Freitag, Juli 31, 2009
Bausparkassen vergeben höhere Blankokredite
Immobiliendarlehen werden für gewöhnlich durch die Eintragung von Grundschulden besichert. Dieses Verfahren sichert die Darlehensgeber ab und führt gleichzeitig zu weiteren Kosten. Die Höhe der Kosten hängt primär von der Darlehenssumme ab. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass mehrere hundert Euro an Gebühren anfallen.
Fortan wird es möglich sein, Bauspardarlehen in Höhe von bis zu 30.000 Euro aufzunehmen, ohne dass die Eintragung von Grundschulden zu erfolgen hat. Für Bausparer und Immobilieneigentümer sind dies erfreuliche Nachrichten. Immerhin kann somit eine günstigere und zugleich schnellere Darlehensaufnahme erfolgen. Ursprünglich lag die Obergrenze für Darlehen, die nicht über Grundschulden besichert werden, bei 15.000 Euro – der Gesetzgeber hatte sie jedoch im Mai erhöht.
Für den klassischen Bauherrn ist diese Nachricht vergleichsweise uninteressant, schließlich wird er mit einem Darlehen in Höhe von 30.000 Euro nicht besonders viel anfangen können. Ganz anders sieht es hingegen im Bereich der Modernisierung aus: Dort fällt der Kapitalbedarf längst nicht immer so hoch aus. Mit 30.000 Euro können grundlegende Arbeiten durchgeführt werden, weshalb es sich hierbei um eine interessante Finanzierungsalternative zum klassischen Bankkredit handelt.
Im Bereich der Modernisierungsdarlehen können die Bausparkassen ohnehin punkten: Mit ihren Niedrigzins-Tarifen befinden sie sich in der Lage, die Banken zu unterbieten – selbst Förderdarlehen der KfW-Bank sind nicht zu solch attraktiven Zinssätzen erhältlich. Die Tilgung fällt bei diesen Darlehen zwar ein wenig höher aus, aber wegen des vergleichsweise kleinen Darlehensbetrags kann sie vom Darlehensnehmer problemlos gestemmt werden.
Allerdings sind entsprechende Kredite nicht sofort erhältlich. Das klassische Bauspardarlehen kann erst nach Beendigung der Ansparphase bzw. der darauf folgenden Zuteilung abgerufen werden. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass die Bausparkassen bei der Vergabe ihrer Blankokredite eine Bonitätsprüfung durchführen.
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Jochen on 07/31 at 07:34 AM
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Donnerstag, Juli 30, 2009
Die Degenia und das Lady Mobil Versicherungskonzept
Die Degenia Versicherungsdienst AG weiß was geschiedene, getrennt lebende oder alleinerziehende Frauen wünschen. Mit Ihrem Konzept „LadyMobil“ treffen sie seit Jahren ins Schwarze. Wie oft wird man von Freundinnen oder Bekannten gefragt, ob man nicht eine Versicherung kennt, die für die Autoversicherung einen optimalen Versicherungsschutz für Frauen anbietet. Besonders betroffen: Frauen, die zum Beispiel seit Jahren auf den Rabatten des Mannes gefahren sind, aber bei der Scheidung leider diese Rabatte nicht mitbekommen haben.
Die Degenia bietet dafür, in Zusammenarbeit mit der Itzehoer Versicherungen, eine Lösung an: Das Lady Mobil Versicherungskonzept. Umvon diesem Konzept profitieren zu können, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein:
• Versicherungsnehmerin muss mindestens 23 Jahre alt sein
• Versicherungsnehmerin muss seit mindestens 3 Jahren den Führerschein Kl. 3 (D oder EU) haben
• Versicherungsnehmerin lebt bei Antragsstellung nicht mit einem festen Partner zusammen
• Versicherungsnehmerin hat bereits mind. 1 Vertrag bei der Itzehoer Versicherung oder beantragt diesen gleichzeitig mit der Sondereinstufung “Lady Mobil”
• Kein Schadenereignis in den letzten 2 Jahren
• Definition Trennung = mit oder ohne Trauschein (auch “wilde” Ehe!)
• Unterschriebene Erklärung der Antragstellerin (siehe Formular)
• Versicherungsnehmerin ist alleinige Nutzerin des Fahrzeuges
• Versicherungsnehmerin ist Halterin des Fahrzeuges
Weitere Informationen und Angebot erhalten Sie direkt bei der Degenia www.degenia.de und per Mail unter info@degenia.de.
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Saskia on 07/30 at 10:55 PM
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Mittwoch, Juli 29, 2009
Immobilien mit Solaranlagen günstig aufwerten
In den letzten Jahren hat die Begeisterung für Solaranlagen sehr deutlich zugenommen. Im Bereich der Neubaugebäude verhält es sich inzwischen so, dass jedes zweite Objekt von Beginn an mit einer Solaranlage ausgestattet ist. Dieses hohe Interesse ist auf die Tatsache zurückzuführen, die Betriebskosten deutlich senken zu können: Die modernen Solarsysteme genießen mittlerweile den Ruf, sehr effizient zu sein.
