Sonntag, Mai 31, 2009
Baugeldvermittler Interhyp zählt zu den 3 kundenorientiertesten Dienstleistern Deutschlands
Mittlerweile gibt es einige Finanzdienstleister, die sich auf den Bereich der Baufinanzierung spezialisierten haben und dabei als Direktanbieter auftreten. Zu den besten Beispielen zählen Direktbanken und Baugeldvermittler: Der Vertrieb der Finanzprodukte erfolgt vorrangig per Internet und Telefon. Zugleich warten diese Unternehmen mit Top-Konditionen auf: Nur selten befinden sich regionale Geldinstitute in der Lage, die Konditionen der Direktanbieter zu schlagen.
Dennoch ist die Zurückhaltung auf der Kundenseite relativ groß. Etliche Bauherren und Käufer sind sich nicht sicher, ob sie tatsächlich auf diese Weise verfahren sollen: Viele ziehen es vor, eine persönliche Beratung vor Ort wahrzunehmen – auch wenn diese einen Zinsaufschlag beim späteren Darlehen nach sich zieht. Dabei sind die Ängste in der Regel völlig unbegründet, schließlich kann man auch per Internet oder Telefon zur optimalen Baufinanzierung gelangen. Außerdem warten viele Direktanbieter nicht nur mit den besseren Konditionen, sondern auch mit dem besseren Service auf. So zum Beispiel auch der Baugeldvermittler Interhyp: Das Unternehmen hat in diesem Jahr erstmalig beim Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ teilgenommen und auf Anhieb Bestnoten erhalten. Seither darf sich Interhyp zu den 3 kundenorientiertesten Unternehmen Deutschlands zählen.
Es ist anzumerken, dass sich der Wettbewerb keinesfalls nur auf den Bereich der Baufinanzierung oder Finanzdienstleistung beschränkt hat. Stattdessen haben Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen teilgenommen. Ein dritter Platz stellt somit ein ausgezeichnetes Ergebnis dar und zeigt zugleich auf, dass auch Direktanbieter eine Menge zu bieten haben und in Sachen Beratung oder Erreichbarkeit den regionalen Geldinstituten nicht unterliegen müssen. Im Gegenteil: Die meisten Geldinstitute würden sich schwer damit tun, entsprechende Servicestandards zu erreichen.
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Jochen on 05/31 at 07:57 AM
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Samstag, Mai 30, 2009
Depotguthaben bei der Immobilienfinanzierung richtig einbringen
Gelegentlich warten einige Banken mit Tipps und Ratschlägen zur Baufinanzierung auf, die oftmals per Pressemitteilung versendet werden. Auch die ING Diba ist kürzlich so verfahren: In der „Berliner Morgenpost“ ist ein Beitrag zum Thema Baufinanzierung erschienen, dessen Finanzierungsratschläge im eigentlichen Sinne von der Direktbank stammen. Ich möchte den Beitrag kurzerhand aufgreifen, weil der darin enthaltene Finanzierungsvorschlag äußerst interessant ist.
Im Wesentlichen geht es um das Thema Eigenkapitaleinsatz: Einige Bauherren und Immobilienkäufer haben bei der Vermögensbildung auf Wertpapiere wie Aktien und Fonds gesetzt. Dies dürfte zur Folge gehabt haben, dass sich ihre Depots mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit im Minus befinden. Daher wäre es vergleichsweise ärgerlich, jetzt das gesamte Kapital bei der Immobilienfinanzierung einzusetzen – dann wäre der Verlust nämlich nicht mehr wettzumachen.
Die Finanzierungsexperten der ING Diba schlagen eine Aufteilung des Immobiliendarlehens in zwei Tranchen vor. Die größere Tranche umfasst das reguläre Immobiliendarlehen, die zweite Tranche ist so bemessen, dass sie vollständig abgelöst werden kann, sollte sich die Börse und somit auch das Wertpapierdepot erholt haben. Die Bank rät bei der zweiten Tranche zu einer Zinsbindung von fünf Jahren, weil somit ausreichend viel Zeit bleibt, damit sich die Wertpapiere erholen und die Darlehensnehmer ihre Wertpapierverluste kompensieren können.
Alles in allem klingt der Finanzierungsvorschlag sehr interessant – tatsächlich könnten Wertpapierverluste auf diese Weise kompensiert und die Gewinne in die Baufinanzierung eingebracht werden. Es ist lediglich zu berücksichtigen, dass die Entwicklung der Börse nicht vorhergesagt werden kann. Ein gewisses Restrisiko bleibt, da es ebenso möglich wäre, dass sich die Wertpapiere innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht erholen.
