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Dienstag, Juni 30, 2009

Bis wohin reicht die Rente?

Vorsorge fürs Alter und das möglichst früh!

Wer als Angehöriger schon einmal im Alten- und Pflegeheim das Appartement für Oma oder Opa mit einrichtete und Besuche machte, der weiß längst, wie die Deutschen immer älter werden. Frauen noch deutlicher als Männer. Und weil in unseren Dekaden immer weniger Kinder geboren werden und bis ins Jahr 2050 wohl 40 Prozent der deutschen Bevölkerung Rente beziehen werden - für durchschnittlich 25 Jahre - ist allein auf die gesetzliche Rente nicht genügend Verlass.

Aufgrund der Daten der demographischen Entwicklung läst sich hochrechnen, dass die gesetzliche Rente künftiger Generationen von derzeit 67 Prozent des letzten Einkommens stetig auf 46 vom 100 bereits im Jahr 2020 sinken wird. Arbeitnehmer, die ab etwa 2035 in den Altersruhestand gehen, sollten damit rechnen, gerade einmal jeweils 40 von 100 ihres letzten Nettoeinkommens aus der gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten. Künftige Empfänger von Rentenleistungen werden dann aber auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in stärkerem Umfang selbst zahlen müssen sowie auf die monatlichen Rentenbeträge auch mit Lohn- bzw. Einkommensteuer belastet werden.

Um nun den Standard in gewohnter Weise auch im Ruhestand zu sichern, sollte für die Zeiten der gesetzlichen Rentenerwartung privat vorgesorgt werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Möglichkeiten kombinieren. Für die private Vorsorge gibt es Anlagen mit hoher Flexibilität oder langfristigem Anlagehorizont; beides mit oder ohne staatliche Förderung. Eine betrieblich zugesagte Vorsorge wird vom Arbeitgeber organisiert und meist auch von ihm getragen. Das ermöglicht, dass der Mitarbeiter bei Eintritt der Versorgung, also bei Erreichen des Altersgrenze, bei Pensionierung, Erwerbsminderung oder Tod, besser abgesichert ist. Dies fördert auch der Staat zusätzlich.

Für eine möglichst optimale Anlagestrategie spielen als Faktoren beim Einzelnen das aktuelle Alter, sein Familienstand sowie die Höhe seines Einkommens eine Rolle.

Posted by wob. on 06/30 at 07:54 AM
GesundheitInteressantesPersoenlichesSicherheitVersicherungenAltersvorsorgePflegeversicherungRentenversicherungWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung kompakt erklärt

Das Informationszentrum der deutschen Versicherer hat seine Broschüre „Versicherungen für Ihr Eigenheim – Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung“ neu aufgelegt. Das 20 Seiten umfassende Heft kann kostenlos telefonisch unter 0800 / 7424375 geordert oder online unter http://www.gdv.de/Downloads/Homepage/Haus-und_Wohngvers.09_.pdf heruntergeladen werden. Wie wichtig die beiden Versicherungen sind, dessen scheinen sich viele Haushalte gar nicht bewusst zu sein. „Möbel, Kleidung, Bücher, Haushaltstechnik, Computer, Fernseher – würde man das alles zusammenrechnen, käme man schnell auf mehrere zehntausend Euro“, so die Versicherer. Da die „bauliche Hülle“ noch wertvoller ist als das Inventar, raten sie dazu, Hausrat und Wohngebäude gleichermaßen abzusichern.

Schutz bietet eine Hausratversicherung bei Sturm (ab Stärke 8) und Hagel, Leitungswasserschäden, Einbruchdiebstahl, Feuer, Blitz, Explosion, Implosion und dem Absturz von Luftfahrzeugen. Auf Wunsch kann der Standardleistungsumfang deutlich ausgeweitet werden, etwa um Fahrräder, Schäden, die durch Naturgewalten entstehen, Gartenmöbel und die Wäsche auf der Leine. Wie umfangreich der Versicherungsschutz im Einzelnen ist, darüber informiert der Vertrag. Ob auch das Arbeitszimmer samt Ausstattung unter dem schützenden Mantel der Versicherung steht, hängt davon ab, ob das Finanzamt das Arbeitszimmer als solches anerkennt. Nur, wenn das nicht der Fall ist, greift die Hausratpolice. Denn beruflich oder gewerblich genutzte Räume werden von den meisten Versicherungen ausgeschlossen.

Die größte Gefahr, die bei der Hausratversicherung lauert, ist die Unterversicherung. Sie liegt vor, wenn der Wert des Hausrates höher ist als die vereinbarte Versicherungssumme. Dann drohen Abzüge beim Schadensersatz. Um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, gibt es eine Pauschale. Sie beträgt 650 Euro je Quadratmeter. Sollen auch Schmuck oder teure Briefmarken versichert werden, gelten allerdings Obergrenzen. Hier empfehlen die Versicherer, sich vorher zu erkundigen, welche Möglichkeiten der Absicherung bestehen. Darüber hinaus informiert die Broschüre, wie im Schadensfall reagiert werden muss und welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können. Analog dazu gibt es für Hausbesitzer ausführliche Ratschläge rund um die Wohngebäudeversicherung.

Posted by Andre on 06/30 at 05:06 AM
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