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Donnerstag, Februar 19, 2009
Beitragspausen bei der Altersvorsorge sind besser als eine vorzeitige Kündigung
Viele Bundesbürger setzen derzeit als Folge der Finanzkrise den Rotstift an und suchen nach Möglichkeiten, ihre Ausgaben zu reduzieren. „Opfer“ des Sparzwangs sind häufig Lebens- und Rentenversicherungen, die vorzeitig gekündigt werden. Gerade bei den Lebensversicherungen ist der Trend eindeutig: Jede zweite endet, bevor sie ausgezahlt wird. Eine falsche und teure Entscheidung, sagt der Finanzdienstleister Delta Lloyd.
Gerade in den ersten Versicherungsjahren sei eine Kündigung immer ein Verlustgeschäft, weil die Abschlussgebühren noch getilgt werden, so der Versorgungsexperte Christian Jaffke. Unter dem Strich bliebe dann nicht viel Guthaben über. Sinnvoller sei es, gerade bei kurzzeitigem Geldmangel, eine Beitragspause einzulegen. Möglich seien mehrere dieser Pausen von jeweils maximal 24 Monaten.
In der Regel könne von dieser Option nach fünf Jahren Laufzeit Gebrauch gemacht werden. Wie sich eine solche Pause auswirkt, hat Delta Lloyd einmal berechnet. Eine Rentenversicherung, für die 37 Jahre lang monatlich 100 Euro gespart werden, brächte regulär 94.306 Euro. Bei zwei Beitragspausen von 24 Monaten nach dem zehnten und 20. Jahr erhielte man noch 78.855 Euro. Würde gekündigt, wären es nach zehn Jahren nur 9.642 Euro. Ein Verkauf der Police sei zwar lukrativer als eine Kündigung, bei Versicherungen auf Fondsbasis aber nicht realisierbar.
Schwacher Wohnungsbau stützt Wohnungsknappheit
Wie das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS) kürzlich mitteilte, ist der Wohnungsbau auf ein neues Rekordtief gerutscht: Im vergangenen Jahr sollen rund 175.000 Wohnungen genehmigt worden sein. Laut Stefan Jokl, Leiter des IFS, hat sich der Wohnungsbau somit innerhalb der vergangenen acht Jahre halbiert: Im Jahr 2000 wurden noch 350.000 Wohnungen genehmigt - seit Kriegsende wurden nicht mehr so wenige Wohnungen errichtet.
Allerdings ist diese Entwicklung nicht ausschließlich auf die Finanzkrise zurückzuführen. Bereits seit Jahren entscheiden sich immer weniger private Bauherren sowie auch institutionelle Bauherren (wie zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften) für die Errichtung neuer Objekte. Sehr viele Interessenten scheuen schlichtweg das Risiko, zumal die Preise auf den Immobilienmärkten seit Jahren am Fallen sind: Wer heute baut, befürchtet womöglich, dass seine Immobilie in einigen Jahren weniger Wert ist – folglich warten die Leute erst einmal.
Experten schätzen die Lage als äußerst riskant ein, weil schon heute mehr Wohnraum benötigt wird, als auf dem Markt zur Verfügung steht. Laut dem IFS sei allein der Ersatzbedarf schon fast so groß wie die Anzahl an Projekten, die im vergangenen Jahr genehmigt wurden: Schätzungsweise 120.000 Wohnungen sind 2008 abgerissen, umgewidmet oder zusammengelegt worden.
So gesehen bietet die aktuelle Marktsituation vor allem für Immobilienanleger sehr große Chancen. In einigen Städten ist das Angebot an Wohnungen bereits jetzt sehr knapp, was die Mietpreise stark nach oben treibt. Gerade in diesen schwierigen Zeiten können Bauvorhaben vergleichsweise günstig umgesetzt werden. Immobilienanleger könnten somit günstig in Objekte investieren und unmittelbar von einer hohen Nachfrage nach Mietobjekten profitieren.
