Dienstag, August 11, 2009
Tierhalter-Haftpflicht: Nicht nur für Hundebesitzer empfehlenswert
Hund ist, wenn bellt! - Eine solche Definition als Begriffsbestimmung hilft allenfalls als humorige Betrachtung weiter. Wenn ein Hund jedoch zuschnappt, auch wenn der Halter lange Jahre im Glauben war und es stets auch erklärte, der tut nichts, dann sind Verletzungen oder Schädigungen bei Dritten schon mal zu ersetzen.
Wohl deshalb sind nach Angaben aus der Versicherungsbranche jeweils 70 von 100 gemeldeten Hunden auch durch Tierhalter-Haftpflicht im Risiko geschützt. Ausgaben, die bei recht hohen Deckungssummen eher nicht als Luxus gelten sollten. Können sich Personenschäden durch bellende, kläffende und dann doch beißende Vierbeiner recht schnell in Werten ergeben, die man nur ungern aus der eigenen Tasche zahlen will.
Zu beachten ist auch, dass das Führen ohne Leine sowie das Hüten von Hunden durch andere Personen als dem Halter, also Nachbarn, Dog-Guides oder Freunde, ausreichend gedeckt ist.
Als nicht versichert sind Schäden einzuordnen, die dem Tierhalter durch sein eigenes Tier entstehen. Gleichgültig ob es sich um häusliche Schäden handelt oder ob der Familien-Liebling dann doch mal Herrchen oder ein Familienmitglied an der Wade packt. Für eigene Schäden wird kaum eine Versicherung aufkommen (wollen). Auch Schäden, die mehr oder minder mit Absicht herbei geführt wurden - ganz abgesehen vom eventuellen Straftatbestand - werden natürlich nicht reguliert.
Als vergleichsweise sorglos zum Hundehalter gelten noch immer viele Reitsportler. Hierzu stellt die Versicherungsbranche fest, dass nur jeder dritte Pferdehalter (in Eigentum oder im Besitz oder eben beides) eine Versicherung für sein Pferd abgeschlossen hat. Dieser Status trägt aber Risiko in sich, was fatale Folgen haben kann. Sind doch zerbissene Satteldecken bei anderen Vierbeinern derselben Kategorie, Trittschäden Pferd gegen Pferd oder gar Kollisionen mit oder an Autos mehr als nur ein kleines Risiko.
Wer günstige Tarife sucht, der findet diese auch im Netz, wo auch zahlreiche Spezial-Tarife zu entdecken sind - nicht nur für Reitpferde, sondern auch für Miet-Sachschäden, etwa an Pferdeboxen oder auch für Esel, Fohlen oder Vierbeiner, die im Gnadenbrot stehen.
Montag, August 10, 2009
Wie Sie aus Immobiliendarlehen vorzeitig aussteigen
Historisch gesehen sind die Hypothekenzinsen derzeit äußerst günstig. Wer in diesen Tagen Angebote für Immobiliendarlehen einholt, wird nicht selten eine 4 vor dem Komma des Zinssatzes sehen. In Zeiten solch niedriger Hypothekenzinsen raten die Finanzierungsexperten zur Wahl einer langen Zinsbindung. Dies bedeutet, dass der Darlehenszins für eine möglichst lange Zeit vertraglich vereinbart wird, um noch lange von ihm profitieren zu können.
Üblicherweise werden Zinsbindungen von 10 Jahren vereinbart – nach Ablauf der Zinsbindung werden die Konditionen neu verhandelt und es kommt zum Abschluss eines neuen Darlehensvertrags. Wegen der aktuell so günstigen Zinsen wird zur Wahl längerer Zinsbindungen geraten, die beispielsweise für 15 oder 20 Jahre gelten.
Im Grunde genommen stellt die Vereinbarung einer solch langen Zinsbindung eine gute Wahl dar, weil sie einem ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Auf der anderen Seite kann Sie aber auch zu lang bemessen sein – schließlich weiß man ja nie, was im Leben so alles auf einen zukommt. Sollte man beispielsweise unerwartet in den Genuss einer Erbschaft kommen, bietet es sich an, das Darlehen vorzeitig zurückzuzahlen und somit die Zinskosten zu senken.