Doch nicht nur für Bauherren ist die Installation einer entsprechenden Anlage sehr interessant. Gerade für die Eigentümer von Bestandsobjekten kann es erstrebenswert sein, eine entsprechende Anlage zu erwerben – denn auch ihnen kann die Anlage helfen, die Energiekosten zu senken.
Besonders erfreulich ist die preisliche Entwicklung, insbesondere im Bereich der Photovoltaikanlagen. Es dürfte bekannt sein, dass es der Solarbranche augenblicklich nicht besonders gut geht. Etliche Unternehmen stecken in einer Absatzkrise und sitzen zudem auf hohen Lagerkapazitäten. Jahrelang waren die Preise für Photovoltaikanlagen vollkommen stabil. Doch inzwischen ist es zu einem spürbaren Rückgang gekommen. Wie „Focus Online“ berichtet, sind die Preise für Photovoltaikmodule seit Ende letzten Jahres um 10 bis 20 Prozent gefallen.
Dieser Preisrückgang macht den Erwerb entsprechender Anlagen und Module äußerst attraktiv – zumal es gut möglich ist, dass der Preisrückgang weiterhin anhält. Dementsprechend muss beim Kauf keine große Eile geboten sein – aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit der Thematik näher zu beschäftigen.
Im Übrigen werden auch sehr interessante Finanzierungsmöglichkeiten angeboten. Insbesondere die Kfw-Bank wartet mit attraktiven Förderprogrammen auf. Entsprechende Solardarlehen zeichnen sich durch einen niedrigen Zinssatz und ein hohes Maß an Flexibilität (Sondertilgungsmöglichkeiten) aus – eine Chance, die man nicht ungenutzt lassen sollte.
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Jochen on 07/29 at 09:38 AM
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Dienstag, Juli 28, 2009
Wer ist “der” Deutsche, den die Krise kalt lässt?
Das Leben bietet viel, aber verspricht nichts. - Die asiatische Weisheit mag den Deutschen in der Mehrzahl unbekannt sein, doch trotz konjunkturell schlechter Zuständen fällt “der” Deutsche nicht in Zweifel, Depression oder tiefste Unzufriedenheit. Nein, er bleibt trotz Wirtschaftskrise gelassen.
Das jedenfalls will die Gesellschaft für Konsumforschung festgestellt haben, wobei “der” Deutsche jedenfalls nicht spart (?) und viel eher das Geld mit vollen Händen ausgibt. Wer allerdings konkret dabei mitmachen kann, bleibt offen, was zu der statistisch erhobenen Tatsache führt oder besser geführt hat, dass die Konsumlust als auf hohem Niveau gegeben sei. Es sei, so die Konsum- und Verhaltensforscher, wie einst im Berlin der 1920er Jahre: man/frau genieße das Hier und Jetzt, gönne sich was, nicht wissend, ob man es sich in einigen Jahren noch wird leisten können. Wer ohne Studium der neuen Geschichte weiß jedoch, wie es Berlin einst hat krachen lassen…? Viel eher weiß man nur, was die Krise täglich für Schlagzeilen erhält. Ist folglich die Krise bei “den” Deutschen noch immer nicht angekommen?
Oh, doch! Denn die Umsätze in der Gastronomie sind eingebrochen, die Passagierzahlen bei den Luftfahrtgesellschaften gehen zurück. Hotels bieten sieben Tage zum Preis von fünf - der Deckungsbeitrag für die fixen Kosten wird zur kalkulatorischen Größe. Hier “die” ungeprüften Krisen-Vorschläge für “die” Deutschen zwischen Sylt und Bodensee:
Ein Haus bauen
Schon lange war es nicht mehr so billig, ein Haus zu bauen. Zur Zeit gelten die Zinsen mit fünfjähriger Bindung als effektiv unter vier Prozent als günstig. Voraussetzung: Die Quote an Eigenkapital passt zur Bonität des Schuldners und die liegt bei 20 Prozent des Kaufpreises plus Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Maklergebühren.
Finanzen ordnen
Kapitalanleger, die in den letzten 18 Monaten Verluste (möglicherweise auch realisiert) hatten, dürfen hoffen, dass der Rezession wieder steigende Kurse folgen. Während die Daten des Arbeitsmarktes als verzögerte Indikatoren gelten, gilt der der Aktienmarkt in der Regel als vorauseilend. Vertraut man auf Erfahrungswerte, steigen auch die Aktienkurse ein halbes Jahr bevor die Wirtschaft wieder anzieht.
