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Montag, August 31, 2009

CD-Rom erklärt Altersvorsorge mit Fonds

Viele Wege führen zur privaten Rente: Einige auf ganz gerader Strecke, ohne Berg- und Talfahrten. Andere sind da schon etwas spannender, bergen allerdings auch das Risiko, dass man unterwegs ein paar Blessuren davonträgt. Dafür sammelt man Erfahrungen und vielleicht sogar deutlich mehr Nüsse für die Zeit nach dem Arbeitsleben. Oder anders ausgedrückt: Wer für das Alter vorsorgen möchte, kann dies einerseits mit klassischen Renten- und Lebensversicherungen, die in der Regel einen Garantiewert nennen. Andererseits lässt sich das Ziel auch mit fondsgebundenen Produkten realisieren, deren Rendite in den meisten Fällen ausschließlich marktabhängig ist.

Genau an dieser Tatsache scheiden sich die Geister, ebenso an den Kosten. Zu teuer und zu unsicher, lautet häufig die Kritik an Fondspolicen und -sparplänen. Daher machen viele Sparer lieber einen großen Bogen um Riester- und Rürup-Renten sowie Lebensversicherungen, die auf Wertpapieren basieren. Sie sind schlichtweg verunsichert. Zudem fehlt es häufig am nötigen Wissen, wie Fonds funktionieren und welche Chancen sie auf lange Sicht bieten. Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management, dessen täglich Brot die Arbeit mit Aktien und Fonds ist, hat sich das Thema nun multimedial vorgenommen und eine CD-Rom mit dem Titel „Investmentfonds – einfach praktisch“ herausgebracht. Das Schöne: Sie ist kostenlos, wenn sie als Einzelexemplar angefordert wird.

Der Bundesverband informiert rund um das Thema Fonds, bietet Berechnungsmodule für Sparpläne und erklärt die staatlich geförderte Altersvorsorge mit Riester- und Rürup-Fonds. 50 Minuten beträgt die Gesamtspielzeit. Angesprochen werden Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Sie können sich gezielt einzelne Themenbereiche der CD-Rom herauspicken. Bestellen lässt sie sich per Fax (069 – 597 14 06), E-Mail (info@bvi.de) oder über das Internet (www.bvi.de).

Posted by Andre on 08/31 at 09:18 AM
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Sonntag, August 30, 2009

Wohnriester kommt nicht in Schwung

Sehr lange hatte es gedauert, bis sich die Regierung auf eine Form der Wohnungsbauförderung festlegen konnte, nachdem die Eigenheimzulage abgeschafft wurde. Nach einem jahrelangem Hin- und her wurde letztendlich die Wohnriester-Förderung aus der Taufe gehoben. Hierbei handelt es sich um eine besondere Art der Förderung: Gefördert wird nicht nur der Erwerb von Wohneigentum, sondern ebenso die private Altersvorsorge.

Allerdings will die neue Form der Wohnungsbauförderung einfach nicht in Schwung kommen. Als die Förderung von der Regierung beschlossen und ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wurde, haben sich die Finanzdienstleister erst einmal zurückgehalten: Es wurden nur wenige Finanzprodukte entwickelt und vorgestellt.

Doch nicht nur bei den Finanzdienstleistern, sondern auch bei den Verbrauchern ist die Zurückhaltung groß. Wie Online-Finanzmagazin „BoerseGo.de“ unter Berufung auf den Baugeldvermittler „PlanetHome“ berichtet, sei das Interesse der Bauherren und Immobilienkäufer nicht sehr ausprägt. Gerade einmal fünf Prozent aller Interessenten würden sich im Erstgespräch mit ihrem Finanzierungsberater nach einer entsprechenden Form der Finanzierung erkundigen. Und selbst bei denjenigen, die sich nach der Wohnriester-Förderung erkundigen, sei die Zurückhaltung letztendlich sehr groß, was vorrangig an der Komplexität der Förderung liegt: Um ein wirklich funktionierendes Finanzierungskonstrukt zu schaffen, das zu einem steuerlichen Vorteil führt, wird oftmals die Unterstützung durch einen Steuerberater benötigt.

Dies soll nicht heißen, dass die Wohnriester-Förderung aufgrund ihrer Komplexität nicht als empfehlenswert gilt: Wer die gegebenen Fördermöglichkeiten richtig ausreizt, kann sich bei der Baufinanzierung durchaus einen finanziellen Vorteil verschaffen. Allerdings setzt dies voraus, dass der Markt vollständig durchleuchtet und etliche Finanzprodukte exakt miteinander verglichen werden, damit letztendlich die passende Finanzierungsform gefunden wird.