Allerdings gestaltet sich eine vorzeitige Rückzahlung von Immobiliendarlehen gar nicht so einfach, schließlich wurde mit der Bank ein Vertrag geschlossen. Etliche Interessenten bzw. potentielle Darlehensnehmer stellen sich deshalb die Frage, ob Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren womöglich zu lang gewählt sind und ihnen die Möglichkeit nehmen, flexibel zu reagieren. Doch zum Glück kann diese Frage verneint werden: Im Kreditbereich gilt ein Sonderkündigungsrecht, welches dem Verbraucher über das Bürgerliche Gesetzbuch garantiert ist: Nach 10 Jahren kann aus jedem Immobiliendarlehen ausgestiegen werden – und zwar unabhängig davon, wie es um die restliche Laufzeit bestellt ist. Es ist lediglich zu beachten, die Kündigungsfrist von einem halben Jahr einzuhalten. Daher stellt die Wahl von Zinsbindungen, die über die 10 Jahre hinausreichen, überhaupt kein Problem dar.
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Jochen on 08/10 at 09:00 AM
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Höhere Renten für Raucher
Ein tiefer Zug an der Zigarette, fettiges Essen – Ärzte schütteln angesichts einer solchen Lebensweise den Kopf und heben mahnend den Zeigefinger. Versicherungen reiben sich hingegen die Hände. Kunden, deren Lebenserwartung aufgrund von zu viel Tabak und Bluthochdruck als eher gering eingestuft wird, sind zumindest bei der privaten Rentenversicherung gerne gesehen und werden jetzt sogar extra umworben. Ihnen machen die Assekuranzen seit einiger Zeit mit Versprechungen über eine höhere Rentenzahlung den Hof.
Die Rechnung der Versicherer ist ganz einfach: Kunden, die lange leben – die durchschnittliche Lebenserwartung steigt stetig – halten auch länger die Hand auf und stellen damit eine enorme finanzielle Belastung dar. Wer aber in Kauf nimmt, aufgrund seiner Nikotinsucht eher zu sterben, kommt in der Regel nur für ein paar Jahre in den Genuss seiner Rente. Ob nun Herzkranke, Diabetiker, Raucher oder Übergewichtige: Sie alle sind plötzlich wesentlich beliebter, geht es rein um die private Altersvorsorge. Damit nicht geschummelt wird, muss der Hausarzt ran. Mit einem Nikotintest kontrolliert er, ob auch ausreichend viel Rauch inhaliert wird.
In Großbritannien sind solche Policen schon seit Jahren erhältlich. Sie richten sich an Nicht-Standardversicherte und nennen sich dort „Non-Standard-Annuities“. Der deutsche Markt ist gerade erst dabei, sich langsam zu entwickeln. Die Anbieter orientieren sich bei ihrer Kalkulation teilweise auch nur an bestimmten Krankheiten. Die LV 1871 bietet zum Beispiel an, den Vertrag so zu gestalten, dass erst mit Eintritt des Krankheitsfalls eine höhere Rente garantiert wird. Höher heißt dann bei einigen Versicherungen sogar doppelt so hoch. Ob es sich dafür lohnt, ungesund zu leben, ist wohl eher fraglich.
Denn spätestens, wenn andere Lebensbereiche abgesichert werden sollen, gibt es echte Probleme. Raucher, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung wünschen, und darüber hinaus noch ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben, werden meistens direkt abgelehnt, müssen mehr zahlen oder Leistungsausschlüsse hinnehmen. Ähnlich sieht es bei der privaten Krankenversicherung und Krankenzusatzversicherungen aus. Da heißt es dann abwägen: Mehr Rente oder doch lieber rundum bestens geschützt.
Samstag, August 08, 2009
Erstmaliger Preisrückgang bei Baugrundstücken
Gute Nachrichten für potentielle Bauherren: Die Preise für Baugrundstücke sind seit 2001 erstmalig gefallen. Im bundesweiten Durchschnitt (mit Ausnahme von Berlin) sind die Grundstückspreise um 1,5 Prozent gefallen – der Quadratmeter Bauland kostet 130 Euro. Diese Zahlen wurden Mitte der Woche von der „Financial Times Deutschland“ veröffentlicht und stammen ursprünglich von Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS).