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Jochen on 05/30 at 08:10 AM
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Haftpflicht auch im Altersheim? - Auf jeden Fall!
Bis auf die beiden arthritischen Knie geht es Luise B. (92) seit wenigen Monaten im Städtischen Altersheim so gut, dass die Heimleitung ihr angetragen hatte, doch für den Heimbeirat zu kandidieren. Und auch am Rollator ist sie noch sehr behände. Genug Grund also, sich bei allen möglichen Gelegenheiten “auf die Socken zu machen”, um zum Beispiel mit gekaufter Blumenerde auf dem Heim-Balkon zu hantieren.
Auch im Altersheim oder dem Seniorenstift stellt eine Haftpflicht-Versicherung eine ganz wichtige Risiko-Übernahme im privaten Bereich dar. Die neuerliche “Jahresprämie” über 75 Euro interpretierte die Seniorin zwar zunächst zu ihren Gunsten, doch war’s dann halt doch der Beitrag. Bei der Haftpflichtversicherung ist im allgemeinen die Privathaftpflicht gemeint, die ‘verwandt’ ist mit der Kfz-Haftpflicht, der Bauherrenhaftpflicht, der Berufs- und der Betriebshaftpflicht, der Jagdhaftpflicht oder auch der Tierhalter-Haftpflicht, die als spezielle Versicherungen einen bestimmten Kundenkreis ansprechen.
Haftpflicht für die häusliche Gemeinschaft
Die populäre Privathaftpflicht der Ein- oder Mehr-Personen-Haushalte ist neben der obligaten Kfz-Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ob Experten oder gute Freunde - diese Art von Haftpflichtversicherung wird jedem Bürger und seinen Angehörigen unter gemeinsamem Dach ohne Einschränkung empfohlen. Hohe Bedeutung hat die Privathaftpflicht, weil der Versicherte vor Ansprüchen gegen sein Vermögen geschützt ist und er im Schadensfall die Kosten für einen verschuldeten Schaden nicht aus eigener Tasche tragen muss. Zu unterscheiden sind drei mögliche Schadensarten, die mit der Haftpflicht auch einzeln versichert werden müssen Es handelt sich dabei um Personen-, Sach- und um Vermögensschäden mit jeweils besonderem Bezug zur ‘Deckungssumme’.
Fahrlässig oder gar vorsätzlich…?
Ist der Schaden nachweislich vom Versicherten verursacht worden, ist die Versicherung verpflichtet, den entstandenen Schaden zu regulieren. Bestehen jedoch Zweifel, wird die Haftpflichtversicherung den Sachverhalt prüfen und unberechtigte Forderungen zurückweisen. Eine Leistungspflicht der Versicherung entfällt, wenn der Versicherte den Schaden vorsätzlich verursacht hat. Wurde der Schaden grob fahrlässig verursacht, kann die Versicherungsgesellschaft nach billigem Ermessen entscheiden, ob Regress beim Versicherungsnehmer genommen wird oder nicht.
Da die Haftpflichtversicherung sowohl sehr kleine Schäden als auch solche in Millionen-Höhe reguliert, empfehlen Experten für Personen- und Sachschäden eine unbegrenzte Deckungssumme zu wählen. Nicht zuletzt deshalb, weil sich Personenschäden beim Opfer bei dessen eventueller Erwerbsunfähigkeit mit langjährige Rentenanspruch darstellen können.
Freitag, Mai 29, 2009
Baufinanzierungen in Verbindung mit Lebensversicherungen rechnen sich nicht
Eigentlich würde es völlig ausreichen, im Rahmen einer Baufinanzierung einfach nur ein klassisches Annuitätendarlehen abzuschließen. Allerdings sind viele Geldinstitute darum bemüht, ihre Kunden zum Abschluss weiterer Finanzprodukte zu bringen, beispielsweise indem diese in die Finanzierung eingebunden und somit zum festen Bestandteil machen. Besonders häufig wird dies mit Bausparverträgen und Lebensversicherungen getan.
Bereits zu Beginn der Woche habe ich mehrere Beiträge veröffentlicht die aufzeigen, wie unnütz die Einbindung von Bausparverträgen ist. Um die Lebensversicherung ist es im Endeffekt nicht viel anders bestellt. Doch zunächst eine kurze Erläuterung der Funktionsweise entsprechender Finanzierungen.
