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Montag, Juli 06, 2009

Bestens abgesichert in Bad Balkonien entspannen

Während sich zu Beginn der Ferienzeit nahezu alle Medien wieder auf das Thema Reiseversicherungen stürzen und auf die Bedeutung einer Auslandsreisekrankenversicherung hinweisen, bleibt der Versicherungsschutz in Bad Meingarten, Bad Balkonien und Terrassien weitgehend außen vor. Diese Lücke schließt der Bund der Versicherten (BdV) und informiert darüber, welche Policen beim Urlaub zu Hause wichtig sind.

Unverzichtbar sei die private Haftpflichtversicherung, unabhängig davon, ob man nun auf dem Balkon ausspannt, mit dem Rad unterwegs ist oder am Baggersee liegt. Denn passieren könne schnell etwas: Man schrammt bei einer Radtour mit dem Pedal an einem fremden Auto entlang oder passt kurz nicht auf und es kommt zum Personenschaden. „Ohne eigene Haftpflichtversicherung kann das schnell zum finanziellen Ruin führen“, erklärt der Bund der Versicherten in seiner Mitteilung. Sollte man bei einem Sturz vom Rad selbst schwer verletzt werden, sei eine private Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig. Damit auch der Drahtesel bestens geschützt ist rät der BdV, das Rad bei jeder noch so kleinen Pause stets abzuschließen.

Doch auch wer sich während der Sommermonate fast ausschließlich auf der Terrasse oder dem Balkon aufhalte und sie zum Esszimmer umfunktioniere, sollte eine Privathaftpflichtversicherung haben. Insbesondere während der Grillsaison könne es schnell mal brenzlig werden. Dann müsse der Verursacher haften. Kümmert man sich in den Ferien um die Blumen und den Postkasten des Nachbarn, bestehe hingegen keine Haftungspflicht, sollte man einen Schaden anrichten. Damit die Versicherung auch bei Gefälligkeiten wie dem Blumengießen greift, müsse eine entsprechende Klausel in den Vertrag aufgenommen werden, die sich aber sofort in der Prämie niederschlage.

Posted by Andre on 07/06 at 09:15 AM
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Damit es auch in Zukunft heizt!

”Öl oder Gas - wie endet das?” - Fossile Energieträger haben eines gemeinsam: ihr Preis schwankt; Produzenten und Versorger machen herausragend gute Geschäfte und Energie wird in Zukunft wohl noch teurer; auch wenn einzelne Gasanbieter “feste Preise für ein Jahr” versprechen (ab Herbst 2009).

Auf die ‘energetische Besorgnis’ und auf die neue Technik stellte sich längst auch die Heizungsbranche ein, die mit neu entwickelten Brennwertkesseln als dem aktuellen Standard für Öl- und Gasheizungen auftritt. Ideal für die Umwelt ist dabei eine Kombination mit Solar-Thermie.

So werden in den Labors der Heizgeräte-Hersteller alternative Anlagenkonzepte entwickelt, die aus Brennstoffen mehr Energie herausholen und somit nicht nur ‘effektiver’ sondern tatsächlich ‘effizienter’ sind. Maßgeblich sind bei derartigen Projekten auch ökologische Aspekte, die der drohenden Klimakatastrophe entgegen wirken.

Zeitgerechter Stand der Technik bei Öl- und Gasheizungen sind Brennwertkessel, die Energie zu nahezu 100 Prozent nutzen - Tatsachen für Brennwertgeräte, die bereits die Anforderung höchstmöglicher Effizienz erfüllen. Werden gleichzeitig regenerative Energieträger eingebunden, können solche Heizungsanlagen optimiert werden. Bewährt hat sich dabei die Kombination aus Brennwert-Technik und Solar-Thermie, um Warmwasser zu bereiten und die Raum-Heizung zu unterstützen.

Die Profis ran lassen!

Wer als Bauherr auf dem Dach des Hauses oder an der Fassade Sonnenenergie erzeugen will, müssen nicht allein auf Solar-Thermie-Anlagen setzen, er kann mit einer Photovoltaik-Anlage auch Solarstrom gewinnen und diesen Strom gegen Entgelt ins öffentliche Netz einspeisen.

Bislang mussten sich Bauherren für eines der beiden Systeme entscheiden, doch jetzt gibt es “Hybrid-Kollektoren”, die Solar-Thermie und Photovoltaik in einem Kollektor vereinigen. Für Hauseigentümer lohnt sich eine solche Investition doppelt: Der Kollektor spart Heizkosten und gleichzeitig fließen Einnahmen aus dem Einspeisen von Strom. Als weitere Innovation gelten stromerzeugende Heizungen, die selbst in Einfamilienhäusern als kleine Blockheizwerke (BHKW) gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Ein solches Mini-Blockheizkraftwerke funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, wobei - ähnlich wie im Auto - der Antrieb der Heizleistung entspricht und ein Motor eines Miniblockheizwerks als Generator Strom erzeugt. Wärme aus Abgasen wird über einen Wärmetauscher für das Heizwasser eingesetzt. Dieser Einsatz rechnet sich heute bereits in Mehrfamilienhäusern.

Bei der Technik mit Wärmepumpen wird genutzt, dass Heizungswärme nicht nur durch Verbrennung entsteht, sondern dadurch, dass der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich gespeicherte Sonnenwärme entzogen wird. Werden Wärmepumpen noch mit Strom betrieben, arbeitet die Forschung auch daran,  Gas- und Ölwärmepumpen zu entwickeln. Deren Vorteil: Die Pumpen nutzen Umweltwärme und statt des Stroms wird Erdgas oder Öl als Primärenergie eingesetzt. Noch aber reicht der Bedarf bei Einfamilienhäusern für den effizienten Einsatz der Gas-Wärmepumpe nicht aus.

Posted by wob. on 07/06 at 02:05 AM
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