Trotz Wirtschaftskrise: Interesse an Baufinanzierung nimmt zu
Alle zwei Monate veröffentlicht die comdirect bank den so genannten comdirect Stimmungsindex Baufinanzierung. Dieser Index informiert darüber, wie die privaten Haushalte zum Thema Baufinanzierung eingestellt sind bzw. ob sie sich vorstellen können, eine Immobilie zu erwerben und somit auch eine Baufinanzierung abzuschließen.
Es dürfte die wenigsten wundern, dass die Stimmung bei der ersten Veröffentlichung im vergangenen November relativ gedrückt war: Die Finanzkrise sorgte für jede Menge Schlagzeilen und verunsicherte die privaten Verbraucher. Im November gaben gerade einmal 32 Prozent der Befragten an, dass es ein guter Zeitpunkt sei, eine Immobilie zu erwerben. In diesem Monat hat sich die Stimmung bereits deutlich gebessert: 44 Prozent der Befragten meinten, dass jetzt ein guter Zeitpunkt sei, um eine Immobilie zu erwerben.
Wie Tobias Lücke, Leiter der Baufinanzierung bei der comdirect Bank sagt, ist die vergleichsweise positive Stimmung bzw. das relativ große Interesse an der Baufinanzierung vor allem auf die niedrigen Bauzinsen zurückzuführen. Immerhin sind die Bauzinsen in den vergangenen Monaten fortlaufend gefallen und befinden sich auf einem sehr tiefen Niveau. Allerdings weist der Baufinanzierungsexperte auf die Zinsunterschiede hin, die zwischen den Finanzierungsangeboten der einzelnen Banken bestehen können. Er rät unbedingt zum Vergleich: Es sei besser, mehrere Angebote einzuholen und sich erst dann festzulegen.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass aus dem comdirect Stimmungsindex Baufinanzierung eindeutig hervorgeht, dass Männer eher dazu tendieren, ein Eigenheim zu kaufen oder zu bauen. Bei den Frauen ist eine größere Vorsicht festzustellen – sie würden noch länger abwarten wollen.
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Jochen on 02/03 at 08:09 AM
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Pelletheizung liegt bei Bauherren sehr im Trend
Sowohl bei der Bauplanung als auch bei der Immobilienmodernisierung steht für immer mehr Menschen fest, dass sie bei der Heizungsanlage nicht mehr dazu bereit sind, auf fossile Brennstoffe zu setzen. Gleich mehrere Faktoren machen Gas- und Ölheizungen sehr unattraktiv, wie zum Beispiel eine hohe Abhängigkeit von den Mineralölkonzernen, starke Preisschwankungen beim Brennstoff sowie ein hoher Schadstoffausstoß. Da wundert es niemanden, dass alternative Brennstoffe wie Holzpellets stark an Attraktivität gewonnen haben.
Für etliche Bauherren und Immobilieneigentümer steht fest, dass es sich bei der nächsten Heizung um eine Pelletheizung handeln soll. Zudem raten auch immer mehr Heizungsbauer zu dieser Technik: Das Interesse hat insbesondere im vergangenen Jahr stark zugenommen. Zwar sind diese Heizungen in der Anschaffung noch relativ teuer, doch niedrigere Ausgaben für Brennstoffe sowie eine staatliche Förderung machen den Erwerb dennoch sehr erstrebenswert.
Doch nun schlagen Forstexperten Alarm. In der vergangenen Woche war auf „Spiegel Online“ ein Interview mit einem früheren Forstbeamten und heute selbständigen Berater zu lesen. Der Experte zeigt sich über das gestiegene Interesse an Pelletheizungen nicht sehr begeistert. Aufgrund der massiven Investitionen in Pelletheizungen sei der Bedarf an Holzpellets so sehr gestiegen, dass neue Wege der Rohstoffbeschaffung einschlagen werden müssen. Üblicherweise werden die Pellets aus Holzabfällen wie Späne und Sägemehl hergestellt. Allerdings ist die Nachfrage inzwischen so groß, dass zusätzlich abgeholzt werden muss.
