Advanced Search

Dezember 2008
S M T W T F S
 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Montag, Dezember 01, 2008

Der PKV-Basistarif entwickelt sich anders als erwartet

Gedacht ist der Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) als günstiger Einstieg für jene, die bislang ohne Versicherungsschutz unterwegs waren, und alle, die eine günstigere Variante zur Vollversicherung suchen. Leistung und Preis sollen denen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entsprechen. Hintergrund ist die Koalitionsvereinbarung, der mit der Gesundheitsreform genüge getan wurde. Sie sieht vor, dass zum 1. Januar 2009 jeder krankenversichert sein muss. In der GKV wurde dieser Schritt längst vollzogen. Für die PKV steht er noch bevor, ist aber längst im Gange. Jetzt zeigen sich erste Macken an den Plänen. Um ein Äquivalent zur gesetzlichen Krankenversicherung bieten zu können, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Das scheint bei den Tarifen für Ärzte und Zahnärzte im Moment noch nicht der Fall zu sein. Folge: Der Basistarif wird teurer als erwartet.

Der Verband der privaten Krankenversicherungen hatte sich von Anfang an gegen den Basistarif ausgesprochen. Als Auffangstelle für alle Gestrandeten, die ohne Gesundheitsprüfung und ohne Rücksicht auf mögliche Risiken aufgenommen werden müssen, birgt der Tarif für die Unternehmen ein enormes finanzielles Risiko. Bestätigt wird diese Annahme dadurch, dass vornehmlich ältere und kranke Kunden sich für den Standardtarif entschieden haben, der 2009 in den Basistarif übergehen wird. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes geht davon aus, dass diese Klientel – man geht von insgesamt rund 5.000 derzeit Nicht-Versicherten aus – Kosten verursachen wird, die fünf bis sechs Mal höher liegen als bei Durchschnittsversicherten. Kostendeckend lässt sich so nicht arbeiten, was dazu führt, dass später alle das Defizit per Umlageverfahren schultern müssen. Das wird sich preislich bemerkbar machen.

Ein weiterer Faktor, der die Preisschraube deutlich anziehen lässt, sind wie bereits erwähnt die Honorare für Ärzte und Zahnärzte. Eine Einigung konnten der PKV- und die zuständigen Verbände der Mediziner noch nicht erzielen. Bleibt es dabei, gilt der 1,8-fache Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Bei den Dentisten ergäbe sich ein zweifacher Satz der zahnärztlichen Gebührenordnung (GOZ). Damit lägen die Ausgaben weit über denen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Volker Leienbach erklärte gegenüber dem Handelsblatt, was das für die Kalkulation des Basistarifs bedeuten könnte: „Schon junge Versicherte, etwa ab Alter 30, müssen damit rechnen, ab 2009 den Höchstbeitrag von rund 590 Euro im Monat zahlen zu müssen.“ Keine guten Aussichten und für viele ein Grund, gar nicht erst die Wechselkarte im ersten Halbjahr 2009 zu ziehen. Denn dann müssten sie 18 Monate lang im Basistarif bleiben und trotz hohen Beitrags auf die gewohnte Leistung der PKV verzichten.

Posted by Andre on 12/01 at 08:17 AM
KrankenversicherungGesundheitsreform • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Eigenheim: Fortlaufende Instandhaltung und Modernisierung sind unverzichtbar

Der Instandhaltung und Modernisierung von Immobilien kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Wenn man ein Eigenheim gekauft hat, muss man sich darauf einstellen, dass fortlaufend Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Gebäude instand zu halten. Im Grunde genommen kann ein Gebäude mit einem Auto verglichen werden: Nur wenn man regelmäßig zur Inspektion fährt und beschädigte Teile austauschen lässt, können größere Schäden verhindert werden.

Gerade im Bereich der Heizungs- und Energietechnik gibt es in den meisten Fällen eine Menge zu tun. Hier gilt es fortlaufende Kontrollen vorzunehmen – denn sollte die Heizungsanlage einmal ausfallen, kann es richtig teuer werden. Unter Umständen kann es auch empfehlenswert sein, die gesamte Anlage zu ersetzen und somit den Energieverbrauch spürbar zu reduzieren. Allerdings sind Vorhaben dieser Art oftmals nur in Verbindung mit der Aufnahme eines Darlehens möglich.

