Baufinanzierung: Darlehensnehmer sichern sich mit Zusatzoptionen ab
Wer heutzutage, in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise, ein Bauvorhaben startet oder eine Immobilie kaufen möchte, kann durchaus als mutig bezeichnet werden. Denn trübe Wirtschaftsaussichten halten viele Menschen zurück: Schon so mancher Privathaushalt hat das Thema Eigenheimerwerb erst einmal zurückgeschoben. Stattdessen wird darauf gehofft, dass im Job alles glatt läuft und Kurzarbeit oder gar Entlassungen nicht erforderlich sind.
Diejenigen, die sich dennoch für ein Immobilienvorhaben entscheiden, sind aber ebenfalls vorsichtiger geworden. Vor wenigen Tagen erschien im „Hamburger Abendblatt“ ein Artikel zum Thema Baufinanzierung, in welchem sich mehrere Finanzierungsexperten zu Wort meldeten. Claudia Bochmann, Leiterin der Interhyp Niederlassung Hamburg, sagte gegenüber den Journalisten, dass die Bauherren und Immobilienkäufer vorsichtig geworden sind bzw. die Nachfrage nach zusätzlichen Darlehensoptionen, mit denen ein Immobiliendarlehen abgesichert werden kann, stark zugenommen hat.
Insbesondere die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit hat stark zugenommen. Wie erst vor wenigen Tagen hier im Blog berichtet wurde, kann ein entsprechender Schutz mit diversen Zusatzversicherungen wie zum Beispiel „Hypoprotect“ erlangt werden. Sollte der Darlehensnehmer arbeitslos werden, springt die Versicherung für einen bestimmten Zeitraum ein und übernimmt die ganze oder zumindest einen Teil der monatlichen Darlehensrate – somit bleibt vorerst eine finanzielle Stabilität gewährleistet.
Aber auch der Vorfälligkeitsschutz ist sehr gefragt. Hierbei handelt es sich um eine Darlehensoption, die es dem Darlehensnehmer bei Eintritt bestimmter Härtefälle gestattet, frühzeitig aus dem Darlehen auszusteigen – und zwar ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung leisten zu müssen. Zu den Härtefällen zählt unter anderem ein berufsbedingter Umzug, der einen Verkauf der Immobilie erforderlich macht.
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Jochen on 02/16 at 08:26 AM
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Bürger für Bürger:
Stiftungen immer beliebter - Rang zwei hinter den USA
Eine neue Bewegung liegt im Trend: Sich zu engagieren! Sei es im Verein, in Bürgervertretungen der Stadt- und Gemeindeparlamente oder auch in Stiftungen. Bürgerinnen und Bürger engagieren sich also gemeinschaftlich für ihr örtliches Umfeld. An erster Stelle steht bei den Stiftungen, dass Kinder und Jugendliche gefördert werden; gefolgt von sozialen und Generationen übergreifenden Projekten.
Dabei werden die Bürgerstiftungen in Deutschland immer beliebter. Konnte man in 2007 noch 28 Stiftungen zählen, die neu gegründet wurden, so entstanden 2008 bereits neue 32 Bürgerstiftungen. Fakten, Daten und Zahlen, die derzeit der Bundesverband Deutscher Stiftungen publik macht.
Weltweit steht Deutschland damit hinter den USA an zweiter Stelle. Viele Bürgerinnen und Bürger gelten in ihrer Haltung als bereit, sich für ihre Umgebung, für andere Menschen, für uns alle zu engagieren, so auch die Feststellung, die beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getroffen wird.
Es sei kein Zufall, dass Bürgerstiftungen als überaus beliebt gelten. In diesen mit Satzung ausgestatteten Formationen können sich alle einbringen, ob mit ehrenamtlicher Arbeit oder mit finanzieller Unterstützung. Zwei Gründe, weswegen auch die Bundesregierung die Initiative der Bürgerstiftungen stärkt und damit auch die zivilen und soziale Kompetenzen in Deutschland.”
Von den derzeit 210 Bürgerstiftungen in Deutschland tragen 166 das
Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Getragen vom gleichen Engagement finden sich Bürgerinnen und Bürger gemeinschaftlich für ihr örtliches Umfeld. Derzeit sind rund 13 000 Personen als Mitglieder, Stifterinnen und Stifter in Deutschland aktiv, die 2008 mehr als 260 000 Arbeitsstunden leisteten. Aktuell bewertet man das Bürgerstiftungskapital mit rund 100 Millionen Euro.
Die erste Bürgerstiftung in Deutschland wurde 1996 gegründet, seither stieg ihre Zahl stark an. Mit 210 Stiftungen ist Deutschland nach den USA das Land mit den meisten Bürgerstiftungen, an dritter Stelle folgt Kanada.
Um diese Entwicklung zu stärken, fördert das Bundesfamilienministerium mit der Initiative “Ziviles Engagement oder Miteinander - Füreinander” auch die Initiativen, die zu weiteren Bürgerstiftungen führen.
Ziel ist es, die Anzahl der Bürgerstiftungen zu steigern, das Stiftungskapital weiter zu erhöhen und die Kooperation mit Partnern und Unterstützern auszubauen.
Förderer der Initiative Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen sind auch die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung, die Körber-Stiftung sowie die Charles Stewart Mott Foundation.