Insbesondere im Süden Deutschlands bzw. in Bayern und Baden-Württemberg ist ein deutlicher Rückgang der Preise für Baugrundstücke festzustellen. Für Bayern beläuft sich der Rückgang auf 11 Prozent, für Baden-Württemberg auf 6 Prozent. Spitzenreiter ist jedoch Hamburg: Im Vergleich zu 2007 sind die Grundstückspreise um durchschnittlich 12 Prozent gesunken.
Es ist anzumerken, dass die Zahlen, die vom ISF ermittelt wurden, für den gesamten Grundstücksmarkt gelten: Es wurde keine Unterscheidung zwischen gewerblichen und privaten Grundstücken vorgenommen. Wie eine aktuelle Untersuchung des Marktforschers Bulwien Gesa aufzeigt, erweisen sich private Baugrundstücke als besonders wertstabil. Deren Ermittlung zufolge soll sich der Preisrückgang im Bereich der privaten Baugrundstücke auf lediglich 0,1 Prozent belaufen.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass es auch immer ganz auf die jeweilige Region ankommt. Gleich in mehreren Städten ist eine zunehmende Wohnungsknappheit festzustellen, die manchen Ortes zu steigenden Preisen führt. Dementsprechend ist durchaus ein Preisrückgang festzustellen – allerdings nicht in jeder Region. Zumal die Anzahl der Käufe in den letzten Jahren deutlich gefallen ist. Der Handel mit Grundstücken ist regelrecht eingebrochen: Laut dem IFS ist die Anzahl der durchgeführten Transaktionen im Zeitraum 1998 bis 2008 um fast 58 Prozent zurückgegangen.
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Jochen on 08/08 at 08:23 AM
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Freitag, August 07, 2009
Wichtige Versicherungen für Azubis
Mit der Ausbildung und dem Einstieg ins Berufsleben startet in diesen Tagen für viele jungen Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Dabei sollten sie sich nicht wundern, wenn sie plötzlich heftig umworben werden - von Versicherungen. Auszubildende sind begehrte Kunden und erhalten entsprechend viel Post, Anrufe oder gar Besuche von Vertretern. Der Bund der Versicherten (BdV) hat diesbezüglich einen ganz einfachen Tipp: „Gut, wenn sich Berufseinsteiger schon vorher Gedanken gemacht haben“. Welche Policen sinnvoll sind und schon in jungen Jahren abgeschlossen werden sollten, verrät der BdV unter anderem in der Broschüre „Gut versichert in Ausbildung und Studium“, die auf www.bundderversicherten.de im Bereich Publikationen abgerufen werden kann.
Zum absoluten Pflichtprogramm gehört die Krankenversicherung: In der Regel werden die Auszubildenden in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, wobei sie die Wahl haben, welcher Kasse sie ihr Vertrauen schenken. An zweiter Stelle folgt direkt die private Haftpflichtversicherung. Hier gilt es, genau in den Vertrag der Eltern zu sehen. „Wenn die Eltern eine solche Police haben, sind Kinder meist mitversichert. Vorausgesetzt, sie sind in der Ausbildung und nicht verheiratet“, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten, Lilo Blunck.
Als unverzichtbar bezeichnet sie die Berufsunfähigkeitsversicherung, die so früh wie möglich abgeschlossen werden sollte. Von der gesetzlichen Rentenversicherung darf die heutige Generation der Auszubildenden nicht mehr viel erwarten, wenn Krankheit oder ein Unfall dafür sorgen sollten, dass der Beruf nicht länger ausgeübt werden kann. Fünf Jahre muss mindestens in die gesetzlichen Kassen eingezahlt werden, bis ein minimaler Betrag fällig wird. „Die private Berufsunfähigkeitsversicherung springt dagegen sofort ein“, so Lilo Blunck. Empfohlen werden eine monatliche Rente von mindestens 1.000 Euro und eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr. Die Police sollte auf jeden Fall eine Nachversicherungsgarantie enthalten, um den Vertrag flexibel auf veränderte Gegebenheiten anpassen zu können.
