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Montag, März 02, 2009

Niemals die gesamten Ersparnisse beim Immobilienkauf einsetzen

In meinem vorangegangenen Blogbeitrag ging es unter anderem um angehende Immobilienkäufer, die dazu bereit sind, sich finanziell sehr stark einzuschränken, damit sie ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen können. In solchen Fällen ist es nicht gerade verwunderlich, dass auch sämtliche Ersparnisse zusammengetragen werden, um diese als Eigenkapital einsetzen zu können. Allerdings gilt es beim Einsatz von Eigenkapital immer sehr vorsichtig zu sein: Man sollte niemals seine ganzen Ersparnisse einsetzen, schließlich ist es immer gut, wenn man noch über ein wenig finanziellen Rückhalt verfügt.

Im Grunde genommen ist es für einen frisch gebackenen Immobilieneigentümer nur eine Frage der Zeit, bis er plötzlich zusätzliches Geld benötigt. Eines der besten Beispiele sind Reparaturen: Man ist gerade erst in das gekaufte Haus eingezogen und schon segnet die Waschmaschine das Zeitliche. Der Kauf einer neuen Maschine ist in der Regel nur dann möglich, wenn noch Ersparnisse oder finanzielle Rücklagen für den Notfall vorhanden sind. Weil bereits die Darlehensraten bezahlt werden müssen, bleibt vom monatlichen Einkommen meist nicht mehr viel übrig.

Nun werden sich einige vielleicht fragen, wie viel Geld man für Notfälle zurückhalten sollte. Allerdings ist diese Frage ganz schwierig zu beantworten, da der Kapitalbedarf je nach Haushalt und Immobilientyp ganz unterschiedlich ausfallen kann. Im Grunde genommen ist man schon mit ein paar tausend Euro recht gut abgesichert – Reparaturen oder kleinere Anschaffungen kann man damit immer bezahlen. Je nach Immobilientyp kann es aber auch erforderlich sein, über größere Rücklagen zu verfügen. Dies trifft vor allem für Objekte älteren Baujahres zu: Hier kann es immer vorkommen, dass plötzlich ein Mangel auftritt, der relativ schnell behoben werden muss und dessen Behebung mit höheren Kosten verbunden ist.

Posted by Jochen on 03/02 at 08:16 AM
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Fördermittel fürs Eigenheim “anbohren”

Der Reiz an der Investition und die Stimmung am Immobilienmarkt sind zu Begin des Jahres 2009 weit besser als bei denjenigen, die als Privatanleger auftreten und die Börse zum Tummelplatz machen. Zum einen verständlich, weil der Blick auf die eigenen vier Wände als nach wie vor attraktiv für die Altersvorsorge gilt. Gibt es dazu im jeweiligen Einzelfall noch staatliche Förderung, bleibt nur die Frage, wie kommt man ran an die allgemeinen und an die regionalen Fördermittel?

Wenn sich Bundesbürger Gedanken zur rentablen Investition in eine Immobilie machen, sind meist Baugeld-Spezialisten mit im Spiel, weil auch Beratung meist Geld spart. Ob es dabei auch zu “Schnäppchen” kommen kann, hängt davon ab, wie bei den potenziellen Bauherren der Traum von den eigenen vier Wänden fürs reale Geschehen einzuschätzen ist.

Das Niveau der Bauzinsen ist erfreulich günstig, was zum Handeln anregt, denn neben erträglichen Zinsen gibt es auch wieder Fördermittel, von denen leider nicht alle alles wissen. Es sind nämlich auch regionale Fördermittel, die mit “Wohn-Riester” oder KfW-Programm für Häuslebauer wohl doch zu wenig bekannt sind. Denn auch die Bundesländer bieten unterschiedlich attraktive Bauförderprogramme, für die es Zeit ist, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Regional deutlich sparen!

Mit regionalen Fördermitteln, die im individuellen Finanzierungskonzept klar zu berücksichtigen sind, können mehrere 10000 Euro gespart werden. Konkret gilt dies beim rheinland-pfälzischen “Eigentumsprogramm 2008”. Wer daraus Fördermittel bekommt, kann im Vergleich zum puren Baukredit ohne Fördergelder die monatlichen Belastungen um über 100 Euro verringern.
Macht bei einer Laufzeit von 15 Jahren mehr als 18.000 Euro weniger an Zinsbelastung. Dazu könnten noch bundesweite Zulagen für den sogenannten “Wohn-Riester” kommen.
Für eine Vier-Personen-Familie kann für 25 Jahre die Förderung auf über 40000 Euro kommen. Mittel, die sich auch für eine neue Küche, die gesamte Einrichtung oder auch den Garten einsetzen lassen.
Wer sich beim Kampf gegen oder mit den Förderrichtlinien und Paragrafen professionelle Hilfe bieten lässt, der wendet sich am besten an Spezialisten.

Baugeld-Spezialisten

Gibt es auch vereinzelt schwarze Schafe unter ihnen, sind Baugeld-Spezialisten bei der Immobilienfinanzierung meist doch gute Ansprechpartner; möglichst solche vor Ort. Bei ausführlicher Beratung wird der Fördermittel-Check auch zur Frage nach örtlichen Besonderheiten, wie denen, dass der örtliche Energieversorger Zuschüsse und Fördermittel für energiesparende Bauweise bietet.
Bei einer so wichtigen Entscheidung, wie der Frage nach einer geeigneten und günstigen Finanzierung, kommt es auf ein gutes Gesamtgefühl der Kunden an. Darum holen sich die Bauherren von morgen unabhängige und vertrauenswürdige Baugeld-Spezialisten zur Seite und lassen sich langjährige Erfahrungen auch noch mal am alten Küchentisch erklären.