Posted by Jochen on 08/30 at 08:19 AM
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Samstag, August 29, 2009

Gebäudeversicherung mit zusätzlichen Einschlüssen erweitern

Dass es während des Sommers immer öfter zu schweren Regengüsse in Deutschland kommt und auch Stürme über das Land ziehen, ist schon normal geworden. Die Feuerwehr versucht dann mit Erstmaßnahmen zu retten, was noch zu retten ist. Provisorisch Wasser abpumpen, Dächer notdürftig sichern und in Gefahrenbereichen liegende Bäume zersägen und entfernen. Sehen dann die Eigentümer die Schäden bei Tageslicht, wird ihnen erst das Ausmaß des Schadens klar. Mithilfe der Gebäudeversicherung prüft man nun, welche Schäden reguliert werden können.

Der beauftragte Dachdecker bemerkt eine Beschädigung der Dachfläche und der darunter liegenden Isolierung. Dieser Schaden wird von der Gebäudeversicherung übernommen, schließlich hat sich der Schaden erst durch den Sturm ereignet und Sturm zählt bedingungsgemäß zu den versicherten Gefahren. Bevor die Arbeit des Dachdeckers durchgeführt werden kann, muss aber vielleicht zunächst aber der auf dem Dach teilweise aufliegende Baum entfernt werden, der im Sturm umgestürzt ist. Da der schief liegende Baum keine Gefahr darstellt, muss der Hauseigentümer eine Firma beauftragen, den Baum zu entfernen. Sollte der Baum in seiner aktuellen Lage eine Gefährdung für Menschen oder Sachwerte darstellen, müsste die Feuerwehr gerufen werden. Wichtig ist aber, dass die Kosten für das Entfernen eines Baumes nach einem Sturm durch eine Privatfirma nicht als integraler Bestandteil der Allgemeinen Wohngebäudeversicherungsbedingungen anzusehen sind. Möglich ist es jedoch, dass diese Kosten über einzelne Anbieter der Wohngebäudeversicherung erstattet werden. Es gibt die Option des Leistungseinschluss, nach dem bei der Gebäudeversicherung diese Kosten eingeschlossen werden können.

Um geeignete Informationen über die Einschlüsse und die Erstattungshöhen der Gebäudeversicherung zu erhalten, sollte ein Versicherungsmakler befragt werden. Dies ist sehr wichtig, da die Vielzahl der Versicherungen einen Überblick schwer machen. Das Eigenheim soll jedoch unbedingt mit individuellen Einschlüssen abgesichert werden.

Versicherungsvergleich


Posted by Saskia on 08/29 at 10:55 PM
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Freitag, August 28, 2009

Überspannungsschutz darf bei der Hausratversicherung nicht fehlen

Sommerzeit ist Gewitterzeit - in dieser Aussage steckt sehr viel Wahrheit, was einem insbesondere dann klar sollte, wenn man das Wetter in den letzten Wochen beobachtet hat. Aufgrund der hohen Temperaturen gab es über Deutschland unzählige Gewitter und Wärmegewitter. Als nach dem heißesten Tag des Jahres in der vergangenen Woche das Tief „Eberhard“ über Deutschland hinweg zog, kam es laut dem Wetterdienst „Meteomedia“ zu mehr als 16.000 Blitzentladungen.

Es ist vollkommen klar, dass diese Blitze nicht allesamt in der Natur einschlagen. Ein beachtlicher Teil der Blitze sucht sich Gebäude aus, an denen sie entsprechenden Schaden anrichten. Nicht selten wird die Elektrik mitsamt der elektrischen Verbraucher beschädigt: Wer nicht vorher die Stecker gezogen oder aufwendige Sicherungssysteme installiert hat, muss im Falle eines Blitzeinschlags damit rechnen, dass Fernseher, Computer sowie viele weitere Geräte aufgrund der Überspannung beschädigt werden.

Irrtümlicherweise nehmen viele Leute an, dass sie den Schaden über ihre Hausratversicherung regulieren können. Das Problem besteht jedoch darin, dass viele Policen ausschließlich den direkten Blitzeinschlag versichern, jedoch keine Schäden aus Überspannung. Daher gilt es die eigene Hausratversicherung bzw. den Versicherungsvertrag genau unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, ob ein Schutz gegen Überspannung existiert.

Sollte dieser Schutz nicht gegeben sein, empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz zu erweitern. Falls einem der Versicherer diese Möglichkeit nicht einräumt, gilt es über einem Wechsel nachzudenken: Aufgrund der vergleichsweise vielen Blitzeinschläge ist es ratsam, über solch einen Schutz zu verfügen. Wenn man eine Hausratversicherung abschließt, sollte sie eine Absicherung gegen Überspannung auf jeden Fall beinhalten.

Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 08/28 at 07:12 AM
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Herkunft prägt Altersvorsorge der Frauen

Die private Altersvorsorge betrifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Die R+V Versicherung hat sich im Rahmen einer repräsentativen Umfrage jetzt allerdings ganz auf das weibliche Geschlecht konzentriert und durchaus interessante Ergebnisse zutage gefördert. Am Wissen um die finanziellen Lücken im Alter, wenn Frau sich ausschließlich auf die gesetzliche Rente verlässt, mangelt es offensichtlich nicht. Dennoch unternehmen nur sehr wenige etwas und sorgen rechtzeitig vor. Dafür gibt es vor allem fünf Gründe. Einige davon haben einen stark regionalen Einschlag, mit dem sich die Werbeexperten der Versicherungen fortan etwas genauer beschäftigen sollten, um die Zielgruppe Frau für sich zu gewinnen.

Positiv ist, dass 87 Prozent der Frauen sich nach eigenen Angaben in Sachen privater Altersvorsorge gut auskennen und 94 Prozent sie als nötig einstufen. 81 Prozent ist bewusst, dass die Rente vom Staat nicht ausreichen wird, um den aktuellen Standard halten zu können. Angesichts dieses Grundwissens sollte man davon ausgehen, dass der ein oder andere Euro für das Rentenalter gespart wird. Doch 38 Prozent legen entweder gar nichts oder maximal 50 Euro im Monat auf die hohe Kante. Zu wenig Geld, Hoffen auf die gesetzliche Rente, keine Zeit, übernimmt der Partner oder ist zu kompliziert – das sind die fünf Gründe, die für diesen Umstand genannt werden.

Frank-Henning Florian, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung, erklärt: „Frauen neigen stärker als Männer dazu, ihr Altersvorsorge-Problem zu verdrängen. Sie laufen mit offenen Augen und gut informiert in die Versorgungslücke.“ Ausschlaggebend dafür seien regionale Gründe. In Thüringen, Berlin, Brandenburg und Sachsen sagen 29 Prozent der Frauen, sie können aus finanziellen Gründen nicht sparen. In Hessen bauen 25 Prozent der Frauen immer noch auf die gesetzliche Rente. Mangelnde Zeit, sich um eine Riester-Rente oder andere Vorsorgeprodukte zu bemühen, führen hauptsächlich Frauen aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an (25 Prozent). In Bayern kümmern sich die Männer darum (18 Prozent) und in Schleswig-Holstein ist den Frauen das Thema zu kompliziert (zehn Prozent).

Was heißt das nun für Versicherungen, um Frauen gezielt ansprechen und für die private Altersvorsorge sensibilisieren zu können. Sie müssen sich einerseits auf die regionalen Besonderheiten einlassen. Andererseits kommt es darauf an, das Thema so umzusetzen, dass es Spaß macht und nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Die R+V Versicherung geht bereits einen ähnlichen Weg. „Freiraum fürs Leben“ nennt sich die Kampagne. „Sie hilft Frauen, ihre finanzielle Zukunft besser einzuschätzen“, so der Vorstandsvorsitzende. Berücksichtigt wird dabei sicherlich auch, dass Frauen Lebens- und Rentenversicherungen (66 Prozent) bevorzugen.

Posted by Andre on 08/28 at 05:22 AM
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Donnerstag, August 27, 2009

Unfallversicherung für die Generation 50plus

Versicherungen freuen sich über jeden neuen Kunden, ob jung oder schon etwas älter. Doch bei der Konzeption neuer Produkte und Tarife achten die Unternehmen schon sehr genau darauf, welche Zielgruppe sie ansprechen. Immer wichtiger wird dabei die Generation 50plus. Dem zollt die Zurich Gruppe Deutschland mit einer eigens auf die Bedürfnisse von über 50-Jährigen abgestimmten Unfallversicherung Tribut. Die Police bietet deutlich mehr Leistung als üblich, insbesondere wenn es um altersgruppentypische Verletzungen geht. Als Beispiel nennt die Zurich Versicherung den Oberschenkelhalsbruch, bei dem eine Sofortleistung von fünf Prozent der vereinbarten Invaliditätssumme gezahlt wird, bis höchstens 5.000 Euro.

Für die Unfallversicherung wurde zudem ein neues Assistance-Paket geschnürt. Jens Lison, Vorstandmitglied der Zurich Gruppe Deutschland, nennt den Grund für diese Maßnahme: „Wie legen größten Wert darauf, dass unsere Versicherungsnehmer nach einem Unfall bestens versorgt sind.“ Dazu gehören ein Menüservice, Einkäufe und sonstige Besorgungen. Die Kosten werden von der Assekuranz übernommen. Bei Unfällen im Ausland, die einen mehr als zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen, soll eine nahe stehende Person für mehr Wohlbefinden sorgen. Bis zu 600 Euro zahlt die Zurich für Reise- und Übernachtungskosten, damit der oder die Kranke ein wenig Gesellschaft hat.