Posted by Jochen on 02/19 at 08:21 AM
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Durchführung der Studie Assistance Barometer 2009
Bereits zum zweiten Mal hat Europ Assistance in Kooperation mit der Hochschule RheinMain die Studie Assistance Barometer durchgeführt. In der Auswertung und auch im Vergleich zur Vorjahres- Studie war insbesondere ein Punkt sehr auffallend: die Einstellung der Kunden hinsichtlich des Faktors Service. In den letzten Jahren hat in ganz Deutschland ein Umdenken stattgefunden. Die Bedeutung der Dienstleistung Service ist eindeutig größer geworden und so kommt es auch, dass der Anteil der Personen angestiegen ist, die nun Erfahrungen mit Assistance- Leistungen gemacht haben. Auch wissen bis zum heutigen Zeitpunkt mehr Menschen darüber Bescheid, was es mit dem Begriff auf sich hat und für ein Drittel aller Befragten soll Assistance ein kostenfreier Produktbestandteil sein.
Für die Erstellung der Studie Assitance Barometer 2009 sind 502 Endkunden und 96 Entscheider aus der Versicherungs- und Bankwirtschaft befragt worden. Trotz der in der Studie ermittelten Tatsache, dass lediglich 20 Prozent aller Bundesbürger Interesse an Serviceleistungen zeigten, war es doch zu bemerken, dass sich ein bedeutsamer Trend hin zu einer Erwartung eines einwandfreien Service abzeichnete. Vor allem denken die Befragten jedoch an Verkaufs- und Beratungssituationen im Einzelhandel und im Telekommunikationsbereich, wesentlich weniger verbinden Service mit Hilfe in Banken und Versicherungen. Aber 33,3 Prozent geht in keiner Branche von irgendeinem Service aus.
65 Prozent aller Studienteilnehmer, was vier Prozent mehr sind als im letzten Jahr, sehen Serviceleistungen als selbstverständlich an, sie sollten immer ein kostenloser Bestandteil eines jeden Produkts sein. 28 Prozent der Befragten wären dahingegen sogar einverstanden einen, speziellen Betrag nur für Serviceleistungen zu bezahlen. Obwohl knapp 19 Prozent der Befragten schon einmal irgendwie in Kontakt mit Assistance- Leistungen gekommen sind, haben die restlichen 80 Prozent allein mit dem Begriff sehr große Schwierigkeiten. Sollte doch eine geringe Ahnung bestehen, wird diese in der Mehrheit aller Fälle in Verbindung mit Reise- und Senioren- Assistance gebracht und auch im Zusammenhang mit Kfz- Angelegenheiten.
Signifikant ist auch, dass das Interesse an Assistance- Leistungen seht stark vom Alter abhängt. Zum Beispiel sind bei 77 Prozent der über 50-Jährigen Offerten ihrer Versicherungs- Gesellschaft in allen Bereichen mehr als nur erwünscht. Insbesondere interessieren sich die über 65- jährigen Kunden für das Gebiet der Senioren- Assistance, hier sind 72 Prozent, die genauere Informationen zu allen relevanten Themen erhalten möchten. Nicht besonders verwunderlich ist es da, dass lediglich die jüngeren Befragten sich mit diesem Begriff nur gering oder teilweise noch gar nicht auseinander gesetzt haben. Bisher haben acht Prozent schon einmal etwas von Assistance gehört, in anderen Altersgruppen sind es immerhin um die 20 Prozent. Aus diesem Grunde bestätigt die Studie die These, dass „je jünger die Menschen sind, desto unwichtiger wird der Servicegedanke auch seitens der Bevölkerung eingeschätzt“.
Bemerkenswert ist auch, dass sich vor allem Hausfrauen und Hausmänner als auch Unternehmer und Selbstständige an Angeboten zu Assistance- Leistungen von den Versicherungs- Gesellschaften interessiert sind. Wichtig ist den Befragten dabei insbesondere, dass die Versicherungen eine 24-stündige Erreichbarkeit vorweisen können und eine konkrete Notfallhilfe im Schadensfall als Zusatzleistung zur reinen Schadensregulierung offerieren, insbesondere in den Bereichen Kraftfahrzeug- und Reise- Versicherung.
