Die Belastung verkraften mit dem Annuitätendarlehen
“Ist Ihr Neubau schon bezahlt! ?” - “Nein, aber finanziert!” - Wer für seine Immobilie bereits weiß, wie er sie finanziert oder er sie finanziert bekommt, der hat später hoffentlich auch leicht zu zahlen.
Ein Annuitätendarlehen gilt für den Privatmann dann auch als klassisches Darlehen, das grundpfandrechtlich abgesichert wird, meist durch eine Grundschuld oder aber auch durch die etwas strengere Hypothek, weil diese an die Forderung gebunden ist. Gleichbleibende Monatsraten aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil errechnen sich dabei aus der vereinbarter Tilgungsrate und einem festen Zinssatz - je nach Laufzeit. Angeboten werden üblicherweise Darlehen bei einem 1 Prozent jährlicher Anfangstilgung; verbunden mit einem Darlehen über 120.000 Euro bedeutet dies, dass die anfängliche monatliche Tilgung 100 Euro und einem Zinssatz von 5 Prozent die erste Monats-Rate 600 Euro beträgt (1200 Tilgung : 12 = 100 Euro Tilgung; 6000 Zinsen : 12 = 500 Euro Zinsen). Da bereits mit der ersten Rate die Restschuld geringer wird, bedeutet ein Prozent anfängliche Tilgung dann eben nicht, dass der Darlehensnehmer 100 Jahre braucht, bis er seine Schuld abbezahlt hätte. Da mit sinkender Schuld auch die Zinsen fallen, wird bereits der Tilgungsanteil im zweiten Monat leicht höher und der Zinsanteil geringer. Das setzt sich über die gesamte Laufzeit fort, was bei laufend derselben Monatsrate (also annuitätisch) zum ständig zunehmenden Tilgungsanteil führt.
Tilgungsanteil besser erhöhen
Gegen Ende der Laufzeit besteht die konstante Monatsrate fast nur noch aus Tilgung und nur aus wenig Zinsen. Da nun aber bei fünf Prozent Zinsen die Laufzeit immer noch mehr als 30 Jahre betragen würde ist es ratsam, zwei oder gar drei Prozentpunkte Tilgung zu vereinbaren. Bei einem höheren Kreditbedarf wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit vereinbart - vielmehr sind Zinsbindungen zwischen fünf und 15 Jahren üblich. Ist nach Ablauf der Zinsbindungsfrist der Marktzins höher oder niedriger, verändert sich entsprechend auch die monatliche Belastung des Darlehensnehmers.
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