Neu und in der Branche eher ungewöhnlich ist, dass die Unfallversicherung für die Generation 50plus bereits ab einem Invaliditätsgrad von einem Prozent einspringt. Zudem wird die Invaliditätsleistung nicht nur einmal, sondern wiederkehrend alle zehn oder 18 Jahre ausgezahlt, abhängig vom Vertrag. Jens Lison ist jedenfalls davon überzeugt, dass mit der Unfallversicherung für alle über 50 ein „attraktives Produkt“ geschaffen wurde, „das die größten finanziellen Risiken infolge eines Unfalls im Alter umfassend und komfortabel absichert“.

Posted by Andre on 08/27 at 05:05 AM
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Darlehen für Ferienimmobilien werden nach wie vor vergeben

imageBanken sind bei der Vergabe von Immobiliendarlehen vorsichtiger geworden. Wer heutzutage eine Finanzierungszusage erhalten möchte, muss mit einer guten Bonität aufwarten und zudem muss das Objekt gewissen Kriterien entsprechen – so spielen beispielsweise Standort und Zustand eine wichtige Rolle. Etliche Interessenten, die eine Ferienimmobilie kaufen und diese finanzieren möchten, sind deshalb verunsichert. Die Verunsicherung ist in erster Linie auf Angst zurückzuführen – die Angst, keine Finanzierungszusage zu erhalten.

Doch wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, gibt es immer noch Banken, die Ferienimmobilien finanzieren. Zwar seien auch hier die Anforderungen gestiegen, doch alles in allem sei der Erhalt einer Finanzierungszusage möglich. Im Wesentlichen komme es nur darauf an, die richtigen Banken zu finden.

Wenn es darum geht, Ferienimmobilien zu finanzieren, sind vor allem regionale Banken eine gute Anlaufstelle. Zum einen ist hiermit die eigene Hausbank gemeint, welche die eigene finanzielle Situation kennt, zum anderen aber auch die Banken vor Ort, die ihre Region kennen und sich somit auch in der Lage befinden, die Ferienimmobilien genau zu bewerten.

Auch über Direktbanken ist es möglich, eine Finanzierungszusage zu erhalten und somit Ferienimmobilien zu finanzieren. Allerdings gibt es in diesem Bankensegment nicht ganz so viele Anbieter. Daher empfiehlt es sich, keine direkten Finanzierungsanfragen zu stellen, sondern stattdessen über einen unabhängigen Vermittler zu gehen, der mehrere Voranfragen stellt und somit geeignete Institute auswählt.

Der Erhalt einer Finanzierungszusage bei einer Direktbank ist im Falle dessen, dass eine Ferienimmobilie finanziert werden soll, an vergleichsweise strenge Voraussetzungen gekoppelt. Dies bedeutet in erster Linie, einen vernünftigen Eigenkapitaleinsatz (oftmals min. 30 Prozent) zu leisten oder ein zweites Objekt als Sicherheit zu stellen.

Posted by Jochen on 08/27 at 03:00 AM
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Mittwoch, August 26, 2009

Kompliziert: Kinder in der Privathaftpflicht

Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Policen. Wer darauf verzichtet, läuft Gefahr, bei einem selbst verursachten Schaden mit dem eigenen Vermögen haften zu müssen – bis zum bitteren Ende und dem persönlichen Bankrott. Dazu muss es nicht kommen. Denn allzu teuer sind die Privathaftpflichtverträge nicht. Familien sollten allerdings darauf achten, dass auch wirklich alle Risiken abgedeckt werden, insbesondere wenn Kinder im Haus sind und gerne mal toben.

Bei Schäden durch deliktunfähige Kinder winken die meisten Versicherungen ab und zahlen keinen Cent. Auch die Eltern müssten nicht haften. Es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt. Die meisten übernehmen dennoch die Kosten um des lieben Friedens willen oder sie erklären, kurz nicht aufgepasst zu haben. Dann springt die Assekuranz ein. Das ist kompliziert, ärgerlich und in gewisser Weise auch paradox. Um gar nicht erst vor diesem Problem zu stehen, sollten sich Eltern rechtzeitig um eine Absicherung bemühen, die auch die Haftung für deliktunfähige Kinder einschließt.

