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Montag, Juni 08, 2009

Immobilienanlage: Universitätsstädte warten mit solider Wertentwicklung auf

Private Immobilienanleger haben es längst nicht mehr so einfach: Wer sichere Immobilieninvestments tätigen möchte, muss bei der Objektauswahl heutzutage sehr vorsichtig sein. Denn in längst nicht in allen Regionen lassen sich attraktive Renditen erzielen und um den Wertzuwachs der Objekte ist es auch nicht immer sehr gut bestellt. In einigen Regionen haben sich die Immobilienpreise zuletzt schlecht entwickelt, wohingegen andere Regionen regelrecht boomen.

Mittlerweile ist bekannt, dass vor allem wirtschaftliche starke Metropolen wie Hamburg, München oder Stuttgart im Hinblick auf die Wertentwicklung der Immobilien besonders gut abschneiden. Allerdings müssen sich Kapitalanleger nicht zwingend für diese Städte entscheiden. Auch kleine Studenten- bzw. Universitätsstädte können mit einem äußerst soliden Immobilienmarkt aufwarten, wie die Fachpublikation „Immobilienmanager“ berichtet.

Die Redakteure der Fachpublikation berufen sich hierbei auf Untersuchungsergebnisse, die kürzlich von „Deutsche Bank Research“ veröffentlicht wurden. Die Immobilienspezialisten des Research Dienstleisters haben ermittelt, dass Universitätsstädte mit einer besonders soliden Entwicklung bei den Immobilienpreisen aufwarten. Die Hochschulen tragen maßgeblich dazu bei, die regionalen Immobilienmärkte zu stärken: Zum einen sorgen sie auch in Krisenzeiten für Beschäftigung, zum anderen ziehen sie viele Studenten an, die den Städten oftmals auch nach dem Studium erhalten bleiben und somit den Immobilienmarkt stärken.

Zu den Städten, die mit einem entsprechenden Immobilienmarkt aufwarten können, zählen beispielsweise Heidelberg, Marburg, Münster und Trier. In diesen Städten können die Immobilienanleger auf besonders stabile Immobilienmärkte blicken. Vor Städten, die stark an das produzierende Gewerbe gebunden sind, wird hingegen gewarnt: Die Untersuchungen von „Deutsche Bank Research“ belegen, dass in diesen Städten ein signifikant langsamerer Anstieg der Immobilienpreise festzustellen ist.

Posted by Jochen on 06/08 at 07:39 AM
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Eltern sorgen eher konservativ vor

Die Finanzkrise verändert den Blick auf die Zukunft. Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit gehören zwar nach wie vor zu den größten Sorgen, müssen sich inzwischen aber hinter der Angst vor einem sinkenden Lebensstandard einordnen. Rund 20 Prozent der Bundesbürger gehen laut einer Studie des Vorsorgedienstleisters Delta Lloyd davon aus, dass sich ihr aktueller Status bis zum Jahr 2011 verschlechtern wird.

Die Studie, für die 1.000 Eltern befragt wurden, zeigt unter anderem auf, welche Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden – sowohl für sich selbst als auch für den Nachwuchs. Aktiv sind in dieser Hinsicht 93 Prozent der Befragten. Mehr als die Hälfte, 54 Prozent, setzt dabei auf eine Kapitallebensversicherung. 50 Prozent verfügen über eine private Rentenversicherung. Fonds und Aktien spielen bei der Altersvorsorge eine eher untergeordnete Rolle. Wertpapiere werden nur von 13 Prozent für die eigene und von fünf Prozent für die Zukunft der Kinder gekauft. Reine Investmentfonds sind mit 17 Prozent etwas beliebter. Andere Sparprodukte kommen auf einen Anteil von 25 Prozent, wenn die Eltern für sich selbst vorsorgen. Geht es um die Zukunft der Kinder, bauen 33 Prozent auf klassische Sparkonten und 16 Prozent auf eine Privatrente.