Anstatt das Darlehen unmittelbar zu tilgen, wird die Tilgung ausgesetzt: Der Darlehensnehmer leistet nur Zinszahlungen. Der Tilgungsanteil fließt nicht in das Darlehen, sondern in eine Lebensversicherung. Dort soll es einen Guthabenzins erzielen und auf einen Wert angespart werden, der letzten Endes so groß ist, dass das ursprüngliche Darlehen abgelöst werden kann. Die Einbindung von Lebensversicherungen empfehlen Bankberater aus zwei Gründen: Zum einen sollen die Angehörigen des Darlehensnehmers abgesichert werden, zum anderen soll die Guthabenverzinsung einen finanziellen Vorteil verschaffen.
Die Praxis zeigt jedoch sehr schön auf, dass dieses Konzept nicht funktioniert: Würde die Tilgungsleistung direkt in das Darlehen fließen, wären die Darlehensnehmer schneller schuldenfrei. Grund ist die schwankende und oft sehr niedrige Verzinsung der Versicherungseinlagen. Daher lohnt es sich nur in den seltensten Fällen auf ein solches Finanzierungskonstrukt zu setzen.
Einzig der Hinterbliebenenschutz kann wirklich überzeugen: Es gilt als äußerst empfehlenswert, diesen zu schaffen. Allerdings muss dafür keine klassische Lebensversicherung abgeschlossen werden: Eine Risikolebensversicherung ist günstiger und bietet denselben Nutzen.
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Jochen on 05/29 at 07:55 AM
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Lebensversicherer bauen auf fondsgebundene Policen
Zur privaten Altersvorsorge gibt es inzwischen viele Umfragen und Studien, die mehr oder weniger regelmäßig durchgeführt werden. Das Schöne daran: Sie haben alle vollkommen unterschiedliche Zielsetzungen und Ansprechpartner. Bei der jetzt von der BBG Betriebsberatungs GmbH und der Smartcompagnie GmbH veröffentlichten „Studie private Vorsorge 2009“ standen unabhängige Vermittler und die Versicherungen selbst Rede und Antwort. Das Ergebnis weicht deutlich von dem ab, was kürzlich die Gothaer präsentiert hat. Sie hatte sich mit ihrer Umfrage an die Verbraucher gewandt. Während die Kunden durchaus auf die klassische Lebensversicherung bauen, gilt sie in der Branche als immer noch schwer verkäuflich.
653 Vermittler und 30 Versicherungskonzerne haben sich an der Umfrage zur privaten Altersvorsorge beteiligt. Für die meisten Lebensversicherer zählt dieser Bereich zum Kerngeschäft und macht im Schnitt 75,5 Prozent des Umsatzes aus. Durch die unterschiedliche Ausrichtung der Gesellschaften schwankt dieser Wert von 57 bis hin zu 100 Prozent. Den größten Batzen spülen dabei die fondsgebundenen Renten- und Lebensversicherungen in die Kassen. Die klassischen Varianten folgen auf dem zweiten Rang, inklusive der Rürup- und der Riester-Rente. Eher unbedeutend sind aktuell noch die Umsätze, die mit Variablen Annuitäten (Variable Annuities) und dem Hybridgeschäft erzielt werden.
Für die Zukunft sehen die Versicherer zu 75 Prozent und die Makler mit knapp 66 Prozent beste Chancen für Fondsprodukte, ob nun als Lebensversicherung oder Rentenpolice. Das gilt insbesondere, wenn die Verträge mit Garantien versehen sind. Gutes Entwicklungspotenzial erkennen die Unternehmen zudem bei der Fonds-Basisrente (70 Prozent) und der klassischen Rürup-Rente (60 Prozent). Weit abgeschlagen, auf Seiten der Vermittler und Konzerne, steht die klassische Lebensversicherung. Doch auch die Fondsvariante scheint nicht ganz unumstritten. Denn bei der Frage, wo der Absatz nachlassen werde, liegt sie mit 57,9 Prozent (Anbieter) bzw. 49,6 Prozent (Makler) ganz weit vorne.
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Andre on 05/29 at 04:57 AM
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Jeder achte Deutsche online versichert
Rein Statistisch betrachtet haben sich rund eine Million Bundesbürger bereits in irgendeiner Weise schon online im Internet versichert. Eine rechnerische Tatsache, die jüngst der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) nach einer repräsentativen Umfrage (*) publik machte.