Posted by Saskia on 02/19 at 06:49 AM
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Mittwoch, Februar 18, 2009
Senioren als Zielgruppe- nicht nur Versicherungsbereich
Ältere Menschen hegen den Wunsch unabhängig zu sein, sie möchten mitentscheiden und sie haben exakte Vorstellungen von dem, was sie möchten. Das ist auch bei Produkten und Dienstleistungen der Fall. Allerdings ist es im Laufe des rasanten, demographischen Wandels nicht zu einer genügenden Veränderung des Angebots für sie gekommen und deswegen müssen sie vor allem für Gesundheit und Pflege häufig sehr hohe Preise zahlen. Tatsache ist, dass der Markt für Seniorinnen und Senioren ein großes Potenzial hat, der Wirtschaft neue, vielfältige Möglichkeiten bieten könnte und dabei noch neue Arbeitsplätze schafft. Aus diesem Grunde hat die Bundesregierung das Initiativprogramm „Wirtschaftsfaktor Alter“ initiiert. Es verbindet Senioren- und Wirtschaftspolitik und will dabei Impulse geben. Das Programm soll als eine Art Initialwirkung für den Markt in Bezug auf die älteren Verbraucher wirken.
Die Bundesregierung möchte aktiv helfen, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Darüber hinaus ist es wichtig, Firmen für die aussichtsreichen Potenziale des Marktes für generationengerechte Dienstleistungen und Produkte zu interessieren. In einer repräsentativen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung konnte ermittelt werden, dass schon jeder dritte Euro von älteren Menschen ausgegeben wird. Auch soll das Programm dazu beitragen, neue Impulse für Innovationen zu geben.
Die demographische Entwicklung in Deutschland ist ziemlich eindeutig, in Zukunft werden die Menschen immer länger leben. Bisher ist Deutschland in noch keinem Bereich dafür ausreichend vorbereitet. Senioren sind heutzutage zwar fitter und aktiver als früher, was unter anderem wegen der verbesserten medizinischen Versorgung der Fall ist, trotzdem werden sie von Firmen und Dienstleistern schlechter behandelt. Und das, obwohl es in Zeiten der Wirtschaftskrise durchaus lohnenswert sein könnte, für die speziellen Bedürfnisse der älteren Verbraucher interessante Angebote und Produkte zu lancieren.
Senioren wären dazu in der Lage in einer möglichen Rezession den Rückhalt für die Wirtschaft darzustellen. Grund dafür ist, dass es heutzutage vielmehr die älteren Verbraucher sind, die Geld ausgeben können und die auch zahlenmäßig überlegen sind. Laut Umfragen liegt derzeitig das frei verfügbare Einkommen der Generation über 60 bei mehr als 100 Milliarden EURO pro Jahr und diese Zahl wird weiter steigen. Somit ist die Finanzkraft vorhanden, problematisch ist jedoch, dass es nur vereinzelte Produktentwicklungen gibt, die dieses Kaufinteresse wecken könnten. Die Wirtschaft ist bisher zu wenig auf die individuellen Bedürfnisse der Senioren ausgerichtet und so fühlen sich die älteren Konsumenten als Zielgruppe nur wenig Ernst genommen. Die Wirtschaft muss sich auf diesen Zukunftsmarkt einstellen, um die Potenziale ausschöpfen zu können.
Im Gebiet der Versicherungen ist dieses Potenzial schon vor mehreren Jahren entdeckt worden und so sind nach und nach immer bessere Versicherungslösungen speziell an Senioren angepasst geschaffen worden.
Die Senioren- Assistance ist auch aufgrund des demographischen Wandels weiterhin sehr gefragt. Die Bereitschaft für diese Assistance- Leistung mehr zu bezahlen ist aus diesem Grunde auch sehr groß. 41 Prozent der Bundesbürger würden mindestens 15 EURO mehr im Jahr für eine solche Leistung hinnehmen.
Zum Beispiel ist bei 77 Prozent der über 50-Jährigen Offerten ihrer Versicherungs- Gesellschaft in allen Bereichen mehr als nur erwünscht. Insbesondere interessieren sich die über 65- jährigen Kunden für das Gebiet der Senioren- Assistance, hier sind 72 Prozent, die genauere Informationen zu allen relevanten Themen erhalten möchten.
