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Freitag, Februar 27, 2009

Zum zweiten Mal in der Konzerngeschichte rote Zahlen bei der Allianz

Für manche Entscheidungen möchte man sich noch Jahre später ohrfeigen. Bei der Allianz ist der Kauf der Dresdner Bank so ein Fall. 24 Milliarden Euro hat das Versicherungsunternehmen 2001 für das Bankhaus auf den Tisch gelegt. Geld, das man in den Sand setzte. Denn das Ziel, einen Allfinanzkonzern zu schaffen, wurde nie erreicht. Die Quittung dafür ist der zweite Verlust in der 119-jährigen Geschichte der Assekuranz. 2,4 Milliarden Euro Minus stehen in der Bilanz für 2008. Ein Jahr zuvor konnte Allianz-Chef Michael Diekmann noch einen Gewinn von acht Milliarden Euro verkünden.

Der Grund für das schlechte Abschneiden ist die Dresdner Bank. Sie zog den Konzern mit einem Verlust von 6,3 Milliarden Euro tief in die roten Zahlen. Diese Scharte konnten selbst die Gewinne aus den übrigen Geschäftsbereichen nicht wett machen. Doch damit ist Schluss. Die Liaison von Allianz und Dresdner wurde bereits vor einiger Zeit beendet. Nun gehört das Kreditinstitut der Commerzbank, die den Deal nur mit staatlicher Unterstützung über die Bühne bringen konnte. Fünf Milliarden Euro kostete die Übernahme – knapp ein Fünftel dessen, was die Allianz bezahlen musste. Von der Altlast befreit, blickt Diekmann recht zuversichtlich nach vorne: „Es ist gut für uns, keine große Bank mehr zu haben.“ Mit leichten Nachbeben muss aber noch gerechnet werden. Denn der Kursrutsch der Commerzbank geht auch an der Versicherung nicht spurlos vorbei.

Mit überschwänglich positiven Prognosen für das laufende Jahr hielt sich der Allianz-Chef während der Pressekonferenz daher auch zurück. Im Vergleich mit vielen Wettbewerbern stehe das Unternehmen noch gut da, dennoch werde es eng. Schließlich befinde man sich im stärksten Wirtschaftsabschwung seit Jahrzehnten. Das belegt unter anderem das eher mäßige Lebensversicherungsgeschäft, das im viertel Quartal 2008 ebenfalls ins Minus rutschte. Für die Zukunft will sich Europas größter Versicherer wieder mehr auf sein ursprüngliches Geschäft konzentrieren, die Bereiche Schaden- und Unfallversicherung, ergänzt um die Wachstumssparten Krankenversicherung und Altersvorsorge.

Posted by Andre on 02/27 at 08:15 AM
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Immobilienerwerb: Niemals die Katze im Sack kaufen

Wenn es darum geht, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, setzen heutzutage die meisten Leute auf den Erwerb eines bestehenden Hauses. Gebaut wird längst nicht mehr so häufig, da die angehenden Wohneigentümer sowohl die Mehrkosten, als auch Risiko und Stress fürchten, die mit einem Bauvorhaben verbunden sind. Da ist es schlichtweg besser, man sieht sich im Feld der Bestandsobjekte um. Immerhin sind die Preise in diesem Segment vielen Ortes gefallen und zugleich weiß man, was man kauft.

Letztere Aussage ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: Eine Immobilie im Hinblick auf ihren Zustand einzuschätzen, ist alles andere als einfach. Deshalb kommt es in der Praxis auch häufiger vor, dass die frischen Eigentümer erst im Lauf der Zeit gewisse Mängel feststellen – Mängel, deren Behebung zum Teil zwingend erforderlich und oftmals mit hohen Kosten verbunden sind. Aus diesem Grund ist man immer gut damit beraten, das Objekt vor dem Erwerb von einem Sachverständigen prüfen zu lassen. Immobilienexperten raten immer wieder dazu, einen Gutachter zu beauftragen, der das Gebäude sehr genau unter die Lupe nimmt und sich dabei explizit auf die Suche nach Mängeln begibt.

Zwar mag die Einschaltung eines Gutachters mit entsprechenden Kosten verbunden sein, dennoch sollte man dazu bereit sein, diese Mehrkosten in Kauf zu nehmen – schließlich kann einen der Gutachter womöglich davor bewahren, einen großen Fehler zu begehen, indem man eine Immobilie erwirbt, die sich später als Kostenfalle entpuppt. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass man längst nicht nur bei alten Häusern auf diese Weise verfahren sollte. Die Experten weisen ebenso darauf hin, dass auch junge Gebäude zum Teil mit schwerwiegenden Mängeln aufwarten können.

Posted by Jochen on 02/27 at 08:09 AM
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Und dann ist da der Kapitaldienst…!!

Wohnen in eigenen vier Wänden ist noch immer einer der ganz großen Lebenswünsche. Damit denkt so mancher auch an die Vorsorge und an die Mietfreiheit im Rentenalter.

Doch ohne fremde Mittel sind Bau oder Kauf von Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus meist nicht zu machen.
Welche finanzielle Belastung dabei die Bauherren trifft, hängt bei Aufnahme eines Grundpfand-Darlehens von der Höhe des Kredits, von der Laufzeit, von den Gebühren, dem Disagio oder eben auch vom nominalen Zinssatz ab.

Bei derzeit eher niedrigem Zinsniveau rechnen immer mehr Bürger nach, ob Kaufen nicht doch besser ist als Mieten. Günstige Konditionen sollten bei Kauf oder Bauvorhaben jedoch auf keinen Fall bedenkenlos, sondern viel eher sorgfältig geplant werden.
Wohneigentum zu erlangen, ist nämlich eine Investition in eine langfristig orientierte Zukunft, die auch Folgekosten mit sich bringt.
Wessen Monatseinkommen es erlaubt, der sollte bei den Kreditvereinbarungen auch mehr als nur ein Prozent Tilgung vereinbaren; das nun reduziert die Schuld schneller und führt früher zur finanziellen Freiheit für die Verwendung von Geld für andere Wünsche.

Posted by wob. on 02/27 at 08:12 AM
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