VKB versucht Sensibilitätserhöhung bzgl. Policen zum Klimawandel
Die Versicherungskammer Bayern, der VKB, hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht, dass sich eindeutig an den Veränderungen des Klimas durch die globale Erwärmung orientiert. Mit der „KlimaKasko“, in der Versicherungsschutz in Bezug auf die eigenen vier Wände gebündelt wird. Durch dieses neue Projekt hofft die VKB die bisher noch sehr geringe Nachfrage der Kunden nach Elementarschadensdeckung zu verstärken. Da davon ausgegangen wird, dass das Angebot alleine nicht genügend ist, werden zusätzlich noch weitere Besonderheiten integriert, wie zum Beispiel durch kostenlose Energieverbrauchsausweise. Rainer Fürhaupter, Vorstandsmitglied der VKB, vertritt die Auffassung, dass die Bundesbürger sich nicht nur um ihr Auto im höchsten Ausmaß „versicherungstechnisch“ bemühen müssen, sondern auch um ihr Haus.
Die Mehrheit der Immobilieneigentümer hat bislang jedoch diesen Schritt nicht getan. Auch die Diskussion um die wachsenden Naturgefahren durch den Klimawandel konnte diese Grund- Einstellung nur wenig verändern. In Bayern sind gerade einmal sechs Prozent der Gebäudebesitzer gegen Elementarschäden wie Hochwasser oder Starkregen versichert, obwohl dieser Schutz in das Geschäftsgebiet der VKB fällt und perfekte Absicherungsmöglichkeiten dafür geschaffen worden sind. Diese Nachfragezurückhaltung hat nun sogar schon die Politik begonnen zu interessieren. Die VKB hat ihr Offerte „KlimaKasko“ als Beitrag zum Beginn einer gemeinsamen Aufklärungskampagne von der Bayerischen Staatsregierung und verschiedener Versicherungen veröffentlicht. Durch den Namensbestandteil „Kasko“ wurde von dem ehemaligen bayerischen Monopolisten im Gebiet Gebäude- Feuerversicherung versucht die Signalwirkung zu nutzen. Besonders wichtig ist es, eine Versicherung für alle Gefahren in Bezug auf das eigene Haus zu besitzen.
Die Wohngebäudeversicherung Kompakt der VKB beinhaltet daher nicht nur die klassische Feuerversicherung, sondern auch die Deckung von Leitungswasser-, Hagel-, Sturm-, Überschwemmungs-, Erdfall- und Erdbebenschäden. Zusätzlich können noch sogenannte Optimal- Pakete hinzugewählt werden. Diese gibt es sowohl für das Gebäude und für das Grundstück als auch als Option Umwelt- Optimal- und Service- Optimal- Paket. Sollte das eigene Heim im Ernstfall für einen gewissen Zeitraum nicht mehr bewohnbar sein, sind dann die entstehenden Hotelkosten abgesichert. Auch abgesichert wäre die Wiederaufforstung von Bäumen im Garten nach einem Sturm oder Schäden an der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Beachten sollte man dabei allerdings, dass dieses Angebot nach dem Baukastenprinzip aus einzelnen Versicherungen konzipiert worden ist, um Schutz gegen die verschiedenen Gefahren zu bieten. Das ist jedoch aus rechtlichen Gründen durchaus notwendig. Nach Angaben der VKB wird der normale Beitrag des Komplettschutzes für ein Gebäude mit zwei Wohnungen, das sich in einer durchschnittlich gefährdeten Region Bayern wie zum Beispiel München befindet, auf 300 EURO jährlich angesetzt.
Für die Optimal- Zusatz- Bausteine müsste der Kunde zusätzliche 70 EURO bezahlen. Die Preise sind also angemessen, können aber je nach individueller Gefährdungssituation sehr große Unterschiede aufweisen. Ein weiterer Vorteil für die Kunden ist auch dadurch gegeben worden, dass das neu konzipierte Bedingungswerk, die VGB 2008, veröffentlicht worden ist. Damit müssen sich die Kunden nicht mehr endlos mit Kleingedrucktem nach dem Kauf aller Bausteine gegen Elementarschäden beschäftigen. Als Grundlage des Angebots wird weiterhin die klassische Brandschutzversicherung der Wohngebäude herangezogen. Eine Bestandauflistung wird spätestens dann erforderlich, wenn es zu einer Kreditfinanzierung kommt. Deckungen gegen die Leitungswasser-, Hagel- und Sturmschäden bilden die nächste Schicht. Schließlich sind es eben diese Gefahren, bei denen das Risikobewusstsein der Kunden in den letzten Jahren eindeutig gestiegen ist und die Versicherungsdichte bei den entsprechenden Policen wesentlich größer- im Gegensatz zu den Schäden bei Überschwemmungen oder Schneedruck. Die VKB geht jetzt neue Wege. um die Risikosensibilität für die Folgen von Naturkatastrophen zu erhöhen, sie gibt einen Schadensfreiheitsbonus. Bis zu 20 Prozent weniger Beitrag müssen diejenigen Kunden zahlen, die das Paket aus Feuer-, Leitungswasser-, Hagel-, Sturm- und weiteren Elementarschäden gekauft haben und fünf Jahre lang keinen Schaden melden müssen. Es ist auch möglich, Selbstbehalte von 250 bis 500 EURO zu vereinbaren, um das Angebot noch interessanter zu machen.
Darüber hinaus gibt es weitere Besonderheiten, wie zum Beispiel einen kostenlosen Energieausweis für das Gebäude. Dieser Pass ist seit 2008 für alle Immobilienbesitzer Pflicht, sofern sie ihr Haus verkaufen oder vermieten wollen. Auch gibt es Prämienrabatte für diejenigen Kunden, die klimabewusste Energiesparhäuser haben möchten, und ebenfalls für Besitzer von Häusern, die durch Modernisierungs- Maßnahmen Vollwärmeschutz an ihrem Haus geschaffen haben. Registrierte VKB- Kunden können einen kostenlosen Wetterservice nutzen, der die Gebäudeversicherungs- Inhaber mithilfe einer von Kachelmann erstellten SMS oder Email über schwierige Wetterlagen informiert.
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Stefan on 02/15 at 11:18 PM
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