Gilt beim Abschluss von Geschäften im Netz, dem E-Commerce, nach wie vor eine ungleiche Verteilung von Jung und Alt, sind es bei den Versicherungen übers Netz die Generationen, die vor 1960 geboren und damit älter als 50 Jahre sind. Nach Ansicht der Experten sind für den Online-Vertrieb besonderes gut jene Policen geeignet, die mit standardisierten Leistungen wie bei Autoversicherungen oder Rechtsschutzversicherungen “ge-händelt” werden, so die der BITKOM. Versicherungen online zu verkaufen nutzten in den vergangenen Monaten und Jahren insbesondere reine Direktversicherer.
Aber auch viele der nach Namen bekannten Versicherungskonzerne haben sich beim Online-Abschluss mit günstigen Konditionen angeboten.
Als Informations-Medium nutzen die Verbraucher das Internet am stärksten, was nach einer Forsa-Umfrage für 40 Prozent aller Deutschen gilt, die sich Klarheit zu Finanzprodukte und Versicherungen beschaffen wollen. Dabei stoßen sie nicht nur auf viele einzelne Anbietern; geboten werden auch Vergleichsrechner, die den Überblick zu Tarifen und Konditionen ermöglichen.
(*) Die Angaben stammen aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts ARIS im Auftrag des BITKOM, bei der 1.002 deutschsprachige Personen in Privathaushalten ab 14 Jahren befragt wurden.
Donnerstag, Mai 28, 2009
US-Häuserpreise weiterhin im freien Fall
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Immobilie in den USA zu kaufen oder sich gar auf der Suche nach einem konkreten Objekt befindet, dürfte sich über die Entwicklung der amerikanischen Immobilienpreise freuen: Aktuelle Zahlen belegen einen weiteren Rückgang der Preise. Obwohl die Preise für Wohnimmobilien bereits deutlich gefallen sind, setzt sich der Rückgang weiterhin fort.
Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese Entwicklung noch als positiv betrachtet werden kann. Zwar können sich Kaufinteressenten derzeit freuen und auf äußerst niedrige Immobilienpreise blicken, jedoch ist davon auszugehen, dass sich deren Anzahl in Grenzen hält. Deutlich schlimmer sind die Auswirkungen für die amerikanische bzw. sogar die internationale Wirtschaft.
Immerhin war es der Rückgang der US-Häuserpreise, der die globale Finanzkrise erst ausgelöst hat – und derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der Preisverfall am amerikanischen Immobilienmarkt einfach nicht zu stoppen ist. Aktuelle Zahlen belegen, dass mittlerweile auch immer mehr US-Hauseigentümer in Zahlungsschwierigkeiten geraten, die zunächst nicht von der Subprime-Krise betroffen waren. Es geht um Haushalte mit solidem Einkommen, deren Finanzierungen als äußerst sicher eingestuft werden konnten. Doch wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen, welche die Subprime-Krise nach sich gezogen hat, stehen nun auch diese Haushalte vor ernsthaften Schwierigkeiten: Zunehmend mehr Amerikaner, die kürzlich noch über ein solides Einkommen verfügten, müssen mit ansehen, wie ihre Objekte in der Zwangsversteigerung landen.
Die aktuelle Entwicklung ist äußerst beängstigend, schließlich wird an ihr sehr gut deutlich, dass die Krise noch lange nicht ausgestanden ist. Die Einzigen, die wirklich Grund zur Freude haben, sind in der Tat ausländische Immobilienkäufer, die sich für Objekte in den USA interessieren.
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Jochen on 05/28 at 07:31 AM
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Versicherungen via Internet interessieren vor allem Ältere
Das Internet gewinnt auch für die Versicherungsbranche immer mehr an Bedeutung. Das belegt eine Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz BITKOM. Überraschenderweise gehören nicht die jüngeren Verbraucher zu den Spitzenreitern, sondern kümmern sich vor allem Kunden über 50 Jahren online um ihren Versicherungsschutz, informieren sich über die unterschiedlichen Tarife und schließen Policen am PC ab. Eine Millionen Verträge sind bislang auf dem direkten Weg über das Internet zustande gekommen.
Das betrifft vor allem Versicherungen, deren Leistungen standardisiert, überschaubar und leicht verständlich sind. Der Beratungsbedarf auf Seiten der Versicherten ist also eher gering – beispielsweise bei Reiseversicherungen, Kfz-Policen und dem Bereich Rechtsschutz. In diesen Sparten profitieren sowohl die Unternehmen mit vornehmlich klassischer Vertriebsstruktur als auch reine Direktversicherer von der Bereitschaft, den Vertragsabschluss online vorzunehmen. Für BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer ist das fast schon eine kleine Trendwende. Versicherungen gehörten seiner Erfahrung nach bislang nicht zu den Produkten, die einfach online in den Warenkorb gelegt wurden.
