Wie potentielle Darlehensnehmer die Bauzinsen drücken können
Wer sich auf der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung befindet, der sollte sich auf jeden Fall an einen Baugeldvermittler wenden. In den vergangenen Jahren haben nämlich so viele Banken – insbesondere die Direktbanken – beschlossen, in das Geschäft mit der Baufinanzierung einzusteigen, so dass das Angebot schon fast unüberschaubar geworden ist. In Eigenregie ist es im Grunde genommen unmöglich, diesen Markt noch zu durchleuchten – es würde viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, bei allen diesen Banken eine direkte Finanzierungsanfrage zu stellen. Daher ist es besser, man wendet sich gleich an einen Vermittler: Dieser nimmt einem den Großteil der Arbeit ab und begibt sich auf die Suche nach einer günstigen Baufinanzierung.
Das Prinzip ist einfach: Man bespricht mit dem Vermittler das Vorhaben, so dass man dieses lediglich ein einziges Mal erläutern muss. Anschließend weiß der Vermittler Bescheid und kann sich auf die Suche nach dem besten Finanzierungspartner begeben. Große Vermittler können heutzutage die Konditionen von bis zu 80 Banken innerhalb kürzester Zeit in Erfahrung bringen.
Allerdings sollte man nicht denken, dass man auf diese Weise automatisch in den Genuss der günstigsten Konditionen gelangt – denn auch die Vermittler verfügen bei zahlreichen Banken über einen gewissen Spielraum hinsichtlich der Zinshöhe. Dies bedeutet, dass einem nicht unbedingt auf Anhieb die Top-Kondition eingeräumt wird: Ein geringfügig höherer Zinssatz beschert dem Vermittler eine höhere Provision. Deshalb ist es immer gut, wenn man sich an mindestens zwei Vermittler wendet. Gleich zwei Gründe sprechen für diese Vorgehensweise: Zum einen ist es möglich, ein breiteres Bankenspektrum abzudecken, zum anderen können die Vermittler innerhalb eines gewissen Rahmens gegeneinander ausgespielt werden. Die Vorlage eines geringfügig günstigeren Finanzierungsangebots reicht in der Regel aus, dass der Vermittler nachzieht und meist selbst ein Angebot vorlegt, dass nochmals ein wenig besser ist. Wer clever ist und gut taktiert, kann somit den Zinssatz ein ganzes Stück drücken.
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Jochen on 01/21 at 12:54 PM
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Basistarif der PKV wirft noch viele Fragen auf
Die Telefonaktion des Bundes der Versicherten (BdV) zum Basistarif der privaten Krankenversicherungen (PKV) hat vor allem eines bewiesen: Es mangelt nach wie vor am Wissen rund um das neue Angebot, das seit Anfang des Jahres von den Gesellschaften vorgehalten werden muss. Von den 250 Anrufern, die sich beraten ließen, sahen die meisten lediglich die Chance, ihrem teuren Tarif den Rücken zu kehren. Übersehen wird dabei von vielen, dass mit dem Wechsel in den Basistarif nicht nur der höheren Prämie, sondern auch dem gewohnten Leistungsumfang Lebewohl gesagt wird.
„Vor allem Ältere beklagen, dass sie als Krankenvollversicherte die Prämien kaum noch bezahlen können“, so die Vorstandsvorsitzende des BdV, Lilo Blunck, im Rückblick auf die vielen Gespräche. Die Kosten für die Versicherung überforderten viele schlichtweg. Von der Tochter einer 83jährigen erfuhren die Berater, dass die Mutter rund 1.000 Euro monatlich zahlen müsse. Anderen ergeht es ähnlich. Sie hoffen mit dem Basistarif auf eine „Flucht“, auch aus den Risikozuschlägen, die bei den normalen Tarifen der privaten Krankenversicherungen erhoben werden.
