Luxusimmobilien sind trotz Wirtschaftskrise stark gefragt
Seitdem die Eigenheimzulage im Jahr 2005 abgeschafft wurde, geht es mit den Immobilienverkäufen wie auch mit Bauvorhaben deutlich bergab: Die privaten Haushalte üben eine starke Zurückhaltung aus. Anstatt ins Eigenheim zu ziehen, wohnen die Menschen lieber zur Miete – ein Trend, der von der Finanz- und Wirtschaftskrise auch noch verstärkt wird. Die Nachfrage nach Immobilien ist in den vergangenen Jahren so sehr zurückgegangen, dass inzwischen viele Verkäufer auf ihren Objekten fest sitzen und trotz mehrfacher Preissenkungen einfach keine Käufer finden können.
Auf der anderen Seite gibt es einen Teilbereich innerhalb des deutschen Immobilienmarkts, in welchem es ganz anders aussieht. Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, läuft es auf dem Markt mit den Luxusimmobilien hervorragend. Die Zeitung bezieht sich hierbei auf die Ergebnisse einer Maklerumfrage, die von „DB Immobilien“, einem Ableger der Deutschen Bank durchgeführt wurde.
Demnach hat sich das Geschäft mit den Luxusimmobilien prächtig entwickelt. Die Nachfrage ist groß – allerdings nur in ausgewählten Regionen. Wie schon häufiger hier im Blog berichtet wurde, ist es um die Nachfrage vor allem in den wirtschaftlich stärkeren Regionen gut bestellt. Besonders die Metropolregionen boomen: In Städten wie Frankfurt, München oder Stuttgart ist es um die Nachfrage nach Luxusimmobilien bestens bestellt. Aber auch in kleineren Städten, in denen das Angebot relativ knapp bemessen ist, soll die Nachfrage nach Luxusobjekten sehr groß sein, wie zum Beispiel in Bad Homburg, Heidelberg oder Wiesbaden.
Aber auch bei den Luxusimmobilien ist eine gewisse Trendwende zu verspüren. Große Anwesen in Alleinlage sind bei weitem nicht mehr so gefragt, wie es früher einmal der Fall gewesen ist. Stattdessen zieht es die gut betuchte Klientel der Luxus-Makler in die Innenstädte. Vor allem hochwertige Appartements sind derzeit stark gefragt.
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Jochen on 02/05 at 08:17 AM
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Einschätzungen zum neuen Basistarif in der PKV
Der neue Basistarif, den die privaten Krankenversicherer, PKV, seit einem Monat allen Privatpatienten anbieten müssen, wird nach Aussagen des PKV-Verbands eher nicht zu einem beliebten Verkaufsprodukt werden. Vorwiegend ursächlich dafür sind die sehr hohen Kosten, wie der PKV-Sprecher Stefan Reker mitteilte.
Dass es irgendwann zu diesem Basistarif kommen würde, war abzusehen. Schließlich wollte die Regierung für mehr Gleichheit in der Bevölkerung sorgen. Zwei Gründe waren sind ausschlaggebend gewesen: Einerseits sollten Nichtversicherten, die keine Möglichkeit hatten in die gesetzliche Krankenversicherung einzutreten, nun zu akzeptablen Prämien die Rückkehr in die PKV vollziehen dürfen, andererseits sollten Privatversicherte zum ersten Mal in der Lage sein können, ihr Versicherungsgesellschaft zu wechseln. Bisher konnte die nicht durchgeführt werden, weil sie bei einem Wechsel die auf sie entfallenden Altersrückstellungen bei ihrem alten Unternehmen zurücklassen hätten müssen.
Angaben des PKV-Verbands zufolge liegt der entsprechend dem Alter gestaffelte Beitrag für den neuen Tarif bereits bei einem 21-Jährigen bei 570 Euro, was dem vom Gesetzgeber vorgegebenen Höchstbeitrag entspricht. Darüber hinaus muss gesagt werden, dass Versicherte, die in den Basistarif einer anderen Gesellschaft wechseln, 18 Monate dort zu bleiben haben, bis sie eventuell einen besseren Vollversicherungstarif bei ihrem neuen Versicherer auswählen können. Alle diejenigen, die von der bis Ende Juni befristeten Option Gebrauch macht, in den Basistarif einer anderen Versicherung zu wechseln, können auch die auf den Leistungsumfang des Basistarifs entfallenen Altersrückstellungen aus der alten Gesellschaft mitnehmen. Der Leistungsumfang wird dabei gemäß dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ermittelt. Die Einstellung zum Basistarif ist dementsprechend eher negativ als optimistisch, aber derzeitig werden bereits Veränderungen der Konditionen des Tarifs in Betracht gezogen, um alle zufrieden zu stellen.
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Saskia on 02/05 at 08:06 AM
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