„Bei vielen Versicherungsprodukten ist vor dem Abschluss eine persönliche Beratung sinnvoll und üblich“, erklärt Scheer und nennt in diesem Zusammenhang die private Altersvorsorge, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen. Statt sich direkt für ein Produkt zu entscheiden, könnten Kunden bei diesen komplexeren Verträgen online Angebote anfordern und sich mit einem Berater in Verbindung setzen. Zuvor gelte es aber, sich ausführlich zu informieren. Ein Ratschlag, der von vielen schon längst beherzigt wird: Immerhin 40 Prozent der Deutschen nutzen das Internet für die Recherche zu Konditionen und Tarifen von Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen wie etwa einer Baufinanzierung.
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Andre on 05/28 at 05:01 AM
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Mittwoch, Mai 27, 2009
Immobilienpreise: Bausparkassen verunsichern Käufer und Bauherren
Im Nachrichtenmagazin „Focus Online“ hat diese Woche einen äußerst merkwürdigen Beitrag zur Preisentwicklung von Wohnimmobilien in Deutschland veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge ist seit Jahren, insbesondere in den Jahren 2006 und 2007, ein deutlicher Preisanstieg im Wohnsegment festzustellen – aber auch seit Beginn 2009 seien die Immobilienpreise sehr stabil bzw. sogar leicht am Steigen. Die Zahlen entstammen einer Wohneigentumsstudie, die von den Landesbausparkassen (LBS) in Auftrag gegeben wurde.
Es ist geradezu erstaunlich zu lesen, dass es dem deutschen Immobilienmarkt so gut geht und die Preise so stabil sind. Stammleser dieses Blogs werden mit Sicherheit nur allzu gut wissen, wie es auf dem Immobilienmarkt tatsächlich aussieht. Bereits seit gut einem Jahr erscheinen fast alle 14 Tage neue Studien und Expertenmeinungen, die ein gänzlich anderes Bild aufzeigen: Die Immobilienpreise sind längst nicht mehr am Steigen, sofern man einmal von ein paar wenigen Top-Lagen absieht. Stattdessen ist festzustellen, dass die Immobilienpreise in zahlreichen Regionen stark eingebrochen sind und etliche Verkäufer auf ihren Objekten festsitzen.
In diesem Fall sieht es ganz danach aus, als ob die Bausparkassen darauf abzielen, die Immobilie in ein schöneres Licht rücken und somit die Attraktivität des Erwerbs von Wohneigentum steigern zu wollen. Ebenso ist es merkwürdig, dass Zahlen aus den Jahren 2006 und 2007 genannt werden: Seither hat sich der Immobilienmarkt ohnehin verändert, man denken nur an die Finanzkrise.
Interessenten bzw. potentielle Immobilienkäufer sollten sich daher nicht verunsichern lassen: Augenblicklich gibt es keinen Grund, überstürzt zu handeln – denn mit steigenden Immobilienpreise ist derzeit nicht zu rechnen, sofern man nicht an Top-Lagen interessiert ist.
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Jochen on 05/27 at 07:29 AM
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Gesetzliche Pflegeversicherung steht vor dem Umbau
Die gesetzliche Pflegeversicherung orientiert sich bei ihren Leistungen derzeit an drei sehr eng gefassten Pflegestufen. Dieses Korsett, das schon in der Koalitionsvereinbarung von 2005 kritisiert wurde, soll nun aufgebrochen und der Begriff der Hilfsbedürftigkeit neu definiert werden. Dazu hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt jetzt die Vorschläge einer Expertenrunde vorgelegt. Sie umfassen fünf Bedarfsgrade, deren Leistungspakete darauf zielen, die Selbständigkeit der Patienten so weit wie möglich zu erhalten. Das käme vor allem Demenzkranken zugute, deren Bedürfnisse aktuell kaum berücksichtigt werden.
Stellt sich die Frage nach den Kosten. Hierzu hat der Expertenbeirat gleich ein ganzes Sammelsurium an möglichen Szenarien durchgespielt. Deren Ergebnisse klaffen weit auseinander. Die Berechnungen umfassen sowohl den Bestandsschutz als auch die Kosten für die Übergangsphase und die flächendeckende Einführung. In der günstigsten Variante müsste mit 302 Millionen Euro für die Einführung und insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr gerechnet werden. Möglich wäre aber auch, dass alleine in der Anfangsphase 3,1 Milliarden Euro nötig sind, wodurch sich Gesamtkosten von jährlich 3,7 Milliarden Euro ergeben würden. Abhängig ist das von den Leistungen, die in den einzelnen Bedarfsklassen vorgesehen sind.