Donnerstag, August 06, 2009
Immobiliendarlehen mit Excel kalkulieren: Nur der Nominalzins zählt
Es ist vollkommen klar, dass nur das Einholen und Vergleichen mehrerer Finanzierungsangebot letzten Endes zu einer günstigen Baufinanzierung führen kann. Nur wenn man sich Zeit nimmt und den Markt gezielt durchleuchtet, wird es einem gelingen, ein günstiges bzw. das passende Immobiliendarlehen zu finden. Nicht selten kommt es hierbei vor, dass angehende Darlehensnehmer eigene Kalkulationen durchführen möchten: Heutzutage ist Microsoft Excel ein weit verbreitetes Programm, dessen Umgang viele PC Anwender beherrschen. Da verwundert es nicht, dass einzelne Darlehenskalkulationen eigenständig am PC vorgenommen werden.
Allerdings kommt es hierbei immer wieder zu Schwierigkeiten. Der Großteil der Interessenten muss sich eingestehen, bei den ersten Kalkulationen auf Zahlen zu kommen, die von den Tilgungsplänen der Banken abweichen. Dies führt schnell zu Irritationen, schließlich möchte man den Tilgungsverlauf nachvollziehen können.
In so gut wie allen Fällen sind die Fehlkalkulationen auf die Verwendung des falschen Zinssatzes zurückzuführen: So gut wie alle Interessenten, die zum ersten Mal einen Tilgungsverlauf in einer Tabellenkalkulation darstellen möchten, rechnen mit dem Effektivzins. Diese Herangehensweise erfolgt nicht grundlos: In zahlreichen Ratgebern ist immer wieder zu lesen, dass es beim Vergleich von Darlehen darauf ankommt, stets mit dem Effektivzins zu rechnen.
Jedoch ist der Effektivzins ein Zinssatz, der zur Durchführung von Kalkulationen nicht geeignet ist. Er berücksichtigt die monatliche Tilgung sowie eventuell anfallende Gebühren – letztendlich soll er es ermöglichen, die Finanzierungskosten einzelner Darlehen direkt miteinander zu vergleichen. Wer jedoch kalkulieren möchte, muss unbedingt den Nominalzins heranziehen. Der Nominalzins ist der eigentliche Zinssatz, mit welchem die Banken rechnen und unter anderem die Zinslast ermitteln. Deshalb ist es unabdingbar, bei Darlehenskalkulationen stets auf den Nominalzinssatz zu blicken – dann gehen die Kalkulationen auch auf.
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Jochen on 08/06 at 09:00 AM
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Vielen droht Altersarmut
60 Prozent des letzten Brutto-Einkommens sind nötig, um den Lebensstandard einigermaßen halten zu können. Für die meisten Deutschen scheint dieser Wert laut einer Studie des Rentenexperten Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum für Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg unerreichbar. Vor allem für die jetzt 20- bis 35-Jährigen sagt der im Auftrag der Union Investment erstellte Vorsorgeatlas eine düstere Zukunft voraus. 50 Prozent von ihnen kommen demnach auf einen gesetzlichen Rentenanspruch von unter 958 Euro, damit einer Ersatzquote von lediglich 36,1 Prozent – deutlich weniger als die nötigen 60 Prozent. Im Schnitt erreicht diese Altersklasse 39,3 Prozent.
Zuversichtlich können nur wenige Deutsche Richtung Ruhestand blicken. Jedem Vierten drohen deutliche Wohlstandsverluste und damit Altersarmut. Das gilt selbst dann, wenn zusätzlich private Altersvorsorge betrieben wird, über eine Riester-Rente, die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst oder aber betriebliche Vorsorgemechanismen. Den Standard halten können nur rund 25 Prozent der Bundesbürger. Berechnet haben die Experten eine durchschnittliche gesetzliche Rente von 984 Euro für alle 20- bis 65-Jährigen. Dieser Wert entspricht 43 Prozent des letzten Bruttogehalts. Beamte sind etwas besser gestellt: Sie kommen auf 2570 Euro (63 Prozent).