Im Basistarif gibt es diese Zuschläge nicht, dafür aber auch erheblich weniger Leistungen. Sie entsprechen denen der gesetzlichen Krankenversicherung. Ob die Versicherten sich damit anfreunden können, sei fraglich. Sie würden sich wundern „wie abgespeckt ein Basistarif daherkommt“, meint Lilo Blunck. Sinnvoller sei es, sich mit der Versicherung in Verbindung zu setzen und über den Wechsel in einen günstigeren Tarif zu sprechen. Dass diese Option besteht, wussten viele der Anrufer nicht einmal.
Es ist durchaus nachvollziehbar, dass die Vertrags- und Tarifwerke der privaten Krankenversicherungen für die Kunden kaum durchschaubar sind und viele Fragen aufwerfen. Absolut unverständlich ist hingegen, dass laut Aussage einiger Anrufer selbst die Versicherungen nicht in der Lage waren, über den Basistarif zu informieren. Der Wunsch nach einer umfassenden Auskunft blieb auch bei großen Anbietern unerfüllt. Das darf nicht sein. Der Basistarif ist den PKV zwar ein Dorn im Auge. Das sollte jedoch nicht dazu führen, dass die Kunden im Regen stehen. Der Verband der PKV hat es immerhin geschafft, eine Broschüre online zu stellen.
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Andre on 01/21 at 07:19 AM
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Mehr als Schuld und Zinsen
Längst schon machen die Volksbanken und Raiffeisenbanken “den Weg frei!” - Doch mancher Schuldner oder Sparer erinnert sich noch an eine der früheren Werbebotschaften: “Wir bieten mehr als Schuld und Zinsen”, was von kecken Banker-Lehrlingen zu -“wir bieten mehr als Sie schulden und Zinsen”- verunglimpft wurde.
Wer sich für den Kauf oder den Bau einer Immobilie entscheidet, braucht nun in der Regel eine Kredit-Finanzierung, bei der er nicht immer über alles informiert wird, was ihn die nächsten Jahre so begleiten wird. Zum Beispiel auch nicht darüber, wie durch höhere Tilgung Zinsen erspart werden können.
Früher ging der “kleine Mann” zu seiner Hausbank und bat dort um eine Kreditgewährung, ohne dass er weitere Angebote - ausser vielleicht der seiner Bausparkasse - prüfte und ins Kalkül zog. Die wenigsten Käufer wussten überhaupt, dass es verschiedene Arten von Finanzierungen gab und gibt.
Als Standard bei der Bank galt als Kondition: Zinssatz plus 1 Prozent Tilgung, verbunden mit der Konsequenz, dass man in etwa 30 Jahren mit dem Kapitaldienst fertig sein konnte; laufende Folgefinanzierungen inklusive.
Varianten, die Zinsen sparen
Für Interessenten an einer Finanzierung bieten sich inzwischen viele Möglichkeiten, sich die Varianten der Finanzierung präsentieren zu lassen. Mit Laptop und PC samt Software lässt sich anschaulich darstellen, wie sich eine Finanzierung verändert, wenn Tilgung erhöht oder kurzfristig ausgesetzt wird.
Die Tilgung auszusetzen und eine kapitalisierte Lebensversicherung zu bedienen, ist für den Eigentümer einer Immobilie nur dann interessant, wenn die Wohnung fremd vermietet wird. Wird die Immobilie selbst bewohnt, gilt eine Lebensversicherung als wenig sinnvoll. Da reicht dann eine Versicherung fürs Todesfall-Risiko mit fallender Summe für die Restschuld.
Wer Finanzierungen vergleicht, sollte sich als Immobilienkäufer auch mit 1,5 Prozent, 2 oder gar drei Prozent Tilgung anfreunden. Ist diese Tilgung für den Käufer verträglich, weil auch vom Familienstand angemessen, kann sehr viel an Zinsen gespart werden. Auch sind bei vielen Instituten Sondertilgungen möglich, die einmalig sein können oder eben auf eine bestimmte jährlich Summe lauten.
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wob. on 01/21 at 07:16 AM
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