Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Freitag, Januar 09, 2009

Kohle” fürs Studium

Mit dem Bildungsfonds befreit studieren!

Kennt der Operetten-Fan ganz sicher den “Bettelstudent”, weiß der normale Bürger jedoch recht wenig über die Vergabe von Studienkrediten. Wegen der längst weltweiten Finanzkrise verlangen nämlich die Banken hohe Sicherheiten, die viele Studenten nicht geben könnten. Nach einer Publikation der “Frankfurter Rundschau” (FR) sind Bildungsfonds derzeit eine günstige Alternative.

Nach dem Prinzip eines Fonds legen seit geraumer Zeit überwiegend Privatanleger Beträge von mindestens 10.000 Euro, aus denen Studierenden Kapital für ihr Studium als Kredit erhalten können. Als aktuell größte Anbieter auf dem Markt der Studienfinanzierung gelten Career Concept in München und das jüngst gegründete Unternehmen ‘Deutsche Bildung’ in Frankfurt am Main.

Motivation statt Bonität

Maßgeblich für Geld aus dem Bildungsfonds ist nicht die Bonität der Studenten, sondern die über die erleichterte Finanzierung erwartete hohe Motivation des Einzelnen beim Studium, unabhängig von herausragenden Noten und bestimmten Studienfächern. Fördern lassen sich zwar in erster Linie Wirtschaftswissenschaftler, doch Sprach- und Kulturwissenschaftern folg auf Rang zwei.

Den Bildungsfonds anzulegen, werde sich, so die Recherche, für die Kapitalgeber nach der Zeitungsmeldung mit einer jährlichen Rendite zwischen sechs und sieben Prozent lohnen. Die privaten Fondsanleger müssten jedoch beim Anbieter Deutsche Bildung noch auf die Auszahlung warten.
Akzeptiere man das Prinzip eines Bildungsfonds, werde die Verzinsung erst dann gutgeschrieben, wenn die bisherigen Studenten nach ihrem Berufseinstieg zurückzahlen. Wie sie ihren Kapitaldienst aus Zins und Tilgung leisten wollen, wurde demnach bereits schon zu Studienzeiten festgelegt. Als Maßgabe gilt dafür das zu erwartete Einkommen im akademischen Beruf.

Bei Bildungsfonds werde somit eine Wette auf die Zukunft abgeschlossen. Ist nämlich das spätere Einkommen besser als erwartet, verdient der Fonds daran. Er trägt aber auch Risiken. Liegt der einst Geförderte unter dem vereinbarten Mindesteinkommen, bleibt oder wird arbeitslos oder berufsunfähig, so entgehen dem Fonds geplante Einnahmen. Nicht nur für Redakteure ist damit klar: Bildungsfonds arbeiten eigentlich mit dem Solidarprinzip: Wer später mehr verdient, gleicht diejenigen aus, die später weniger verdient.

 

Posted by wob. on 01/09 at 01:17 PM
News • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Bausparkassen können auf ein gutes Jahr 2008 zurückblicken

Es ist wirklich erstaunlich, welche Auswirkungen die globale Finanzkrise auf das Sparverhalten der privaten Haushalte genommen hat. Es liegt noch nicht sehr lange zurück, da waren Bausparprodukte alles andere als gefragt – sowohl bei der Geldanlage als auch bei der Baufinanzierung haben sich die Verbraucher immer häufiger für Direktanbieter entschieden. Doch die Finanzkrise hat zu einem Umdenken geführt: Schon lange nicht mehr haben die Leute so sehr darauf geachtet, ihr Geld vor allem sicher anzulegen – da werden im Hinblick auf die Rendite auch gerne Abschläge in Kauf genommen.

Das starke Wachstum der Bausparkassen wurde jetzt von der LBS Bayern bestätigt. Wie die „Süddeutsche“ Zeitung schreibt, rechnet die Bausparkasse mit einem sehr guten Ergebnis bzw. einem starken Wachstum für das Jahr 2008. Bisher liegen noch keine endgültigen Zahlen vor, doch voraussichtlich wurden im vergangenen Jahr allein beim bayerischen Ableger der LBS ganze 260.000 Bausparverträge neu abgeschlossen, was einem Wachstum von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Und auch bei der Bausparsumme kann die Bausparkasse punkten: Mit 7,2 Mrd. Euro wird ein Plus von 1,3 Prozent prognostiziert.

Inwiefern sich diese Entwicklung in einigen Jahren auf die Immobilienfinanzierung auswirken wird, lässt sich bisher nur schwer sagen. Bei einem großen Teil der Bausparer handelt es sich vor allem um verängstigte Anleger, die ihr Kapital bei einem sicheren Anbieter verwahrt haben möchten. Daher lässt sich nur sehr schwer sagen, ob die Bauspardarlehen später in Anspruch genommen werden, oder ob die Sparer ihr Kapital wieder abziehen. Dies wird sich erst zeigen, wenn die Verträge zuteilungsreif sind – was allerdings noch einige Jahre dauern wird.

Posted by Jochen on 01/09 at 01:16 PM
News • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?