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Dienstag, März 03, 2009

Hoher Risikoschutz sichert das Steuerprivileg der Lebensversicherung

Die Abgeltungssteuer hat der guten alten Lebensversicherung zu einem völlig unerwarteten Comeback verholfen. Denn eigentlich war sie mit Hinweis auf die mangelnde Rentabilität schon abgeschrieben worden, wurden Policen gekündigt oder verkauft. Dadurch, dass sie im Unterschied zu anderen Anlageformen nicht der pauschalen Besteuerung mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer unterliegt, sondern steuerliche Vorteile genießt, wurde die Kapitallebensversicherung auch für Sparer wieder interessant. Denn nach wie vor gilt: Bei Einhaltung der Spielregeln – Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr – wird nur die Hälfte der Erträge zum Ende der Laufzeit versteuert, und zwar mit dem persönlichen Steuersatz. In den Genuss dieses Privilegs zu kommen, wird ab dem 1. April allerdings schwerer. Dann gelten neue Regeln.

Das mag daran liegen, dass der ursprüngliche Sinn einer Lebensversicherung, die finanzielle Absicherung der Familie beim Tod des Versicherungsnehmers, zunehmend in den Hintergrund getreten ist. Stattdessen wird die Police immer öfter nur als Investment gesehen und der Risikoschutz aus Kosten- und Renditegründen auf ein Minimum zurückgefahren. Um das zu verhindern, schreibt der Gesetzgeber demnächst einen Mindest-Risikoschutz vor, als Voraussetzung dafür, dass die Police steuerbegünstigt behandelt wird. Fällt der Schutz, bezogen auf die Beiträge, die Garantiezahlung bei Fälligkeit der Versicherung oder den Zeitwert, zu gering aus, greift die Abgeltungssteuer. Wer bis zum 31. März einen Vertrag unterschreibt und den ersten Beitrag zahlt, muss im Übrigen keine Rücksicht auf die Neuerung nehmen. „Alte“ Policen unterliegen dem bisherigen Steuerrecht.

Bei Verträgen, die ab April abgeschlossen werden, dürften die Versicherungsunternehmen von sich aus Wert darauf legen, dass die Bedingungen für den Steuervorteil erfüllt werden. Keine Assekuranz wird sich das wichtigste Argument in den Verkaufsverhandlungen nehmen lassen. Denn ohne dieses Privileg droht der Lebensversicherung wieder der Weg in die Versenkung. Vielleicht werden einige Verträge durch die bessere Absicherung der Angehörigen ein wenig teurer. Dabei handelt es sich aber um wenige Ausnahmen, da viele Policen schon heute einen ausreichend hohen Risikoschutz bieten.

Posted by Andre on 03/03 at 08:17 AM
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Baufinanzierung: Finanzierungsvergleich ist wichtiger denn je zuvor

Wenn es um die Aufnahme eines Immobiliendarlehens geht, wenden sich die meisten Verbraucher nach wie vor zunächst einmal an ihre Hausbank. Regionalen Banken wird von den angehenden Bauherren und Käufern bewusst der Vorzug gegeben, weil sie dort eine persönliche Betreuung direkt vor Ort erhalten können. Allerdings ist diese Vorgehensweise nur bedingt zu empfehlen: Im Bereich der privaten Baufinanzierung sind zahlreiche Banken aktiv und deren Darlehenskonditionen können sich zum Teil sehr deutlich voneinander unterscheiden.

Wie die „Welt Online“ unter Berufung auf die „Stiftung Warentest“ schreibt, sind die Konditionsunterschiede, die zwischen den einzelnen Instituten bestehen, zuletzt noch größer geworden. Die Konditionen klaffen zum Teil sehr stark auseinander, weshalb angehende Darlehensnehmer sehr gut damit beraten sind, sich auf gar keinen Fall nur an die Hausbank zu wenden, sondern sich stattdessen auch bei anderen Banken entsprechende Finanzierungsangebote einzuholen. Ausschließlich auf diese Weise ist es möglich, ein passendes Darlehen zu finden und zugleich die Gewissheit darüber zu erlangen, dieses auch günstig abgeschlossen zu haben.

