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Dienstag, Mai 05, 2009

Tilgungsaussetzung: Nicht von allen Banken gestattet

In wirtschaftlich schweren Zeiten, kann es für so manchen Immobilieneigentümer eine enorme Erleichterung sein, wenn es ihm die Bank gestattet, die Tilgung des Immobiliendarlehens auszusetzen. In Zeiten von Kurzarbeit lässt sich somit die finanzielle Belastung des Darlehens spürbar senken und man kann sich finanziellen Spielraum schaffen – weitere Informationen zu den Vorzügen einer Tilgungsaussetzung finden sich in meinem gestrigen Beitrag wieder.

Doch bevor man von diesen Vorzügen profitieren und seiner Haushaltskasse ein wenig Luft verschaffen kann, muss sich die Bank erst einmal mit der Aussetzung der Tilgung einverstanden erklären. Allerdings wird sie das nicht immer tun: Wenn ein Darlehensnehmer den Wunsch erbringt, die Tilgung seiner Darlehen auszusetzen, verhalten sich die Banken zum Teil sehr unterschiedlich.

Auf der einen Seite gibt es Geldinstitute, die sich mit der Aussetzung der Tilgung einverstanden erklären, da ihnen relativ viel an der finanzielle Situation des Kunden liegt: Sollte dieser in größere finanzielle Schwierigkeiten geraten, bleiben womöglich auch noch die Zinszahlungen aus. Banken, die auf diese Weise denken, geben sich zumeist relativ schnell einverstanden. Jedoch sieht es bei einem großen Teil der Institute anders aus: Insbesondere in den Reihen der Direktbanken finden sich einige Institute wieder, die keine Tilgungsaussetzungen anbieten und sich bei entsprechenden Anfragen nicht gerade kooperativ zeigen.

Angehende Darlehensnehmer sollten deshalb darauf achten, dass im Darlehensvertrag eine entsprechende Klausel zu finden ist, die ihnen eine vorübergehende Aussetzung der Tilgung gestattet. Somit ist die Finanzierung von Beginn an flexibler. Sollte man den Darlehensvertrag hingegen schon abgeschlossen haben und die Bank keine Tilgungsaussetzung anbieten, bietet es sich an, hart zu verhandeln: Wenn es einem gelingt, den Ernst der Lage aufzuzeigen, lenken die Banken oftmals ein.

Posted by Jochen on 05/05 at 07:42 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Tchibo Bahn-Tickets schon vergriffen

Früher bin ich mit der Bahn gefahren und habe wahrscheinlich Tchibo-Kaffee getrunken, heute fahre ich Bahn, weil ich Tchibo-Bahn-Tickets gekauft haben könnte. Schon irre. Einst verkaufte Tchibo Kaffee, heute verkauft der Konzern Handys, Versicherungen oder Bahn-Tickets. Und das nicht zu knapp. Die Produkte finden reissenden Absatz. Die aktuelle Bahnticket Aktion anläßlich Tchibos 60. Geburtstag hat einen regelrechten Run auf die Bahntickets ausgelöst. Gerade mal einen Tag konnte Tchibo dem Andrang Stand halten, da waren die Tickets auch schon ausverkauft. Zumindest im Internet.

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Das Angebot kann sich aber auch wirklich sehen lassen: 6 einfache Fahrten innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse für nur 160 Euro, Kinder und Enkelkinder inklusive. Das reizt des Schnäppchenjägers Jagdinstinkt. So billig sind viele sicher lange nicht mehr in Urlaub gefahren. Den Bürger wirds freuen, viele Reisebüros und Reiseveranstalter hingegen werden fluchen. Tausende von Bahn-Tickets sind an ihnen vorbei geflossen. Aber noch ist Hoffnung. In den Tchibo-Filialen soll der Verkauf vom 4. bis 12. Mai. stattfinden, der Gang zum Kaffee-Röster kann sich also auch heute noch lohnen.

 

Posted by Gerald on 05/05 at 01:53 AM
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