Für den risikoscheuen Anleger empfiehlt sich den Großteil der Mittel in Tagesgeld oder in kurzfristigem Festgeld zu binden, weil trotz sinkender Zinsen der Geldmarkt noch immer Anreiz bietet. Wer kann, der darf für nach der Krise schon jetzt inflationsgeschützte Anleihen kaufen.
Fürs neue Auto kassieren
Noch ist auch Zeit, günstig ein Auto zu kaufen. Die Abwrackprämie (Ablauf im September?), hohe Rabatte und wenig an Inflation machen es möglich. Da ist das Navi beim Händler eher schon die Draufgabe. Wer schließlich in 2010 als heute guter Verkäufer am Markt verschwindet, kann dem Kraftfahrer zunächst egal sein…
Risiken langfristig und kapitalisiert sichern
Auch die klassische Lebensversicherung kann ein guter Weg sein, waren und blieben die Versicherer bislang vergleichsweise krisenfest. Und wenn die garantierte Verzinsung sich bald nicht mehr wird halten lassen, der schließt dann zu spät ab.
Noch widersprechen die Verbraucherschützer, sich in der Krise mit lang laufenden, teuren Versicherungen zu belasten. Doch auch hier gilt: Wer kann, der darf, auch wenn es “der” Deutsche für besser halten sollte, das Geld zur Bank zu bringen.
Fragt sich bloß: Wieviel hat “der durchschnittliche Deutsche” für diesen Zweck?
Montag, Juli 27, 2009
Hausratversicherung: Urlaubszeit ist Einbrecherzeit
Auch wenn die Sommerferien noch nicht in allen Bundesländern begonnen haben, befinden sich bereits viele Deutsche im Urlaub – und in den kommenden Wochen werden noch viele weitere folgen. Spätestens dann haben Diebe und Einbrecher wieder Hochkonjunktur: Es ist schlichtweg eine Tatsache, dass während der Sommerferien – wenn die Leute für mehrere Tage oder gar Wochen ausgeflogen sind – besonders häufig eingebrochen und gestohlen sind.
Es ist alles andere als erfreulich, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt und dann ansehen muss, dass in das eigene Heim eingebrochen wurde. Nicht selten ist die Einrichtung verwüstet, weil die Einbrecher gezielt nach Wertgegenständen gesucht haben und in ihrer Eile mit dem restlichen Hausrat nicht gerade zimperlich umgegangen sind.
Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass in das eigene Heim eingebrochen, Wertgegenstände gestohlen und zudem Teile des Hausrats zerstört wurden, so kann man sich glücklich schätzen, wenn man über den Schutz einer Hausratversicherung verfügt. Immerhin ist es so, dass die Hausratversicherung in solch einem Fall gleich einen doppelten Schutz bietet.
Es kann deshalb von einem doppelten Schutz gesprochen werden, weil die Hausratversicherung sowohl die gestohlenen Wertgegenstände als auch den beschädigten Hausrat ersetzt. Weil durch den Einbruchdiebstahl sowie die Beschädigung des Hausrats ein hoher Sachschaden entstehen kann, wird man in solch einem Fall mehr als froh sein, über diesen Versicherungsschutz zu verfügen – immerhin kann sich der Schaden schnell auf mehrere tausend Euro belaufen.
Im Hinblick auf das Thema Einbruchdiebstahl ist zu ergänzen, dass Versicherungsnehmer nachweisen müssen, die gestohlenen Wertgegenstände auch tatsächlich besessen zu haben. Rechnungen und Kaufbelege bestimmter Gegenstände gilt es deshalb gut aufzubewahren.
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Jochen on 07/27 at 08:19 AM
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Sonntag, Juli 26, 2009
Flotten-Service-Programm der VHV
Die VHV Versicherungen offerieren seit dem 01. Juli dieses Jahres ein neues Flotten-Service-Programm, das die Kosten senken soll, dabei die Qualität sichert und dies bei völliger Autonomie des Fuhrparkbetreibers. Alle Dienstleistungen, die für den Betrieb des Fuhrparks benötigt werden, beinhaltet der Service. Der Fuhrparkbetreiber behält laut VHV auch die volle Entscheidungskraft über sämtliche Prozesse in seinem Fuhrpark.
Das Flotten-Service-Programm funktioniert nach einem Baukastensystem, das vier entscheidende Komponenten als Dienstleistung enthält: Eine intensive Beratung durch die VHV, Ausschreibung und Fuhrparkverwaltung per webbasierter Anwendung, dem Flottenportal der VHV, sowie die Flottensteuerung. Kern des Flotten-Service-Programms ist das neue VHV Flottenportal www.vhv-fleet.net. Als webbasierte Anwendung zur Abwicklung sämtlicher Flottenmanagementprozesse ermöglicht es Fuhrparkleitern, alle Leistungen und Kosten per Mausklick anzuzeigen und zu verwalten. Im VHV Flottenportal gibt es jede kundenspezifische Information online aus dem gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeuges: Von der Fahrzeugkonfiguration, der Fahrzeugkalkulation inklusive aller implementierten Dienstleistungen, bis hin zu einem einheitlichen Reporting.