Für die Finanzierung bringt Ulla Schmidt erneut eine alte Idee ins Gespräch. Sie spricht sich für eine Bürgerversicherung aus, die aus der Zusammenlegung von gesetzlichen und privaten Pflegekassen entstehen soll. Dieser Schritt würde, so die Bundesgesundheitsministerin, die Finanzierung für die kommenden 20 Jahre sichern. Doch erst einmal muss geklärt werden, ob das neue Konzept für die gesetzliche Pflegeversicherung überhaupt akzeptiert wird. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat schon Kritik geäußert. Sie vermisst eine klare Linie, was genau geändert werden soll. Die Sozialverbände hingegen loben den Vorstoß, dass die Versorgungsleistungen mehr bieten sollen als Pflege im Minutentakt.
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Andre on 05/27 at 05:12 AM
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Dienstag, Mai 26, 2009
Bausparverträge und Lebensversicherung bei der Baufinanzierung meiden
In meinem gestrigen Blogbeitrag zum Thema Baufinanzierung ging es um Finanzierungskonzepte, die eine Kombination von tilgungsfreien Darlehen und Bausparverträgen vorsehen. Bereits gestern habe ich deutlich gemacht, dass entsprechende Finanzierungskonzepte längst nicht für jedermann geeignet sind. Heute möchte ich noch einmal genauer auf das Thema eingehen und eine Alternative vorstellen.
Vor allem Regionalbanken raten zu Baufinanzierungen, die an Bausparverträge gekoppelt sind: Anstatt zu tilgen wird der Bausparvertrag bespart. Jedoch dauert es in den meisten Fällen viel zu lange, bis dieser eine Zuteilung erreicht – in der Zwischenzeit fallen viel zu hohe Zinsen an. Die Vorzüge des Bauspardarlehens (niedriger Zinssatz, keine Zinsbindung, hohe Sondertilgungen) sind zwar schön und gut, doch wenn man 15 Jahre oder länger Geld ansparen muss, damit der Bausparvertrag zuteilungsreif wird, kann man auch gleich ein klassisches Annuitätendarlehen abschließen und dieses tilgen.
Bei den meisten Vorhaben stellt die Finanzierung über ein Annuitätendarlehen die beste Lösung dar. Grund ist die sofortige Tilgung: Bereits mit der ersten Raten wird die Restschuld ein klein wenig abgetragen. Im Lauf der Zeit verringert sich der Zinsanteil, wodurch der Restschuldabtrag noch schneller vonstatten geht. Im Vergleich zum alternativen Finanzierungskonzept, das auf den Bausparvertrag setzt, lassen sich somit etliche tausend Euro an Zinszahlung verhindern.
Die Einbindung von Bausparverträgen ergibt bei der unmittelbaren Finanzierung daher nur bedingt einen Sinn. Nicht anders ist es um Lebensversicherungen bestellt, die als Tilgungsersatz vorgeschlagen werden. Die Verzinsung des Kapitals ist zu gering, es erfolgt kein Abtrag der Restschuld und ein Versicherungsschutz kann mit einer Risiko-Lebensversicherung günstiger erlangt werden.
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Jochen on 05/26 at 07:27 AM
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Die klassische Altersvorsorge ist wieder gefragt
Dass eine selbst initiierte Umfrage einem Unternehmen die Augen öffnet und auf eine verfehlte Produktpolitik hinweist, kommt nicht alle Tage vor. Die Gothaer Versicherung hat es bei ihrer Studie zur Altersvorsorge erlebt und kennt jetzt zumindest einen der Gründe, weshalb das Privatkundengeschäft im ersten Quartal dieses Jahres um fast 30 Prozent eingeknickt ist. Sie hat zu sehr auf fondsgebundene Policen gesetzt und die Klassiker vernachlässigt. In den Jahren 2007/2008 hatten sie lediglich einen Anteil von zehn Prozent an der Angebotspalette. Das rächt sich jetzt, da die meisten Kunden vor allem eines wollen: Sicherheit.
Nur sehr wenige sind bereit, auf steigende Kurse und damit eine möglicherweise höhere Rendite zu setzen. Damit leuchten zwei Sterne am Versicherungshimmel plötzlich wieder sehr viel heller als noch vor einigen Jahren: Die Lebens- und Rentenversicherung in der klassischen Variante. Sie beweisen, dass sie längst noch nicht zum alten Eisen oder aufs Abstellgleis gehören. Als Vorsorgeprodukte profitieren sie angesichts der Finanzkrise vom Wunsch der Versicherten nach Sicherheit. 78,3 Prozent wollen kein Verlustrisiko eingehen, wenn sie heute eine Police unterschreiben würden.