Gegenüber der Bild-Zeitung äußerte sich der Ex-Regierungsberater Professor Winfried Schmähl besorgt über die Ergebnisse der Studie. „Vielen Deutschen droht künftig Altersarmut, wenn nicht gehandelt wird“, lautet seine Prognose. Verantwortlich dafür sei die Absenkung des sogenannten Rentenniveaus, die 2006 beschlossen wurde. Die private Altersvorsorge wertet der Experte als unumgänglich, weiß aber auch, dass es gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen und Arbeitslose sehr schwer ist, Zusatzversicherungen überhaupt bezahlen zu können. Vielleicht öffnet der Vorsorgeatlas der Politik die Augen für die zukünftigen Probleme. Immerhin ist er als „Handlungsrahmen für weitere Entscheidungen“ gedacht.
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Andre on 08/06 at 09:00 AM
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Mittwoch, August 05, 2009
Absatz der Riester-Rente schwächelt
Ob es an der Wirtschaftskrise oder ganz einfach daran liegt, dass die meisten bereits bestens versorgt sind, wenn es um die private Rente geht, sei dahingestellt. Sicher ist nur, dass Versicherungen und Fondsanbieter im ersten Halbjahr 2009 deutlich weniger Riester-Renten an den Mann und die Frau gebracht haben als noch vor einem Jahr.
Besonders die im Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) organisierten Unternehmen mussten bei der fondsbasierten Altersvorsorge nach Riester Federn lassen. Waren es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 noch rund 200.000 Verträge, stehen aktuell gerade einmal 98.800 Kontrakte in den Büchern. Ein Minus von satten 51 Prozent.
Doch statt Tränen zu vergießen zeigt man sich beim BVI noch ganz zufrieden mit den Zahlen. Panagiotis Siskos, Sprecher des Verbandes, erklärte gegenüber dem Manager Magazin: „Angesichts der Marktstimmung im vergangenen Jahr und des ersten Quartals 2009 ist das Ergebnis schon erfreulich“. Zumal die Branche sich weiterhin gegen die ansonsten im Altersvorsorgegeschäft dominierenden Versicherungen habe behaupten können. Der Marktanteil bei der Riester-Rente stieg von 2004 bis Ende 2008 von 7,5 auf nunmehr 19,8 Prozent.
Bei den Assekuranzen steht unter dem Strich ein ähnlich schlechtes Ergebnis für die erste Hälfte 2009. Der Absatz der staatlich geförderten Riester-Rente knickte von 790.000 (2008) auf 570.000 Neuverträge und somit um 28 Prozent ein. Dabei machen Fondspolicen, die laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 34,4 Prozent absackten, inzwischen gut die Hälfte des Geschäfts aus.
An der Bedeutung der Riester-Rente für die Versicherungen hat sich dadurch nichts geändert. Peter Schwark von GDV sieht allerdings, dass „das Neugeschäft im Vergleich zu den Jahren 2006 und 2007 seinen Zenit überschritten hat, weil viele Menschen heute schon einen Riester-Vertrag haben oder bereits anderweitig vorsorgen“. An Nachfrage, insbesondere von jungen Berufstätigen, mangele es jedenfalls nicht.
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Andre on 08/05 at 09:14 AM
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Dienstag, August 04, 2009
Blitzschlag: Die Hausratversicherung hilft
Jetzt zur Sommerzeit treten besonders viele Gewitter auf. Nicht selten kommt es vor, dass sich die Blitze nicht unbedingt im Erdreich entladen, sondern stattdessen in Gebäude einschlagen und dort einen immensen Schaden anrichten. Da hilft auch ein Blitzableiter nur wenig: Relativ häufig schlagen die Blitze voll durch und treffen das Leitungsnetz bzw. die Elektrik des jeweiligen Gebäudes, wodurch letztendlich viele elektrische Geräte beschädigt oder gar zerstört werden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Heim getroffen wird, ist größer als die meisten Leute annehmen. Wie die „Welt Online“ berichtet, registrieren die Versicherer rund 400.000 Überspannungsschäden pro Jahr, die eindeutig auf Gewitter bzw. auf Blitzschlag zurückzuführen ist. Die finanziellen Schäden eines solchen Blitzschlags sind nicht zu unterschätzen. Viele elektrische Verbraucher wie Fernseher, PC oder Waschmaschine waren in der Anschaffung richtig teuer.