Den Zugang zu den Daten erhält man über ein verschlüsseltes Passwort. Über offene Schnittstellen zu anderen Systemen lässt sich das VHV Flottenportal in die Softwarearchitektur eines Unternehmens einfügen, um beispielsweise per Knopfdruck die Rechnungen zur weiteren Verarbeitung in das Buchhaltungssystem zu überführen. Der Fuhrpark kann von jedem internetfähigen Computer aus verwaltet werden.
Durch das VHV Flotten-Service-Programm hat die VHV ihr Angebot für den Flottenmarkt ausgebaut. Als großer Auto-Versicherer offeriert sie umfassenden Versicherungsschutz für jede Flottengröße.
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Saskia on 07/26 at 09:02 PM
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Samstag, Juli 25, 2009
Vorsicht beim Kredit ohne Schufa zur Baufinanzierung
Der sogenannte Kredit ohne Schufa ist ein Finanzprodukt, welches sich an diejenigen richtet, die von einem negativen Schufa Eintrag betroffen sind und dennoch einen Kredit aufnehmen möchten. Denn üblicherweise hat man mit einem solch negativen Bonitätsmerkmal bei einer klassischen Bank keine Chance auf den Erhalt einer Finanzierungszusage: Die meisten Finanzierungsberater sind aufgrund der Richtlinien ihrer Arbeitgeber sogar dazu verpflichtet, entsprechende Finanzierungsanfragen abzulehnen.
In den vergangenen Tagen sind im Web wieder neue Pressemitteilungen und Anzeigen für schufafreie Kreditprodukte, insbesondere zur Baufinanzierung, erschienen. Diese Kreditlösungen sollen es ermöglichen, auch bei einer negativen Schufa den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
Die Nachfrage bzw. zumindest das Interesse an entsprechenden Finanzierungslösungen ist groß: Es gibt etliche Personen, die von einem negativen Schufa Eintrag betroffen sind und sich somit nicht in der Lage befinden, eine Finanzierungszusage für den Kauf oder Bau eines Eigenheims zu erhalten – zumindest nicht auf dem konventionellen Weg.
Schufafreie Kredite klingen in solchen Situationen äußerst verlockend: Mehrere Anbieter (bei denen es sich größtenteils gar nicht um Banken, sondern um Vermittler handelt) garantieren eine schnelle Kreditvergabe zu attraktiven Kreditkonditionen. Kein Wunder also, dass unzählige Anfragen gestellt werden.
Allerdings gilt es bei diesen Finanzierungsangeboten gut aufzupassen: Nicht selten müssen die Interessenten finanzielle Vorleistungen (die meist nicht erstattet werden) erbringen, beispielsweise indem sie hohe Bearbeitungsgebühren entrichten oder teure Versicherungsprodukte abschließen. Nur leider ist solch ein Abschluss kein Garant für den Erhalt einer Kreditzusage. Nicht selten werden die Anfragen am Ende doch abgelehnt – und die geleisteten Zahlungen werden nicht erstattet. Daher kann Interessenten nur dazu geraten werden, vorsichtig zu sein: Wenn ein Anbieter seriös ist, kann er Auskunft über die Machbarkeit bzw. über die Aussichten auf den Erhalt eines Darlehens geben, ohne dass Zahlungen geleistet werden müssen.
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Jochen on 07/25 at 08:45 AM
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Freitag, Juli 24, 2009
Finanzierung kommt vor dem Kauf!
Wer weiß, wie er finanziert, der muss nicht auch schon bezahlt haben. Somit ist die seit Jahren vielfach praktizierte Drei-Wege-Finanzierung zunächst nur eine Kombination aus klassischem Kreditvertrag in Verbindung mit einem Leasinggeschäft.
In zahlreichen Fällen vereinbaren die Vertragspartner bei Kauf oder Leasing eine einmalige Sonderzahlung, die sich daran orientiert, wie liquide der Schuldner ist, sofern es sich nicht um den Gebrauchten handelt, den dieser einsetzen will. In den Laufzeit-Monaten folgt dann der Kapitaldienst in Raten; Zins und Tilgung sind dabei abhängig von der Kreditsumme, dem nominalen Zinssatz und der Laufzeit.
