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Freitag, Juni 26, 2009

Die Belastung verkraften mit dem Annuitätendarlehen

“Ist Ihr Neubau schon bezahlt! ?” - “Nein, aber finanziert!” - Wer für seine Immobilie bereits weiß, wie er sie finanziert oder er sie finanziert bekommt, der hat später hoffentlich auch leicht zu zahlen.

Ein Annuitätendarlehen gilt für den Privatmann dann auch als klassisches Darlehen, das grundpfandrechtlich abgesichert wird, meist durch eine Grundschuld oder aber auch durch die etwas strengere Hypothek, weil diese an die Forderung gebunden ist. Gleichbleibende Monatsraten aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil errechnen sich dabei aus der vereinbarter Tilgungsrate und einem festen Zinssatz - je nach Laufzeit. Angeboten werden üblicherweise Darlehen bei einem 1 Prozent jährlicher Anfangstilgung; verbunden mit einem Darlehen über 120.000 Euro bedeutet dies, dass die anfängliche monatliche Tilgung 100 Euro und einem Zinssatz von 5 Prozent die erste Monats-Rate 600 Euro beträgt (1200 Tilgung : 12 = 100 Euro Tilgung; 6000 Zinsen : 12 = 500 Euro Zinsen). Da bereits mit der ersten Rate die Restschuld geringer wird, bedeutet ein Prozent anfängliche Tilgung dann eben nicht, dass der Darlehensnehmer 100 Jahre braucht, bis er seine Schuld abbezahlt hätte. Da mit sinkender Schuld auch die Zinsen fallen, wird bereits der Tilgungsanteil im zweiten Monat leicht höher und der Zinsanteil geringer. Das setzt sich über die gesamte Laufzeit fort, was bei laufend derselben Monatsrate (also annuitätisch) zum ständig zunehmenden Tilgungsanteil führt.

Tilgungsanteil besser erhöhen

Gegen Ende der Laufzeit besteht die konstante Monatsrate fast nur noch aus Tilgung und nur aus wenig Zinsen. Da nun aber bei fünf Prozent Zinsen die Laufzeit immer noch mehr als 30 Jahre betragen würde ist es ratsam, zwei oder gar drei Prozentpunkte Tilgung zu vereinbaren. Bei einem höheren Kreditbedarf wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit vereinbart - vielmehr sind Zinsbindungen zwischen fünf und 15 Jahren üblich. Ist nach Ablauf der Zinsbindungsfrist der Marktzins höher oder niedriger, verändert sich entsprechend auch die monatliche Belastung des Darlehensnehmers.

Posted by wob. on 06/26 at 06:02 PM
FinanzenImmobilienKrediteHaus & BauInteressantesSicherheit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Österreichische Versicherungen warnen ihre Kunden per SMS

imageSintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen haben in den vergangenen Tagen vielen Orten in Österreich zu schaffen gemacht. Teilweise ergossen sich binnen 72 Stunden weit über 200 Liter Wasser pro Quadratmeter. In den nächsten Tagen wird nun mit weiteren Schauern und kräftigen Gewittern gerechnet. Für die Versicherungen in Österreich bringen die Unwetter jede Menge Arbeit mit sich. Um die Schäden in Grenzen zu halten, informieren einige Versicherungen ihre Kunden – insbesondere die mit einer Wohngebäudeversicherung – frühzeitig, wenn eine Unwetterwarnung für den Ort oder die Region ausgerufen wird.

Die Raiffeisen Versicherung und die UNIQA Sachversicherung AG haben alleine am Montag über 120.000 Kunden per SMS oder E-Mail vor dem Starkregen gewarnt und gleichzeitig Schutzmaßnahmen empfohlen. Das System funktioniert schon seit Jahren. Einer der Pioniere ist die UNIQA. Sie verschickt seit 2004 Kurznachrichten im Rahmen ihres Warndienstes. Mittlerweile sind über 14 Millionen SMS versendet worden, in diesem Jahr bereits knapp eine Millionen – und das Handy haben die meisten ohnehin stets dabei. 270.000 Abonnenten zählen Raiffeisen, UNIQA und die Salzburger Landes-Versicherung insgesamt.

Demnächst werden es ein paar Versicherte mehr sein, deren Handy vor einem Gewitter vibriert. Die Wiener Städtische Versicherung startet in diesem Monat ebenfalls einen SMS-Unwetterwarndienst, der allen Kunden mit einer Eigenheimversicherung „System Plus“ angeboten wird. Ziel der Maßnahme: Die Kunden sollen rechtzeitig auf Gefahren hingewiesen werden, damit sie Vorsichtsmaßnahmen treffen können – und wenn es nur darum geht, die Fenster zu schließen. Je nach Wetterlage soll die Warnung 30 Minuten oder teils auch schon sechs Stunden vorher auf dem Mobiltelefon des Kunden eintreffen. Die Daten dafür liefert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) fast auf die Hausnummer genau.

Posted by Andre on 06/26 at 04:51 AM
InteressantesVersicherungenGebäudeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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