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Sonntag, Mai 17, 2009

Besitzern von Ferienimmobilien droht Verlust der Steuervorteile

Ferienimmobilien erfreuen sich in Deutschland einer stark wachsenden Beliebtheit: Zunehmend mehr Deutsche treffen die Entscheidung, ihren Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Dabei zieht es viele an die Nord- und Ostsee, wo sie sich dann Ferienhäuser mieten. Für die Eigentümer kann dies ein einträgliches, aber auch in gewisser Hinsicht riskantes Geschäft sein.

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus Online“ berichtet, sind sich viele Eigentümer nicht der Risiken bewusst, die solch eine Immobilie mit sich bringt. Das Spektrum an Risiken ist groß: Wer nicht aufpasst, muss mitunter bangen, dass die Immobilie steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden kann und dann womöglich zur finanziellen Falle wird. Als Grund benennt das Nachrichtenmagazin schlichtweg den Fiskus: Bereits seit einigen Jahren soll festzustellen sein, dass die Finanzämter zunehmend genauer hinsehen, wenn Ferienimmobilien steuerlich geltend gemacht werden.

Eine der größten Fallen, die hierbei droht, ist die so genannte Eigennutzung. Sollte man seine Ferienimmobilie nicht nur vermieten, sondern auch zeitweise selbst bewohnen, können die steuerlichen Vorzüge womöglich ganz schnell verloren gehen. Je nach Fall kann es vorkommen, dass das Finanzamt dem Eigentümer die so genannte Liebhaberei unterstellt, die letzten Endes zum Verlust des Steuervorteils führt.

Eigentümer von Ferienimmobilien sollten sich deshalb sehr gut informieren und vor allem auch Dokumente sammeln, um die Gewinnerzielungsabsicht gegenüber dem Fiskus glaubhaft belegen zu können. Experten raten zum Abschluss eines Vertrags mit einer Vermietagentur: Wenn in diesem festgehalten ist, dass man die Immobilie nicht selbst nutzen wird, ist man rechtlich gut abgesichert – allerdings ist auch klar, dass einem die eigene Immobilie zur Nutzung nicht zur Verfügung steht.

Posted by Jochen on 05/17 at 08:01 AM
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Nur wenige Banken finanzieren Ferienimmobilien

Dass es Eigentümer von Ferienimmobilien mit ihren Objekten nicht immer ganz so einfach haben, geht aus dem Beitrag hervor, den ich erst gestern hier im Blog veröffentlicht habe. Im besagten Beitrag geht es vorrangig um die Eigennutzung, die unter Umständen zum Verlust von Steuervorteilen führen kann. Es existieren noch weitere Bereiche, die Eigentümern von Ferienimmobilien das Leben erschweren können. Einer davon ist die Finanzierung.

imageBei der Finanzierung von Ferienimmobilien handelt es sich um ein Vorhaben, das sich äußerst schwierig gestalten kann. Sehr viele Kaufinteressenten unterschätzen die Hürden, die in diesem Bereich der Immobilienfinanzierung auftreten können. Die mit Abstand größte Hürde ist der Erhalt einer Finanzierungszusage. Obwohl das Baufinanzierungsgeschäft sehr umkämpft ist und die Banken in einem intensiven Wettbewerb zueinander stehen, ist die Zurückhaltung im Bereich der Ferienimmobilien sehr groß.

Die Praxis zeigt sehr deutlich auf, dass sich viele Institute aus diesem Bereich vollständig zurückhalten. Dies trifft sowohl für regionale Institute, als auch für die Direktbanken zu: Nur wenige Banken bieten Immobiliendarlehen zur Finanzierung von Ferienimmobilien an. Schon so mancher Kaufinteressant musste sein Vorhaben abblasen, weil er schlichtweg keine Finanzierungszusage erhalten hat.

Grund sind die hohen Ausfälle: Längst nicht jedem Eigentümer gelingt es, die Darlehensraten fortlaufend aufzubringen. Oftmals wird im Vorfeld zu positiv kalkuliert: Es wird mit Miteinnahmen gerechnet, die später nicht fließen. Oder die Darlehensnehmer übernehmen sich finanziell. Damit es gar nicht erst zu den Ausfällen kommt, halten sich etliche Banken aus diesem Bereich ganz bewusst zurück. Für Kaufinteressenten bedeutet dies, oftmals zahlreiche Banken aufsuchen und Gespräche führen zu müssen, immer in der Hoffnung eine Zusage zu erhalten.

Posted by Jochen on 05/17 at 07:43 AM
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