Das Geld, das für den Nachwuchs angelegt wird, dient dabei vollkommen unterschiedlichen Zielen. Vielen ist wichtig, dass der Führerschein und das erste Auto finanziert werden können. Bei Besserverdienern steht die Ausbildung der Kinder im Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Abseits der Policen, die ein finanzielles Polster schaffen sollen, haben 83 Prozent eine Privathaftpflicht- und 72 Prozent eine Hausratversicherung. Deutlich weniger Familien (51 Prozent) sichern sich über eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Viele unterschätzen, so Delta Lloyd, die Gefahr, arbeits- oder berufsunfähig zu werden – nur jeder Zehnte hält dies überhaupt für wahrscheinlich, wobei rein statistisch jeder Fünfte betroffen ist.

Posted by Andre on 06/08 at 05:56 AM
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Sonntag, Juni 07, 2009

Wie sich Wohneigentümer gegen Arbeitslosigkeit absichern können

Wie im gestrigen Beitrag angekündigt, möchte ich heute aufzeigen, welche Möglichkeiten für Immobilieneigentümer bestehen, um sich und vor allem die eigene Immobilien vor den Folgen von Arbeitslosigkeit zu schützen. Hierbei handelt es sich um eine sehr wichtige Maßnahme, schließlich kann ein Ausbleiben des Einkommens relativ schnell dazu führen, dass die Darlehensraten nicht mehr aufgebracht werden können und im schlimmsten Fall der Verlust der Immobilie droht.

Um es gleich vorwegzunehmen: Ein wirklich kostengünstiger und zugleich umfassender Schutz existiert nicht. Der Wegfall des Einkommens wird zwangsweise negative Auswirkungen haben. Doch zumindest verfügen die Darlehensnehmer über Möglichkeiten, die Folgen bzw. deren Auswirkungen zu lindern.

Üblicher Weise wird der arbeitslose Darlehensnehmer umgehend Arbeitslosengeld beantragen können. Mit Glück ist dieses ausreichend bemessen, damit die Darlehensraten weiterhin aufgebracht werden können – wobei der Gürtel natürlich wesentlich enger geschnallt werden muss. Zugleich gilt es sich aktiv auf die Jobsuche zu begeben, schließlich wird diese Sozialleistung vom Staat nur vorübergehend gezahlt.

Damit die Darlehensrate weiterhin aufgebracht werden kann, ist es immer von Vorteil, wenn der Darlehensvertrag eine Anpassung bzw. vorübergehende Herabsetzung der Tilgung gestattet – dieser Punkt sollte bei Vertragsabschluss berücksichtigt werden. Er ermöglicht es, die finanzielle Belastung zu senken.

Ebenso praktisch ist es, wenn Rücklagen für den Notfall gebildet wurden. Somit können die Darlehensraten weiterhin geleistet werden, selbst wenn die Sozialleistungen nicht so hoch bemessen sind.

Außerdem werden Versicherungsprodukte angeboten, die unter anderem eine Absicherung gegen Arbeitslosigkeit beinhalten. Eine sehr bekannte Lösung ist Hypoprotect: Im Falle von Arbeitslosigkeit wird ein Teil der Darlehensrate für einen festgelegten Zeitraum von der Versicherungsgesellschaft getragen.

Posted by Jochen on 06/07 at 01:09 PM
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Samstag, Juni 06, 2009

Arbeitslos: Was passiert mit der Baufinanzierung?

Zweifelsfrei hat die Wirtschaft schon bessere Zeiten erlebt. Augenblicklich sieht es auf dem Arbeitsmarkt alles andere als rosig aus: Große Unternehmen wie Opel und Arcandor sowie viele mittelständische Betriebe stehen vor immens großen Schwierigkeiten. Viele dieser Unternehmen setzen auf die Kurzarbeit, um den Stellenabbau zu verhindern. Doch Experten sind sich sicher, dass diese Maßnahme nicht ausreicht und schon bald eine größere Entlassungswelle folgt.

Der plötzliche Eintritt von Arbeitslosigkeit hat für jeden einzelnen Menschen sehr große Auswirkungen. Daher ist die Angst vor Arbeitslosigkeit groß, insbesondere bei den zahlreichen Wohneigentümern, die nicht nur einfach überleben, sondern zugleich eine Baufinanzierung schultern müssen. Sehr viele haben sich bereits die Frage gestellt, welche Folgen eine Arbeitslosigkeit haben wird.

