US-Häuserpreise weiterhin im freien Fall
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Immobilie in den USA zu kaufen oder sich gar auf der Suche nach einem konkreten Objekt befindet, dürfte sich über die Entwicklung der amerikanischen Immobilienpreise freuen: Aktuelle Zahlen belegen einen weiteren Rückgang der Preise. Obwohl die Preise für Wohnimmobilien bereits deutlich gefallen sind, setzt sich der Rückgang weiterhin fort.
Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese Entwicklung noch als positiv betrachtet werden kann. Zwar können sich Kaufinteressenten derzeit freuen und auf äußerst niedrige Immobilienpreise blicken, jedoch ist davon auszugehen, dass sich deren Anzahl in Grenzen hält. Deutlich schlimmer sind die Auswirkungen für die amerikanische bzw. sogar die internationale Wirtschaft.
Immerhin war es der Rückgang der US-Häuserpreise, der die globale Finanzkrise erst ausgelöst hat – und derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der Preisverfall am amerikanischen Immobilienmarkt einfach nicht zu stoppen ist. Aktuelle Zahlen belegen, dass mittlerweile auch immer mehr US-Hauseigentümer in Zahlungsschwierigkeiten geraten, die zunächst nicht von der Subprime-Krise betroffen waren. Es geht um Haushalte mit solidem Einkommen, deren Finanzierungen als äußerst sicher eingestuft werden konnten. Doch wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen, welche die Subprime-Krise nach sich gezogen hat, stehen nun auch diese Haushalte vor ernsthaften Schwierigkeiten: Zunehmend mehr Amerikaner, die kürzlich noch über ein solides Einkommen verfügten, müssen mit ansehen, wie ihre Objekte in der Zwangsversteigerung landen.
Die aktuelle Entwicklung ist äußerst beängstigend, schließlich wird an ihr sehr gut deutlich, dass die Krise noch lange nicht ausgestanden ist. Die Einzigen, die wirklich Grund zur Freude haben, sind in der Tat ausländische Immobilienkäufer, die sich für Objekte in den USA interessieren.
Posted by
Jochen on 05/28 at 07:31 AM
Immobilien •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink
Versicherungen via Internet interessieren vor allem Ältere
Das Internet gewinnt auch für die Versicherungsbranche immer mehr an Bedeutung. Das belegt eine Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz BITKOM. Überraschenderweise gehören nicht die jüngeren Verbraucher zu den Spitzenreitern, sondern kümmern sich vor allem Kunden über 50 Jahren online um ihren Versicherungsschutz, informieren sich über die unterschiedlichen Tarife und schließen Policen am PC ab. Eine Millionen Verträge sind bislang auf dem direkten Weg über das Internet zustande gekommen.
Das betrifft vor allem Versicherungen, deren Leistungen standardisiert, überschaubar und leicht verständlich sind. Der Beratungsbedarf auf Seiten der Versicherten ist also eher gering – beispielsweise bei Reiseversicherungen, Kfz-Policen und dem Bereich Rechtsschutz. In diesen Sparten profitieren sowohl die Unternehmen mit vornehmlich klassischer Vertriebsstruktur als auch reine Direktversicherer von der Bereitschaft, den Vertragsabschluss online vorzunehmen. Für BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer ist das fast schon eine kleine Trendwende. Versicherungen gehörten seiner Erfahrung nach bislang nicht zu den Produkten, die einfach online in den Warenkorb gelegt wurden.
„Bei vielen Versicherungsprodukten ist vor dem Abschluss eine persönliche Beratung sinnvoll und üblich“, erklärt Scheer und nennt in diesem Zusammenhang die private Altersvorsorge, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen. Statt sich direkt für ein Produkt zu entscheiden, könnten Kunden bei diesen komplexeren Verträgen online Angebote anfordern und sich mit einem Berater in Verbindung setzen. Zuvor gelte es aber, sich ausführlich zu informieren. Ein Ratschlag, der von vielen schon längst beherzigt wird: Immerhin 40 Prozent der Deutschen nutzen das Internet für die Recherche zu Konditionen und Tarifen von Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen wie etwa einer Baufinanzierung.
Posted by
Andre on 05/28 at 05:01 AM
Versicherungen •
Wissenswertes •
Kommentar(e): (0) •
Trackbacks (0) •
Permalink