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Mittwoch, März 11, 2009

Eigenkapital bei der Baufinanzierung: Auf die Herkunft kommt es an

Dem Einsatz von Eigenkapital kommt bei der Baufinanzierung eine immens hohe Bedeutung zu. Obwohl man heutzutage auch Immobilien ohne die Einbringung seiner Ersparnisse finanzieren kann, ist es immer gut, wenn Eigenkapital vorhanden ist und dieses bei der Finanzierung eingesetzt wird. Immerhin sprechen gleich mehrere Gründe, wie zum Beispiel der Erhalt eines besseren Zinssatzes, dafür.

Allerdings ist es um das Eigenkapital bei vielen Bauherren und Immobilienkäufern nicht immer ganz so gut bestellt. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass noch ein wenig Geld von den Eltern kommt oder man sich innerhalb der Familie Geld leiht. Auf diese Weise kann die Eigenkapitalbasis maßgeblich erhöht werden, was sich auf die Finanzierung durchaus sehr positiv auswirken kann.

Auf der anderen Seite gilt es bei der Form der Eigenkapitalbeschaffung aufzupassen. Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, wird dieses Kapital von den Banken zum Teil unterschiedlich betrachtet. Gerade Darlehen, die innerhalb der Familie vergeben werden, betrachten die Banken oftmals als richtige Darlehen. Dies wiederum bedeutet, dass sich der Zinssatz verschlechtern kann und die Darlehensraten (auch wenn sie nur sehr klein sind) in der so genannten Haushaltsrechnung berücksichtigt werden.

So gesehen wäre ein Großteil der Darlehensnehmer gut damit beraten, private Kredite schlichtweg als normales Eigenkapital auszuweisen, ohne die Herkunft zu nennen. Allerdings ist klar, dass dies nicht im Sinne der Banken liegt. Deshalb ist es immer erfreulicher, wenn man das Geld von den Eltern geschenkt bekommt und es somit nicht zurückzahlen muss. Bei größeren Summen ist zu beachten, dass die Schenkung an Steuern gekoppelt sein kann. Außerdem müssten private Zinseinnahmen (von den Kreditgebern) versteuert werden – diese Themen sollte man mit seiner Familie zunächst ansprechen, bevor das Geld fliest.

Posted by Jochen on 03/11 at 07:59 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Am 13. März ist Rauchmeldertag

Dass der Rauchmeldertag auf einen Freitag, den 13., fällt, mag als Omen ausgelegt werden. An der Bedeutung der Brand-Alarmsysteme, die allzu oft unterschätzt werden, ändert das nichts. Sie retten Leben. Würden Rauchmelder flächendeckend zur Pflicht, hätten nach Schätzung von Experten 50 Prozent der bisherigen Todesopfer überlebt.

Denn die größte Gefahr bei Bränden ist der Rauch. Kohlendioxid und Kohlenmonoxid wirken bereits nach einigen Atemzügen, führen zu Ohnmacht und Rauchvergiftung. Ehe man überhaupt merkt, dass es brennt, ist es dann meist schon zu spät. „Deshalb sollte jeder Haushalt Rauchmelder anschaffen. Sie schlagen bei Rauchmeldung sofort Alarm“, empfiehlt René Conrad von der AXA. Vorgeschrieben sind die Systeme in Neubauten bisher nur in Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Thüringen und dem Saarland.

Am Preis sollte es nicht liegen, dass nur wenige Haushalte Rauchmelder installiert haben. Qualitätsgeprüfte Geräte gebe es, so die Pressemitteilung der Versicherung, bereits ab fünf Euro. Die Axa weist gleichzeitig darauf hin, dass sie bei einer Feuerversicherung bis zu sieben Prozent Rabatt einräumt, wenn sich der Kunde für das Alarmsystem entscheidet. Bei 200.000 Bränden mit 600 Todesopfern jährlich sind Rauchmelder allerdings auch ohne Nachlass auf die Versicherungsprämie eine lohnende Investition in die eigene Sicherheit.

Posted by Andre on 03/11 at 06:49 AM
InteressantesSicherheitGebäudeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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