Advanced Search

Dezember 2008
S M T W T F S
 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Montag, Dezember 08, 2008

Bauen mit „öffentlicher Hand“

Der Wunsch nach eigenen vier Wänden ist bei den Bundesbürgern nach wie vor ungebrochen hoch. Die belastende Konsequenz ist dabei aber auch der recht hohe Finanzbedarf für Kauf oder Neubau, für Altbau mit Modernisierung. Käufer von Haus oder Wohnung haben zwar manchmal die Schwiegerleute mit dabei oder den bereits ordentlich bedienten Bausparvertrag, doch gilt fürs erforderliche Fremdkapital, dass auch staatliche Fördermittel eingebracht werden können.

Eigens ins Netz gestellte „Förderrechner“ zeigen, wo und für wen bei welchen Bedingungen öffentliche Mittel denkbar sind.

Wer die staatliche Bauförderung nicht mehr im Kalkül hatte, der denkt wohl an die große Koalition, die recht schnell die Eigenheimzulage ab dem 1. Januar 2006 für Bauherren und Hauskäufer hat streichen lassen.
Doch trotz erschwerter Finanzierung für junge Familien sind öffentliche Mittel für die potenziellen Käufer von Immobilien beim Bund versiegt, nicht aber auch bei den Bundesländern; mit Ausnahme von Berlin, wo der Stadtstaat selbst bedürftig ist.

Für die Finanzierung sind folglich nicht nur die Banken auf deren Angebote abzuklopfen, auch günstige Darlehen auf Ebene des eigenen Bundeslandes sind zu checken. Um die Stadtflucht bei jungen Familien aufzuhalten oder um die ‚weichen Standortfaktoren’ für zuziehende Arbeitskräfte neben der kulturellen Attraktivität zu verbessern, sind Anreize mit öffentlichen Mitteln eine Maßnahme mit Langfristcharakter.
Bauherren sollten also bei der Finanzierung nicht nur die Konditionen der heimischen Banken vergleichen, sondern auch zu prüfen, wie und für wen es Darlehen vom Land gibt.
Doch Achtung; Darlehen soll nur denjenigen dienen, deren Einkommen bestimmte Höchstgrenzen nicht übersteigen.

Mutterland der Häuslebauer

Eine Besonderheit gilt schon mal im Mutterland der Häuslebauer Baden-Württemberg. Dort können Paare bis zu 200000 Euro brutto im Jahr verdienen, um ein zinsverbilligtes Darlehen von bis zu 100000 Euro zu erhalten. Und des Hochdeutschen bedarf es auch nicht; Hauptsache man ist mit Wohnsitz ein Landeskind.
Und auch in Nordrhein-Westfalen und Sachsen beweist der Förderrechner: Eine vierköpfige Familie mit 3300 Euro netto im Monat bekommt in beiden Ländern zinsgünstige Darlehen fürs Eigenheim; in Sachsen allerdings nur für den Kauf eines Altbaus.
Ein Rechtsanspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen besteht jedoch nicht. Auch nicht, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Denn die Chance auf Bewilligung hängt von der bereitgestellten Gesamtsumme an Fördermitteln ab, und deshalb gilt das „Windhund-Verfahren“. Heißt: Chancen auf Erfolg hat derjenige, der möglichst früh im Jahr einen Antrag stellt, wenn die Fördertöpfe noch voll sind.
Und wie meist, wenn es ums Geld vom Staat geht: Erst wenn der Antrag bewilligt ist, kann man kaufen oder mit dem Bauen beginnen.

Posted by wob. on 12/08 at 12:16 PM
FinanzenImmobilienKrediteHaus & BauInteressantesPersoenlichesSicherheitWirtschaftGebäudeversicherungHausratversicherungLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Viele sind mit ihrer Riester-Rente unzufrieden

Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurden bis Ende 2007 rund 950.000 Riester-Verträge gekündigt. Diese Zahl reißt eine tiefe Macke in den glänzenden Panzer der staatlich geförderten Rente, für die sich bislang immerhin rund zwölf Millionen Menschen entschieden haben. Hauptgrund für die Kündigungen sind laut Bundesregierung Anbieter-Wechsel, weil die Kunden mit ihrem bestehenden Vertrag nicht zufrieden waren.

Diese These wird durch die Bundesfinanzaufsicht (BaFin) bestätigt. Bei ihr häufen sich die Beschwerden über Riester-Policen. 2007 waren es 290 Versicherte, die sich an die BaFin wandten. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres summierte sich die Zahl der Eingaben bereits auf 240. Christina Scheel, Finanzexpertin der Grünen, fordert daher, dass die Finanzaufsicht sehr viel genauer kontrolliert, ob die einzelnen Verträge auch halten, was sie versprechen. Daran zeigt sich, wie wichtig es ist, die Angebote zu vergleichen. Schließlich soll die Riester-Rente im Alter ein weitgehend sorgloses Auskommen ermöglichen und nicht heute schon Magenschmerzen verursachen.

Posted by Andre on 12/08 at 07:36 AM
Altersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wohnungsknappheit in zunehmend mehr Großstädten

Der deutsche Immobilienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark verändert. Während die Immobilienpreise in den Großstädten und Metropolregionen fortlaufend am Steigen sind, bleiben die Verkäufer, deren Objekte sich auf dem Lande befinden, auf ihren Immobilien sitzen. Eine sehr ähnliche Entwicklung ist nun auch im Bereich der Mietobjekte festzustellen.

In den Großstädten ist die Nachfrage nach Mietobjekten größer denn je zuvor. Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass diese nicht mehr befriedigt werden kann. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus Online“ berichtet, finden sich vor allem im Westen Deutschlands mehrere Großstädte wieder, in denen bereits ein eindeutiger Wohnungsmangel festzustellen ist. Das Nachrichtenmagazin stützt sich hierbei auf Informationen des IVD (Immobilienverband Deutschland) Bundesverbandes. Laut IVD Vizepräsident Jürgen Michael Schick wurde bereits in mehreren Städten eine Leerstandsquote von weniger als einem Prozent erreicht. In diesen Städten gestaltet es sich für Mietinteressenten besonders schwer, eine Wohnung zu finden.

Die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt führt logischerweise auch zu einem Anstieg der Mieten. Wie längst bekannt ist, müssen die Mieter vor allem in Städten wie München, Frankfurt oder Stuttgart tief in die Tasche greifen: Die Mietpreise liegen weit oberhalb des Bundesdurchschnitts.

Diese Entwicklung ist gleich auf zwei Gründe zurückzuführen. Da wäre zum einen die Landflucht: Aufgrund besserer Jobperspektiven zieht es heutzutage immer mehr Menschen in die Großstädte. Für diesen Anstieg der Nachfrage sind die lokalen Immobilienmärkte jedoch nicht gewappnet, was unter anderem auf die schwache Bauwirtschaft zurückzuführen ist: Bereits seit Jahren werden deutlich zu wenig Immobilien errichtet – eine Entwicklung, die sich jetzt an den Mietern rächt.

Posted by Jochen on 12/08 at 07:34 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?