Nähert sich die Finanzierung ihrem vertraglichen Ende, hat der Schuldner die Wahl, mit Ausgleich der Abschlussrate vom Besitzer zum Eigentümer des finanzierten Rechtsobjektes zu werden oder es eben zurückzugeben. Bei dieser Sachleistung ist darauf zu achten, dass sich der Gegenstand in einem ordentlichen Zustand befindet. Für ein Fahrzeug bedeutet dies, dass nicht mehr Kilometer zurückgelegt wurden als vereinbart. Sonst würde, wie mit Abschluss vereinbart, eine Nachzahlung fällig. Für den Kunden als Schuldner besteht auch die Möglichkeit eine doch hohe Schlussrate über einen neuen Kreditvertrag zu leisten. Somit ist eine Drei-Wege-Finanzierung grundsätzlich für langlebige Wirtschaftsgüter jeder Art vorstellbar, was eben nicht nur das Auto betrifft. Das kann auch ein selbst fahrender großer Rasenmäher, ein Gartenhaus, ein Wohnmobil, eine Solaranlage oder eine Einbau-Küche sein. Versteht sich, dass man letzteres eher nicht wieder ausbauen wird…
Die Automarke und das Modell sind für eine Finanzierung überhaupt nicht wesentlich - lediglich deren Höhe bzw. deren Wert. Wer während der Laufzeit überraschend zu mehr Geld kommt, kann jedoch bei der Drei-Wege-Finanzierung keine Sonderzahlungen leisten, um schneller schuldenfrei zu werden, meist ist auch eine vorzeitige Kredit-Kündigung ausgeschlossen. Die ist eher durch den Gläubiger angezeigt, wenn der Schuldner mit mindestens drei Raten in Verzug gerät. Gegen die Risiken aus dem Alltags -und Berufsleben schützt zwar eine Kredit-Ausfallversicherung, doch ist diese nicht in jedem Fall angezeigt, weil zum Beispiel ein verbeamteter Schuldner kein Arbeitsplatz-Risiko hat. Empfohlen wird eine derartige Versicherung, wenn berufliche Sachverhalte nicht zweifelsfrei sind oder auch der familiäre Status sich als instabil erweisen könnte.
Donnerstag, Juli 23, 2009
Bergbauschäden: Neben Nachterstedt können weitere Regionen betroffen sein
Das Unglück von Nachterstedt, bei welchem eineinhalb Häuser aufgrund eines Bergbauschadens in eine Grube eingebrochen sind, hat ganz Deutschland betroffen gemacht – wer hätte je gedacht, dass ein Schaden solchen Ausmaßes auftreten kann? Viele Menschen, die in entsprechenden Regionen wohnhaft sind, stellen sich nun die Frage, wie es um die Sicherheit in ihrer Region bestellt ist.
Diese Frage ist jedoch alles andere als leicht zu beantworten – schließlich war man auch in Nachterstedt davon ausgegangen, dass das einstige Bergebaugebiet besiedelt werden kann. Dementsprechend wäre es also gut denkbar, dass es in derselben Region sowie auch in anderen Regionen, in denen frühere Bergbaugebiete rekultiviert wurden, zu weiteren Schäden kommt.
Mittlerweile haben sich mehrere Experten zu Wort gemeldet. Wie die „Sulinger Kreiszeitung“ berichtet, gehen einige Geologen und Bergbauexperten davon aus, dass es auch in anderen Regionen zu ähnlichen Bergbauschäden kommen könnte und möglicherweise ebenfalls Wohngebäude einen unmittelbaren Schaden nehmen. Deshalb wird nun darüber nachgedacht, eine spezielle Karte anzufertigen, auf der entsprechende Regionen eingezeichnet sind – sowohl die Bewohner, als auch potentielle Bauherren und Immobilienkäufer würden sich somit in der Lage befinden, mehr über die jeweiligen Gebiete zu erfahren.
Ob die Karte entstehen und wie viel Zeit deren Erstellung in Anspruch nehmen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Potentielle Bauherren und Immobilienkäufer müssen deshalb andere Wege einschlagen, um sich über die „Gefahrenquelle“ Bergbauschaden zu informieren. So bietet es sich zum Beispiel an, Gemeindeverwaltungen oder Anwohner zu befragen – auf diese Weise lässt sich in der Regel gut herausfinden, ob in den jeweiligen Regionen einst ein Untertagebau stattgefunden hat und welche Einschätzungen bezüglich der Sicherheit vorliegen.
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Jochen on 07/23 at 11:35 AM
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Mittwoch, Juli 22, 2009
HDI-Gerling Industrie und der Schutz gegen Erpressungsversuche
Es geschieht immer wieder, dass Unternehmen der Lebensmittelbranche Erpressungsversuchen ausgesetzt sind. So wurde einem Lebensmittelkonzern ein Päckchen zugeschickt, das einen Erpresserbrief und ein mit Pflanzenschutz vergiftetes Nahrungsmittel beinhaltete. Der Erpresser drohte damit, die manipulierten Produkte des Unternehmens in Supermärkten zu verteilen, wenn er nicht 730.000 Euro bekäme. Ende April wurde der mutmaßliche Lebensmittel- Erpresser dann kurz vor der Geldübergabe gefasst. Für derartige Situationen bietet die HDI-Gerling Industrie zur Risikoabsicherung ein zielgerechtes Branchenkonzept an.