Zum Glück existieren Wege und Möglichkeiten, sich gegen die Folgen eines Blitzschlags abzusichern. Eine der besten Möglichkeiten besteht darin, eine Hausratversicherung abzuschließen. Schon für wenig Geld bekommt man eine ganze Menge geboten: Sollte der Hausrat aufgrund von Blitzschlag beschädigt oder gar zerstört werden, können Versicherungsnehmer den entstandenen Schaden gegenüber dem Versicherer geltend machen, welcher letztendlich für den Schaden aufkommt.
In Anbetracht der Tatsache, dass aufgrund der klimatischen Veränderungen zunehmend mehr Gewitter und somit auch Blitzschläge verzeichnet werden, gilt der Abschluss einer Hausratversicherung als sehr empfehlenswert – zumal sie viele weitere Leistungen umfasst. Neben Blitzschlag sind Gefahren wie Einbruchdiebstahl, Explosion, Feuer, Leitungswasser und Sturm ebenfalls versichert. Somit kann der oftmals wertvolle Hausrat schon für wenig Geld umfassend geschützt werden.
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Jochen on 08/04 at 11:22 AM
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Montag, August 03, 2009
100-Millionen-Police für Ronaldos Beine
Christiano Ronaldo ist zumindest zahlentechnisch ein Superlativ. Der portugiesische Fußballer, der für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid wechselte, geht aktuell als teuerster Kicker und einer der am besten versicherten Spieler in die Geschichtsbücher ein. Der Verein macht sich Sorgen um das größte Kapital von Christiano Ronaldo: seine Beine. In drei Testspielen haben die Gegner den Weltfußballer insgesamt 34 Mal attackiert. Bislang blieben die Fouls ohne größere Folgen. Wenn jetzt etwas passiert, muss die Versicherung zahlen. 100 Millionen Euro wurden als Versicherungssumme festgelegt.
Die Spanier wissen, wie sie ihre Investitionen schützen müssen. Nicht umsonst gilt Real Madrid als wertvollster Fußballverein der Welt mit einem Markenwert jenseits der Milliardengrenze. Abgesehen von der Spezialversicherung für die muskulösen Beine von Christiano Ronaldo geht der Verein auch abseits des Grüns auf Nummer sicher. Drei Leibwächter sollen den Spieler bewachen – ein Novum in der Geschichte des Fußballs. Dieses Privileg genießt nicht einmal David Beckham. Ganz lieb wäre es den „Königlichen“ zudem, wenn sich Ronaldo unter die Haube begeben würde. Dann wären vorerst zumindest keine Sexskandale zu befürchten.
Christiano Ronaldo ist allerdings nicht der einzige Fußballer, dessen für ihn wichtigste Körperteile – quasi das Kapital des Kickers – versichert sind. Iker Casillas, Torhüter-Kollege des Stürmers, hat eine Versicherung über 7,5 Millionen Euro für seine Hände abgeschlossen. Bei anderen Stars, die ihr Geld nicht mit dem runden Leder verdienen, sind derlei Policen schon lange gang und gäbe. Jennifer Lopez hat ihren Hintern und andere Teile ihres Körpers für eine Milliarde Dollar geschützt. Bei Mariah Carey sind alleine die Beine eine Milliarde Dollar wert. Im Grunde genommen handelt es sich um eine ganz spezielle Form der Berufsunfähigkeitsversicherung.
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Andre on 08/03 at 10:00 AM
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Unfallversichert auf dem Weg zur Schule
Berufstätige Eltern durch gesetzliche UV geschützt
Wer als Arbeitnehmer seine Kinder nach den Sommerferien vor seinem eigentlichen Weg zur Arbeitsstelle noch schnell zur Schule bringt, steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt auch dann, wenn die Fahrt zur Schule vom direkten Weg zur Arbeit abweicht. Dann ist schließlich nicht nur das eigene Kind, sondern auch die berufstätige Mutter oder der Vater abgesichert, so die VBG.