Um die Folgen ist es ganz unterschiedlich bestellt bzw. kommt es immer ganz auf den Einzelfall an. Sollte beispielsweise bei einem Ehepaar nur ein Einkommen wegfallen und der Hauptverdiener immer noch über ein Einkommen verfügen, reicht es oftmals aus, den Gürtel enger zu schnallen. Durch Einsparungen ist es zumeist möglich, das Darlehen weiterhin zu bedienen.

Ganz anders sieht es hingegen aus, wenn das Einkommen des Hauptverdieners wegfällt. In solch einem Fall kann der Einkommensverlust sehr viel höhere Wellen schlagen. Dann ist es möglich, dass das Immobiliendarlehen nicht mehr bedient werden kann, weil die finanzielle Belastung, die aus dem Darlehen resultiert, einfach zu hoch ist. Sollte nicht bald wieder ein Einkommen erzielt werden, droht der Verlust der Immobilie.

Glücklicherweise existieren Maßnahmen, um einen Verlust der Immobilie abzuwenden. Diese werden im morgigen Beitrag vorgestellt.

Posted by Jochen on 06/06 at 08:21 AM
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Freitag, Juni 05, 2009

Experten rechnen mit Anstieg bei den Hypothekenzinsen

In meinem gestrigen Beitrag ging es um die voraussichtliche Entwicklung der Hypothekenzinsen. Der Beitrag sollte die Meinung mehrerer Zinsexperten widerspiegeln, die in den vergangenen Tagen ihre Einschätzungen hinsichtlich der künftigen Entwicklung im Bereich des Baugelds abgegeben hatten. Die Experten sollten Recht behalten: In der Tat hat die gestrige Leitzinsentscheidung (die Leitzinsen der Eurozone wurden unverändert gelassen) der EZB nicht zu einem Rückgang der Zinsen beigetragen. Gerade weil die Zinsen kein weiteres Mal gesenkt wurden, ist nun eher davon auszugehen, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen steigen dürften.

Insbesondere beim Baugeldvermittler „Interhyp“ ist man der Meinung, dass im Feld der Hypothekenzinsen schon bald der nächste Zinsanstieg bevorsteht. Bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe der Leitzinsentscheidung veröffentliche das Unternehmen eine Pressemitteilung, welche über die neuste Zinseinschätzung der Finanzierungsexperten informiert. Potentiellen Darlehensnehmern wird dazu geraten, nicht viel Zeit zu verschwenden. Wer auf Zeit spielt und auf fallende Zinsen spekuliert, geht ein hohes Risiko ein.

Die „Financial Times Deutschland“ hat mehrere Expertenstimmen eingefangen und diese ebenfalls unmittelbar nach der Leitzinsentscheidung veröffentlicht. Die von der Finanzzeitung befragten Experten teilen die Meinung des Baugeldvermittlers „Interhyp“. Die Experten sind sich sicher, dass der Boden im Feld der Hypothekenzinsen erreicht wurde und die Zinsen auf mittlere und lange Sicht eher steigen werden. Zudem wird im Artikel der Finanzzeitung dazu geraten, beim Abschluss von Immobiliendarlehen vor allem auf lange Zinsbindungen zu setzen. Durch die Vereinbarung langer Zinsbindungen wird es möglich, von den derzeit vergleichsweise günstigen Hypothekenzinsen noch lange Zeit profitieren zu können.

Posted by Jochen on 06/05 at 08:30 AM
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Wenn das Fax bei der Versicherung Faxen macht

imageEs gibt Technik, die begeistert, und Technik, die man am liebsten aus dem Fenster werfen würde, weil sie nie so funktioniert wie sie eigentlich sollte. Für einen österreichischen Versicherungsmakler gehörte das Faxgerät kurzzeitig in die zweite Kategorie. Dabei machte nicht sein Gerät Faxen, sondern das auf der anderen Seite, in den Räumen der Generali Versicherung im Burgenland. Wie wahrscheinlich schon hunderte Male zuvor hatte der Makler für einen seiner Kunden die Kfz-Versicherung per Fax gekündigt. Er bekam auch eine Bestätigung mit dem Hinweis „Sendung o.k.“ und ein Jahr später mächtig Ärger mit dem Unternehmer, der plötzlich zwei Policen zahlen musste.

