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Donnerstag, April 09, 2009

Versicherungslexikon eröffnet

Noch bedarf es einer gehörigen Portion Feinschliff, doch unser Versicherungslexikon geht heute mit seinen ersten einhundert Einträgen online. Voraussichtlich werden die verschiedenen Begriffe in passenden Buchstabengruppen zusammengefasst und auf den entsprechenden Seiten inklusive einer Kurzerklärung verlinkt. Das wird notwendig, weil wir natürlich nicht bei hundert Einträgen Schluss machen wollen, sondern sowohl bei Menge als auch Umfang und Qualität weiter zulegen wollen. Ergänzend wird dann in Bälde auch noch ein Gesundheitslexikon folgen, so dass bei den Besuchern unserer Seite und den Lesern dieses Blogs kaum noch Fragen offen bleiben sollten.

Posted by Gerald on 04/09 at 04:56 AM
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Mittwoch, April 08, 2009

Baugeld: Zinsen ganz weit unten

Die einen machen “den Weg frei” und andere bieten “mehr als Geld und Zinsen”. Da ist dann der Kapitaldienst mit von der Partie, und das auch noch in der Folge der Finanzkrise.

Doch der Leitzins ist niedrig wie nie, die Zinsen für Baudarlehen und Immobilienkrediten sind im Keller. Gut für die Verbraucher, wenn da dann nicht doch auch die zu prüfende Bonität des Arbeitgebers wäre, der eventuell demnächst in Kurzarbeit oder in die Insolvenz gerät.

Wer ein Eigenheim plant, für den ist die Zukunft zumindest materiell günstig, denn als Nebeneffekt aus der Finanzkrise sind Baukredite bereits für unter vier Prozent Zinsen zu haben. Richtig sparen lässt sich jedoch nur bei einem sorgfältigen Vergleich, den auch die Stiftung Warentest rät Verbrauchern, Kreditangebote sorgfältig zu analysieren. Bislang war ein genauer Vergleich noch nie finanziell so lohnenswert wie derzeit, denn am Markt bestünden enorme Zinsunterschiede. Denn laut Stiftung Warentest sind Darlehen für den Kauf von Wohnung oder Haus bis zu 87.400 Euro auf lange Laufzeiten teurer als beim günstigsten Gläubiger.

Im Magazin Finanztest (März 2009) wurden 89 Baudarlehen von Banken, Versicherern, Bausparkassen und Vermittlungsfirmen verglichen. Überraschend das Ergebnis: Die besten Angebote stammten von Sparkassen und regionalen Genossenschaftsbanken. Günstiger im Vergleich zu Direktbanken und Internet-Vermittlern waren Banken vor Ort. Das “Top-Angebot” stammte von der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Deren Konditionen fürs Eigenheim als Neubau: Ein Zehnjahres-Kredit mit mehr als 200.000 Euro zum Effektivzins von 3,92 Prozent. Vom teuersten Anbieter wurden hingegen 5,91 Prozent gefordert. Ein Fall, bei dem der Kunde bei seiner Fehlentscheidung 38.512 Euro zu viel bezahlen müsste und würde.

Möglichst mit hoher Sondertilgung

Baugeld mit festem Zins für zwei Jahrzehnte werden bereits für unter fünf Prozent angeboten. Außerdem zeigen sich die Anbieter flexibler als jemals zuvor, was als Anspruch auf Sondertilgung mittlerweile Standard sei. Selbst noch die Rate zu verändern, wird werde meist ohne Gebühr genehmigt.

Als Preisbrecher am Finanzmarkt treten laut Stiftung Warentest die regionalen Banken auf: Sparda-Banken, der Volksbank Düsseldorf Neuss und der Volksbank Münster sowie von der LBS Ost. Bei Anbietern mit bundesweitem Filialnetz liegen die BBBank, die Debeka und die Commerzbank rangmäßig und in manchen Fällen noch vor der Konkurrenz aus dem Internet. Kreditnehmer sollten sich also stets darüber informieren, ob die jeweiligen Banken auch die neuen Riester-Darlehen im Angebot haben. Diese Gelder sind bei hohem staatlichen Fördervolumen, das bis Rentenalters teilweise mit mehr als 50.000 Euro beziffert werde, auf jeden Fall in die engere Wahl zu nehmen. Doch diese Darlehen werden bis jetzt nur von wenigen Bankinstituten angeboten und sind dazu durchschnittlich auch noch etwas teurer.

