Bild-Zeitung informiert über größten Fehler bei der Immobilienfinanzierung
Es liegt gerade einmal ein paar Wochen zurück, als auf „Focus Online“ ein Beitrag zum Thema Baufinanzierung veröffentlicht wurde, in welchem die größten Fehler aufgelistet waren, die angehende Darlehensnehmer machen können. Nun hat es sich auch der Onlineableger der „Bild“ Zeitung erlaubt, einen entsprechenden Beitrag zu veröffentlichen. Zu meinem Erstaunen ist der Beitrag sogar richtig informativ und stichhaltig – er ist zwar enorm kurz, doch immerhin wurden tatsächlich Punkte aufgegriffen, die von Bedeutung sind.
Die verantwortlichen Redakteure haben die „Die zehn häufigsten Fehler bei der Immobilien-Finanzierung“ ermittelt und kurz umrissen. An dieser Stelle möchte ich die Finanzierungstipps der „Bild“ kurz fest halten:
1. Finanzierung mit zu geringem Eigenkapitaleinsatz
2. Fehlerhafte Berechnung des Finanzierungsbedarfs
3. Verwechslung von Nominal- und Effektivzins
4. Überschätzung der Eigenleistung
5. Zu hohe monatliche Kreditbelastung
6. Zu geringe Tilgung
7. Keine Berücksichtigung der Nebenkosten
8. Versteckte Kosten übersehen
9. Unterschätzung der laufenden Kosten
10. Keine Bildung von Reserven
Alles in allem kann ich dieser Liste nur zustimmen. Hierbei handelt es sich um Fehler, die von Bauherren und Immobilienkäufern immer wieder gemacht werden, obwohl diese Fehler bereits seit Jahrzehnten bekannt sind. Wenn ich einen Punkt zu kritisieren hätte, dann höchstens Punkt 3, die Verwechslung von Nominal- und Effektivzins. Selbst wenn man beide Zinssätze nicht genau auseinander halten kann, weiß man im Endeffekt ganz genau, welche monatliche bzw. finanzielle Belastung auf einen zu kommen wird, immerhin händigen die Banken und Baugeldvermittler heutzutage sehr gut aufgeschlüsselte Finanzierungsangebote aus, von denen man auch direkt die Ratenhöhe und somit die monatliche Belastung ablesen kann.
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Jochen on 03/01 at 09:31 AM
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Ab März 2009: Blau für leichte Zweiräder
Vergleich lohnt sich, auch wenn der Geldbeutel voll ist. Im Tarifvergleich für die Versicherung von Motorrädern und Mofas durch die Financial Software Systems Online AG (FSS Online) ist zu erkennen, dass für Haftpflicht (100 Millionen Euro) und Teilkasko (150 Euro Selbstbeteiligung) bei bundesweit auftretenden Versicherern das Tarifpaket der WGV mit 88 Euro am günstigsten ist. Nahe dabei ist der Regionalanbieter Öffentliche Versicherungen Oldenburg.
Grundlage für den Tarifvergleich ist eine Haftpflicht mit einer Deckung von 100 Millionen Euro sowie eine Teilkasko-Versicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Rangerster wurde das Versicherungspaket der WGV mit 88 Euro, bei dem eine Erhöhung um fünf Euro aus dem Vorjahr wieder zurück genommen wurde.
Nur einen Euro teurer ist das Paket bei der HUK-Coburg, gefolgt vom Münchener Versicherungsverein mit 93,99 Euro und der VGH mit 94 Euro.
Und auch HanseMerkur, der VHV und die DEVK bleiben unter der 100 Euro Grenze. Wird auf die Teilkasko verzichtet und wird nur eine Haftpflicht-Police abgeschlossen, kommt mit der WGV bereits mit nur 48 Euro zum Zuge; gefolgt von der HUK-Coburg und dem Münchener Verein, die 49 Euro verlangen.
Neu ab März
Für Kleinkrafträder ist ab März ein blaues Versicherungskennzeichen erforderlich. Wer danach noch “in Schwarz” fährt, was eben nur bis Ende Februar zulässig war, fährt dann aber ohne Haftpflicht-Schutz und macht sich strafbar.
Dazu weist die Versicherungswirtschaft auf das noch immer hohe Unfallrisiko mit Kleinkrafträder hin. Zählte man doch bei 1,65 Millionen Mofa- und Mopedfahrern in 2007 rund 36.300 Haftpflichtschäden mit einer Regulierungs-Summe von 80 Millionen Euro.
Ein Versicherungsbereich, in dem die Schadenhäufigkeit mit 22 Schäden auf 1.000 Fahrzeuge doppelt so hoch ist wie bei den Mopeds der Großen, den richtigen Motorrädern.
Mit einem blauen Versicherungskennzeichen sind neben Mofas oder Mopeds auch Segways, Quads und Minicars auszustatten, die mit höchstens 50 Kubikzentimetern Hubraum nicht schneller als 45 Stundenkilometer unterwegs sind.
Günstige Regionalanbieter
Billiger als die Anbieter am Gesamtmarkt sind einige Regionalversicherer; mit dabei die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und die WGV. Die Badischen Versicherungen (BGV) liegen ebenfalls in der Spitzengruppe, wozu auch die Lippische Brandversicherung unter der 100 Euro-Marke zählt.
Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Paket liegt also ein Preisunterschied von 131 Euro oder rund 155 Prozent.
Auch bei der Haftpflicht liegen 82 Euro zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter, was wiederum eine Ersparnis von circa 171 Prozent ausmachen kann.