Kunden, die bereits für das Alter vorsorgen, haben sich ebenfalls zu 70,1 Prozent an der Sicherheit des Produktes orientiert. Weniger wichtig ist ihnen eine garantierte Verzinsung oder eine hohe Rendite, die nur für 16,5 bzw. 13,4 Prozent ausschlaggebend sind. Dementsprechend setzten 54,4 Prozent auf die klassischen Renten- oder Lebensversicherung. Eine Entscheidung, die 50,2 Prozent in der momentanen Lage genau so wieder treffen würden. Das Bedürfnis nach Sicherheit gibt auch der Riester-Rente einen kleinen Schub. Von den Befragten riestern bereits 32,6 Prozent. Eine Riester-Police unterschreiben würden 37,7 Prozent.
Diese Kundenwünsche müssen die Unternehmen jetzt umsetzen. Galt die klassische Lebensversicherung bislang als „unsexy“, so der Vorstandsvorsitzende der Gothaer Lebensversicherung, Dr. Helmut Hofmeier, hat sie jetzt durchaus ihre Reize. Die Marschrichtung für die Versicherungsbranche ist damit klar abgesteckt: Die Assekuranzen müssen wieder ein ausgewogeneres Produktportfolio anbieten.
Montag, Mai 25, 2009
Wenn Bausparverträge bei der Baufinanzierung nur Schaden anrichten
Wie ich in meinem vorangegangenen Beitrag berichtet habe sind Banken längst nicht immer darauf aus, ihren Kunden die beste finanzielle Lösung zu unterbreiten, wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht. Vorrangig zielen etliche Geldinstitute darauf ab, möglichst gut zu verdienen. Hierbei kommt es nicht selten vor, dass zu einer Kombination aus tilgungsfreiem Darlehen und einem Bausparvertrag geraten wird – eine Kombination, welche die Darlehensnehmer teuer zu stehen kommen kann.
Um es gleich vorwegzunehmen: Eine Immobilienfinanzierung, die auf einem tilgungsfreiem Darlehen und einem Bausparvertrag basiert, muss nicht automatisch negativ sein. Doch in zahlreichen Fällen wären die angehenden Wohneigentümer besser damit beraten, sich für ein klassisches Annuitätendarlehen zu entscheiden. Grund ist die ausbleibende Tilgung: Die Restschuld des Darlehens wird aufgrund der fehlenden Tilgung nicht abgetragen. Dies hat zur Folge, dass sich die Zinsbelastung im Lauf der Zeit nicht verringert. Das heißt: Der Darlehensnehmer entrichtet fortlaufend hohe Zinsen – und die Bank verdient besonders gut.
Anstatt eine Tilgung zu leisten, fließt eine Ersatzzahlung in den Bausparvertrag. Sobald dieser zuteilungsreif ist, soll er das Immobiliendarlehen ablösen. Laut den Banken ist dies sehr sinnvoll, weil die Darlehensnehmer zu einem späteren Zeitpunkt von den Vorzügen eines Bauspardarlehens profitieren können. Allerdings hat die Sache einen Haken: In den meisten Fällen dauert es viel zu lange, bis die Bausparverträge zuteilungsreif sind – nur selten gelingt es den Darlehensnehmer die Zuteilung vor Ablauf der ersten Zinsbindung zu erlangen. Stattdessen werden über viele Jahre hinweg unnötig hohe Zinsen für das aufgenommene Darlehen entrichtet. Deswegen ist es zumeist besser, vom Bausparkonzept abzusehen, damit umgehend getilgt werden kann.
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Jochen on 05/25 at 07:12 AM
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Wirksam zu werben gelingt nicht allen Versicherungen
Werbung hat viele Aufgaben: Die Marke bekannt machen, das Image pflegen und zum Kauf animieren. Das gelingt nicht immer, selbst wenn die Werbetrommel noch so laut geschlagen wird. Wie es um den Erfolg der Versicherungswerbung bestellt ist, untersucht die YouGovPsychonomics AG. Das Marktforschungsinstitut führt seit April Onlinebefragungen bei 1.000 Privatpersonen durch. Das Ergebnis ist für einige Assekuranzen eher enttäuschend: Ihre Slogans werden mit der Konkurrenz in Verbindung gebracht und sind damit eher kontraproduktiv. Mit diesem Problem haben vor allem Direktversicherer zu kämpfen.