Hätte der Makler sich etwas mehr Zeit genommen und einen Blick auf die Faxbestätigung geworfen, wäre ihm aufgefallen, dass die wichtigsten Daten auf dem Beleg fehlten. Dort stand weder, an wen er das Fax geschickt hatte, noch die Kennung des Absenders. Damit war das Stück Papier als Nachweis nicht einen Cent wert. Der Makler hakte den Geschäftsvorgang ab. Der Kunde freute sich über eine günstigere Versicherung für sein Auto. Aber auch nur bis zu dem Tag, an dem er merkte, dass gleich zwei Kfz-Versicherungen die fälligen Prämien von seinem Konto abbuchten. Ein Jahr lang war der Unternehmer doppelt versichert und musste doppelt zahlen.

Das darauf folgende Gespräch mit dem Makler wird vermutlich etwas lauter gewesen sein, insbesondere nachdem sich die Faxbestätigung als „unbrauchbar“ herausstellte. Das ließ der Versicherungsprofi nicht auf sich sitzen. Er faxte munter drauf los und merkte recht bald, dass mit der Technik in der Burgenländer Geschäftsstelle der Generali etwas nicht stimmen kann. Die entscheidenden Daten fehlten auf jedem Fax-Beleg. Daraufhin schaltete der Makler den Versicherungsverband ein, schließlich nutzen auch seine Kollegen gerne das Fax für ihre Geschäfte. Jetzt läuft alles wieder rund und rechtlich „sauber“. Was lernt man nun aus dieser Geschichte: Genau hingucken oder doch lieber per Einschreiben mit Rückschein kündigen.

Posted by Andre on 06/05 at 05:04 AM
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Donnerstag, Juni 04, 2009

Ausblick: Fallende Hypothekenzinsen eher unwahrscheinlich

Die Vorhersagen der meisten Zinsexperten haben sich bewahrheitet: Die Entwicklung der Hypothekenzinsen hat sich von der allgemeinen Zinsentwicklung abgekoppelt. Denn obwohl die Marktzinsen weiterhin am Fallen sind, halten sich die Hypothekenzinsen auf einem relativ konstanten Niveau bzw. sind sie teilweise sogar leicht gestiegen. Aufgrund dieser Entwicklung ist mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Baugeld nicht noch günstiger wird.

Wie die Finanzierungsexperten des Baugeldvermittlers „Hypothekendiscount“ mitteilen, können Bauherren und Immobilienkäufer beim der Aufnahme eines Darlehens mit 10-jähriger Zinsbindung im besten Fall einen Zinssatz von 4,12 Prozent erzielen. Hierbei handelt es sich um einen Zinssatz, der im Hinblick auf die historische Zinsentwicklung äußerst günstig abschneidet. Der Zinssatz liegt ganze 2,5 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.

Zudem gehen die Zinsexperten davon aus, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen sichtbaren Schwankungen unterliegen werden – erst mittelfristig soll sich ein klarer Trend abzeichnen. Mit steigenden Zinsen kann man jedoch erst auf lange Sicht rechnen.

Potentielle Darlehensnehmer haben deshalb keinen Grund zur Sorge bzw. stehen sie nicht unter Druck, unmittelbar eine Baufinanzierung abschließen zu müssen. Insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass die Hypothekenzinsen im historischen Vergleich äußerst günstig sind und die Zinssätze der Immobiliendarlehen mit einer 4 vor dem Komma aufwarten, kann die Suche nach dem passenden Darlehen vergleichsweise entspannt angegangen werden. Interessenten brauchen nichts überstürzen, da es eher unwahrscheinlich ist, dass ihnen die Zinsen davonlaufen – stattdessen bleibt ihnen ausreichend Zeit, um den Markt zielgerichtet zu durchleuchten und nach dem Immobiliendarlehen zu suchen, das am besten zu ihnen passt.