Posted by wob. on 04/08 at 07:06 AM
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Dienstag, April 07, 2009

Von Zinsgarantien, sicherer Geldanlagen und Wohnraummangel

Macht Bausparen Sinn auch in der Krise?

Das Bausparen boomt, für manche Kapitalsammelstelle war 2008 gar ein Rekordjahr. Ergebnis einer noch immer akuten Unsicherheit bei den Verbrauchern. So nahmen die Spareinlagen auf den Bausparkonten noch im letzten Quartal 2008 enorm zu; nicht nur für die Experten scheint die Bausparkasse ein Hort der Stabilität. Mit guten bis sehr gute Zahlen kommt also die Branche wieder auf die Beine, was bei den Kassen bedeutet, dass sich das Bausparen auch in dieser Krise bewährt hat.

Die Frage, ob sich das Bausparen wirklich lohnt, wo weder die Guthabenzinsen noch die Darlehenszinsen als auffallend günstig gelten, wird damit beantwortet, dass Bausparen die Kalkulation beim Bauherren, Käufer oder Sanierer sichert. Mit Abschluss des Vertrags wird ihm ein Darlehen mit festem Zins gewährt, und das bis weit in die Zukunft.
Diese Tatsache mit anderen Finanzierungen zu vergleichen, ist nicht einfach, weil bei Vertragsschluss dann auch eine Abschlussgebühr fällig wird. Doch die gilt mit einem Prozent der Bausparsumme als vergleichsweise niedrig und stellt den Eintrittspreis in eine Bausparer-Gemeinschaft dar.

Lange Zeit des Sparens

Als störend gilt für viele, dass die Anspardauer bis zum zuteilungsreifen Bausparvertrag recht lang ist; betrachtet man es ironisch, sind die Kinder dann fast schon aus dem Haus. Doch wird nicht nur gespart, um ein Haus zu bauen, auch weil irgendwann die Heizung zu erneuern ist oder weil das Dach neu zu decken ist.
Wer nun von einer Immobilie träumt, der sollte früh anfangen, am besten schon in der Ausbildung mit 17 oder 18 Jahren oder - mit kleiner Bausparsumme gleich nach dem Studium. Schließlich gilt der Bausparvertrag als ein Produkt, das zum Sparen erzieht, denn wer 30 oder 35 Jahre alt ist und auch an Familie denkt, der verfügt dann schon über einen Start-Eigenkapital, das sich mit Bauspardarlehen gut aufstocken lässt. Ein großer Unterschied zur 100-Prozent-Finanzierung, die in den Vereinigten Staaten im Jahre 2008 mit der Politik des billigen Geldes zum Desaster für Tausende geführt hat.

Bausparen ist als Anlage sicher

Da gibt dem Bausparer in Deutschland die Regulierung des Bauspargeschäfts große Sicherheit, damit sich doch eine Bausparkasse verspekuliert.  Gilt national doch ein Einlagensicherungssystem und die Pflicht zu Schwankungsreserven vorzuhalten, um Pflichten gegenüber Kunden jederzeit erfüllen zu können.  So darf mit Kundeneinlagen nicht spekulieren werden, allenfalls ist die Anlage in ganz sicheren Papieren anlegen. So gelten als Quoten 30 Prozent Bauspardarlehen und 30 Prozent Baufinanzierung; den Rest bilden Depots mit Staatspapieren.
Der Trend bei Wohneigentümern geht ganz klar zur gebrauchten Wohnimmobilie. Denn in den Städten kann man nur noch sehr eingeschränkt bauen und muss den Bestand akzeptieren. Wegen der gestrichenen Eigenheimzulage können sich Familien den Neubau kaum mehr leisten. Zum Dilemma gehören auch fehlende 275 000 Neubauten; obwohl die Nachfrage da ist, wird sich deswegen das Mietpreisniveau steigern. Das neue Produkt, der Wohn-Riester, spielt für das Geschäft der Bausparkassen und für jeden, der sich Wohneigentum anschaffen will, eine große Rolle. Vorausgesetzt auch die individuelle Einkommenssituation gilt als solide. Eheliche Trennung führt bei einem geförderten Objekt jedoch dazu, dass die Zuschüsse zurückzuzahlen und auch nachzuversteuern sind.