In einer solchen Situation muss fachkundig und systematisch gehandelt werden. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG bietet im Rahmen des Branchenkonzepts “Lebens- und Genussmittel” eine umfassende Absicherung bei Produkterpressungen und -rückrufen an.
Der Versicherungsschutz beinhaltet unter anderem:
- die Kosten für Benachrichtigungen
- die Kosten für Umpackungen
- die Kosten für die notwendige Vernichtung von Waren
- die Kosten für entgangene Gewinne
- gezahlte Erpressungsgelder werden erstattet
und auch die Unterstützung durch einen Krisenberater gehört zum Versicherungspaket. Da die Hersteller von Lebensmitteln sowie Zulieferer, Groß- und Einzelhändler vor allem eine Absicherung über die gesamte Transportkette benötigen, beinhaltet das Branchenkonzept der HDI-Gerling Industrie die Absicherung sämtlicher Transporte von Gütern gegen alle Gefahren aus dem Produktions- und Handelsprogramm. So greift der Risikoschutz des Branchenkonzepts “Lebens- und Genussmittel” bereits, wenn zum Beispiel Süßigkeiten, die mit Schokolade umhüllt waren, nach einem Transport nicht mehr verkauft werden konnten. Die süße Ware hatte einen weißen Schimmer, da sie während der Zeit des Transports nicht ausreichend gekühlt wurde.
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Saskia on 07/22 at 09:42 PM
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Dienstag, Juli 21, 2009
Grundstückskauf: Bergbauschäden berücksichtigen
Das Unglück von Sachsen-Anhalt, bei welchem ein ganzes Haus vollständig vom Erdboden verschluckt wurde, hat viele Immobilieneigentümer aufgeschreckt. Etlichen Bewohnern von Gebäuden, die sich in entsprechenden Gebieten (Gebiete in denen einst Untertagebau betrieben wurde) befinden, ist es mulmig zumute: Womöglich könnte es auch in ihrer Gegend zu so genannten Bergbauschäden kommen. Zwar muss es längst nicht soweit kommen, dass gleich gesamte Häuser vom Erdboden verschwinden, doch zumindest ist es möglich, dass Bewegungen im Erdreich zu anderen Schäden, beispielsweise zu Rissen in den Außenwänden etc., führen.
Dementsprechend stellt sich die Frage, ob man in einer solchen Region überhaupt bauen oder eine Immobilie kaufen möchte. Immerhin gibt es gleich mehrere Regionen, die betroffen sind bzw. in denen das Risiko von Bergbauschäden besteht. Längst nicht nur Sachsen-Anhalt ist betroffen – insbesondere im Ruhrgebiet existieren zahlreiche Regionen, in denen einst Steinkohle im Untertagebau abgebaut wurde. Die Kohleförderung ist zwar heutzutage fast nicht mehr existent, doch die unzähligen unterirdischen Gänge und Kanäle sind nach wie vor vorhanden. Dementsprechend bleibt in diesen Regionen ein gewisses Risiko bestehen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich bewusst für den Kauf eines Grundstücks, das sich in einer Region befindet, in welcher mit Gewissheit kein Untertagebau stattgefunden hat. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, schließlich bringen die betroffenen Regionen einen gewissen Reiz mit sich, der sich in erster Linie bei den Kosten widerspiegelt: Wo einst Kohle abgebaut wurde und heute wieder Menschen angesiedelt werden, ist das Bauland günstig zu haben – die Preisnachlässe sind oftmals gewaltig.
Letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er verfahren möchte. Auf der einen Seite gibt es günstiges Bauland, auf der anderen Seite besteht ein gewisses Restrisiko. Allerdings werden die einzelnen Regionen zunächst von Fachleuchten akribisch auf ihre Eignung überprüft.
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Jochen on 07/21 at 11:58 AM
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Sonntag, Juli 19, 2009
Fahrraddiebstahl: Hausratversicherung zahlt nicht immer
Jetzt im Hochsommer ist nicht nur Urlaubssaison, sondern auch Saison der Fahrraddiebstähle. Wegen des schönen Wetters steigen etliche Personen auf das Fahrrad – eine Entscheidung, die eigentlich zu begrüßen ist, schließlich schadet ein wenig Bewegung nie. Doch aus finanzieller Sicht kann dies eine teure Entscheidung sein: Selbst tagsüber schrecken die Diebe vor nichts zurück – eh man sich versieht, ist das gute Stück auch schon gestohlen.
