Immobiliensuche: Das Internet zur Vorauswahl nutzen
Die „Welt online“ hat gegen Ende der Woche einen Beitrag zum Thema Immobiliensuche veröffentlicht, der sich mit der „Geheimsprache“ der Immobilienmakler beschäftigt. Es geht um Formulierungen, die in Immobilienannoncen zu finden sind und eine Art Code darstellen: Durch geschickte Wortwahl werden störende Faktoren bzw. generelle Nachteile schön verpackt. So möchten die Makler das Kundeninteresse steigern und die Suchenden bei der Vorauswahl beeinflussen.
Allerdings ist es nicht zwingend erforderliche, dies „Geheimcodes“ zu kennen, damit man sich in der Lage befindet, das passende Objekt auszuwählen bzw. eine gute Vorauswahl zu treffen. Mittlerweile gibt es nämlich sehr gute Hilfsmittel, die im Internet zur Verfügung stehen und größtenteils sogar kostenlos genutzt werden können.
So empfiehlt es sich, bei der Immobiliensuche vor allem auf Immobilienbörsen zu setzen. Die einschlägig bekannten Portale warten mit einem großen Datenbestand bzw. mit einer Vielzahl an Immobilienangeboten auf. Inzwischen werden die angebotenen Objekte von den Verkäufern und Maklern sehr ausführlich im Internet beschrieben, was letzten Endes bedeutet, dass Kaufinteressenten auch gute Fotos vorfinden. Allein mit Hilfe der Fotos lässt sich bereits eine gute Vorauswahl treffen.
Andere Services wie zum Beispiel „Google Earth“ können dabei helfen, wenn die unmittelbare Nachbarschaft unter die Lupe zu nehmen. Bevor ein Kaufinteressent viel Zeit für einen Vorort-Termin aufwendet, um letzten Endes festzustellen, dass seine Traumimmobilie neben einer Fabrik steht, sollte er lieber im Internet nachsehen bzw. sich die Satellitenaufnahmen von „Google Earth“ ansehen – auf diese Weise lässt sich sofort in Erfahrung bringen, wie es um die Nachbarschaft bestellt ist.