Die Zeitschrift Finanztest hat sich die Vielzahl der Tarife, die am deutschen Markt erhältlich sind, einmal näher angesehen, 140 Stück an der Zahl. Davon übernehmen gerade einmal die Hälfte Schäden, die auf Kinder zurückzuführen sind. Die meisten Versicherungen zahlen maximal 5.000 Euro, wenn Sohnemann oder Tochter beispielsweise das Auto des Nachbarn beschädigen. In den meisten Fällen mag dieser Betrag reichen. Besser ist eine höhere Versicherungssumme, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Das kostet zwar mehr, spart im Schadensfall aber eine Menge Ärger.

Möglich sind solche Haftpflichtversicherungen mit hoher Deckungssumme laut Finanztest unter anderem bei der Interrisk. Im Tarif XXL zahlt das Unternehmen bei Schäden durch deliktunfähige Kinder bis zu drei Millionen Euro bei Personen- und 100.000 Euro bei Sachschäden. Die Jahresprämie beträgt 131 Euro. Einen Euro mehr verlangt die Axa für ihr Produkt „Boxplus Extra“. Dafür liegt der Schutz bei zehn Millionen bzw. 30.000 Euro. Hoher Schutz wird auch von der HDI-Gerling, der Arag, der VHV, der Haftpflichtkasse Darmstadt, dem Volkswohl Bund und der Janitos geboten.

Online Versicherungsvergleich


Posted by Andre on 08/26 at 08:35 AM
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Dienstag, August 25, 2009

Vergleich von Hundeversicherungen wichtig

Auch im Bereich der Hundeversicherungen gibt es nun immer mehr Angebote für Hundehalter. Um diese Vergünstigungen in Form von günstigeren Prämien zu erhalten, bietet sich zunächst ein Vergleich der Hundekrankenversicherung und der Hundehaftpflicht auf verschiedenen Plattformen im Internet an, auf denen auch der Vergleich von zahlreichen anderen Versicherungsformen durchgeführt werden kann. Besonders beim Vergleich von Hundekrankenversicherungen hat der Hundebesitzer die Möglichkeit auszuprobieren, was ihn die Versicherung kosten würde, wenn er in die Krankenversicherung für seinen Hund auch einige Zusatzoptionen einbauen ließe. Möglich wäre zum Beispiel die Kostenübernahme einer homopatischen Behandlung, die noch nicht einmal im Versicherungsumfang einer „menschlichen“ gesetzlichen Krankenversicherung dazu gehört.
Führt der Vergleich der Hundekrankenversicherungen nun dazu, dass eine solche Zusatzoption nur einige Euro mehr kostet, diese aber im Rahmen der Hundekrankenversicherung, die es im Paket Hundeversicherungen gibt, nicht vorhanden ist, so kann der Hundehalter abwägen, ob er die Hundekrankenversicherung überhaupt im Rahmen des Pakets Hundeversicherungen haben möchte oder ob er die Hundeversicherungen lieber alle einzeln abschließen möchte.
Der Vergleich von Hundekrankenversicherungen lohnt zwar auch, besondern nützlich ist aber ein Vergleich bei den Haftpflichtversicherungen in Bezug auf die Hundeversicherung eines Kampfhundebesitzers, denn gerade in diesem Bereich sind die Beitragsforderungen an die Hundebesitzer immens hoch. Viele Versicherungsgesellschaften bieten bei Kampfhunden erst gar keine Haftpflicht an. Die möglichen Forderungen, die in Folge eines Übergriffs von einem Kampfhund auf einen Menschen zu erwarten sind, sind vielen Versicherern zu hoch. Aus diesem Grunde ist die Auswahl der Anbieter ziemlich begrenzt. Für die Halter von Nicht-Kampfhunden ist ein Vergleich der unterschiedlichen Formen der Hundeversicherungen ebenfalls lohnenswert.

Hundehaftpflicht-Versicherung Vergleich


 

Posted by Saskia on 08/25 at 10:55 PM
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Montag, August 24, 2009

Ferienimmobilien an Nord- und Ostsee sind gefragter denn je

imageEigentlich sollte man meinen, dass sich Ferienimmobilien in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise alles andere als gut verkaufen. Insbesondere die Besserverdienenden sollen aufgrund der Finanzkrise oftmals beträchtliche Summen an den Börsen verloren haben – da werden entsprechende Luxusinvestitionen gerne einmal zurückgestellt. Allerdings ist dies nur eine Annahme: In der Realität sieht es ganz anders aus.

Wie die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf den deutschlandweit tätigen Immobilienmakler „Engel & Völkers“ berichtet, gelten Ferienimmobilien an Nord- und Ostsee als gefragter denn je. Die hiesigen Immobilienmakler machen zurzeit das Geschäft ihres Lebens: Die Nachfrage ist bei weitem größer als das Angebot. Dementsprechend wird alles gekauft, was auf dem Markt angeboten wird – selbst mittelklassige Lagen oder Gebäude in schlechtem Zustand verkaufen sich hervorragend.