Posted by wob. on 04/07 at 05:59 PM
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Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen lässt merklich nach

Lebensversicherungen werden auf lange Sicht abgeschlossen. Genau daran hapert es dann meistens auch. Stellt sich ein finanzieller Engpass ein, muss die Police, die eigentlich als Altersvorsorge oder zumindest als Absicherung für die Familie gedacht war, zuerst dran glauben. Sie wird gekündigt oder verkauft. Von den 94 Millionen Lebensversicherungen in der Bundesrepublik bleibt gerade einmal die Hälfte bis zum vertraglich festgelegten Auszahlungstermin im Besitz des Kunden. Viele haben sich in der Vergangenheit dazu entschlossen, die Lebensversicherung zu verkaufen. Das brachte immerhin zwischen fünf und 15 Prozent mehr als die Assekuranz zu zahlen bereit war. Doch auch dieser Markt ist mit der Finanzkrise eingebrochen.

500 Millionen Euro investierten die Aufkäufer im vergangenen Jahre und machten damit einigen riesigen Schritt zurück. 2007 hatten sie noch 1,4 Milliarden Euro für Lebensversicherungen gezahlt. Inzwischen wird genau selektiert, welche Policen noch über Rückkaufwert angenommen werden. „Gekauft wird momentan nur noch wenig, dann ausgewählt“, bestätigt Thomas Laumont, Vorstand des Bundesverbandes Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL). Selbst Papiere, die als vermeintlich renditestark gelten und nur noch eine kurze Restlaufzeit haben, werden abgelehnt. Bleibt den Verbrauchern nur der Weg über die Versicherung und damit ein magerer Erlös.


Angebote für Lebensversicherungen


Die Finanzkrise hat den Unternehmen, die auf den Aufkauf von Lebensversicherungen spezialisiert sind, in gewisser Hinsicht den Boden unter den Füßen weggerissen. Sie haben selbst keine Käufer mehr. In der Regel fungierten Fondsgesellschaften als Abnehmer und brachten geschlossene Fonds auf den Markt. Oder aber die Policen verblieben im Portfolio und brachten über die Ablaufleistung Gewinn. Beides funktioniert nicht mehr so wie gewünscht. Einerseits sinken die Renditechancen, andererseits ist das Interesse an Fonds stark rückläufig. Die Verbraucherzentrale rät Kunden, sich beraten zu lassen, ehe sie sich von ihrer Lebensversicherung trennen, um keine böse Überraschung erleben zu müssen.

Posted by Andre on 04/07 at 05:39 AM
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Freitag, April 03, 2009

Immer mehr Versicherte beschweren sich über ihre PKV

Ombudsmann Helmut Müller hat gut zu tun. Dafür sorgen unter anderem die privaten Krankenversicherungen (PKV). Sie schauen aufgrund des gestiegenen Kostendrucks im Gesundheitswesen noch genauer hin, ob eine vom Arzt erbrachte Leistung medizinisch überhaupt notwendig war, und verärgern damit viele ihrer Kunden. 4.400 von ihnen wandten sich 2008 an den Schlichter. Das sind zehn Prozent mehr als 2007. 21 Prozent der Beschwerden bezogen sich auf die Kontrolle der Arztabrechnung. Ob überhaupt eine Behandlung durchgeführt wurde, zweifelten die Krankenversicherer in 17 der Fälle an, die auf dem Schreibtisch von Helmut Müller landeten. Schlichten konnte der Ombudsmann bei gut 30 Prozent der Eingaben.

