Baufinanzierung: Ausstiegsoptionen ermöglichen lange Zinsbindung
Die meisten Bauherren und Immobilienkäufer wären sehr gut damit beraten, sich beim Abschluss ihrer Finanzierung für Darlehen mit vergleichsweise langer Laufzeit zu entscheiden. Zinsbindungen von 15 oder gar 20 Jahren stellen eine sehr gute Wahl dar, schließlich sind die Hypothekenzinsen derzeit äußerst günstig und können auf diese Weise für einen langen Zeitraum festgeschrieben werden.
Wie der Baugeldvermittler Hypothekendiscount schreibt, schrecken dennoch sehr viele Darlehensnehmer vor der Wahl einer langen Zinsbindung zurück. Schuld trägt die Angst, sich zu lange an die Bank zu binden und an Flexibilität zu verlieren. Daher werden von etlichen Darlehensnehmern immer noch Zinsbindungen von 10 Jahren abgeschlossen, obwohl es eigentlich besser wäre, längere Zinsbindungszeiträume zu wählen.
Doch die Finanzierungsexperten bieten eine Lösung an, damit eine lange Zinsbindung sowie die gewünschte Flexibilität unter einen Hut gebracht werden können. Diese Lösung trägt den Namen Ausstiegsoption. Das Prinzip ist ganz einfach: Der Darlehensnehmer erkauft sich durch einen geringfügigern Zinsaufschlag das Recht, vorzeitig aus dem Darlehen aussteigen zu können. Sollten die Hypothekenzinsen in einigen Jahren niedriger als die aktuellen Zinsen sein, so kommt man aus dem Darlehen vorzeitig heraus und kann eine günstigere Prolongation vornehmen. Außerdem können Ausstiegsoptionen sehr hilfreich sein, wenn sich die persönliche Situation ändert und man beispielsweise beabsichtigt, seine Immobilie zu verkaufen.
Abschließend noch ein weiterer Tipp: Auch ohne Ausstiegsoptionen können Immobiliendarlehen mit langer Zinsbindung vorzeitig beendet werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch garantiert dem Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht nach spätestens 10 Jahren Darlehenslaufzeit. Nach spätestens 10 Jahren kann jedes Darlehen gekündigt werden, selbst wenn eine längere Zinsbindung vereinbart wurde.
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Jochen on 05/06 at 07:36 AM
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Versicherungen raten: Dieben das Leben schwer machen
Die Polizei in Österreich schlägt Alarm: Die Kriminalstatistik für das erste Quartal 2009 weist einen deutlichen Anstieg bei den Einbruchsdelikten auf. In Einfamilienhäuser wurde 37,7 Prozent häufiger eingestiegen als noch vor einem Jahr. Zu Wohnungseinbrüchen mussten die Beamten ebenfalls sehr viel öfter ausrücken. Hier ergibt sich landesweit ein Plus von 16,6 Prozent. Bezogen auf die Bundeshauptstadt Wien liegen die Werte bei 58,3 bzw. 25,8 Prozent. Das sind derzeit rund 30 Einbrüche pro Tag, die von der Polizei in der Praterstadt bearbeitet werden müssen. Im Nachhall sind dann die Versicherungen an der Reihe. Auch ihnen macht die Entwicklung Sorgen.
Die Generali, einer der größten Schaden- und Unfallversicherer Österreichs, hat diese Woche ihr Zahlenwerk zu den Einbrüchen vorgestellt. Die Zahlungen, die von der Hausratversicherung geleistet werden mussten, nahmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 50 Prozent zu. Mit ähnlichen Schwierigkeiten haben wohl alle Versicherungen zu kämpfen. Sie raten ihren Kunden, noch intensiver vorzubeugen. Die Wiener Zeitung zitiert den Vorstand der Generali, Walter Kupec: „80 Prozent der Täter kommen durch die Tür.“ Die vorhandenen Haustüren gegen einbruchhemmende Sicherheitstüren auszutauschen und eine moderne Alarmanlage zu installieren, seien daher wirkungsvolle Maßnahmen.
In der Bundesrepublik hat die Polizei bislang noch nicht darauf aufmerksam gemacht, dass mehr Einbrüche zu verzeichnen sind. Das bedeutet längst nicht, dass man hierzulande sicherer vor ungebetenen Gästen ist. Gerade zur Urlaubszeit, die nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, schlagen Diebe wieder vermehrt zu. Sie suchen sich, so die Condor Versicherungsgruppe, vornehmlich Häuser und Wohnungen aus, deren Besitzer bzw. Mieter gerade unterwegs sind. „Eine Hausratversicherung sichert das Wohnungsinventar und ist somit die wichtigste Absicherung des privaten Eigentums“, erklärt Günter Neumann, Abteilungsleiter bei der Condor Gruppe. Gegenstände von ideellem Wert könne sie hingegen nicht ersetzen.
Der Tipp der Versicherung lautet hier wie auch in Österreich: Sicherheitstechnik macht Dieben das Leben schwer. Wenn Einbrecher sich an einbruchhemmenden Glas, Sicherheitsschlössern und verschließbaren Fenstergriffen die Finger wund arbeiten ohne ein Ergebnis zu sehen, fliehen sie. Ebenso effektiv ist eine Alarmanlage. Vorkehrungen lassen sich auch treffen, indem alle „Einstiegshilfen“ wie Leitern oder Mülltonnen beiseite geschafft und die Nachbarn oder Freunde informiert werden. Sie leeren den Briefkasten, gießen die Blumen, lassen die Rollläden herunter und sorgen somit für einen belebten Eindruck.
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Andre on 05/06 at 05:10 AM
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