Posted by wob. on 03/02 at 08:18 AM
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Sonntag, März 01, 2009

Bild-Zeitung informiert über größten Fehler bei der Immobilienfinanzierung

Es liegt gerade einmal ein paar Wochen zurück, als auf „Focus Online“ ein Beitrag zum Thema Baufinanzierung veröffentlicht wurde, in welchem die größten Fehler aufgelistet waren, die angehende Darlehensnehmer machen können. Nun hat es sich auch der Onlineableger der „Bild“ Zeitung erlaubt, einen entsprechenden Beitrag zu veröffentlichen. Zu meinem Erstaunen ist der Beitrag sogar richtig informativ und stichhaltig – er ist zwar enorm kurz, doch immerhin wurden tatsächlich Punkte aufgegriffen, die von Bedeutung sind.

Die verantwortlichen Redakteure haben die „Die zehn häufigsten Fehler bei der Immobilien-Finanzierung“ ermittelt und kurz umrissen. An dieser Stelle möchte ich die Finanzierungstipps der „Bild“ kurz fest halten:

1. Finanzierung mit zu geringem Eigenkapitaleinsatz
2. Fehlerhafte Berechnung des Finanzierungsbedarfs
3. Verwechslung von Nominal- und Effektivzins
4. Überschätzung der Eigenleistung
5. Zu hohe monatliche Kreditbelastung
6. Zu geringe Tilgung
7. Keine Berücksichtigung der Nebenkosten
8. Versteckte Kosten übersehen
9. Unterschätzung der laufenden Kosten
10. Keine Bildung von Reserven

Alles in allem kann ich dieser Liste nur zustimmen. Hierbei handelt es sich um Fehler, die von Bauherren und Immobilienkäufern immer wieder gemacht werden, obwohl diese Fehler bereits seit Jahrzehnten bekannt sind. Wenn ich einen Punkt zu kritisieren hätte, dann höchstens Punkt 3, die Verwechslung von Nominal- und Effektivzins. Selbst wenn man beide Zinssätze nicht genau auseinander halten kann, weiß man im Endeffekt ganz genau, welche monatliche bzw. finanzielle Belastung auf einen zu kommen wird, immerhin händigen die Banken und Baugeldvermittler heutzutage sehr gut aufgeschlüsselte Finanzierungsangebote aus, von denen man auch direkt die Ratenhöhe und somit die monatliche Belastung ablesen kann.

Posted by Jochen on 03/01 at 09:31 AM
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Ab März 2009: Blau für leichte Zweiräder

Vergleich lohnt sich, auch wenn der Geldbeutel voll ist. Im Tarifvergleich für die Versicherung von Motorrädern und Mofas durch die Financial Software Systems Online AG (FSS Online) ist zu erkennen, dass für Haftpflicht (100 Millionen Euro) und Teilkasko (150 Euro Selbstbeteiligung) bei bundesweit auftretenden Versicherern das Tarifpaket der WGV mit 88 Euro am günstigsten ist. Nahe dabei ist der Regionalanbieter Öffentliche Versicherungen Oldenburg.

Grundlage für den Tarifvergleich ist eine Haftpflicht mit einer Deckung von 100 Millionen Euro sowie eine Teilkasko-Versicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Rangerster wurde das Versicherungspaket der WGV mit 88 Euro, bei dem eine Erhöhung um fünf Euro aus dem Vorjahr wieder zurück genommen wurde.
Nur einen Euro teurer ist das Paket bei der HUK-Coburg, gefolgt vom Münchener Versicherungsverein mit 93,99 Euro und der VGH mit 94 Euro.
Und auch HanseMerkur, der VHV und die DEVK bleiben unter der 100 Euro Grenze. Wird auf die Teilkasko verzichtet und wird nur eine Haftpflicht-Police abgeschlossen, kommt mit der WGV bereits mit nur 48 Euro zum Zuge; gefolgt von der HUK-Coburg und dem Münchener Verein, die 49 Euro verlangen.

Neu ab März

Für Kleinkrafträder ist ab März ein blaues Versicherungskennzeichen erforderlich. Wer danach noch “in Schwarz” fährt, was eben nur bis Ende Februar zulässig war, fährt dann aber ohne Haftpflicht-Schutz und macht sich strafbar.
Dazu weist die Versicherungswirtschaft auf das noch immer hohe Unfallrisiko mit Kleinkrafträder hin. Zählte man doch bei 1,65 Millionen Mofa- und Mopedfahrern in 2007 rund 36.300 Haftpflichtschäden mit einer Regulierungs-Summe von 80 Millionen Euro.
Ein Versicherungsbereich, in dem die Schadenhäufigkeit mit 22 Schäden auf 1.000 Fahrzeuge doppelt so hoch ist wie bei den Mopeds der Großen, den richtigen Motorrädern.
Mit einem blauen Versicherungskennzeichen sind neben Mofas oder Mopeds auch Segways, Quads und Minicars auszustatten, die mit höchstens 50 Kubikzentimetern Hubraum nicht schneller als 45 Stundenkilometer unterwegs sind.

Günstige Regionalanbieter

Billiger als die Anbieter am Gesamtmarkt sind einige Regionalversicherer; mit dabei die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und die WGV. Die Badischen Versicherungen (BGV) liegen ebenfalls in der Spitzengruppe, wozu auch die Lippische Brandversicherung unter der 100 Euro-Marke zählt.
Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Paket liegt also ein Preisunterschied von 131 Euro oder rund 155 Prozent.
Auch bei der Haftpflicht liegen 82 Euro zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter, was wiederum eine Ersparnis von circa 171 Prozent ausmachen kann.

Posted by wob. on 03/01 at 09:31 AM
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