Beruhigen wird sich die Situation vorerst wohl nicht, denn die privaten Krankenversicherungen kämpfen derzeit gleich an zwei Fronten. Urheber dieser Probleme ist aus Sicht der PKV ganz klar der Gesetzgeber. Die Unternehmen sehen die Gesundheitsreform nach wie vor als „politischen Nackenschlag“, der sich deutlich auf den Netto-Neuzugang ausgewirkt hat. Nur 48.900 Personen schlossen im vergangenen Jahr eine Krankenvollversicherung ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 18 Prozent und mit Blick auf das Jahr vor der Reform ein Minus von 58 Prozent.  Daran können auch die ehemals Nicht-Versicherten, die wieder in den Schoß der PKV fanden, wenig ändern. 18.500 von ihnen entschieden sich schon vor der Versicherungspflicht zur Rückkehr. Hinzu kommen 2.400, die den modifizierten Standardtarif wählten.

Das zweite Problem der PKV sind die steigenden Ausgaben. Die Unternehmen konnten in 2008 zwar 2,7 Prozent mehr Beiträge im Bereich Krankenversicherung einnehmen und 4,8 Prozent mehr bei der Pflegeversicherung. Gleichzeitig stiegen die Versicherungsleistungen um 6,6 Prozent auf 19,53 Milliarden Euro bzw. um 5,2 Prozent auf 0,61 Milliarden Euro. Der Verband der PKV schreibt dazu auf seiner Seite: „Die Kostensteigerung geht deutlich über die Entwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinaus, vor allem aufgrund der ärztlichen Leistung. Die PKV wird deshalb nicht nachlassen in dem Bemühen, mehr Einfluss auf Preise und Qualität zu nehmen.“ Für Ombudsmann Helmut Müller heißt das: Der Schreibtisch wird nicht leerer.

Posted by Andre on 04/03 at 07:58 AM
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Donnerstag, April 02, 2009

Die wichtigsten Versicherungen für Bauherren

In meinem vorangegangenen Blogbeitrag habe ich auf die Bedeutung der Bauherrenhaftpflichtversicherung hingewiesen: Da sich das Wetter endlich zu bessern scheint, werden in den kommenden Wochen zahlreiche Bauvorhaben beginnen. Bauherren sollten die Zeit noch einmal nutzen und ihren Versicherungsschutz prüfen: Auf eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sollte auf gar keinen Fall verzichtet werden.

Versicherungsvergleich

Doch neben der Bauherrenhaftpflichtversicherung existieren noch weitere Versicherungen, die für Bauherren von Bedeutung sind und deshalb ebenfalls abgeschlossen werden sollten – zumindest kann den Bauherren und angehenden Immobilieneigentümern nur dazu geraten werden, sich mit den einzelnen Versicherungen näher zu beschäftigen.

Eine der mit Abstand empfehlenswertesten Versicherungen ist eine Rechtsschutzversicherung, die Bauleistungen abdeckt. Bei der klassischen privaten Rechtsschutzversicherung sind Bauleistungen so gut wie immer ausgeschlossen – die meisten Versicherer verfahren ganz bewusst auf diese Weise, weil es beim Bau relativ häufig zu Streitigkeiten zwischen Bauherren und den ausführenden Unternehmen kommt. Des Weiteren geht es zumeist um viel Geld. Daher ist es umso wichtiger, über diesen Schutz zu verfügen.

Eine weitere, sehr hilfreiche Versicherung ist die so genannte Bauleistungsversicherung. Mit ihr kann sich der Bauherr gegen eine Vielzahl an Risiken absichern, die am Bau auftreten können. Das Spektrum reicht von der Beschädigung von Baustoffen durch Elementarereignisse bis hin zur Planungs- oder Ausführungsfehler durch die Unternehmen, die am Bau beteiligt sind. Auch hier kann es im Schadensfall um richtig viel Geld gehen – dann können schnell Zusatzkosten in Höhe mehrerer Zehntausend Euro entstehen. Daher sollte diese Versicherung ebenfalls nicht fehlen.

