten- und Geldmarktfonds. Über den reinen Umweltgedanken darf allerdings nicht vergessen werden, dass bei fondsgebundenen Renten, ob nach Riester-, Rürup oder als Privatrente, immer ein gewisses Risiko besteht. Dass die Märkte verrückt spielen können, zeigt sich aktuell recht deutlich.
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Andre on 11/07 at 06:33 AM
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