Ski heil – aber bitte gut versichert
Die Meteorologen sagen für dieses Wochenende einen knackig-kalten Wintereinbruch voraus. Schneien soll es auch. Ob die weiße Pracht – vielerorts, wenn überhaupt, wohl eher grauer Matsch – den hohen Ansprüchen von Wintersportlern genügt, wird sich zeigen. Sicher ist, dass in diesem Jahr wieder viele mit Skiern und Snowboards im Gepäck in den Urlaub starten werden, um sich auf den Pisten frische Luft um die Nase wehen zu lassen. Damit auch die Sicherheit jederzeit mitfährt, sollte man sich schon vor Reiseantritt um den nötigen Versicherungsschutz kümmern. Komplettpakete wie sie unter anderem vom Deutschen Alpenverein (DAV) oder dem Deutschen Skiverband (DSV) angeboten werden, sind dazu laut „Stiftung Warentest“ nur bedingt geeignet.
Beim DSV kann man unterschiedliche Pakete schnüren, die von der privaten Haftpflicht- über die Rechtsschutz-, Unfall- und Krankenversicherung bis hin zu Skibruch- und Skidiebstahlversicherungen allerhand bieten. Doch die einzelnen Bestandteile haben ein entscheidendes Manko: zu niedrige Deckungssummen. Hinzu kommt, dass gerade bei der Krankenversicherung sehr genau auf das Kleingedruckte geachtet werden muss. Wer nur den Basic- oder Classictarif wählt, muss laut „Stiftung Warentest“ die Behandlungskosten nach wie vor aus eigener Tasche zahlen. Die Versicherung stellt in diesen Tarifen nur ein Krankentagegeld. Geht es ins Ausland, kommt man bei den Paketen des DSV um eine eigene Auslandsreisekrankenversicherung nicht umhin. Beim DAV wären es zusätzlich noch eine Unfallversicherung und die private Haftpflichtversicherung.
Die Frage ist, warum sollte man sich mit Paketen zufrieden geben, die weder all-inklusive sind noch die Leistungen bieten, die eigentlich sinnvoll, wenn nicht gar nötig wären? Die Tester raten dazu, jeden Bereich für sich abzusichern und zwar so, dass der Schutz nicht nur während der Urlaubszeit gilt, sondern auch für den Alltag. Unumgänglich ist die Privathaftpflichtversicherung für Schäden, die man selbst zu verantworten hat. Ebenso wichtig ist ein finanzieller Schutzschirm für den Fall der Invalidität in Folge eines Unfalls – beispielsweise ein Sturz beim Skifahren. Hierfür bieten sich eine Unfall- oder besser noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung an. Speziell für den Urlaub im Ausland sollte zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden.
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Andre on 11/21 at 07:21 AM
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Baugeldvermittler wachsen in schweren Zeiten
Wer sich auf der Suche nach einer Baufinanzierung befindet und Darlehensangebote verschiedener Anbieter einholen möchte, hat heutzutage die Qual der Wahl. Es ist längst nicht mehr so, dass ausschließlich regionale Banken und Bausparkassen um die Gunst der Kunden buhlen. Insbesondere die Direktbanken sowie die Baugeldvermittler haben den Markt grundlegend verändert. Gerade die Baugeldvermittler können ein starkes Wachstum vorweisen: Ihr Konzept scheint bei den Kunden bzw. den angehenden Darlehensnehmern gut anzukommen.
Das Prinzip der Baugeldvermittlung ist denkbar einfach: Sie bieten ihren Kunden eine unabhängige Beratung an, bei der es darum geht, den passenden Darlehensgeber ausfindig zu machen. Für den Kunden ist die Dienstleistung kostenlos – er erhält eine umfassende Beratung und ihm werden die attraktivsten Finanzierungsangebote vorgelegt. Kosten fallen keine an, weil ein Vermittler im Falle eines Vertragsabschlusses von der Bank bezahlt wird.
In den USA sowie in England ist dieses Prinzip bereits seit Jahrzehnten stark verbreitet. Doch in Deutschland erfreut es sich erst jetzt einer wachsenden Beliebtheit. Bis vor wenigen Jahren haben sich die meisten Bauherren und Käufer fast ausschließlich an ihre Hausbank und ggf. einige weitere Regionalbanken gewendet. Doch gerade im Zeitalter der Direktfinanzierung wird ihnen klar, dass sie mit der Hilfe eines Vermittlers sehr viel schneller ans Ziel kommen und eine größere Anzahl an Darlehen vergleichen können.
Dass das Konzept der unabhängigen Baufinanzierungsberatung ankommt, wird an den Geschäftszahlen der Interhyp AG deutlich. Gegen Ende der vergangenen Woche gab das Unternehmen die Geschäftszahlen zum vergangenen Quartal bekannt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die Finanzierungsexperten das Finanzierungsvolumen um 14 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro steigern. Mit diesem Finanzierungsvolumen erreicht der Baugeldvermittler einen Marktanteil von 3,5 Prozent und zählt somit zu den größten Baufinanzierungsanbietern des Landes.
Doch die Interhyp AG ist längst nicht der einzige Anbieter in diesem Bereich. Weitere Unternehmen haben sich auf die unabhängige Beratung und Vermittlung von Immobiliendarlehen spezialisiert und können ebenfalls ein großes Wachstum vermelden – und dies in Zeiten eines rückläufigen Marktes. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Vermittler und Direktbanken eindeutig auf dem Vormarsch befinden, wohingegen die Vormachtstellung der regionalen Banken zu bröckeln beginnt.
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Jochen on 11/21 at 07:18 AM
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