Sind Eltern als Arbeitnehmer über die Berufsgenossenschaft ihres Arbeitgebers und dessen Branche gesetzlich unfallversichert, ist für die Schülerinnen und Schüler die Landesunfallkasse oder auch der Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUVV) zuständig.
Auf diese Weise sind Mütter und Väter auch dann versichert, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit die Kinder nicht direkt zur Schule, sondern zu einer Tagesmutter, zu einem Kinderhort oder zu einer Betreuungsperson oder -stelle bringen und sie diese auf dem Nachhauseweg von dort auch wieder abholen.
Gilt auch bei Fahrgemeinschaften
Werden im Rahmen einer Fahrgemeinschaft Schulkameraden mitgenommen, so sind auch mitfahrende Personen, die nicht zur Familie zählen, in den Versicherungsschutz eingebunden.
Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit über 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in Deutschland. Versicherte bei der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 650.000 Mitgliedsunternehmen mit verschieden hohen Risikostufen für ihre Beschäftigten zählen solche aus über 100 Gewerbezweigen und Branchen, vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen.
Privates Risiko nicht vergessen
Trotz einer solchen gesetzlichen Regelung darf nicht vergessen werden, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur einen Teil der wöchentlich 168 Stunden abdeckt. Neben den Berufswegen und den Fahrten zum Arbeitsplatz sind zahlreiche Stunden mir Risiko behaftet, für die eine private Unfall-Verscherung angezeigt ist.
Weitere Informationen zur VBG unter www.vbg.de
Originaltext der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG als digitale Pressemappe unter http://presseportal.de/pm/16868
Sonntag, August 02, 2009
Baufinanzierung: Dauer der Rückzahlung nicht unterschätzen
Bei der Finanzierung von Immobilien geht es für gewöhnlich um sehr viel Geld. Im Durchschnitt nehmen Immobilienkäufer gut 150.000 Euro an Darlehen auf – Bauherren benötigen zumeist noch mehr Fremdkapital. Die Rückzahlung entsprechend hoher Darlehensbeträge kann logischerweise nicht von heute auf morgen erfolgen – zumal die Haushaltskasse längst nicht nur mit der Tilgung, sondern vor allem auch mit beachtlichen Zinszahlungen belastet wird. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass es rund 30 Jahre dauert, bis ein Immobiliendarlehen vollständig zurückgezahlt ist.
Allerdings können sich viele Menschen diese finanzielle Belastung und vor allem die Dauer der Rückzahlung nicht besonders gut vorstellen. Der Baugeldvermittler „Hypothekendiscount“ hat eine Umfrage zu diesem Thema durchgeführt und dabei festgestellt, dass die Rückzahlung von Immobiliendarlehen sehr stark unterschätzt wird. Dies trifft insbesondere für junge Menschen zu. Lediglich rund 65 Prozent der Befragten (im Alter von 20 bis 29 Jahren) konnten die Dauer der Finanzierung richtig einschätzen.
Die Dauer der Rückzahlung sollte auf gar keinen Fall unterschätzt werden, da sie auf das alltägliche Leben einen bedeutenden Einfluss nimmt. Immerhin fließt ein nicht unbeachtlicher Teil des monatlichen Einkommens direkt in Zinsen und Tilgung des Darlehens, wodurch das verfügbare Einkommen spürbar geschmälert wird.
Nicht selten sagen sich die Interessenten, dass sie gerne dazu bereit sind, sich finanziell einzuschränken, wenn sie dadurch den Traum vom Eigenheim verwirklichen können. Allerdings ist zu beachten, dass diese finanzielle Einschränkung nicht von kurzer Dauer ist. Man sollte sich gut überlegen, ob man tatsächlich dazu bereit ist, während dieses langen Zeitraums mehrere Einschnitte in Kauf zu nehmen und beispielsweise kleinere Autos zu kaufen oder seltener in den Urlaub zu fahren.
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Jochen on 08/02 at 10:48 AM
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