Die Aufnahme eines Immobiliendarlehens zur Modernisierung ist ein ganz besonderer Bereich der Baufinanzierung. In den meisten Fällen verhält es sich so, dass den Eigentümern nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Weil die Immobilie zumeist noch nicht vollständig abbezahlt ist, existiert noch ein Darlehen. Dies bedeutet wiederum, dass man sich aufgrund der Grundschuldsituation ausschließlich an die Bank wenden kann, bei der die bestehende Finanzierung läuft.

Dies ist insofern ein Nachteil, dass einem das Geldinstitut den Zinssatz mehr oder weniger diktieren kann – die Wahrscheinlichkeit, eine Finanzierungszusage bei einer anderen Bank zu erhalten, ist relativ gering. Hinzu kommt ein vergleichsweise kleines Finanzierungsvolumen, das sich ebenfalls nicht sonderlich positiv auf den Zinssatz auswirkt. Daher ist es wichtig, dass man vor allem die Möglichkeit überprüft, eine staatliche Förderung bzw. ein Förderdarlehen zu erhalten. Auf diese Weise lassen sich die Finanzierungskosten für das Modernisierungsvorhaben sehr deutlich senken.

Posted by Jochen on 12/01 at 08:15 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Baugeld: Zinsen müssen nicht ungedingt weiter fallen

Wer relativ kurz vor dem Abschluss einer Baufinanzierung steht oder zumindest weiß, dass er in den kommenden Tagen oder Wochen einen Darlehensvertrag unterschreiben möchte, der achtet in der Regel sehr genau auf die Entwicklung der Hypothekenzinsen. Ziel ist es, einen Trend zu erkennen und somit abzuschätzen, ob man das Darlehen möglichst bald abschließen sollte oder ob es sich noch lohnt zu warten – schließlich könnten die Zinsen ja auch fallen, was wiederum zu besseren Darlehenskonditionen führen würde.

Seit einigen Wochen ist sich der Großteil der Zins- und Finanzierungsexperten darüber einig, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Monaten weiterhin fallen werden. Die meisten Experten stützen sich dabei auf die trüben Wirtschaftsaussichten, die auf weitere Zinssenkungen der Zentralbanken schließen lassen. Daher raten viele Experten zu Gelassenheit: Wer es nicht eilig hat bzw. nicht umgehend ein Darlehen benötigt, der solle sich Zeit lassen um in Zukunft von noch besseren Konditionen profitieren zu können.

Umso erfreulicher ist es natürlich, wenn man gegenteilige Empfehlungen oder zumindest Einschätzungen zu hören bekommt. Robert Haselsteiner, Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp, hat diese Woche in seinem Zinsnewsletter bekannt gegeben, dass er mit keinem allzu großen Zinsrückgang rechnet. Er stützt sich hierbei vor allem auf zwei Argumente. Zum einen sei ein Großteil der von der EZB zu erwartenden Zinssenkung bereits in den aktuellen Zinssätzen berücksichtigt. Zum anderen verweist er auf die Finanzierungskosten der Banken: Die so genannten Zinsaufschläge fallen bisher vergleichsweise gering aus, könnten jedoch aufgrund eines möglichen Anstiegs der Refinanzierungskosten steigen, wodurch es zu einer Kompensation weiterer Zinsrückgänge kommen würde.

Hieran wird ersichtlich, dass es im Grunde genommen nicht möglich ist, die Entwicklung der Hypothekenzinsen genau vorherzusagen. Deshalb kann allen potentiellen Darlehensnehmern nur dazu geraten werden, weder zu sehr zu spekulieren, noch zu sehr auf die Experten zu hören. Letzten Endes gilt es die Darlehenskonditionen dann zu sichern, wenn man es selbst für richtig hält.

Posted by Jochen on 12/01 at 07:22 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?