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Donnerstag, Januar 29, 2009

Frauen sollten auf eine flexible Altersvorsorge achten

Das Thema Altersarmut rückt wieder stärker ins Rampenlicht. Dafür sorgt in erster Linie die Kritik am gesetzlichen Rentensystem, die in dem – sicherlich nicht ganz neuen – Vorschlag mündet, die Renten gerechter zu verteilen. Reiche sollen weniger bekommen, Geringverdiener bessergestellt werden. Solange dieser Wunsch nicht realisiert wird, bleibt nur die private Altersvorsorge, um später einigermaßen über die Runden zu kommen. Worauf Frauen achten sollten, wenn sie privat vorsorgen, erklärt der Bund der Versicherten (BdV) und warnt eindringlich: „Altersarmut ist eindeutig weiblich.“

Auf die Ehe als „Vorsorgebündnis fürs Alter“ sollten Frauen nicht setzen, das belege die steigende Zahl alleinlebender, alleinerziehender und geschiedener Frauen. Der Bund der Versicherten rät daher, schon in der Jugend mit einer gezielten Altersvorsorge zu beginnen. Als Möglichkeiten nennt der BdV zum einen die betriebliche Altersvorsorge, zum anderen die Riester-Rente. Das staatlich geförderte Modell biete den Vorteil, dass es sich dem Einkommen anpasse – wer wenig verdient, muss auch weniger zahlen. Der Staat zahle darüber hinaus Zulagen für die Kinder.

Eine Lösung von der Stange gebe es nicht. Deshalb müsse mit jedem neuen Lebensabschnitt, wie zum Beispiel der Heirat, der Geburt der Kinder und möglicherweise der Scheidung, geprüft werden, ob die Strategie für die Altersvorsorge noch ausreicht. Entscheidend sei, dass die Anlagemöglichkeiten genügend Flexibilität bieten und der „weiblichen Erwerbsstruktur“ entsprechen. Das heißt nichts anderes, als dass Frauen bedingt durch Schwanger- und Mutterschaften eher mit Einkommensschwankungen rechnen müssen. Da flexible Altersvorsorgeoptionen in der Regel mit einer geringeren Rendite einhergingen, komme es auf den Anlagemix an.

Neben der reinen Altersvorsorge dürfe die Risikoabsicherung nicht vergessen werden. Sie sollte geklärt sein, bevor man sich Gedanken um eine private Rentenversicherung und die Optimierung des Vermögens macht. „Denn wer Einkommensausfälle etwa durch Krankheit oder durch Unfall nicht auffangen kann, wird am Ende keinen Euro mehr für die Altersvorsorge übrig haben“, so Lilo Blunck vom Bund der Versicherten. Die Empfehlung lautet hier ganz klar: So früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Posted by Andre on 01/29 at 07:11 AM
AltersvorsorgeBerufsunfähigkeit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Tipps zum Erhalt von Finanzierungszusagen bei der Baufinanzierung

In meinem vorangegangenen Beitrag ging es um Bauverträge und die Bedeutung von Finanzierungszusagen: Bauherren sollten einen Bauvertrag erst unterschreiben, wenn die Finanzierung ihres Vorhabens steht bzw. zumindest die Finanzierungszusage einer Bank vorliegt. Allerdings werden zahlreiche Bauherren feststellen müssen, dass sich der Erhalt einer entsprechenden Zusage gar nicht immer so einfach gestaltet.

Das Problem besteht in erster Linie darin, dass die Direktbanken zwar die günstigsten Darlehen anbieten, doch im Hinblick auf das Thema Finanzierungszusage sehr zurückhaltend sind: Augenblicklich ist mir keine klassische Direktbank bekannt, die Finanzierungszusagen erteilt und den Bauherren dann noch Zeit lässt, das Vorhaben zu planen bzw. im Hinblick auf den späteren Darlehensbetrag flexibel ist. Stattdessen verhält es sich so, dass die Finanzierungsunterlagen erst eingereicht werden können, wenn das Vorhaben steht bzw. vollständig durchgeplant ist. Hintergrund ist eine gewollte Arbeitsreduzierung: Die Banken möchten Finanzierungsanfragen nur dann überprüfen und über eine Darlehensvergabe entscheiden, wenn auch ein wirkliches Interesse von Seiten der Darlehensnehmer besteht.

Sofern man eine günstige Direktbanken-Finanzierung abschließen möchte, kann es hier schnell zu einem Problem kommen. Um dieses zu lösen, empfiehlt sich der Gang zu einer regionalen Bank: Lokale Anbieter wie Sparkassen und Volksbanken erteilen Finanzierungszusagen, selbst wenn das Vorhaben noch nicht steht. Stattdessen wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt, bis zu welcher Obergrenze die Bank bereit ist, ein Immobiliendarlehen zur Verfügung zu stellen.

Wer über eine entsprechende Zusage verfügt, der kann sich wieder an die Planung machen, da er über die Gewissheit verfügt, ein Immobiliendarlehen aufnehmen zu können. Um die Finanzierungskosten zu senken, empfiehlt es sich natürlich, später auch bei den Direktbanken eine Finanzierungsanfrage zu stellen.

Posted by Jochen on 01/29 at 07:06 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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