Denn vieles, was auch nur ansatzweise mit dem Begriff „direkt versichern“ beworben wird, schreiben Verbraucher der Cosmos Direkt zu. So zum Beispiel der Slogan der KarstadtQuelle-Versicherungen, „Deutschlands meistgewählter Direktversicherer“ - diese Botschaft ordnen elf Prozent dem Konkurrenten und nur 5,6 Prozent dem Fürther Versicherer zu. Hier zeigt sich die eigentliche Schwierigkeit für die Unternehmen: Sie sind für Kunden nicht unterscheidbar. Der Versicherungsmarkt scheint für sie eher eine graue Masse zu sein, aus der nur wenige bunte Kleckse hervorstechen und sich dauerhaft ins Gedächtnis einprägen.
Besonders erfolgreich sind dabei nach Auswertung der ersten drei Wochen die Allianz mit 26,4 Prozent Werbeerinnerung, die HUK-Coburg (14,2 %) und die Axa (13,3 %). In die Liste schafften es insgesamt rund 25 Versicherungsunternehmen, die zumindest von einem Prozent der Umfrageteilnehmer genannt wurden. Sie mussten sich auch im Bereich Berichterstattung bewähren. Während die HUK-Coburg mit 62,55 Zählern auf einer Skala von minus bis plus 100 sehr gut und positiv präsent ist, ebenso die Axa mit 34,43 Prozent, liegt die Allianz bei nur minus 2,63.
Die größte Bedeutung bei der Werbung kommt nach wie vor dem Fernsehen zu. Die bewegten Bilder sorgen bei 53 Prozent der Verbraucher und potenziellen Versicherungskunden für Aufmerksamkeit. Die klassische Printwerbung in Zeitschriften spricht gerade einmal 18 Prozent an und wird langsam aber sicher vom Internet überholt, das inzwischen bei 15 Prozent liegt. Sponsoring oder Radiospots werden kaum wahrgenommen. Sieger bei der Fernsehwerbung ist übrigens die Rechtsschutzversicherung von Advocard, deren Kontaktquote bei 89 Prozent liegt. Die ADAC Versicherungen punkten mit 52 Prozent bei Zeitungen und Magazinen.
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Andre on 05/25 at 05:28 AM
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Sonntag, Mai 24, 2009
Baufinanzierung: Wenn Banken ihre Kunden gnadenlos ausnehmen
Wenn man der Werbung Glauben schenkt, haben es sich die Banken zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Kunden in allen Lebenssituationen zu unterstützen. Ganz egal ob es um die Altersvorsorge oder um den Kauf der ersten Immobilie geht: Die Bank kümmert sich um alles und garantiert eine sorgenfreie Zukunft.
Allerdings sind Werbung und Realität zwei ganz verschiedene Welten. Gegen Ende der Woche habe ich einem Bekannten dabei geholfen, die finanzielle Situation seiner plötzlich verstorbenen Eltern zu durchleuchten. Zuvor hatten die Eltern nie viel zu ihren Finanzen gesagt und alles deutete darauf hin, dass das Eigenheim (dessen Finanzierung bereits seit 20 Jahren besteht) bald abbezahlt sei.
Umso größer war der Schock, als die wichtigsten Unterlagen gefunden und ausgewertet waren: Die Eltern meines Bekannten wurden von der Bank (einem sehr bekannten Geldinstitut) gnadenlos über den Tisch gezogen. Bei der Finanzierungsberatung ging es niemals darum, eine Unterstützung zu leisten, damit die Kunden ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen können. Stattdessen ging es zweifelsfrei nur darum, ordentliche Zinseinnahmen und Zusatzprovisionen zu verdienen.
Um es kurz zu machen: Das Erbe braucht mein Bekannter gar nicht erst annehmen. Die Schulden, die bei der Finanzierung gemacht wurden, übersteigen den Wert der Immobilie sowie der anderen Wertobjekte bei weitem. Einen unmittelbaren Abtrag der Restschuld sah das Finanzierungskonzept nie vor – stattdessen wurde immer wieder zum Abschluss neuer Bausparverträge und Versicherungen geraten, mit denen man das Darlehen eines Tages ablösen könne. Dieses gebildete Kapital reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die Schulden abzutragen.
Alles in allem war das Finanzierungskonzept ein reines Trauerspiel. Darüber tröstet selbst die Tatsache nicht hinweg, dass nun die Bank auf diesen Schulden sitzen bleiben wird.
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Jochen on 05/24 at 08:39 AM
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