Hohe Mieten machen Immobilienkauf noch interessanter
Schon seit Jahrzehnten driften die Mietpreise langsam aber sicher auseinander. Aufgrund dieser Entwicklung können die durchschnittlichen Mietpreise von Region zu Region deutlich voneinander abweichen. Teilweise ist es schon fast erschreckend, wie groß die Unterschiede sein können. Insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen müssen die Mieter tief in die Tasche greifen.
Zu Beginn der Woche hat die „Financial Times Deutschland“ auf ihrem Internetauftritt einen interessanten Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Im Rahmen einer Untersuchung wurden die durchschnittlichen Mietpreise in das Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen gesetzt. Aus den gewonnenen Werten geht eindeutig hervor, dass die höheren Einkommen, die in den wirtschaftlich starken Regionen verdient werden, längst nicht immer ausreichen um die höheren Mietpreise zu kompensieren.
Laut Faustregel sollte die Miete nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens übersteigen. Die Praxis zeigt jedoch, dass in einigen Städten wesentlich mehr Geld für die Miete aufgebracht werden muss. Spitzenreiter im Ranking der „Financial Times Deutschland“ ist die Stadt Freiburg: Mieter aus Domstadt müssen im Deutschnitt ganze 43,8 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Mietzahlung aufbringen. Auf dem zweiten und dem dritten Platz landen die Städte Stuttgart (43,4 Prozent) und Köln (42,54 Prozent).
Wenn man Monat für Monat einen großen Teil seines Einkommens für die Miete ausgibt, sollte man sich fragen, ob es womöglich besser wäre, ein Eigenheim zu erwerben. Zwar würde sich dadurch nicht unbedingt die finanzielle Belastung verringern, doch immerhin würde man Stück für Stück an Unabhängigkeit gewinnen: Eines Tages ist das Immobiliendarlehen getilgt und man braucht sich wegen der Miete keine sorgen zu machen, da man in der eigenen Immobilie wohnt. Sofern die Immobilienfinanzierung exakt auf die persönlichen Verhältnisse abgestimmt wird und bei der Auswahl der Immobilie nicht über die Stränge geschlagen wird, ist es durchaus möglich, eine Immobilie zu den Kosten zu finanzieren, die in etwa den bisherigen Mietkosten entsprechen.
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Jochen on 12/06 at 09:23 AM
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Immobilieneigentümer können derzeit günstige Anschlussfinanzierungen sichern
Angehende Bauherren und Immobilienkäufer dürften sich über die derzeitige Entwicklung der Hypothekenzinsen freuen: Seit Monaten ist ein langsamer aber stetiger Zinsrückgang festzustellen. Aber nicht nur angehende Darlehensnehmer, sondern auch Anschlussfinanzierer können von dieser Entwicklung profitieren. In den meisten Fällen ist es so, dass bei der Anschlussfinanzierung durch den Abschluss teurer Darlehen eine Menge Geld verschenkt wird. Doch gerade jetzt bietet sich die Möglichkeit, wesentlich günstiger zum Zug zu kommen und sich die Konditionen für ein günstiges Anschlussdarlehen zu sichern.
Die Sicherung der Zinsen für eine spätere Finanzierung gestaltet sich durch den Abschluss eines Forwarddarlehens denkbar einfach: Man schließt jetzt einen Darlehensvertrag ab, bei welchem die Konditionen für die spätere Anschlussfinanzierung gesichert werden. Je nach Bank können die Konditionen für Forwarddarlehen bis zu vier Jahre im Voraus gesichert werden – Kosten fallen in der Zwischenzeit keine an.
Auf diese Weise befindet man sich in der Lage, dem bisherigen Darlehensgeber ein Schnippchen zu schlagen. Die meisten Banken unterbreiten ihren Baufinanzierungskunden erst sehr spät – meist erst wenige Wochen vor dem Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung – entsprechende Konditionsangebote. So fehlt den Darlehensnehmern die Zeit, sich nach günstigen Angeboten umzusehen und die Banken können den Zinssatz mehr oder weniger diktieren.
Immobilieneigentümer, die in den kommenden Jahren eine Anschlussfinanzierung abschließen müssen, sollten zumindest die Möglichkeit nutzen und sich informieren. Immerhin bietet sich ein großes Einsparpotential. Außerdem stehen sie nicht unter Druck: Vor allem der Ausblick auf die Wirtschaft lässt auf einen anhaltenden Zinsrückgang schließen. Daher bietet sich jetzt die Chance, sich in Ruhe zu informieren und Ausschau nach einer günstigen Bank zu halten.
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Jochen on 12/06 at 07:47 AM
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