Posted by Jochen on 06/04 at 07:29 AM
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BdV: Basistarif schadet dem System

Der Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) wurde seit seiner Ankündigung durch die Bundesregierung von vielen Seiten kritisiert. Vor allem der PKV-Verband hat sich recht deutlich gegen die Einführung ausgesprochen. Doch alles Zetern hat nichts gebracht: Seit Januar gibt es ihn nun, als Auffangbecken für bislang Nicht-Versicherte und Wartezone für Wechselwillige. Mit zunehmender Nachfrage zeigen sich jetzt die ersten Planungsfehler. Der Bund der Versicherten (BdV), der ebenfalls gegen den Basistarif in der aktuellen Form ist, befürchtet einen „teuren Flop“, weil viele Kunden ihre Beiträge nicht zahlen können.

Selbst mit staatlichen Zuschüssen seien viele nicht in der Lage, ihren Anteil an der Prämie aufzubringen, so die Vorstandsvorsitzende des BdV, Lilo Blunck. Daraus ergebe sich für die Unternehmen und übrigen PKV-Kunden ein Problem: Kann sich der Basistarif unter dem Strich und mit spitzer Feder gerechnet nicht selbst tragen, weil die Beitragszahlungen ausbleiben, müsse diese Lücke über die Vollversicherten geschlossen werden. Jeder Cent, der im neuen Tarif fehle, müsse dann subventioniert werden. Das gehe auf Dauer an die Substanz der Versichertengemeinschaft und schade dem System der privaten Krankenversicherung.

Diese Befürchtung hatte der Bund der Versicherten schon früh geäußert. Während die Versicherungsbranche die Nachfrage beim Basistarif, einem Spross der Gesundheitsreform, immer als eher gering einstufte, belegte eine Umfrage unter den BdV-Mitgliedern ein weitaus größeres Interesse. „Dieser Systemfehler wird zwangsläufig zu Verwerfungen führen. Leider haben die Politiker viel zu lange in Zweckoptimismus gemacht – und den Ernst der Lage offenbar bis heute nicht erkannt“, sagt Lilo Blunck. Sie hofft nun auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das am 10. Juni gesprochen wird und den Basistarif zumindest ins Wanken bringen soll.

Posted by Andre on 06/04 at 05:01 AM
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Mittwoch, Juni 03, 2009

Immobiliendarlehen: Absicherung gegen Vorfälligkeitsentschädigung nicht vergessen

Im meinem vorangegangenen Beitrag ging es um das Thema Vorfälligkeitsentschädigung: Wenn jemand vorzeitig aus seinem Immobiliendarlehen aussteigen bzw. dieses kündigen möchte, wird eine Entschädigungszahlung fällig, die sich in Abhängigkeit von Restschuld und Zinsniveau auf einen hohen Betrag belaufen kann. Oftmals ist die Vorfälligkeitsentschädigung so hoch bemessen, dass ein frühzeitiger Ausstieg nicht in Frage kommt.

Doch gerade in der heutigen Zeit, kommt es sehr häufig vor, dass Wohneigentümer vorzeitig aus ihren Darlehen aussteigen möchten, beispielsweise weil sie einen Verkauf der Immobilien planen. In den meisten Fällen ist eine solche Entscheidung auf den Job zurückzuführen: Die heutige Berufswelt fordert von den Menschen eine sehr hohe Flexibilität, was unter anderem bedeuten kann, umziehen und die eigene Immobilien verkaufen zu müssen.

Gegen einen solchen Fall bzw. gegen die Berechnung einer hohen Vorfälligkeitsentschädigung können sich Darlehensnehmer inzwischen absichern. Zunehmend mehr Banken (vorrangig aus dem Feld der Direktbanken) erkennen die Zeichen der Zeit und bieten Darlehen oder Darlehensoptionen an, die letzten Endes eine Darlehensablösung ermöglichen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet wird.