Und so ist es gekommen, dass immer öfter spezielle Unfallversicherungen für Senioren angeboten werden, die mit Assistance- Leistungen werben. Die Mehrheit der Versicherungsgesellschaften bemüht sich bei diesen Angeboten der Kooperation mit populären Hilfsorganisationen. Eine spezielle Variante sind also „Senioren-Unfallversicherungen“ mit sogenannten Assistance-Leistungen. Die Senioren- Unfallversicherung mit Assistance- Leistungen ist eine Verbindung aus privater Unfallversicherung und Dienstleistungen in der häuslichen Betreuung oder bei Pflegeleistungen. Dabei ist es eine Aufgabe der Versicherung sich für die Kunden, um spezielle Dienste zu kümmern. Zu diesen speziellen Diensten gehören Hilfsleistungen wie Menüservice, Erledigung von Einkäufen, Begleitung bei Arzt- und Behördengängen, Unterbringung von Haustieren, Gartenpflege und Schneeräumdienst, Wäscheservice oder auch ein Hausnotruf.
Das scheint insbesondere für allein stehende ältere Menschen Interesse zu wecken, schließlich sind sie diejenigen, die niemanden haben, der sich um sie kümmern kann, falls sie einmal längere Zeit ans Bett gebunden sein sollten. Sehr wichtig dabei ist es jedoch, das Kleingedruckte zu lesen. Nicht jede Versicherung zahlt für diese Leistungen, einige vermitteln sie lediglich. Die Kosten muss der Versicherungsnehmer dann selbst bezahlen. Auch sollte jeder, der diese Leistungen will, darauf achten, dass die Versicherung auch bei beispielweise einem Knochenbruch tatsächlich zahlt, egal, ob dieser auf einem Unfall beruht oder nicht. Bei manchen Versicherungen ist außerdem eine Leistung bei einem Unfall nach einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorgesehen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass beinahe alle Versicherungsunternehmen einen Zuschlag von 20 Prozent oder sogar mehr auf die Beiträge der „normalen“ Unfallversicherung aufschlagen und dabei noch die Progression streichen. Die Progression ist sehr entscheidend, da sie dafür Sorge trägt, dass die Auszahlung der Versicherungsleistung je nach Invaliditätsgrad überproportional steigt. In einem Beispielsfall hieße dies, dass sollte die Versicherungssumme 100 000 Euro mit einer Progression von 225 Prozent betragen, bei Vollinvalidität 225 000 Euro ausgezahlt werden würden. Da diese Versicherungen mit Assistance-Leistungen in aller Regel also nicht sehr preiswert sind, kann es durchaus lohnenswert sein, einmal durchzurechnen, was solche Hilfsleistungen kosten, falls man sie auf eigene Rechnung bucht.
Die WÜBA Versicherungen war eine der ersten Versicherungen, die auf diesen Wandel reagierte. Bei älteren Menschen ist oft in Bezug auf Versicherungen, wie Unfallversicherungen, nicht die finanzielle Seite das Problem, sondern sie sind in solchen Situationen in der Regel hilflos, da sie die Regelung alltäglicher Abläufe überfordert. Diesem wachsenden Hilfebedürfnis trägt die WÜBA Unfallversicherung Rechnung. Diese Versicherung bietet neben den gewöhnlichen Inhalten noch einige weitere interessante Leistungen, insbesondere für Ältere. Zusätzlich zu den bestehenden Assistance- Dienstleistungen für alle Versicherten bekommen Personen ab dem 65. Lebensjahr beitragsfrei nach einem Unfall Hilfeleistungen bei der Organisation von diversen Alltagssituationen. Dazu gehören unter anderem ein Menü-Service, der die verletzte Person täglich mit warmen Essen versorgt, die Reinigung der Wohnung und Wäsche, die Erledigung der Einkäufe und Besorgungen, Hilfe bei Arzt-, Bank- und Behördengängen wie auch Arzneimittelbesorgung, Hilfe bei der Körperpflege und Nahrungsaufnahme, die eventuelle Haustierbetreuung, Gartenpflege und Schneeräumdienst und auch die Installation eines Hausnotrufs, wobei eine Rufzentrale 24 Stunden erreichbar ist.
Posted by Saskia on 02/18 at 11:28 PM
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