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Mittwoch, November 19, 2008

Riester-Fondssparpläne im Test

Die Finanzkrise sorgt bei Anlegern und Versicherungskunden für eine gewisse Skepsis gegenüber fondsgebundenen Produkten. Galten sie bislang trotz Warnhinweisen zu möglichen Risiken als renditestark, können derzeit nicht einmal die schönsten Statistiken und Cost-Average-Effekt-Grafiken (Durchschnittskosteneffekt) das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. Wie es um die Riester-Fondssparpläne bestellt ist, die im Zuge der Krise nun auch ins Minus gerutscht sind, hat die Stiftung Warentest untersucht. Sie sagt klipp und klar: „Sparer müssen sich keine Sorgen um ihre Altersvorsorge machen, dafür sorgt die Garantie der Anbieter.“ Das Geld, das vom eigenen Konto in den Riester-Fondssparplan fließe, und die Zulagen vom Staat blieben dem Kunden erhalten.

Bei der Suche nach der passenden Riester-Rente auf Fondsbasis komme es laut Stiftung Warentest vor allem auf das Alter des Sparers an. Von den Produkten der sechs Anbieter, die getestet wurden, empfiehlt sie die DWS Toprente Dynamik sowie die UniProfirente von Union Investment für alle, die noch unter 40 Jahre alt sind. Beide Sparpläne investierten das Kapital zu bis zu 100 Prozent in Aktienfonds. Wer bereits in den 40ern ist und sich ein wenig risikofreudiger zeigt, dem legen die Tester die UniProfirente ans Herz. Ab 50 Jahren wird von einem Riester-Fondssparplan abgeraten. In dem Fall – und für alle, die auf eine sicherheitsorientierte Altersvorsorge setzen – seien Riester-Banksparpläne besser geeignet.

Kunden, die bereits eine Fondsrente nach Riester haben, sollten im Moment Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten. „Es wäre falsch, wegen der gefallenen Aktienkurse in einen anderen Riester-Vertrag zu wechseln“, heißt es in der Pressemitteilung der Stiftung Warentest. Die Verluste blieben auf Dauer bestehen, weil nur der Zeitwert ausgezahlt werde. Der entspreche im Moment bei Weitem nicht dem, was bereits eingezahlt worden sei. Das betreffe auch die Garantie und sorge unter dem Strich dann tatsächlich für ein Minus. Und das möchte schließlich keiner.

Posted by Andre on 11/19 at 07:23 AM
AltersvorsorgeRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wohn-Riester: Nur keine Eile beim Produktabschluss

Seit Ende des vergangenen Monats werden die ersten Finanzprodukte mit Wohn-Riester Förderung angeboten. Es waren überwiegend die großen Bausparkassen, die ihre Finanzprodukte haben zertifizieren lassen. Seither nimmt die Anzahl der Wohn-Riester Finanzlösungen langsam aber stetig zu. Auch die ersten Banken befinden sich mittlerweile in der Lage, entsprechende Finanzprodukte anbieten zu können.

Viele Finanzdienstleister raten ihren Kunden zu einem zügigen Produktabschluss: Wer seinen Wohn-Riester Vertrag noch in diesem Jahr abschließt, kann die gesamte Jahres-Förderung bzw. Zulage erhalten. Mit diesem einfachen aber wirkungsvollen Argument wird versucht, möglichst viele Personen zu einem Abschluss zu bewegen. Finanzexperten warnen jedoch vor einem übereilten Abschluss, weil das Angebot an Wohn-Riester Produkten noch vergleichsweise mager ausfällt: Alles in allem gibt es noch sehr viele Banken sowie weitere Finanzdienstleister, die noch keine Produkte mit Wohn-Riester Förderung auf den Markt gebracht haben.