Ein solcher Diebstahl ist immer äußerst ärgerlich, schließlich sind Fahrräder nicht unbedingt günstig. Die heutzutage angesagten Mountainbikes oder Cruiser sind oftmals kleine Wunderwerke der Technik und dementsprechend nicht immer preiswert. Bei einem Diebstahl kann somit schnell ein hoher finanzieller Schaden entstehen.
Etliche Fahrradbesitzer betrachten einen Fahrraddiebstahl als nicht ganz so schlimm, weil sie über den Versicherungsschutz einer Hausratversicherung verfügen. Im Wesentlichen möchten sie den Schaden einfach nur schnell der Versicherung melden, damit schon möglichst bald eine Regulierung erfolgt und somit ein neues Fahrrad angeschafft werden kann.
Allerdings geht die Regulierung längst nicht immer so vonstatten, wie sich das viele Versicherungsnehmer vorstellen. Das Problem besteht darin, dass die meisten Fahrraddiebstähle nicht reguliert werden, wenn lediglich eine klassische Hausratversicherung abgeschlossen wurde. Bei den meisten Versicherern besteht der Versicherungsschutz nur dann, wenn das Fahrrad am Versicherungsort – also aus dem Haus, der Wohnung oder dem Keller – gestohlen wird.
Wer mit einem wertvollen Fahrrad häufig unterwegs ist und dies zwischendurch abstellt, sollte den Versicherungsschutz seiner Hausratversicherung erweitern. Die meisten Versicherer bieten spezielle Optionen zur Absicherung gegen Fahrraddiebstähle an. Erst durch diese Form der Erweiterung ist es bei den meisten Hausratversicherungen möglich, einen praktikablen Versicherungsschutz für Fahrräder zu erlangen.
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Jochen on 07/19 at 08:49 AM
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Samstag, Juli 18, 2009
Vorsicht! Bauvertrag!
Häuslebauer werden schon mal über den Tisch gezogen
Für Juristen ist es längst klar: Verträge lassen sich bei zeitlicher Betrachtung in ein Verpflichtungs- und ein Erfüllungsgeschäft trennen. Das nun bedeutet: Bevor man baut, sollte man den Vertrag, der mit dem Bauträger oder dem Bauunternehmen geschlossen werden soll, von einer neutralen Stelle prüfen lassen. Eine Empfehlung, zu der auch vom Bundesverband der Verbraucherzentralen geraten wird.
Und auch bei den Verbraucherzentralen der Bundesländer lässt sich darstellen, dass Kunden von Baufirmen im Rahmen des rechtlich Zulässigen konsequent und geradezu systematisch benachteiligt werden. In Zahlen bedeutet dies, dass bei drei von vier geprüften Bauverträgen grobe Mängel zu erkennen sind. Werden die allerdings nicht erkannt, muss daraus auch keine Auseinandersetzungen entstehen. Was bereits schon als Prinzip gilt: Verträge sind so formuliert, dass Verzug beim Baufortschritt allein den Bauherren benachteiligt.
Werden Bauleistungen nicht zweifelsfrei beschrieben, ist den Interpretationen Tür und Tor geöffnet. Und weil meist langjährige Profis mit dem und für den Laien bauen, ist es für Bauherren schwierig, die Bau-Beschreibungen in Angeboten in des Wortes Bedeutung auch exakt zu erkennen. Klare Regelungen sind in jedem Fall für die Insolvenz erforderlich, denn geht der Bauunternehmer pleite, haben Kunden meist mehr bezahlt, als es dem Baufortschritt entspricht. In der Konsequenz muss dann für die Fertigstellung des unfertigen Objekts weit mehr zusätzlich aufgebracht werden als kalkuliert und finanziert.
Was geprüfte Verträge zeigen, die durch Verbraucherzentralen entschlüsselt wurden, ist Fakt geworden: Unerfahrene Bauherren erkennen kaum, dass bis zum Einzug erhebliche höhere Kosten entstehen können. Leistungsbeschreibungen für die einzelnen Gewerke sind oft sehr vage beschrieben und lassen Änderungsvorbehalte für die Baufirmen zu. Was sich auf ‘Normen’ bezieht, deutet Qualität nur an, weil dann doch nur Standards erfüllt werden.
Ausgetrickst fühlt sich, wer erfahren muss, dass notwendige Leistungen für die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom oder die Deponierung des Erdaushubs nicht erwähnt wurden und extra kosten.