Die hohe Nachfrage hat sich auch auf die Immobilienpreise ausgewirkt. Im Vergleich zum Jahr 2004 sind die Immobilienpreise auf Sylt um bis zu 70 Prozent gestiegen – in einzelnen Lagen sogar noch deutlich mehr. Auf den weiteren Inseln sieht es nicht viel anders aus: Aufgrund der starken Nachfrage haben die Immobilienpreise allesamt angezogen.

Auf welche Ursache der so deutliche Anstieg der Nachfrage zurückzuführen ist, lässt sich derzeit nur schwer sagen. Auf der einen Seite ist festzustellen, dass sich zunehmend mehr Personen für einen Urlaub in Deutschland begeistern können – Ferienimmobilien in Spanien oder anderen sonnigen Ländern liegen oftmals zu weit entfernt. Auf der anderen Seite agieren viele Käufer als Kapitalanleger: Die zunehmende Attraktivität von Nord- und Ostsee in Verbindung mit niedrigen Hypothekenzinsen lassen viele Investoren von guten Renditen träumen.

Posted by Jochen on 08/24 at 09:00 AM
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Erste Krankenkasse erhebt Zusatzbeiträge

Das ging schneller als erwartet: Die erste gesetzliche Krankenkasse kommt mit dem ihr aus dem Gesundheitsfonds zugewiesenen Geld nicht aus und erhebt Zusatzbeiträge. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Kölner Stadtanzeiger und RP-Online berichten, wird die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) rückwirkend zum 1. Juli von jedem Versicherten acht Euro mehr im Monat verlangen. Fällig wird der Betrag erstmals zum 20. September. Als Grund nennt der Vorstand der GBK, Helmut Wasserfuhr, „außergewöhnliche Behandlungskosten für Schwerstkranke“, konkret zwei seltene Bluter-Erkrankungen, die mit 14 Millionen Euro ein enormes Loch in die Finanzdecke gerissen haben.

Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln markiert damit den Anfang einer Entwicklung, die vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung bereits vor einiger Zeit prognostiziert wurde. Ins gleiche Horn stößt jetzt die KKH-Allianz. Deren Chef, Ingo Kailuweit, rechnet damit, dass spätestens im kommenden Jahr 50 Millionen gesetzlich Krankenversicherte tiefer in die Taschen greifen müssen, weil Zusatzbeiträge erhoben werden. Die Zeichen für eine Teuerung seien unübersehbar: Zehn Prozent höhere Arzthonorare, sechs Prozent mehr für Arzneimittel und die Kosten für die Impfung gegen die Schweinegrippe. Allein bei der GBK wird diese Maßnahme voraussichtlich Ausgaben in Höhe von 600.000 Euro verursachen.

Ob in Folge der Zusatzbeiträge ein reges Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel starten wird, lässt sich nur schwer vorhersagen. Klar ist nur, dass Kunden, die mehr zahlen sollen, weil ihre Krankenkasse nicht mit dem Budget auskommt, ein Sonderkündigungsrecht haben. Dann darf man gespannt sein, wie sehr die besser aufgestellten Unternehmen um neue Kunden buhlen. Ohnehin wird sehr viel Geld mit Marketing verpulvert. Dazu gehören laut Wolfgang Greiner, Gesundheitsökonom an der Universität Bielefeld, auch die 300 Millionen Euro, die voriges Jahr für die Gesundheitsförderung beispielsweise durch Ernährungsberatung ausgegeben wurden, und die 100 Millionen Euro, die in die Bonusprogramme flossen.

Posted by Andre on 08/24 at 09:00 AM
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Sonntag, August 23, 2009

Immer weniger Versicherungsabschlüsse

In der letzten Zeit ist es bei den Deutschen zu immer weniger Abschlüssen und sogar zu immer mehr Kündigungen bei Versicherungen gekommen. Mögliche Ursache dafür könnte sein, dass die Finanzkrise einen Wandel im Denken der sehr vorsichtigen Deutschen bewirkt hat. Themen wie Altersvorsorge und Risikoabsicherung sind in Zeiten von Kurzarbeit und Angst um den eigenen Arbeitsplatz umso wichtiger. Trotzdem haben viele Kunden ihr Vertrauen in die Finanzbranche verloren, sodass das Versicherungsgeschäft derzeitig katastrophal läuft, wie Michael Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute, dem BVK mitteilen ließ. Es ist alltäglich geworden, dass die Bundesbürger zwar eine intensive Beratung durchführen lassen, allerdings keine weiteren Schritte vornehmen. Einen Vertrag zu unterzeichnen kommt immer seltener vor, die Leute haben immer mehr Bedenken, ihr Geld in Versicherungen anzulegen. Sie wollen sich nur ungerne langfristig binden, da es ihnen wichtiger ist, beispielsweise einen Urlaub zu machen als sich um Altersvorsorge oder Risikoabsicherung zu kümmern. Allein letztes Jahr wurden 800.000 Lebenspolicen weniger abgeschlossen als noch in 2007.