Der Experte prophezeit Schäden für den Wald, die sich auf lange Sicht an uns rächen werden. Vor allem der radikale Holzschlag wird von ihm kritisiert, weil hierbei der Wald zu Schaden kommt und sich nur langsam erholen kann – Versorgungsengpässe in der Zukunft können nicht ausgeschlossen werden. Dennoch rät auch der Forstexperte zur Pelletheizung – allerdings nur in Verbindung mit einer guten Hausdämmung (Vollwärmeschutz) sowie einer Solarthermieanlage. Auf diese Weise lässt sich nämlich der Energiebedarf so weit senken, dass nur noch vergleichsweise wenige Pellets verheizt werden müssen.
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Jochen on 02/03 at 07:10 AM
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Immobilen weltweit als sicherste Altersvorsorge
Immobilien werden in Deutschland weiterhin als eine der sichersten Altersvorsorgen angesehen, dies war zuletzt in einer namens „Trend Research 2008“ der Universität Heidelberg bewiesen worden. Im Auftrag der Deutschen Bank Immobilien wurden die Bundesbürger zu dem Thema Altersvorsorge befragt. Es stellte sich heraus, dass 69 Prozent der Deutschen noch immer der Meinung sind, dass zu einer sicheren Altersvorsorge bei Renteneintritt die eigene Immobilie zählte. Ganz davon abweichend sind zum Beispiel die Aussagen der Amerikaner zu diesem Thema.
Ursache dafür ist, dass die Mehrheit der US- Bürger ihre Häuser mit Kredit finanziert hat und sie somit oft noch das Haus abbezahlen müssen, bevor es als Altersvorsorge dienen kann. In Zeiten der Finanzkrise gelingt dieses jedoch häufig nicht, so dass die zukünftigen Hausbesitzer am Ende durch Verschuldung alles verloren haben, da sie auf keine Reserven zurück greifen können. Den höchsten Zustimmungsgrad für die Aussage, dass Immobilien eine geeignete Altersvorsorge sind, bejahen 76,1 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, danach folgt die Altersgruppe der über 50-Jährigen, die diese Meinung mit 73,2 Prozent teilt und somit auch auf die eigene Immobilie als zukünftige Sicherheit setzt. Momentan ist es allerdings sehr wichtig auf einige Kriterien zu achten, um einem Wertverfall entgegen zu wirken. Die entscheidenden Kriterien sind zum einen klassische Faktoren wie zum Beispiel Wohnungsgröße, Zuschnitt und Lage, sehr wichtig sind zum anderen insbesondere die energie- effiziente Bauweise und die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung der Region.
Dass ihre eigenen vier Wände eine gute Wärmedämmung hätten beziehungsweise dass sie mit alternativen Energien versorgt würden, sagten 68 Prozent aller Befragten. Die Studie konnte zeigen, dass Frauen um einiges interessierter an Innovationen sind als Männer. 70,3 Prozent aller weiblichen Befragten würden Alternativen im Bereich Energietechnologie ausprobieren würden, bei den Männern waren es 65,8 Prozent. Auch ist hervorzuheben, dass die ältere Generation mit 72,2 Prozent wesentlich intensiver versucht, sich um eine Nutzung von alternativen Energietechnologien zu kümmern als die jünger Generation, bei der die 18- bis 29- Jährigen mit 67,6 Prozent entgegen ihrem öffentlichen Bild auf den zweiten Platz liegen. Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl zur Immobilien ist aber in allen Altergruppen die Nähe zum Arbeitsplatz als auch eine gute Infrastruktur im näheren Umfeld.
Die Tendenz, die sich dabei abzeichnet, ist, dass Frauen es mit 54,3 Prozent diese Nähe noch wichtiger empfinden als Männer mit 50,2 Prozent. Mit 52 Prozent sind die Ergebnisse in einem Punkt zumindest bei beiden Geschlechtern einigermaßen gleich: Infrastruktur. Die Nähe zu Geschäften, Schulen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen hat eine Zustimmungsquote von 52 Prozent. Darüber hinaus konnte die Studie noch ermitteln, dass alle Befragten lieber weniger Fläche aber dafür mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens haben möchten. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Bundesbürger und insbesondere in der Altersgruppe der über 50- Jährigen eine kleinere Immobilie präferiert, um dadurch in der unmittelbaren Nähe zur Arbeit zu sein und so im Endeffekt mehr Zeit für sich selbst zu haben, da diese nicht auf Pendler- Wegen verloren ginge.
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Saskia on 02/03 at 07:04 AM
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