Zu regelrechten Streitfällen um Geld und Kosten können Verträge wegen der Ausstattung nach Bemusterung werden, die meist erst dann ausgewählt und konkret werden kann, wenn der Vertrag auch unterzeichnet ist. Wer hierbei nicht auf Zack ist, der zahlt schnell mal einige tausend Euro mehr, weil ihm die vorgelegten Standards für eine Bemusterung eben doch nicht gefallen…
Freitag, Juli 17, 2009
Grundwissen über die Baufinanzierung ist von großem Vorteil
Bei der Aufnahme eines Immobiliendarlehens handelt es sich um eine wichtige Angelegenheit: Im Durchschnitt nehmen Bauherren und Käufer ein Darlehen in Höhe von rund 150.000 Euro auf – eine beachtliche Summe, die zu einer entsprechenden Zinslast führt und nicht von heute auf morgen zurückgezahlt werden kann. Dementsprechend ist es umso wichtiger, dass eine Finanzierung abgeschlossen wird, die günstig ist und zudem auf die persönlichen Anforderungen abgestimmt wurde.
Allerdings gestaltet es sich längst nicht so einfach, eine solche Finanzierung bzw. ein passendes Immobiliendarlehen zu finden. Denn obwohl die Banken allesamt mit einer Beratung werben, die auf die persönlichen Bedürfnisse ihrer Kunden eingeht, sind deren Berater dennoch darauf aus, in erster Linie für die Bank zu wirtschaften – letzten Endes geht es darum, Finanzprodukte anzubieten, mit denen die Bank ihr Geld verdient.
Gerade wenn man sich als potentieller Darlehensnehmer überhaupt nicht auskennt und mit dem Thema Baufinanzierung noch keine Erfahrung sammeln konnte ist es umso wichtiger, sich erst einmal grundlegend zu informieren. Natürlich ist es möglich, sich auf den Berater der Hausbank zu lassen – aber letzten Endes befindet man sich auf der sicheren Seite, wenn man zumindest über ein grundlegendes Wissen verfügt, welches einen davor schützt, Fehlentscheidungen zu treffen und somit unnötige Zusatzkosten in Kauf zu nehmen.
Es ist vollkommen klar, dass man sich nicht über Nacht zum großen Finanzierungsspezialisten fortbilden kann und demnach in der Lage befindet, das optimale Finanzierungskonzept allein zu entwickeln. Doch zumindest ist es möglich, die Finanzierungsangebote der Banken, Bausparkassen und Versicherungen besser zu verstehen und hinsichtlich ihrer Eignung einzuschätzen. In den kommenden Tagen werden einige Beiträge folgen, in denen aufzeigt wird, wie man sich dieses Grundwissen aneignen kann.
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Jochen on 07/17 at 09:12 PM
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Die Tücken der Basisrente
Die Verbraucherzentrale Sachsen empfiehlt, sich die Unterschrift auf dem Vertrag für eine Rürup-Rente, teils auch als Basisrente angeboten, sehr genau zu überlegen und die Bedingungen vorher Punkt für Punkt zu studieren. Das gelte besonders für Policen, die neben der privaten Altersvorsorge auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung umfassen. Dabei könnte es passieren, dass die staatliche Förderung in Form von Steuerersparnissen hinfällig werde – abhängig davon, wie hoch der Beitragsanteil für die spätere Rente sei. „Solche Angebote sind aus unserer Sicht für die wenigsten Verbraucher sinnvoll, nicht selten sogar problematisch“, so Andrea Hoffmann, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale.
Sie sieht bei der Basisrente mit Berufsunfähigkeitsschutz vor allem zwei Mankos: Die Risikovorsorge falle in der Regel viel zu gering aus. Zudem würde das Finanzamt die Rürup-Rente nur dann anerkennen, wenn über 50 Prozent der Prämie für die Altersvorsorge bestimmt seien. „Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, stellt der Versicherungsvertrag von Anfang an keinen förderfähigen Vertrag dar“, betont die Verbraucherzentrale Sachsen. Die Folge, zum Nachteil des Kunden: Die Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden. Vor diesem Problem könnten auch Rürup-Sparer stehen, deren Gesamtbeitrag durch Überschussanteile reduziert werde. Um auf Nummer sicher zu gehen, raten die Verbraucherschützer, den Vertrag prüfen zu lassen.
Wer sich für eine Rürup-Rente entscheidet, sollte sich vorher also sehr genau beraten lassen – auch zu möglichen Alternativen. Denn aus Sicht von Andrea Hoffmann gehört die Basisrente nicht unbedingt zu den renditestärksten Vorsorgeprodukten. Gerade die fondsgebundenen Variante sei mit Vorsicht zu genießen, weil später möglicherweise deutlich weniger als Rente ausgezahlt werde als vorher eingezahlt worden sei. Grundsätzlich müsse man sich bei der Basisrente darüber im Klaren sein, dass sie wenig flexibel sei und sich in sehr starren Bahnen bewege. Kündigen könne man sie nicht und auch ein Einmalbetrag zu Rentenbeginn sei nicht vorgesehen. Frühestens zum 60. Lebensjahr werde eine monatliche Rente überwiesen.
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Andre on 07/17 at 08:26 AM
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