Ferienimmobilie: So geht’s zur Finanzierungszusage
Erst kürzlich habe ich hier im Blog über die Schwierigkeit berichtet, Ferienimmobilien zu finanzieren: Wer sich auf der Suche nach einer Finanzierung bzw. einer Finanzierungszusage für eine Ferienimmobilie befindet, muss oftmals lange suchen. Denn viele Banken halten sich bei Ferienobjekten sehr stark zurück oder finanzieren diese grundsätzlich nicht. Vor allem im Bereich der Direktbanken bekommt man dies sehr deutlich zu spüren: Entsprechende Anfragen werden oftmals unmittelbar abgelehnt.
Dennoch ist es kein Ding der Unmöglichkeit, eine Finanzierungszusage für den Erwerb eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung in Deutschland zu erhalten. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass es immer ganz auf die Bank ankommt. Am besten ist es, wenn man sich zunächst einmal mit der Hausbank in Verbindung setzt. Sofern es sich hierbei um ein regionales Institut handelt und man bei diesem schon seit längerer Zeit Kunde ist, stehen die Chancen in der Regel gar nicht einmal so schlecht, wenn es um den Erhalt einer Finanzierungszusage geht.
Sollte sich die Hausbank gegen eine Immobilienfinanzierung aussprechen, bietet es sich an, sich direkt vor Ort umzusehen, sprich in der Region, in welcher sich die Ferienimmobilie befindet. Die dortigen Banken kennen den regionalen Markt sehr gut und sind deshalb schneller zur Vergabe eines Immobiliendarlehens bereits. Sehr viele Ferienobjekte werden deshalb auf diese Weise finanziert.
Übrigens lassen sich die Aussichten auf den Erhalt einer Finanzierungszusage maßgeblich steigern, wenn man viel Eigenkapital einsetzt oder man Sicherheiten stellen kann. Insbesondere wenn es möglich ist, eine weitere Immobilie als Sicherheit zu stellen und dieser mit einer Grundschuld zu belasten, stehen die Chancen recht gut.
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Jochen on 05/19 at 07:42 AM
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Ärzte fordern: Riestern für die Gesundheit
Das deutsche Gesundheitswesen gleicht einer Dauerbaustelle, bei der ständig nachfinanziert werden muss. Das Problem: Die am Bau beteiligten Parteien sind sich nicht in allen Punkten „grün“ und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als Polier lässt sich nur ungern ins Handwerk pfuschen. Deshalb wundert es auch niemanden, dass der jüngste Vorschlag des Marburger Bundes als Gewerkschaft der Ärzte mit wenigen lapidaren Worten vom Tisch gefegt wird. Wunsch der Mediziner, deren Ärztetag heute beginnt: Eine ähnlich der Riester-Rente organisierte, staatlich geförderte Möglichkeit der Zusatzkrankenversicherung.
Der Gesundheitsfonds deckt aus Sicht der Ärzte längst nicht mehr alle Leistungen, die einst versprochen wurden. Die Lücken müssten durch private Zusatzvorsorge geschlossen werden. Momentan entschieden sich jedoch zu wenige Bürger, den Schutz der gesetzlichen Krankenkassen zu ergänzen. Rudolf Henke, Chef des Marburger Bundes, hat daher ein klares Ziel vor Augen: Eine Breitenbewegung hin zur Krankenzusatzversicherung. Damit die Verbraucher auch wissen, in welchen Bereichen sich eine solche Police überhaupt lohnt, wird eine Prioritätenliste angestrebt. Sie soll die Behandlungen umfassen, die auf jeden Fall aus dem Gesundheitsfonds finanziert werden. Ganz weit vorne stehen lebensbedrohliche, ansteckende und schmerzhafte Krankheiten. Behandlungen, die als weniger wichtig eingestuft werden, würden dann nur noch aus dem großen Topf bezahlt, wenn er ausreichend voll ist.
Ulla Schmidt kann sich mit dieser Idee nicht anfreunden. Ihrer Meinung nach müssen alle Leistungen aus dem Gesundheitsfonds gezahlt werden. Die Gesundheitsministerin wertet den Vorstoß des Marburger Bundes zu staatlich geförderten Zusatzversicherungen in gewisser Weise als Strohfeuer. Solche Forderungen tauchten kurz vor dem Ärztetag immer wieder auf und es sei normal, dass Ärzte nach Einsparungsmöglichkeiten suchten. Denkbar sei allerdings, dass höhere Steuerzuschüsse in den Fonds fließen müssen, weil die Wirtschaftskrise auch vor den Krankenkassen keinen Halt mache und mit mehr Arbeitslosen zu rechnen sei. Wie sich das letztlich in Zahlen auswirkt, darüber verliert Ulla Schmidt leider kein Wort.