Posted by Jochen on 04/02 at 10:19 AM
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Verbraucher können jetzt fragen, ob sie auf der schwarzen Liste der Versicherungen stehen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Versicherungskonzerne haben sich immer ein wenig gewunden und geziert, wenn sie auf das so genannte Hinweis- und Informationssystem (HIS), oft einfach nur als „schwarze Liste“ bezeichnet, angesprochen wurden. Gedacht war die Liste ursprünglich als System, mit dem sich die Assekuranzen gegenseitig vor Betrügern warnen. Inzwischen zählt der Datenbestand 9,5 Millionen Eintragungen – darunter viele von Interessenten, denen der Vertragsabschuss verweigert wurde. Wer wissen möchte, ob er im HIS geführt wird, hat dazu nun endlich die Gelegenheit. Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Bettina Sokol hat mehr Transparenz durchsetzen können.

Das war auch dringend nötig. Denn ein Eintrag im Hinweis- und Informationssystem des GDV hat für Betroffene gravierende Folgen. Wer sich beispielsweise um eine Berufsunfähigkeitsversicherung bemüht hat und abgelehnt wurde, wird auch bei keinem anderen Versicherungsunternehmen einen Vertrag erhalten oder muss schon sehr viel Glück haben. Denn die Unternehmen notieren die Risiken, die sie beim abgelehnten Kunden sehen, etwa Asthma, Depressionen, hoher Blutdruck oder Raucher, in der „schwarzen Liste“. Ähnlich ergeht es Kunden, die nach mehreren Prozessen die Rechtsschutzversicherung wechseln wollen oder mehrere Schäden am Fahrzeug hatten und eine neue Kfz-Versicherung abschließen möchten.

Versicherte, die wissen möchten, ob einer der Datensätze des HIS sich auf sie bezieht, können sich jetzt an den GDV wenden: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Hinweis- und Informationssystem, Wilhelmstraße 43/43 G, 10117 Berlin. Um Missbrauch zu vermeiden, muss der schriftlichen Anfrage eine Kopie des Personalausweises (Vor- und Rückseite) beigelegt werden. Der GDV teilt dann mit, ob ein Eintrag vorhanden ist, nicht aber, aus welchem Grund. Den erfährt man dann nur bei der jeweiligen Versicherung. Ohnehin müssen die Unternehmen seit dem 1. April schriftlich Auskunft darüber geben, wenn sie einen Kunden auf die Liste setzen. Informationen zum HIS, allerdings keine Auskünfte über Einträge, gibt es unter der Service-Hotline des GDV: 0800-3399399.

Um sich ein Bild davon machen zu können, wie viele Meldungen jährlich in der Liste eingehen, hier die Zahlen des GDV: Kfz: 1,0 Millionen; Unfall: 500; Rechtsschutz: 36.000; Sachversicherungen: 2.000; Lebensversicherungen: 750.000; Transportversicherungen: 50; Haftpflicht: 15.000.

Posted by Andre on 04/02 at 10:19 AM
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Mittwoch, April 01, 2009

Die Riester-Rente muss sehr wahrscheinlich überarbeitet werden

Die Riester-Rente: Sie ist eines der Zugpferde der Versicherungsgesellschaften, beliebt bei den meisten Verbrauchern, der EU-Kommission in der aktuellen Fassung allerdings ein Dorn im Auge. Unter der Rechtssache C-269/07 läuft daher eine Klage gegen die Vorschriften zur Riester-Rente und damit gegen die Bundesrepublik. Die Wahrscheinlichkeit, dass nachgebessert werden muss, ist groß. Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Jan Mazak, wertet die Bestimmungen für die Zulagen als diskriminierend. Sie verstießen gegen EU-Recht, weil nur Personen gefördert werden, die in Deutschland uneingeschränkt steuerpflichtig sind. Diesem Gutachten wird aller Voraussicht nach auch das höchste EU-Gericht folgen.