Einem aktuellen Bericht der „WELT ONLINE“ zufolge sind die meisten Personen gut damit beraten, erst einmal abzuwarten. Zwar mag der diesjährige Erhalt einer Förderung verlockend sein, doch im Hinblick auf die Gesamtleistung und die Unterschiede der einzelnen Finanzprodukte ist es häufig besser, aus einem großen Angeboe an Finanzlösungen zu wählen. Gerade bei den Themen Immobilienerwerb und –Finanzierung geht es um große Beträge, so dass die Finanzprodukte exakt auf die persönlichen Verhältnisse zugeschnitten sein sollten. Zugleich wird im Bericht darauf hingewiesen, dass längst nicht alle Personen gut damit beraten sind, ein Wohn-Riester Finanzprodukt abzuschließen. Gerade, wenn man sich unschlüssig darüber ist, ob man überhaupt Immobilieneigentum erwerben möchte, ist es häufig besser, bei der Altersvorsorge auf klassische Riester Finanzlösungen zu setzen.

Posted by Jochen on 11/19 at 07:17 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Fahr- und Nutzer-Profil mit Rabatten

Jeder Kaufmann weiß, was für die Bezugskalkulation gilt: Von Hongkong bis Toronto - erst Rabatt und dann der Skonto. Letzteren gibt es bislang bei der Kfz-Versicherung jedoch noch nicht, doch Rabatte gibt es jede Menge. Wer aber angibt, was gar nicht zutrifft, muss bei Entdeckung mit Konsequenzen rechnen.

Die Rabatte hat sich die Versicherungswirtschaft bei der Kfz-Versicherung unter verschiedenen Merkmalen einfallen lassen. Die eine Versicherung ist für Alleinfahrer die beste, eine andere Kfz-Versicherung hat Vorteile, wenn Kinder im Auto mitfahren. Doch sollten die Rabatte allesamt kritisch betrachtet werden, denn wer einen Garagen-Rabatt hat und das Auto trotzdem immer nachts auf der Straße abstellt, kann je nach Sachlage bei einem Einbruchdiebstahl leer ausgehen.

Auch der ‘Wenigfahrer’ bezahlt weniger in der Kfz-Versicherung, was vor einigen Jahren dazu führte, dass von allen Kunden einer Versicherung fast 90 Prozent nach eigenen Angaben lediglich 5000 Kilometer pro Jahr fahren wollten. Auch solche Kunden wollen die Versicherungsvermittler nicht verlieren und betonten beim Abschluss, dass wer nur 5000 Kilometer angebe, aber im laufenden Jahr was Außergewöhnliches bei mehr Kilometer passiere, man halt im nächsten Jahr “nachmelden” müsse…

Nicht schummeln bei Kilometern!

Das nun ergibt für ein Jahr schon mal den günstigen Preis, doch gibt’s erhebliche Bedenken, wenn herauskommt, dass bei den Kilometern geschummelt wurde. Dann ist zwar der Versicherungsschutz nicht weg, aber der Beitrag muss nachbezahlt werden - eine Strafzahlung kann folgen..

Wer ein Leasingfahrzeug oder ein finanziertes Auto hält, sollte auf die Werkstatt-Bindung verzichten, denn sonst ist die Garantie weg, und da der Leasinggeber Eigentümer des Autos ist, könnte dies problematisch werden. Doch auch bei neueren Autos, für die der Eigentümer die Garantie nicht verlieren will, sollte man die Werkstatt-Bindung weglassen. Grund dafür ist auch, weil keine Werkstatt für alle Fahrzeug-Marken die geeigneten Werkzeuge hat.

Beim Rabatt zu ‘Kinder im Auto’ muss man nicht lange nachdenken, entweder man hat sie oder nicht. Somit hat auch hier die Lüge kurze Beine und kann nachträglich viel Geld kosten. Aufpassen sollten Eltern, wenn der Sohn oder die Tochter mit dem Auto der Eltern fahren wollen und die Eltern bei der Kfz-Versicherung vor Jahren mal angekreuzt haben, dass kein Fahrer unter 23 Jahren mit ihrem Auto fahren. Denn die Kids wachsen heran!

Posted by wob. on 11/19 at 07:19 AM
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