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Mittwoch, Januar 07, 2009

Mit dem Arbeitgeberdarlehen ins Eigenheim

Erst vor wenigen Tagen hat das „Handelsblatt“ über Arbeitgeberdarlehen und deren Beliebtheit geschrieben. Darlehen, die von den Unternehmen an die Mitarbeiter vergeben werden, erfreuen sich einer stark wachsenden Beliebtheit und bringen gegenüber anderen Darlehensarten gleich mehrere Vorteile mit sich. Aus diesem Grund denken zunehmend mehr Arbeitnehmer darüber nach, ein Darlehen beim Arbeitgeber aufzunehmen und dieses im Rahmen der Baufinanzierung einzusetzen. Zwar wird es nur in den wenigsten Fällen möglich sein, das Vorhaben vollständig damit zu finanzieren, aber dennoch kann solch ein Darlehen eben sehr vorteilhaft sein.

Es ist in der Tat so, dass gleich mehrere Punkte für die Aufnahme eines Arbeitgeberdarlehens sprechen. Da wäre zunächst einmal die vergleichsweise unkomplizierte Kreditvergabe: Im Gegensatz zur Darlehensaufnahme bei einer Bank, müssen im Normalfall keine Sicherheiten gestellt werden. Hinzu kommen attraktive Zinssätze, die dazu beitragen, die Finanzierungskosten zu senken. Im Hinblick auf das Thema Baufinanzierung besteht zudem noch ein weiterer Vorteil: Weil sich durch die Aufnahme eines Arbeitgeberdarlehens der Betrag des Bankdarlehens verkleinert, kann bei letzterem eine bessere Beleihungsgrenze erreicht werden, was auch dort zu einem besseren bzw. niedrigeren Zinssatz führt.

Auf der anderen Seite bringen Arbeitgeberdarlehen ihre ganz eigenen Probleme mit sich. Zunächst einmal ist es längst nicht so, dass alle Unternehmen dazu bereit sind oder über die Mittel verfügen, Kredite an ihre Mitarbeiter zu vergeben. Gerade in Zeiten der Finanzkrise ist dies für etliche Unternehmen überhaupt nicht möglich. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass sich die Arbeitswelt verändert hat: Diese ist sehr schnelllebig geworden und häufigere Arbeitgeberwechsel stehen heutzutage auf der Tagesordnung. So gesehen wäre es gut möglich, dass es einem nicht gelingt, das Darlehen planmäßig zurückzuzahlen, weil man bereits vorher den Arbeitgeber wechselt. Dann muss das Darlehen oftmals sehr schnell zurückgezahlt werden, was jedoch längst nicht immer so einfach ist.

Posted by Jochen on 01/07 at 01:11 PM
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Informationsangebote zu den Neuerungen in der privaten Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherungen (PKV) haben sich lange gegen die Änderungen gesträubt, die zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft traten. Nun gibt es dank der Gesundheitsreform den Basistarif sowie die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln und die Altersrückstellung mitzunehmen. Für viele der 8,5 Millionen Kunden der PKV stellen diese Neuerungen ein Buch mit sieben Siegeln dar. Grund genug für den Bund der Versicherten (BdV) und den Verband der privaten Krankenversicherung e.V., ein wenig Durchblick zu schaffen und die grundlegenden Fragen rund um die Veränderungen zu beantworten.

Der Bund der Versicherten lädt daher am 14. Januar zu einem „Tag des offenen Telefons“. „Wir spüren in unseren täglichen Beratungen, dass Versicherte sich nicht mehr auskennen und immer mehr Fragen haben“, so Lilo Blunck vom BdV. Im Rahmen der Telefon-Aktion stehen Experten den privat Krankenversicherten und auch jenen, die über einen Wechsel nachdenken, Rede und Antwort. Die Leitungen sind von 14 bis 18 Uhr offen. Die Telefonnummer lautet: 0800-0003215.

Der Verband der privaten Krankenversicherungen reagiert mit Broschüren auf den gestiegenen Informationsbedarf. Die Schriften – „Der Basistarif – eine Entscheidungshilfe“ und „Gesundheitsreform: Neuregelungen für die private Krankenversicherung 2009“ – können kostenlos auf der Seite des Verbandes (www.pkv.de) als PDF-Datei heruntergeladen werden. Derzeit befindet sich auf der Startseite zusätzlich ein kurzer Überblick zum neuen Basistarif.

Posted by Jochen on 01/07 at 01:09 PM
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Was geht grad an der deutschen Börse?

Vermögen bilden, spekulieren oder zocken… Was geht grad an der deutschen Börse?

Man nennt sie seit Jahren Analysten und ihre ‘Handlanger’ sind schließlich Vermögensberater oder ebensolche -verwalter. Lässt man deren jüngste Empfehlungen auf sich wirken, gilt als das Wort der Experten, “von der Seitenlinie aus abzuwarten, bis die großen Risiken kalkulierbar werden”, die mit der Finanz- und Wirtschaftskrise verbunden waren und es immer noch sind.

Wer nun auf der Reserve-Bank wartet, spielt dann zunächst nicht mit und kann dann auch kaum Vermögen verlieren; verpasst wird dann aber auch die Chance auf irgendwelche oder tatsächlich kräftige Kursgewinne. Folgt man den Grundsätzen und traditionellen Spielregeln an der Börse, zahlt es sich aus, sich antizyklisch und damit gegen die Mehrheit anderer zu verhalten. Die Folge wäre: Aktien kaufen, wenn sie bei ansonsten geringer Nachfrage günstig sind. Sie zu verkaufen, wenn sie aufgrund hoher Nachfrage teuer gehandelt werden, wäre der Umkehrschluss..

Klar, dass an der Wall Street viele Anleger zum Jahresauftakt antizyklisch agierten. Nur dadurch konnte der Dow Jones am ersten Handelstag in 2009 gleich um 258 Punkte oder fast 3 Prozent zulegen.  Damit wurde auf der Basis ‘Tagesschlusskurs’ erstmals seit Anfang November wieder die psychologische wichtige Marke von 9000 Punkten überschritten.

Mit Citigroup, Alcoa und General Motors waren vor allem Umsätze mit Aktien gefragt, welche im letzten Jahr drastische Kursverluste verzeichnen mussten. Bei weiterhin freundlicher Stimmung im Laufe des Januar - wenn es in Mitteleuropa so richtig winterlich frostig ist -, steht dem Trend zurück zu 10000 Punkten nur wenig im Wege.

In der ersten Woche 2009 wurden am deutschen Aktienmarkt ebenfalls kräftige Kursgewinne verzeichnet. Der DAX konnte bereits in der Nach-Weihnachts-Woche um über 7,4 Prozent zulegen und erreichte fast die psychologisch wichtige Marke von 5000 Punkten.
Bei den führenden Indizes waren vor allem Aktien gefragt, deren Umsätze in den vergangenen Monaten überproportional einbrachen. Da blieben auch die oftmals gescholtenen Immobilienwerte mit im Rennen.

Posted by wob. on 01/07 at 01:00 PM
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