Ausschlaggebend für die Klage war, dass die EU-Kommission die Riester-Rente als soziale, nicht aber als steuerliche Vergünstigung sieht. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, widerspreche die aktuelle Regelung dem Recht auf Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Es könne nicht angehen, dass die Riester-Rente Grenzarbeitnehmern verweigert werde und sie keine Zulagen vom Staat erhielten, nur weil sie in Deutschland nicht uneingeschränkt steuerpflichtig seien. Steuerrechtlicher Hintergrund ist das Abkommen zur Doppelbesteuerung. Für Grenzarbeitnehmer bedeutet das, sie werden an ihrem ausländischen Wohnsitz besteuert. Damit nicht genug, kritisiert der EU-Generalanwalt auch den Wohn-Riester, wonach die Fördermittel nur für die Anschaffung von Wohneigentum in Deutschland genutzt werden dürfen. Ebenfalls nicht rechtens sei die Rückforderung der Zulagen, sollte der Versicherte aus Deutschland wegziehen. Damit steht der Regierung demnächst viel Arbeit ins Haus.

Dann könnte in einem Abwasch auch über den Vorschlag von Professor Bert Rürup nachgedacht werden. Im Rahmen der 10. Handelsblatttagung „Betriebliche Altersvorsorge“ wiederholte er seine Forderung, dass die Riester-Rente für jeden, also auch für Selbständige und Freiberufler, geöffnet werden müsse. Denn seine eigene Kreation, die Rürup-Rente, biete gerade für Selbständige, die nur wenig verdienen, kaum Anreize.

Posted by Andre on 04/01 at 09:52 AM
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Vor Baubeginn: Bauherrenhaftpflichtversicherung schon abgeschlossen?

In den letzten Tagen ist in vielen Teilen des Landes erstmalig die Sonne so richtig zum Vorschein gekommen. Sollte das bessere Wetter nun endlich Einzug halten, können schon bald zahlreiche Bauvorhaben beginnen. Denn gerade wenn im Frühjahr gebaut wird, achten die Bauherren und insbesondere auch die ausführenden Unternehmen sehr genau auf das Wetter: Damit gewisse Arbeiten sicher ausgeführt werden können, darf es nicht mehr allzu kalt sein.

Weil es bald losgehen wird, sollten die Bauherren jetzt noch einmal die Gelegenheit nutzen und ihren Versicherungsschutz überprüfen. Denn leider ist in der Praxis immer wieder festzustellen, dass viele Bauherren auf den Abschluss entsprechender Versicherungslösungen verzichten, obwohl dieser eindeutig zu empfehlen ist. Es gibt gleich mehrere Versicherungen, die man unbedingt abschließen sollte.

Zu den mit Abstand wichtigsten Versicherungen für Bauherren zählt die so genannte Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie bietet einen grundlegenden Haftpflichtschutz für Bauherren: Diese haften nämlich für eine Vielzahl an Dingen, die mit ihrem Bauvorhaben in Verbindung stehen. Sollte es zur Haftung kommen (beispielsweise weil der Bauherr einen Gefahrenbereich nicht ausreichend gekennzeichnet hat), kann es schnell teuer werden. Daher kann zum Abschluss dieser Versicherung nur dringend geraten werden.

Selbstverständlich sollte die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht willkürlich bzw. bei einem beliebig ausgewählten Versicherer abgeschlossen werden. Immerhin können sich die einzelnen Versicherungen im Hinblick auf die Beitragshöhe wie auch auf den Versicherungsumfang deutlich voneinander unterscheiden. Daher ist es umso wichtiger, sich Zeit für einen Vergleich zu nehmen. Es gilt die Versicherung zu wählen, die einen ausreichend bemessenen Schutz bietet und nicht teurer als nötig ist – so ist man gut abgesichert, ohne viel Geld ausgeben zu müssen.


Versicherungsvergleich

Posted by Jochen on 04/01 at 07:10 AM
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