Übrigens rät die „Stiftung Warentest“ zur bewussten Wahl einer längeren Zinsbindung. Auch wenn der Zinsfestschreibungszeitraum von 10 Jahren sehr stark verbreitet ist, solle man sich auch Angebote für Zinsbindungen von 15 und 20 Jahren holen. Zwar sind längere Zinsbindungen mit einem Zinsaufschlag verbunden, aber dennoch kann deren Wahl sehr attraktiv sein: Weil die Hypothekenzinsen derzeit äußerst günstig sind, ist es sehr empfehlenswert, sich die niedrigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern – schließlich wäre es schade, wenn man in 10 Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss und die Zinssätze bis dahin ein ganzes Stück gestiegen sind.

Posted by Jochen on 03/03 at 08:11 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Neu bauen oder besser alt kaufen?

Das eine tun oder das andere nicht lassen! - Wer ins Eigenheim einziehen will, der hat Wochen und Monate zuvor “die” Entscheidung zu treffen: Altbau kaufen oder Neubau des Traumhauses? Beides hat was für sich und bietet jeweils Vorteile oder fordert Kompromisse. Wer sich schließlich wie fühlt, kann nur individuell empfinden.

Ein gebrauchtes Haus zu kaufen, ist in jedem Fall mit Kompromissen, mit besonderen Kosten und einem dann doch anhaltenden Risiko behaftet. Denn “passt wie angegossen” gibt es nur selten.
Hat der oder haben die Bauherren beim Neubau die wahre Gestaltungsmöglichkeit,  bei individuellem Grundriss und gewünschter Ausstattung auf das Grundstück zu bauen, ist ein anderer Aspekt der der Wohnnebenkosten. Aktuell von höchster Bedeutung sind Wärmedämmung und energiesparende Haustechnik, was sich auf die Unterhaltskosten auswirkt. Auch sind bei Neubauten die ersten Reparaturen weit später erst denkbar und seltener. Ansonsten kann man beim Altbau zwar einiges selbst in die Hand nehmen, opfert aber dafür Freizeit statt Geld.

Für den Kauf eines schnuckelig gelegenen alten Hauses spricht, dass je nach ausgewiesenem Baugebiet für einen Neubau nicht alles, was erwünscht wird, auch erlaubt ist. Bei gebrauchten Immobilien ist dagegen von Vorteil, dass der Preis für Haus und Grundstück feststeht. Eine lange Bauphase oder das Risiko, dass das Haus nicht wie erwünscht fertig wird, sind auszuschließen. Und auch das Wort ‘Pfusch’ wird sich beim Altbau kaum einstellen, wenn nicht doch das eine oder andere beim Umbau oder der Sanierung zum Mangel wird…

Oft ist die “Südstadt” heiß begehrt!

Wegen ansonsten fehlender Grundstücke ist der Kauf einer Alt-Immobilie oft die einzige Möglichkeit, in begehrten Stadtteilen wohnen zu können. Wer ein Haus saniert, spart dann auch Ressourcen, da weniger Baumaterial benötigt werden und keine weiteren Flächen versiegelt werden. Doch nicht jedes gebrauchte Haus ist es wert, es als Kaufobjekt auszugucken und damit zur Bauherren-Aufgabe zu machen.
Die Kosten für Sanierung und Modernisierung möglichst exakt zu bestimmen, erfordert Fachwissen und Erfahrung mit Altbauten. Da reichen wenige Besichtigungen kaum aus, um den Zustand fachmännisch zu beurteilen.
Ein unabhängiger Gutachter macht sicher Sinn, wenn jemand gebraucht kaufen will, damit es nach Vertragsabschluss nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.
Schließlich soll ein Objekt auch den Preis wert sein und nicht oberflächlich geschätzt werden. Spätere Erkenntnis wegen des zusätzlichen Aufwands machen sonst die Finanzierung zunichte.
Spezialisten für Altbauten vermittelt der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung, Telefon 030-484 90 78 55.

Posted by wob. on 03/03 at 08:13 AM
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