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Montag, April 27, 2009

Florida: Niedrige Immobilienpreise locken tausende Deutsche

imageDer Verfall der Immobilienpreise scheint in einigen Regionen der USA einfach kein Ende nehmen zu wollen. Dies trifft auch für den Süden Floridas zu, eine Region, die besonders stark betroffen ist und zugleich bei deutschen Immobilienkäufern sehr hoch im Kurs steht - das Interesse deutscher Käufer ist größer denn je zuvor. Ganz egal ob Alterssitz oder Ferienimmobilie: Florida scheint sich derzeit zum neuen Mallorca zu entwickeln.

Es ist in der Tat so, dass Florida bei deutschen Immobilienkäufern derzeit sehr gut ankommt bzw. dass das Interesse am Immobilienerwerb sehr groß ist. Dies liegt vor allem an der Meereslage und dem zugleich konstant schönen Wetter – bei solchen Bedingungen schwören viele Deutsche ihrer Heimat ab und siedeln um in ein sonnigeres Land. Hauptgrund sind allerdings die gesunkenen Preise: Die Region ist von der Wirtschaftskrise so sehr betroffen, dass sich Interessenten erstklassige Kaufgelegenheiten bieten.

Bereits vor etwa einem halben Jahre habe ich hier einen Beitrag zum Thema Ferienimmobilien in Florida veröffentlicht. Schon damals war das Interesse potentieller Käufer sehr groß, immerhin waren die Immobilienpreise um gut 25 Prozent eingebrochen. Doch der Preisverfall hat angehalten: Wie aus einer kürzlich gesendeten ZDF Reportage vorgeht, sind etliche Objekte weiterhin sehr stark im Preis gefallen. Zum Teil beläuft sich der Preisrückgang um bis zu 50 Prozent.

Die Reportage hat sehr schön aufgezeigt, wie groß der Andrang deutscher Kaufinteressenten ist. Selbst Auswanderer, die sich einst auf den Kanaren niedergelassen haben, möchten nun umsiedeln. Niedrige Immobilienpreise und eine besonders hohe Lebensqualität locken tausende von deutschen Kaufinteressenten in die USA. Inzwischen werden in Florida sogar Bootstouren speziell für deutsche Kaufinteressenten angeboten. Vom Boot aus werden die Immobilien im Schnellverfahren vermarktet, indem gleich ganze Gruppen an Kaufinteressenten aufsteigen – sogar deutschsprachige Juristen sind vor Ort, um den Kaufinteressenten eine sichere Abwicklung der Käufe zu garantieren.

Posted by Jochen on 04/27 at 09:00 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Steuern sparen mit der Basisrente

Der Begriff „Steuersparmodell“ ist seit den Skandalen um Millionenbeträge, die am Fiskus vorbei in Liechtenstein oder Luxemburg investiert wurden, eher negativ behaftet. Kein Wunder: Die meisten Bürger müssen sich für ihr Geld krumm machen und zahlen brav ihre Steuern, während andere versuchen, sich quasi mit einem Fingerschnippen von der Last zu befreien. Viele Wege über die bekannten Steuersparoasen, häufig mit Ziel Kapitallebensversicherung auf Fondsbasis, sind für deutsche Bürger inzwischen allerdings uninteressant geworden. Der Staat hat einen Riegel vorgeschoben, zumindest aus steuerrechtlicher Sicht. Mit den richtigen Versicherungsprodukten lassen sich dennoch Steuern sparen, sogar mit dem Segen der Regierung. Bestes Beispiel hierfür ist die Rürup-Rente – wenn man es richtig macht.

Die Finanzämter schauen nämlich sehr genau hin, ob die Beiträge für die Basisrenten-Police auch tatsächlich zu 100 Prozent der privaten Altersvorsorge dienen. Anderenfalls erlebt man eine böse Überraschung, wenn der Steuerbescheid im Briefkasten landet und man fest mit einem Sonderausgabenabzug gerechnet hatte. Das betrifft vor allem Kombinationsprodukte wie Rürup-Renten, die mit einer Risikolebensversicherung einhergehen. Sie entsprechen nur zum Teil den strengen Vorgaben zur Basisrente. Das Bundesfinanzministerium hat den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Anfang Februar schriftlich informiert, wie die Unternehmen im Falle solcher Beitragsrückgewährpolicen handeln müssen. In der Mitteilung für das Finanzamt über die gezahlten Beiträge muss klar differenziert werden, wie viel Geld in welchen Part des Vertrages geflossen ist. Steuerlich geltend gemacht werden können nur die Prämien, die für den klassischen Rürup-Vertrag bestimmt sind (Aktenzeichen: IV C 3 – S 2221/07/0036).

Posted by Andre on 04/27 at 07:14 AM
WissenswertesAltersvorsorgeRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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