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Montag, August 17, 2009

EMAs sorgen für mehr Sicherheit

Einbruch, Einbruch-Diebstahl oder - im schlimmsten Fall - Raubüberfall in den eigenen vier Wänden? - Elektrische oder elektronische Anlagen verhindern zwar nicht, dass Ganoven sich an fremden Eigentum zu schaffen machen, doch Signale oder Melder wirken auf jeden Fall genauso abschreckend wie viel Licht und Bewegungsmelder rund ums Haus.

Einbruch-Meldeanlagen, von manchem Spezialisten auch EMA genannt, ergänzen somit sinnvoll eine mechanische Einbruchsicherung mit Schlüssel, Arretierungen und Schließ-Bolzen. Da mit Einbruch der Dämmerung oder aber auch bei Dunkelheit die Spitzbuben eher eine Chance haben, nicht entdeckt zu werden, können Einbruch-Meldeanlagen, begleitet von grellem Licht und akustischem Alarm, wahrlich abschrecken und verhindern.

Fallen für Ganoven: Über die “Außenhaut”

Eine Anlage, die helfen kann, Einbruch zu verhindern, überwacht die Schwachpunkte eines Hauses und ergänzt ideal die klassisch-mechanische Einbruchsicherung. Dabei wird durch Bruch einer Scheibe oder das ‘Knacken’ einer Tür Alarm ausgelöst. Unterschieden werden die “Fallen-Überwachung”, durch die der unbefugte Zutritt ins Eigenheim durch Bewegungsmelder festgestellt wird. Nachteil dabei: Die Ganoven sind damit schon im Haus! Wird zuvor schon eine “Außenhaut-Überwachung” vorgenommen - über Kontakte an Fenstern und Türen - wird der Alarm bereits aktiviert, wenn Fenster oder Tür gewaltsam geöffnet oder eingeschlagen wird. Hier gilt als Vorteil: Der Alarm schlägt an, noch bevor der Täter ins Haus vordringt. Meldeanlagen dieser Art können dann auch eingeschaltet bleiben oder scharf gemacht werden, wenn die Bewohner zu Hause sind.
Nun gibt es aber Sicherheit nicht ohne Ausgaben, weshalb die Ausstattung aller Fenster und Türen sehr teuer werden kann, wenn nicht doch die einfachsten Kontakte montiert werden. Eine Kombination von Licht und Alarm gilt schließlich bei der Überwachung als richtig konsequent.


Neuzeitlich: Funk sichert!

Alarmanlagen, die über Leitungen aktiv sind, eignen sich für Neubauten oder bei größeren Renovierungen, wenn ebenfalls Elektrokabel verlegt werden können. Wer nachrüsten will, dem sind Funkalarmsysteme angeraten, wozu in der Regel ein Festnetz-Telefonanschluß oder ein Mobiltelefon erforderlich ist. Mittels Funkübertragung werden Bewegungsmelder, Tür- und Fenster-Sensoren oder auch Glasbruchmelder angeschlossen. Beim versuchten Einbruch wird eines der Geräte aktiviert und gibt Alarm.

Alarm und nix wie weg!

Wird der Alarm extern verursacht, also durch optische und akustische Signale, die abschrecken und auch die Nachbarn durch Licht und Sirenen aufmerksam machen, werden bei Intern-Alarm im Gebäude nur die evtl. anwesenden Personen gewarnt. Ergeht eine Alarmmeldung als Fernalarm, wird das Signal üblicherweise an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen übertragen. Dieses veranlasst die Vorprüfung und alles Weitere. Ohne Akustik und Licht spricht man vom “stillen Alarm” - der Alarm wird lautlos an einen Sicherheitsdienst geleitet.

Einbau vom Profi

Weil die Funktionsweisen sehr komplex sind und die Auswahl groß ist, ist es anzuraten, Profis zu befragen, die auf Planung und Installation besonders achten. Wer Qualität schätzt, der achte auf die Prüfnummer DIN EN 45011, die ein zertifiziertes Produkt garantiert. Nicht zuletzt um Fehlalarme zu vermeiden, sollte die Anlage von einem Profi eingebaut werden, die auf den Internetseiten der Polizei für einige Bundesländer mit deren Adresse und Empfehlung gefunden werden. Auch helfen polizeiliche Beratungsstellen kostenlos bei den Alternativen für mehr Schutz ums Eigenheim.

Posted by wob. on 08/17 at 09:35 PM
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