Antrag für die Riester-Zulagen schon gestellt? Für 2006 wird es langsam Zeit!
Der Bonus vom Staat hat die Riester-Rente zu einem Selbstläufer werden lassen. Mit über elf Millionen Verträgen ist sie die absolute Nummer eins unter den privaten Rentenversicherungen. Damit sie all ihre Trümpfe ausspielen kann, müssen die Sparer jedoch aktiv mitwirken. Die Zulagen landen nicht automatisch auf dem Konto für die private Altersvorsorge. Sie müssen beantragt werden. Wer für das Jahr 2006 noch keinen Antrag auf die Zuschüsse gestellt hat, sollte sich sputen: Am 31.12. dieses Jahres endet die Frist. Immerhin geht es um die damalige Grundzulage in Höhe von 114 Euro und zusätzlich 138 Euro je Kind, die ansonsten verfallen würden.
Die nötigen Papiere halten die Banken und Versicherungen bereit, bei denen der Vertrag unterschrieben wurde. Die Unternehmen leiten die Anträge an die Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) weiter. Einfacher geht es mit dem so genannten Dauerzulagenantrag. Er muss nur einmal ausgefüllt werden. Das heißt nicht, dass man von da ab die Hände in den Schoß legen kann, weil die Assekuranz oder Hausbank sich darum kümmert, dass die Zuschüsse überwiesen werden. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, die Unterlagen Jahr für Jahr zu prüfen. Dabei sollte man darauf achten, ob die Förderung gebucht wurde und ob die Voraussetzungen erfüllt sind, damit auch im laufenden Jahr Zuschüsse gezahlt werden. Dazu müssen inklusive der Zulagen vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens für das Alter gespart werden. Wer weniger einzahlt, dem wird die staatliche Förderung gekürzt. Das wäre schade um das Geld – aktuell 154 Euro Grundzulage, 185 Euro Kinderzulage für Nachwuchs, der vor 2008 das Licht der Welt erblickte, 300 Euro Kinderzulage für Jungen und Mädchen, die 2008 geboren wurden, sowie für alle unter 25 Jahren 200 Euro Startbonus.
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Andre on 12/03 at 07:21 AM
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Deutschen Immobilieneigentümern droht keine Pleitewelle
Wie erst kürzlich hier im Blog berichtet wurde, haben zahlreiche Privatpersonen das Interesse an Zwangsversteigerungen gewonnen. Es hat sich herumgesprochen, dass man mit der Teilnahme an diesen Auktionen vergleichsweise günstig das Eigentum an einer Immobilie erlangen kann. Doch im selben Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass mit einer spürbaren Zunahme der Zwangsversteigerungen in Deutschland nicht zu rechnen sein wird.
Diese Aussage wurde nun durch die Schufa Holding bestätigt. Wie die Finanzkartei gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“ mitteilt, steht es um die Bonität deutscher Immobilieneigentümer und Darlehensnehmer äußerst gut. Auf dem Internetauftritt des „Focus“ ist zu lesen, dass sich die Ausfallquote im Bereich der Immobiliendarlehen auf gerade einmal 0,3 Prozent beläuft und zudem sehr stabil ist – eine Zunahme ist also nicht festzustellen.
Hieran werden zwei Dinge ersichtlich: Zum einen sind sich die Menschen bewusst, welche Konsequenzen mit der Aufnahme eines Immobiliendarlehens verbunden sind. Die meisten Darlehensnehmer haben ihre finanzielle Situation bzw. ihr Ausgabeverhalten unter Kontrolle und rutschen somit auch nicht in die Schuldenfalle. Zum anderen wird deutlich, dass das System der Kreditvergabe funktioniert: Deutsche Kreditinstitute gelten insbesondere bei der Vergabe von Immobiliendarlehen als sehr vorsichtig: Darlehen werden nur vergeben, wenn für die Banken ersichtlich ist, dass sich die Darlehensnehmer auch tatsächlich in der Lage befinden, die Finanzierung zu stemmen.
Im internationalen Vergleich ist eine Ausfallquote von 0,3 Prozent im Bereich der Immobilienfinanzierung ein erstklassiger Wert. In den USA beläuft sie sich auf ganze 4 Prozent – bei den risikobehafteten Darlehen (Darlehensnehmer mit schlechter Bonität) sogar auf erschreckende 19 Prozent.
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Jochen on 12/03 at 07:18 AM
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