Auch bei den Kapitallebensversicherungen ist es zu einem enorm hohen Minus von 21 Prozent gekommen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung verlor 10,1 Prozent, die Risikoversicherungen hatten ein Minus von 8,1 Prozent und die Renten- und Pensionsversicherungen mussten ein Minus von 27,8 Prozent tolerieren. Auch mit der Abwrackprämie konnte die Versicherungsbranche nicht gerade angekurbelt werden, sodass sich ein rückläufiges Neugeschäft auch im ersten Halbjahr 2009 fortgesetzt haben könnte. Der Verband der deutschen Versicherer hat bisher noch keine Zahlen veröffentlicht, die Tendenz ist jedoch bereits klar. Problematisch ist zudem, dass das Geschäft jetzt noch verhältnismäßig gut läuft, weil der Staat Anreize gibt. Welche Ausmaße ein Umsatzeinbruch ohne diese Anreize hätte, ist bislang noch nicht geklärt.

Posted by Saskia on 08/23 at 08:55 PM
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Samstag, August 22, 2009

Baufinanzierung: Niedrige Zinssätze führen zu langjähriger Tilgung

Der Baugeldvermittler „Interhyp“ hat an diesem Donnerstag eine äußerst interessante Pressemitteilung zum Thema Darlehenstilgung veröffentlicht. Die Finanzierungsexperten sprechen in ihrer Pressemitteilung ein Problem an, welches derzeit von ganz vielen Bauherren und Immobilienkäufern bei der Darlehensaufnahme übersehen wird. Es geht um die niedrigen Darlehenszinsen, die einen immensen Einfluss auf die Rückzahlungsdauer nehmen und letztendlich dafür sorgen, dass die Rückzahlung bei niedriger Tilgung äußerst viel Zeit in Anspruch nimmt.

Für einige Leute mag dies ein wenig verwirrend klingen, doch es ist in der Tat so, dass niedrige Zinsen zu einer längeren Rückzahlung führen – zumindest beim klassischen Annuitätendarlehen, welches im Bereich der Baufinanzierung üblich ist. Grund ist die insgesamt vergleichsweise kleine Darlehensrate: Niedrige Zinssätze sorgen für niedrige Raten – was zunächst einmal vorteilhaft klingt. Allerdings kann der so genannte Tilgungsanteil der Rate (der im Lauf der Zeit immer größer wird), einfach nicht so sehr anwachsen, weshalb sich die Tilgung nach etlichen Jahren immer noch auf ein vergleichsweise geringes Niveau beläuft. Wie „Interhyp“ vorrechnet, erstreckt sich die Rückzahlung eines Immobiliendarlehens, das mit einem Zinssatz von 4 Prozent abgeschlossen wird, auf rund 40 Jahre. Dieser Zeitraum kann für etliche Darlehensnehmer zu lang bemessen sein, weil dann auch noch im Ruhestand entsprechende Tilgungszahlungen geleistet werden müssen.

Deshalb raten die Finanzierungsexperten zu einer erhöhten Tilgung: Die Untergrenze des anfänglichen Tilgungssatzes sollte bei 2 Prozent liegen. Auf diese Weise kann der Tilgungszeitraum deutlich verkürzt werden, ohne dass die Darlehensrate zu sehr ansteigt. Letztendlich ist es somit möglich, das Darlehen innerhalb von 25 Jahren sicher zu tilgen.

Posted by Jochen on 08/22 at 05:00 AM
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Freitag, August 21, 2009

Abschlusskosten der PKV deutlich gestiegen

Der Streit um die Gesundheitsreform inklusive Niederlage vor Gericht, kaum mehr neue Kunden und die ewigen Sticheleien um Preistreiberei wie sie kürzlich wieder seitens der Barmer Ersatzkasse erfolgten – leicht haben es die privaten Krankenversicherungen (PKV) momentan wohl nicht. Da dürfte die Meldung der Stiftung Warentest über hohe und deutlich gestiegene Abschlusskosten bei den PKV die Stimmung in der Branche nicht gerade aufhellen. 2,55 Milliarden Euro haben die Unternehmen laut Rechenschaftsbericht des Verbandes der privaten Krankenversicherungen voriges Jahr alleine für die Abschlusskosten auf den Tisch gelegt.

