Hohes Absatzpotential im vierten Quartal
Zum Jahresende scheinen die Deutschen sich wieder mehr Gedanken um ihren Versicherungsschutz zu machen. Die Bereitschaft, neue Policen abzuschließen, hat jedenfalls deutlich zugenommen. Das belegt der Assekuranz Absatzpotential Index, kurz ASSDEX, der psychonomics AG. Er machte im vierten Quartal einen Sprung von 50 auf 58 Zähler und erreichte damit seinen Höchststand seit der ersten Umfrage 2007. „Das verspricht für die Versicherer einiges an Neugeschäftsmöglichkeiten, nicht nur in der Kfz-Sparte“, so Studienleiter Christoph Müller.
Bei den Kraftfahrzeugversicherungen ergibt sich ein Absatzpotential von 2,9 Millionen Neuverträgen. Voriges Jahr lag der Wert bei 2,7 Millionen. Gestiegen ist auch das Interesse an Versicherungen für die Bereiche Schaden, Unfall und Haftpflicht (SUH). Überlegten im dritten Quartal 1,4 Millionen Kunden, einen neuen Vertrag in diesem Segment zu unterzeichnen, sind es aktuell rund 1,9 Millionen. Als Gewinner darf sich auch die private Altersvorsorge betrachten. Das Interesse, die gesetzliche Rente gezielt aufzustocken, ist nach wie vor ungebrochen und legte nochmals zu – von 0,3 auf 0,8 Millionen mögliche neue Policen. Die Kranken- und Pflegeversicherungen hinken wie die Rechtsschutzversicherung leicht hinterher und mussten Einbußen von jeweils 100.000 Interessenten hinnehmen. Bezogen auf einzelne Produkte, werden die Risiko-Lebensversicherung, die private Rentenversicherung und auch die Berufsunfähigkeitsversicherung derzeit am stärksten nachgefragt. Fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen hingegen lassen im Kundeninteresse merklich nach.
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Andre on 11/17 at 07:24 AM
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Bauherren können Zuschüsse für natürliches Heizen beziehen
Das Interesse am natürlichen Heizen ist größer denn je zuvor. Immer mehr Bauherren und Modernisierer denken darüber nach, eine Heizungsanlage zu installieren, die mit natürlichen Brennstoffen versorgt werden kann. Denn gegenüber fossilen Brennstoffen wie Heizöl und Gas bringen Energieträger bzw. Brennstoffe wie Stückholz, Holzpellets oder Hackschnitzel gleich mehrere Vorteile mit sich. Einer der größten Vorteile sind natürlich die niedrigen Betriebskosten: In der Anschaffung ist das Holz schlichtweg günstiger. Ein weiterer Vorteil ist der Beitrag zur Schonung der Umwelt: Der Ausstoß an Schadstoffen, die bei der Verbrennung entstehen, ist deutlich geringer.
Doch trotz des großen Interesses ist bei Bauherren und Modernisierern eine starke Zurückhaltung zu spüren. Diese Zurückhaltung ist in erster Linie auf die Anschaffungskosten dieser Heizungsanlagen zurückzuführen. Während eine klassische Ölheizung für rund 6.000 bis 8.000 Euro zu haben ist, kostet eine Pelletsheizung gut das Doppelte. Diese Zusatzkosten möchten längst nicht alle Interessenten in Kauf nehmen.
Trotzdem sollte man nicht gleich vom Erwerb einer solchen Heizungsanlage absehen. Immerhin existieren attraktive Förderprogramme. Da wäre zum Beispiel das Förderdarlehen der staatlichen KfW Bank, das für energiesparende Maßnahmen vergeben wird. Dieses Darlehen zeichnet sich durch einen besonders attraktiven Zinssatz aus, welcher die gesamte Zinsbelastung stark reduziert – hier lässt sich die Zinsbelastung schnell halbieren, so dass es im Hinblick auf die Zinsbelastung fast keinen Unterschied mehr macht, ob man eine konventionelle Ölheizung oder z.B. eine Holzheizung finanziert. Hinzu kommen Zuschüsse vom Bund, die direkt in Anspruch genommen werden können und somit die Kosten auf einen Schlag verringern.
Aufgrund der Förderung ist es möglich, die Kosten und somit auch den Amortisationszeitraum spürbar zu verkürzen, so dass sich die Investition schon bald bezahlt macht. Daher sind viele Bauherren und Modernisierer gut damit beraten, schon jetzt auf entsprechende Technologien zu setzen.
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Jochen on 11/17 at 07:20 AM
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