Insbesondere jungen Bauherren und Immobilienkäufern kann nur dazu geraten werden, sich für ein solches Darlehen zu entscheiden. In Zukunft könnte die Berufswelt ein noch höheres Maß an Flexibilität fordern, weshalb man einfach gut damit beraten ist, über ein besonders flexibles Immobiliendarlehen zu verfügen. Sollte man tatsächlich umziehen und deshalb sein Eigenheim verkaufen müssen, ist es einfach immens praktisch, wenn eine solche Transaktion vergleichsweise schnell, unkompliziert und vor allem auch preiswert abgewickelt werden kann. Deswegen macht sich die Vereinbarung einer entsprechenden Klausel selbst dann bezahlt, wenn sie mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Posted by Jochen on 06/03 at 07:38 AM
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Makler werfen Banken Kundenklau vor

Der Bundesverband der Deutschen Versicherungskaufleute (BVK) ist sauer und lässt mächtig Dampf in Richtung Banken ab. Hintergrund: Angesichts schwächelnder Absatzzahlen kommt es immer öfter zu „Revierkämpfen“. Der Vorwurf der Makler: Den Banken sei jedes Mittel Recht, die Kunden davon zu überzeugen, bestehende Policen zu kündigen und durch neue – vermeintlich günstigere und bessere – zu ersetzen. Alles nur „heiße Luft“, sagen die einen. Andere, wie der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken, sprechen eher durch die Blume. Für sie gehören Informationen zu Versicherungsverträgen mit zur ganzheitlichen Beratung bei der Finanzplanung.

Dabei haben es Banken vergleichsweise leicht, Einblick in den Versicherungsordner ihrer Kunden zu erhalten. Michael Heinz, Präsident des BVK, erklärte dazu gegenüber der Financial Times Deutschland: „Dafür nutzen sie auch Informationen, die sie aus den Kontoauszügen gewinnen.“ Zudem übten viele Berater gezielt Druck aus. Wer einen Kredit möchte und auf eine positive Entscheidung hoffe, dem werde empfohlen, beispielsweise mit der Riester-Rente zu einem anderen Versicherer zu wechseln – dem, der mit der Bank zusammenarbeitet. Beobachtet werde dieses Vorgehen vor allem im Bereich der Lebensversicherungen, zu denen auch die private Altersvorsorge zählt.

Kunden abzuwerben ist sicherlich keine vollkommen neue Masche. Das hat es schon immer gegeben und wird auch weiterhin der Fall sein. Am Vorgehen der Banken kritisiert der BVK, dass sie ihre Monopolstellung missbrauchen, und geht noch einen Schritt weiter: Michael Heinz spricht von „wettbewerbswidrigen Koppelgeschäften“, gegen die man vorgehen werde. Besonders verärgert zeigt sich der Verband darüber, dass die Banken bei ihrer Beratung nicht darauf hinweisen, dass ein Wechsel des Anbieters und der erneute Abschluss einer Versicherung auch mit Kosten wie etwa für die Abschlussprovision verbunden sind.

Im Fokus der Makler stehen derzeit besonders die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen. Doch auch Privatbanken versuchten zunehmend, eine Umdeckung zu erreichen. Ging es dabei früher eigentlich immer nur um einzelne Verträge, dringen die Banken laut BVK nun komplett in die Kundenbeziehung Vertreter-Versicherter ein. Das betreffe nicht nur Privatkunden, sondern zunehmend auch kleinere und mittlere Firmen. Für eine höhere Kreditlinie werde dann schon mal eher die Versicherung gewechselt.

Posted by Andre on 06/03 at 05:56 AM
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Dienstag, Juni 02, 2009

Niedrige Marktzinsen sorgen für hohe Vorfälligkeitsentschädigungen

So gut wie alle Darlehen, die im Rahmen einer privaten Baufinanzierung aufgenommen werden, unterliegen einer so genannten Zinsbindung. Dies hat zur Folge, dass es sich alles andere als einfach gestaltet, ein Darlehen vorzeitig zu verlassen: Es ist nicht ohne weitere Möglichkeit, das Darlehen frühzeitig an die Bank zurückzuzahlen. Aufgrund der vereinbarten Zinsbindung muss gewartet werden, bis deren Ende erreicht ist.