Diesen Posten muss man sich als großen Topf vorstellen, in den alles kommt, was auch nur ansatzweise mit dem Abschluss neuer Verträge in Verbindung steht. Das wären unter anderem die Risikoprüfung samt Arztbericht für den möglichen Neukunden, die Provision für den Vermittler bzw. Versicherungsvertreter und natürlich die Kosten, die für die Bearbeitung anfallen. Dass die Abschlusskosten im Vergleich zum Vorjahr allerdings gleich um 7,1 Prozent steigen, ist schon verwunderlich. Denn mit 69.800 Personen, die 2008 in die PKV gewechselt sind, hat man nicht gerade einen neuen Rekord aufgestellt – wenn, dann in negativer Hinsicht.

Im Jahr 2000 betrug der Zuwachs noch 137.400 Kunden mit Vollversicherung. Damals wurden trotz fast doppelt so vieler Neukunden nur 1,92 Milliarden Euro als Abschlusskosten angegeben. Ärgerlich ist dieser Anstieg vor allem für diejenigen, die sich für eine private Krankenversicherung entschieden haben. Denn die Kosten gehen komplett auf ihre Kappe und werden fein säuberlich in die Beiträge eingerechnet. Dass es 2008 zu dieser Kostenexplosion gekommen ist, hat laut Verband einen einfachen Grund: Extreme Vertriebsanstrengungen. Sehr erfolgreich waren sie damit offensichtlich nicht.

Zudem bestätigen die Zahlen in gewisser Hinsicht die Ergebnisse einer Studie des Institutes für Demoskopie Allensbach im Rahmen des Gesundheitsreports. Demnach widerstrebt vielen Deutschen ein Wechsel in die PKV, weil die Beitragskosten unberechenbar seien, insbesondere im Alter.

Posted by Andre on 08/21 at 08:28 AM
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Donnerstag, August 20, 2009

Absicherung ist auch in der Krise wichtig

„Wer kann sich das denn noch leisten?“, heißt es inzwischen häufig, wenn über das Thema Versicherungen gesprochen wird. Zusätzliche Absicherung gilt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise in vielen Haushalten als purer Luxus. Kritisch wird es, wenn selbst der elementare Schutz vernachlässigt oder auf unbestimmte Zeit in die Zukunft verschoben wird.

Bei vielen Versicherungen erweist sich diese Taktik als Schuss, der nach hinten losgeht. Denn je später die Police unterschrieben wird, desto höher fallen die Beiträge aus. Das ist nicht nur bei der Berufsunfähigkeitsversicherung der Fall, sondern auch auch bei der privaten Altersvorsorge – unabhängig davon, ob gerade eines der sieben fetten oder mageren Jahre durchlaufen wird.

Der Trend, Versicherungen vorerst auf dem Abstellgleis zu parken, um sich dann in besseren Zeiten darum zu kümmern, ist unübersehbar. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute, Michael Heinz, bringt die aktuelle Situation in wenigen Worten auf den Punkt: „Das Neugeschäft ist stark rückläufig“. Damit wiederholt er das, was vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie über Umfragen und Studien bereits mit ausreichend Zahlenmaterial untermauert wurde.

Von der Berufsunfähigkeitsversicherung sind zehn Prozent weniger Policen an den Mann und die Frau gebracht worden. Noch deutlicher ist der Rückgang bei Lebensversicherungen, Pensionskassen und -fonds: Minus 12,5 Prozent. Besonders kritisch werten Versicherungsexperten jedoch, dass sich viele nicht einmal mehr um die private Altersvorsorge kümmern. Dabei sind die Warnungen vor Altersarmut lauter denn je.

Derzeit wird das Geld laut Michael Heinz lieber in den nächsten Urlaub oder dank der Abwrackprämie in ein neues Auto investiert. Die Vorsorge fürs Alter oder den Fall der Berufsunfähigkeit bleibt dabei auf der Strecke. Teilweise fehlt es auch schlicht am Vertrauen in die Finanzbranche und es überwiegt die Angst, den Job zu verlieren. Häufigstes Argument der Verbraucher, warum sie gerade bei Versicherungen sparen: „Das kann ich auch noch später erledigen“.

Zudem hoffen viele, dass es irgendwann eine staatliche Vollversorgung gibt. Träumen darf man schließlich, sollte aber zumindest die wichtigsten Policen haben, um im Ernstfall nicht auf die Nase zu fallen: Die private Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und zum Schutz der Familie eine Risiko-Lebensversicherung.

Posted by Andre on 08/20 at 08:53 AM
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