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Montag, Mai 18, 2009

Policen mit neuem Kündigungsrecht

Verträge sind einzuhalten, lateinisch auch pacta sunt servanda. Das gilt ganz sicher auch für Versicherungsverträge. Doch nach Ablauf von drei Jahren können nun Versicherte auf einem jährlichen Wechsel bei ihren Policen bestehen. Eine Feststellung aus neuer Rechtslage, die jetzt auch von Verbraucherzentralen propagiert wird.

So dürfen neue Verträge über Rechtsschutz oder Haftpflicht nur noch mit einer ersten und damit zunächst maximalen Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen werden. Danach sind sie jährlich kündbar. Eine besonderes Recht also für den Versicherungsnehmer, das im neuen Versicherungsvertragsrecht steht, was seit Anfang 2009 auch für Altverträge gilt.

In die Diskussion und damit in die Auseinandersetzung mit Versicherern geraten jedoch Versicherungsnehmer darüber, ob auch für bestehende Policen diese Kündigungsrecht besteht.
Besteht nämlich der Vertrag bereits drei Jahre, könne er mit einer Frist von drei Monaten beendet werden, so die Verbraucherschützer.
Die meisten großen Versicherer akzeptieren bereits diese Berechtigung, woraus sich ableiten lässt, dass man sich - nach Expertenrat - bei Problemen nicht so einfach abwimmeln lassen sollte.

Posted by wob. on 05/18 at 05:26 PM
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Abriss und Neubau als Alternative zur energetischen Modernisierung

Noch nie zuvor hat das Thema Modernisierung in der Immobilienwirtschaft eine solch bedeutende Rolle gespielt. Bereits seit Jahren ist festzustellen, dass Immobilienexperten immer häufiger zur energetischen Modernisierung raten, da es sich hierbei um eine Maßnahme handelt, von welcher die Eigentümer gleich zweifach profitieren. Auf der einen Seite wird der Energieverbrauch der Gebäude unmittelbar und zumeist sehr deutlich gesenkt, auf der anderen Seite wird der Gebäudewert nachhaltig gesteigert.

imageDennoch stellt die Modernisierung von Altbauten längst nicht immer die beste Lösung dar. Das „Handelsblatt“ hat einen erst kürzlich einen umfassenden Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht, in welchem sich gleich mehrere Experten gegen die Modernisierung und stattdessen für den Abriss mit anschließendem Neubau aussprechen.

Es existieren gleich mehrere Gründe, die für dieses Vorgehen sprechen. Da wären zunächst einmal die Modernisierungskosten: Je nach Gebäudesubstanz gestaltet es sich gar nicht immer so einfach, eine energetische Modernisierung vorzunehmen. Zum Teil können nur vergleichsweise aufwendige Dämmtechniken angewendet werden und zudem ist ein hoher Personalaufwand erforderlich, was letzten Endes zu hohen Kosten führt. Des Weiteren ist nicht außer Acht zu lassen, dass Altbauten über ganz andere Grundrisse verfügen und längst nicht mehr den heutigen Standards entsprechen: Große Räume mit offenen Schnitt, so wie man sie sich heute wünscht, können Altbauten nur selten bieten.

Deshalb ist man als Eigentümer unsanierter Altbauten in der Tat gut damit beraten, nicht nur über die energetische Modernisierung, sondern ebenso über einen möglichen Abriss nachzudenken. Auf lange Sicht kann von einer solchen Entscheidung ordentlich profitiert werden.

Posted by Jochen on 05/18 at 08:12 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mit Compass durchs Sozialsystem

Die Pflege gehört nicht unbedingt zu den Themen, über die gerne geredet oder nachgedacht wird. Vielmehr klaffen riesige Wissenslücken, die sich im Fall der Fälle schnell als Stolpersteine erweisen. Nur 13 Prozent der Deutschen sagen von sich, sie seien gut informiert. Über die Hälfte der Bundesbürger kann das laut Umfrage des Bertelsmann Gesundheitsmonitors nicht von sich behaupten. Dabei geht es weniger um die aktive Pflege, sondern darum, den Alltag mit einem Pflegebedürftigen so gut wie möglich zu organisieren und den Weg durch das komplizierte Sozialsystem zu finden. Die privaten Krankenversicherungen (PKV) haben zu diesem Zweck Compass, eine Pflegeberatung, gegründet. Seit Januar 2009 sind die Helfer aktiv – und werden gerne in Anspruch genommen.

3.000 Menschen konnten die Mitarbeiter von Compass laut „PKV Publik“ bereits helfen – vor Ort, in den eigenen vier Wänden. Also dort, wo man sich wohl fühlt. Blickt man auf die Statistiken und Prognosen zur Pflegesituation in Deutschland, wird die Zahl der Hilfesuchenden in den kommenden Jahren noch deutlich steigen. Derzeit sind rund 2,25 Millionen Menschen pflegebedürftig. 2050 sollen es schon vier Millionen sein. Angehörige stehen dieser Situation oft hilflos und teils auch resigniert gegenüber. Sie sind schlichtweg überfordert. Unter anderem, weil sie gar nicht wissen, welche Hilfen ihnen zustehen und an wen sie sich wenden können und müssen.

Hier setzt die Arbeit der Compass-Pflegeberater an: Sie sind dezentral organisiert, in zehn Regionalbüros, und stehen in der Kölner Zentrale telefonisch mit Rat und Tat zur Seite. 700 Mal klingelt das Telefon dort pro Woche. Die Mitarbeiter verfolgen mehrere Aufgaben: Sie beraten, besuchen Betroffene zu Hause und bauen ein Netzwerk auf, indem sie mit regionalen Akteuren wie Selbsthilfegruppen zusammenarbeiten. Seit Mitte Mai sind rund 200 Berater für Compass aktiv. Ihre Klientel sind längst nicht nur Familien, die einen Pflegefall haben, sondern auch Menschen, die befürchten, selbst eines Tages gepflegt werden zu müssen und sich vorab informieren möchten.

Das Thema Finanzen spielt dabei häufig eine Rolle. Wer vorsorgen möchte, um die Familie später nicht zu belasten, sollte sich rechtzeitig um eine private Pflegezusatzversicherung kümmern. Welche Möglichkeiten es gibt, vom Pflegetagesgeld bis hin zur Pflegerentenversicherung, darüber kann man sich im Gespräch mit einem unabhängigen Versicherungsmakler oder ganz einfach online informieren.

Posted by Andre on 05/18 at 05:49 AM
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