Die vorzeitige Kündigung eines Immobiliendarlehens gestaltet sich aufgrund der Zinsbindung äußerst schwierig: Zum einen muss die Bank den Kunden erst einmal aus dem Darlehensvertrag heraus lassen, zum anderen gilt es die Vorfälligkeitsentschädigungen aufzubringen. Bei der Vorfälligkeitsentschädigung handelt es sich um eine Gebühr, welche den Zinsschaden der Bank kompensieren soll.

Das Interesse an vorzeitigen Darlehensrückzahlungen ist derzeit besonders groß – ein Umstand, der auf das niedrige Zinsniveau zurückzuführen ist. Weil Immobiliendarlehen derzeit besonders günstig zu haben sind, sind viele Darlehensnehmer der Meinung, jetzt vergleichsweise preiswert aus ihren Darlehensverträgen aussteigen zu können. In der Realität sieht es jedoch ganz anders aus: Aufgrund der Tatsache, dass sich die Zinsmärkte im Keller befinden, belaufen sich die Vorfälligkeitsentschädigungen auf besonders hohe Beträge.

Grund ist der Wiederanlagezins, den die Bank erzielen kann, wenn sie den zurückgezahlten Restschuldbetrag auf dem Markt anlegt. Weil die Zinsen derzeit so niedrig sind, erzielt die Bank keine sonderlich gute Verzinsung. Somit fällt die Differenz zwischen der Guthabenverzinsung und dem Darlehenszins besonders groß aus.

Für Darlehensnehmer, die ihre Immobiliendarlehen vor dem Ablauf der Zinsbindung zurückzahlen möchten, sind dies keine guten Zeiten: Für sie wäre es von Vorteil, wenn die Marktzinsen vergleichsweise teuer wären.

Posted by Jochen on 06/02 at 07:34 AM
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Montag, Juni 01, 2009

Tilgung von Bauspardarlehen bitte nicht unterschätzen

Das Bausparen gilt in Deutschland als besonders beliebt, vor allem bei denjenigen, die tatsächlich beabsichtigen, in Zukunft Wohneigentum zu erlangen und dementsprechend das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Derzeit werden besonders viele Bausparverträge abgeschlossen – vorrangig aus zwei verschiedenen Gründen. Da wäre zunächst einmal die Wirtschaftskrise: Viele Menschen sehen ihr Geld bei den Bausparkassen als besonders sicher angelegt. Dann wäre da die Situation an den Zinsmärkten: Wer derzeit einen Bausparvertrag abschließt, kann sich ein Bauspardarlehen zu unglaublich niedrigen Zinsen sichern.

Es ist in der Tat so, dass die Zinssätze, zu denen die Bauspardarlehen später verfügbar sind, kaum günstiger sein könnten. Dementsprechend kann es in der Tat sinnvoll sein, jetzt einen Bausparvertrag zu besparen, um später einmal ein sehr günstiges Darlehen abrufen zu können. Immerhin sind die Zinssätze zum Teil so niedrig, dass selbst die Konditionen von Förderdarlehen unterboten werden.

Dennoch gilt es beim Abschluss von Bausparverträgen sehr vorsichtig zu sein. Denn auch wenn die Bauspardarlehen aufgrund der äußerst niedrigen Zinssätze sehr attraktiv aussehen, sind sie längst nicht für jedermann geeignet. Das Problem spiegelt sich in der Tilgung wieder: Gerade bei den Darlehen, die mit absoluten Niedrigzinssätzen aufwarten, setzen die Bausparkassen eine sehr hohe Tilgung voraus. Für den Darlehensnehmer bedeutet dies, Monat für Monat Darlehensraten zu leisten, die trotz des niedrigen Zinssatzes vergleichsweise hoch ausfallen – unter Umständen können die Raten so hoch bemessen sein, dass die Haushaltskasse überlastet wird. Deshalb gilt es beim Abschluss von Bausparverträgen sehr vorsichtig zu sein und von Beginn an darauf zu achten, wie es um die spätere Tilgung bestellt ist.

Posted by Jochen on 06/01 at 07:35 AM
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